Deutsche Helden des III. Reiches
Hans-Ulrich Rudel war ein deutscher Offizier der Wehrmacht, Stuka- sowie Schlacht- flieger der Luftwaffe, zuletzt Oberst mit 2.530 Feindflügen (430 davon mit der Fw 190). Dabei wurde er dreißigmal durch Flak- und Infanteriewaffen abgeschossen, konnte sich jedoch jedesmal retten. Rudel wurde insgesamt fünfmal verwundet, wofür er das Verwundeten- abzeichen in Gold trug. Hans-Ulrich Rudel trat 1932 (vor dem 2. Oktober) der Hitler-Jugend bei und stieg dort zum Jungscharführer auf. Nach seinem Schulabgang und Leistung des Reichsarbeitsdienstes trat er am 4. Dezember 1936 als Fahnenjunker in die Luftwaffe ein. Als Beobachter nahm Rudel zunächst in einer Aufklärungs-Gruppe am Polenfeldzug teil. Im September 1940 wurde er zum Stuka-Geschwader 2 „Immelmann“ versetzt und mit ihm nach Beginn des Rußlandfeldzuges an der Ostfront eingesetzt. Bereits am ersten Tag des Unternehmens „Barbarossa“ flog er vier Einsätze. Im Hafen von Kronstadt konnte er mit einer 1000-kg-Bombe das sowjetische Schlachtschiff „Marat“ durch einen Volltreffer in die Munitionskammer versenken. Nach der Vernichtung von fast 30 Panzern am 27. und 28. März 1943 wurde er zweimal namentlich im Wehrmachtbericht erwähnt, daraufhin er am 1. April 1943 zum Hauptmann befördert wurde. Ab dem 18. September führte er als Kommandeur die dritte Gruppe des Geschwaders. Mit seinen einmaligen Leistungen und Erfolgen steht Rudel mit Abstand an der Spitze der ruhmreichen Fliegerasse der Welt. Mit seinem Kanonenvogel, einer Junkers Ju 87 G mit zwei 3,7cm-Kanonen unter den Tragflächen, vernichtete er 519 Sowjetpanzer – davon 17 an einem Tage. Auf der Erfolgsliste reihen sich aneinander: ein Schlachtschiff, zwei Kreuzer, ein Zerstörer, siebzig Landungsboote, neun Luftsiege, zahlreiche Artillerie-, Pak- und Flakstellungen, vier Panzerzüge, Hunderte von Feindfahrzeugen und die Zerstörung zahlreicher wichtiger Flußübergänge und Bunker. Sechs Stuka-Besatzungen konnte er vor sowjetischer Kriegsgefangenschaft oder sogar dem Tod bewahren. Beim Rettungsversuch einer weiteren notgelandeten Besatzung geriet er selbst in Gefangenschaft, flüchtete jedoch und konnte trotz eines Steckschusses in der Schulter die etwa fünfzig Kilometer durch das sowjetische Hinterland zu den eigenen Linien überwinden. Bei seinen tollkühnen Einsätzen wurde Hans-Ulrich Rudel dreißigmal abgeschossen (durch Flak und Infanteriewaffen, kein einziges Mal durch Jäger) und fünfmal verwundet. Er verlor durch Flaktreffer im Februar 1945 den rechen Unterschenkel, der im Feldlazarett der Luftwaffe am Zoologischen Garten Berlin amputiert werden mußte.                  
Noch nicht völlig gesund mit oft blutendem Beinstumpf kämpfte der „Tapferste der Tapferen“, wie die Ostfrontkämpfer Rudel nannten, weiter und war so bis zum letzten Kriegstage im Einsatz. Hans-Ulrich Rudel wurde als einzigem Soldaten des Zweiten Weltkrieges die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung – das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen, sowie auch die höchste ungarische Dekorierung, welche mit einem Rittergut verbunden war. Nach Kriegsende betätigte er sich als Fluchthelfer für durch die BRD verfolgte Nationalsozialisten, als Militärberater und unterstützte die Deutsche Reichspartei (DRP). Am 18. Dezember 1982 wurde der unvergessene Adler der Ostfront zur Großen Armee abberufen. Aber Oberst Rudel ist nicht tot! Als unsterbliches Vorbild für die deutsche Jugend wird er weiterleben, und sein Name wird noch bekannt sein, wenn von denjenigen, die ihn haßten und verfolgten, nichts mehr übrig sein wird. Für den höchstausgezeichneten deutschen Soldaten aber gilt: „Wer seinem Volk so die Treue gehalten hat, wird selbst in Treue unvergessen sein !“                   
Hanna Reitsch war weltweit der erste weibliche Flugkapitän. Die wagemutige Flugpionierin hat zahlreiche spektakuläre Rekorde aufgestellt. Legendär und für immer unvergessen ist sie durch ihre erstmalige Alpenüberquerung mit einem Segelflugzeug im Jahre 1937 geworden. Ebenso war sie die erste Hubschrauberführerin der Welt. Sensationell war der atemberaubende Flug mit dem ersten Hubschrauber durch die Berliner Deutschlandhalle 1938. Sie war ebenso die erste Frau der Welt, die ein Düsenflugzeug flog und weiterhin die erste Fliegerin, die in einer modifizierten V1-Rakete einen Testflug mit über 1.000 km/h durchführte. Enorme Risikobereitschaft und Mut waren die herausragende Eigenschaft dieser großartigen deutschen Persönlichkeit. Hanna Reitsch wurde am 29. März 1912 im schlesischen Hirschberg als Tochter eines Augenarztes geboren, ihre Mutter entstammte dem österreichischen Adel. Nach Abitur und einigen Semestern Medizinstudium verschrieb sie sich ihrer großen Leidenschaft, der Fliegerei. Der weltbekannte Flugpionier Wolf Hirth war einer ihrer Lehrmeister. Ab 1932 stellte sie zahlreiche – insgesamt waren es 40 – Höhen- und Dauerrekorde im Segel- und Motorflug auf. 1933 wurde Hanna Reitsch von Wolf Hirth gebeten, als Fluglehrerin an seiner neuen Segelfliegerschule auf dem Hornberg bei Schwäbisch Gmünd zu arbeiten. Als erste überquerte sie in einem Segelflugzeug die Alpen (1937), was sie in ihrem Buch „Mein schönstes Flugerlebnis“ schildert. Noch 1937 wurde Hanna Reitsch von Ernst Udet zum ersten weiblichen Flugkapitän der Welt ernannt, Monate vor der Ernennung von Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg. Schon im Jahre 1938 führte sie der staunenden Öffentlichkeit in der Berliner Deutschlandhalle den weltweit ersten Hubschrauber FW 61 in Aktion vor. Als todesmutige Erprobungsfliegerin flog sie für die deutsche Luftwaffe unter anderem riesige Lastensegler sowie die ersten Düsenflugzeuge. Dabei riskierte sie im wahrsten Sinne Kopf und Kragen. Als sie in Augsburg die Raketenmaschine Me 163a und Me 163b einflog, stürzte sie ab und wurde schwer verwundet. Sie hatte dadurch noch lange mit Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen. Gegen Kriegsende absolvierte sie Probeflüge mit einer bemannten Variante der V1 und der Gleitbombe Me 323 für die Reichsluftverteidigung, ein todesmutiges Unterfangen. Vier der acht Versuchspiloten überlebten die Flüge nicht, zwei wurden schwer verletzt. Im November 1944 wurde Hanna                
Reitsch bei einem Fliegerangriff erheblich verwundet, flog aber Anfang 1945 schon wieder zweimal in die Festung Breslau, dann erkundete sie in Tirol Notlandeplätze für Verwundetentransporte. Großes Aufsehen erregte ihr Flug von und nach Berlin in den letzten Kriegstagen. Mit dem neuen Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, Robert Ritter von Greim, landete sie unter schwerem Artilleriefeuer in Gatow. Von Greim erlitt dabei einen Beindurchschuß. Reitsch und von Greim blieben drei Tage im Kanzleibunker. Von dort sollte es mit einem „Storch“ weitergehen. Der spektakuläre Rückflug mit von Greim erfolgte am 28. April mit einem Schulungsflugzeug „Arado 96“ unter stärkstem russischem Dauerbeschuß, da die Russen darin wahrscheinlich Hitler vermuteten, der die Reichshauptstadt verlassen wolle. Von Greim und Reitsch landeten in Rechlin und fuhren dann weiter zum Stab von Dönitz. Bis Kriegsende blieb die zierliche Frau Flugzeugführerin des letzten Oberbefehlshabers und unternahm für ihn waghalsige Flüge. Reitsch flog zu Kriegsende nach Kitzbühel zu ihrer Familie. Sie wurde dort von VSA-Soldaten in einem Krankenhaus festgenommen, nachdem sie ein englischer Flieger der Royal Air Force verraten hatte. Während der 18-monatiger VS-Kriegsgefangenschaft wurde sie ausführlich über ihren Aufenthalt im Kanzleibunker vernommen. Im Dezember 1947 wurde Reitsch als „Nichtbetroffene“ entnazifiziert, da sie keiner nationalsozialistischen Organisation angehört hatte. In bundesdeutschen Medien hingegen wurde sie dennoch, weil sie sich gegen Umerziehung und antideutsche Bewältigung verwahrte sowie politisch rechts auftrat, von den etablierten Medien als ewig Gestrige beschimpft. Ihre Antwort darauf: »Ich schäme mich nicht zu sagen, daß ich an den Nationalsozialismus glaubte. Ich trage immer noch das Eiserne Kreuz mit Diamanten, das Hitler mir gab. Aber heute findet man in ganz Deutschland keine einzige Person, die Adolf Hitler an die Macht gewählt hat.«                         
Michael Wittmann war ein deutscher Soldat der Reichswehr, Gefreiter der Wehrmacht und ein Offizier der Waffen-SS, zuletzt als SS-Hauptsturmführer, Panzerkommandant und Schwerterträger im Zweiten Weltkrieg. Michael Wittmann wurde am 22. April 1914 in Vogelthal in der Oberpfalz als zweiter Sohn des Landwirtes Johann Wittmann und dessen Gattin Ursula geboren. Nach Besuch der Volkshaupt- und Volksfortbildungsschule arbeitete er im elterlichen Betrieb. 1934 erfolgte sein Beitritt zur 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 19 der Reichswehr in Freising bei München. Hier erlebte er im März 1935 den langersehnten Übergang von der Reichswehr zur Wehrmacht. Am 30. September 1936 endete seine Dienstpflicht in der Wehrmacht. Am 1. November 1936 wurde er als SS-Anwärter dem 1. Sturm der 92. SS-Standarte in Ingolstadt zugeteilt. Am 1. April 1937 wechselte er zur SS-Verfügungstruppe. Im April 1938 begann er bei der Leibstandarte-SS „Adolf Hitler“, in der er den Rang eines SS-Mannes erhielt. Am 9. November 1938 erfolgten in der Münchener Feldherrnhalle die Vereidigung und die Beförderung zum SS-Staffel-Sturmmann. Am 1. März 1938 trat Wittmann in die NSDAP ein und war im selben Jahr mit der Leibstandarte bei der Wiedervereinigung Österreichs und des Sudetenlandes mit dem Reich dabei. Den Polen- und den Frankreichfeldzug erlebte SS-Unterscharführer Wittmann als Angehöriger der Spähpanzer-Abteilung/SS-Infanterie-Regiment „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“ und kämpfte bei Rotterdam, Dünkirchen, an der Somme, der Marne sowie in Flandern. Als die LSSAH für den Balkanfeldzug mit schwererem Gerät ausgestattet wurde, übernahm Wittmann eines der ersten Sturmgeschütze und erhielt in Folge für seine Leistungen das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Als im Juni 1941 der Krieg im Osten begann, gehörte die SS-Leibstandarte zu den Stoßkeilen der Heeresgruppe Süd. Die Umrüstung seiner Kompanie auf die schweren Panzerkampfwagen VI Tiger I erweiterte seine militärischen Möglichkeiten beträchtlich. Fast an jedem Kampftag schossen er und seine eingespielte Besatzung mehrere feindliche Panzer ab. In dutzenden Kämpfen setzten sie sich gegen weit überlegene gegnerischen Kräfte durch. Nach schnellen Offensiven gegen die 6. sowjetische Armee und großen Erfolgen bei Uman erreichte die Division Rostow, wo Wittmann in den schweren Panzergefechten zweimal hintereinander (am Arm und der Schulter) verwundet wurde.                
Nach seiner Genesung erhielt er erneut das Kommando über einen Tiger und wurde für seine Erfolge mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Michael Wittmanns militärische Leistungen sind beachtlich: Allein am ersten Tag der Panzerschlacht bei Bjelgorod schoß er acht Feindpanzer und sieben Flakgeschütze ab und konnte somit die Grenadiere seiner Division effektiv unterstützen. Am Abend des fünften Kampftages hatte er 28 sowjetische PaK überrollt und zwei Batterien vernichtet. An der Rollbahn Kiew bei Brussilow stieß er in eine feindliche Panzerbereitstellung und vernichtete zehn Panzer der Sowjets. Am Nachmittag desselben Tages fielen ihm weitere drei Panzer und sieben schwere PaK zum Opfer. Auch bei Prochorowka und Charkow konnte Wittmann an mehreren Tagen je bis zu 15 Feindpanzer abschießen. Während einer heftigen Panzerschlacht kämpfte er nicht weniger als 30 Panzer und 28 PaK nieder. Am 6. Dezember 1943 vernichtete er drei T 34 und eine Front schwerer Pak. Am 9. Januar 1944 fuhr er bei Bereditschew mit seinem und zwei weiteren Tigern in eine feindliche Panzerbereitstellung; zehn Panzer wurden abgeschossen, davon sechs von Wittmann selbst. Während seines Einsatzes bei Kiew und Brussilov überzeugte Wittmann seine Vorgesetzten erneut durch seine Kampfführung und Tapferkeit im Gefecht. Nachdem er im Januar 1944 66 Panzerabschüssen erzielt hatte, erhielt er das Ritterkreuz, am Vortag war er sogar namentlich im Wehrmachtbericht genannt worden. Seine Besatzung trug zu dieser Zeit bereits geschlossen das Eiserne Kreuz 1. Klasse und das Panzerkampfabzeichen in Silber. Aufgrund seiner großen Verdienste und seiner umsichtigen Führungseigenschaften übernahm Wittmann im Frühjahr 1944 die 2. Kompanie der schweren SS-Panzerabteilung 501. Einer seiner direkten Vorgesetzten war nun der hochdekorierte Obersturmbannführer Jochen Peiper, einer der bekanntesten Offiziere der Division. Die Tiger der Abteilung konnten sich im Verband der SS-Leibstandarte besonders während der Schlachten im Raum Kamenez–Podolsk auszeichnen – hier erzielte Obersturmführer (30. Januar 1944) Wittmann wenig später seinen 100. Panzerabschuß an der Ostfront. Hinter dem Schlachtflieger Major Hans-Ulrich Rudel war Wittmann nun bereits der erfolgreichste „Panzertöter“ der Wehrmacht.
Die an der Spitze der 7. britischen Panzerdivision marschierende 22. Panzerbrigade rückt am Morgen des 13. Juni 1944 in Villers-Bocage ein. Übermütig infolge des Unerwarteten rollt die führende Panzertruppe auf der Straße nach Caen weiter. Da zerreißt der Donner eines Geschützes die Morgenstille, das vorderste Fahrzeug steht in Flammen und aus 80 Metern Entfernung dröhnt aus dem Wald ein Tiger hervor, schwenkt auf die Straße, rollt die Reihe der Halbkettenfahrzeuge entlang und schießt in schneller Folge eines nach dem anderen ab, dazu ein Dutzend Panzer des Regimentsstabes, der Artilleriebeobachters und eines Spähtrupps. Binnen weniger Minuten gleicht die Straße einem Inferno, 25 Panzerfahrzeuge stehen in Flammen, alle Opfer eines einzigen Tigers. Damit aber nicht genug: Wittmanns Tiger wurde durch eine feindliche Pak bewegungsunfähig geschossen. Ehe der Tigerkommandant und seine Besatzung ausbooten, vernichten sie noch alle in Schussweite befindlichen Fahrzeuge. Wittmann schlägt sich zu Fuß zum eigenen Verband zurück, weist ihn in die Lage ein, so dass sämtliche bis zur Höhe 213 Vorgeprellte Feindpanzer vernichtet werden können. Ein einziger Mann hatte eine ganze englische Panzerbrigade zerschlagen.

Dieser Erfolg brachte Wittmann am 22. Juni 1944 die Schwerter zu seinem Eichenlaub und die Beförderung zum SS-Hauptsturmführer. Am 8. August 1944 erhielt Wittmann den Befehl, gemeinsam mit einigen weiteren Tiger-Panzern den Abzug der 12. SS-Panzer-Division „Hitler-Jugend“ zu sichern. Im Zuge dessen wurde er – abgeschnitten von den anderen Tiger-Panzern – von mehreren Sherman-Panzern der Firefly-Ausführung aus drei Richtungen angegriffen. Dem Feuer der hervorragenden 17-Pfünder der „Fireflys“ konnte Wittmanns Tiger nicht standhalten, und nach mehreren Treffern brannte der Panzer aus, wobei die gesamte Besatzung ums Leben kam.


Hans-Joachim "Jochen" Marseille genannt »Stern von Afrika«, war ein deutscher Offizier der Wehrmacht, zuletzt Hauptmann der Luftwaffe, Jagdflieger und Brillantenträger im Zweiten Weltkrieg. Das Flieger-As errang 158 bestätigte Luftsiege bei 388 Feindflügen und war der erfolgreichste Jagdflieger auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz. Hans-Joachim Marseille wurde am 13. Dezember 1919 in Berlin-Charlottenburg geboren. Er war Sohn des Fliegerveteranen und späteren Heeresgeneral des Siegfried Georg Martin Marseille (gefallen 1944) und dessen Gattin Charlotte Marie Johanna Pauline Gertrud, geb. Riemer. Die Eltern ließen sich scheiden, als Hans-Joachim und seine jüngere Schwester Ingeborg „Inge“ noch Kinder waren. Die Beziehung zum leiblichen Vater wurde als „angespannt“ beschrieben, die zur Mutter als äußerst innig. Seine Mutter Charlotte heiratete ein zweites Mal, diesmal den Polizeioffizier Carl Reuter, benutzte aber stets den Doppelnamen „Reuter-Marseille“. Sein Abitur gehörte zu den besten der Abschlußklasse. Vom März bis August 1938 absolvierte er seinen Reichsarbeitsdienst. Marseille begeisterte sich bereits in seiner Jugend für Flugzeuge, so dass er im Jahre 1938 freiwillig in die Luftwaffe eintrat. Am 7. November 1938, nachdem sein Antrag auf Flugzeugführerausbildung stattgegeben wurde, erhielt er den Dienstgrad „Flieger“. Am 13. März 1939 wurde er dann Fahnenjunker, am 1. Mai 1939 Fahnenjunker-Gefreiter, am 1. Juli 1939 Fahnenjunker-Unteroffizier und schließlich am 1. November 1939, als er sich zur Jagdfliegerschule 5 in Schwechat zur Ausbildung meldete, wurde er Fähnrich. Im August 1940 wurde Oberfähnrich Marseille nach einer gründlichen Friedensausbildung ins Lehrgeschwader 2 an die Kanalfront versetzt, wo er seine ersten Feindflüge absolvierte. Im Oktober wechselte er in die 4. Staffel des Jagdgeschwaders 52, die zu dieser Zeit unter dem späteren Schwerterträger Johannes Steinhoff am Ärmelkanal lag. Während des Unternehmens „Adlerangriff“ flog Marseille als Rottenflieger und meldete am 24. August 1940 seinen ersten Luftsieg. Als er Frankreich verließ, war er für 7 Abschüsse bereits mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes geehrt worden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der hitzige Flieger im Jagdgeschwader aber auch bereits einen strengen Verweis und insgesamt acht Tage Arrest erhalten. Anfang Februar 1941 wurde Marseille in die 3. Staffel der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 27 versetzt und mit dieser nach Nordafrika verlegt.              
Bereits während seines ersten Feindfluges über Libyen konnte der voller Selbstvertrauen strotzende Flieger eine britische Hawker Hurricane abschießen. In den folgenden Wochen erzielte Marseille wiederholt Luftsiege, wobei er sich jedoch den Unmut seines Staffelführers Oberleutnant Homuth zuzog. Grund dafür war neben unmilitärischem Verhalten auch seine ungestüme Angriffsart. Sobald Marseille einen Gegner entdeckte – und aufgrund seiner guten Augen war er stets der erste – verließ er den Verbandsflug und schoß ihn, meist beim ersten Angriff, ab. Obwohl dies keinesfalls den Gruppen-Regeln einer guten Staffel entsprach, erkannte Marseilles Gruppenkommandeur Hauptmann Neumann das unglaubliche Talent des hitzigen Flugzeugführers. Im Mai 1941 wurde Marseille zum Leutnant befördert, nachdem er 13 Luftsiege errungen hatte. In den unzähligen Geleitschutz- und Jagdeinsätzen dieser Zeit entwickelte der nun zum Rottenführer ernannte Marseille eine unglaubliche Trefferpräzision, die ihm immer wieder wahre Wunderabschüsse ermöglichte. Außerdem war es außerordentlich schwer, seinen tollkühnen Flugmanövern zu folgen. Im Februar 1942 war Marseille bei 50 Luftsiegen (46. Luftsiege bei Einreichung zum Ritterkreuz) angelangt, wofür er als erfolgreichster Flugzeugführer des Geschwaders das Ritterkreuz erhielt und zum Oberleutnant befördert wurde. Aufgrund seiner großartigen Erfolge war er nicht nur bei höchsten Stellen des Deutschen Afrika-Korps, sondern bereits auch in Deutschland bekannt und äußerst beliebt. Von März bis August 1942 war Marseille in Hochform. In täglich bis zu vier Einsätzen über der libyschen Wüste erzielte er praktisch in jedem Luftkampf zwischen zwei und fünf Luftsiege. Doch diese Erfolge waren innerhalb der Staffel ebenso „normal“ wie sein unglaublich niedriger Munitionsverbrauch – meistens verbrauchte der Oberleutnant pro Abschuß nur 15 bis 20 Schuß seiner Kanonen. Marseille konnte seine Bf 109 F so perfekt handhaben, daß er es sich angeblich sogar erlauben konnte, die genaue Stelle der Treffer zu bestimmen. Meistens lagen die Einschüsse im Motorblock oder in der Pilotenkanzel des Gegners. Im Juni 1942 schoß Oberleutnant Marseille einmal sechs Gegner innerhalb von nur elf Minuten ab, im selben Monat wurde ihm als zweiten Flugzeugführer des JG 27 nach 75 Luftsiegen das 97. Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen. In den Tagen nach der Verleihung flog Marseille mehrere Abfangeinsätze gegen britische und südafrikanische Staffeln, wobei er wiederholt bis zu sechs Gegner in kürzester Zeit abschießen konnte. Und so meldete das JG 27 am 17. Juni 1942 bereits seinen 100. Luftsieg – Marseille war der erste, der diese magische Marke gegen Westalliierte Flugzeugführer erreichte. Die Verleihung der nun fälligen Schwerter fand in Berlin statt – und zwar lediglich 116 Tage nach dem Ritterkreuz. Der junge Oberleutnant war der erst 12. Träger dieser hohen Auszeichnung und davon der bereits 10. Jagdflieger der Luftwaffe. Nach der Rückkehr zu seiner Staffel mußte Marseille feststellen, daß die Luftwaffe in Afrika endgültig in die Defensive gedrängt worden war. Zahlenmäßig sechsfach unterlegen, hatten die eigenen Geschwader in dieser Zeit schwere Verluste zu verkraften. Trotz der taktischen Unterlegenheit konnte Marseille bereits am ersten Einsatztag 10 Gegner abschießen – doch diese großartige Leistung war immer noch nicht der Gipfel seines Könnens. Am 1. September 1942 gelang ihm in drei getrennten Einsätzen der bestätigte Abschuß von 17 britischen Jagdmaschinen und damit ein Gesamtergebnis von 121 Siegen. Für das Erreichen von insgesamt 126 Luftsiegen erhielt Marseille nun als vierter Offizier der Wehrmacht die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Zwischen seiner Ankunft in Afrika und der Verleihung der höchsten Tapferkeitsmedaille waren nur 19 Monate vergangen. Doch noch war der September nicht vorbei – so konnte Oberleutnant Marseille am 3. sechs, am 5. und 6. je vier und am 15. sieben Luftsiege erzielen. Am 24. September 1942 wurde er im Alter von erst 22 Jahren zum bisher jüngsten Hauptmann der Luftwaffe befördert, kurz zuvor zum bereits fünften Mal im Wehrmachtbericht genannt. Am 30. September führte Marseille seine komplette Staffel, um „Tommys“ zu suchen. Der hochdekorierte Hauptmann flog in diesem Einsatz erstmals die neue G-Version der Messerschmitt Bf 109. Während des Rückfluges von dem kampflosen Einsatz meldete ein Flugzeugführer plötzlich eine dünne Rauchfahne aus Marseilles Maschine. Nach kurzer Zeit fing der Motor an zu bocken, die Messerschmitt verlor an Höhe. Von seiner Staffel über Funk geleitet, manövrierte Marseille seine immer stärker qualmende Maschine bis über eigenes Gebiet. „Habe Motorschaden, ich steige aus!“ rief er über Bordfunk und drehte die Maschine auf den Rücken. Seine Kameraden konnten beobachten, wie er das Kabinendach aufschob und sich aus der Maschine fallen ließ. Doch die Freude über den guten Ausgang der Aktion währte nur eine Sekunde: Marseille prallte mit dem Kopf gegen das Leitwerk und wurde bewußtlos. So hatte er keine Möglichkeit mehr, die Reißleine seines Fallschirmes zu ziehen. Die von Hans-Joachim Marseille erzielten 158 bestätigen Luftsiege über britische Flieger wurden bis Kriegsende auch nicht annähernd wieder erreicht (Schwerterträger Oskar Heinz Heinrich Bär hatte 124). Der junge, sympathische Jagdflieger starb nach 388 Feindflügen.


Rudolf Heß war ein deutscher nationalsozialistischer Politiker und als Stellvertreter des Führers Reichsminister. Da Rudolf Heß mit seinem Friedensflug nach England versuchte, den Frieden in Europa wieder herzustellen und nach über 46 Jahren Gefangenschaft von den Alliierten ermordet wurde, gilt er in nationalen Kreisen als Märtyrer. Rudolf Walter Richard Heß wurde am 26. April 1894 in Alexandria (Ägypten) als Sohn einer traditionsreichen, aus dem fränkischen Fichtelgebirge stammenden Kaufmannsfamilie geboren. Sein Vater war der in Triest geborene deutsche Großkaufmann Johann Fritz Heß, dessen Familie aus Wunsiedel stammt. Seine Mutter Klara, geb. Münch, war ebenfalls eine fränkische Kaufmannstochter. Nach dem Abitur in Neuenburg (Schweiz) begann er eine kaufmännische Ausbildung in Hamburg, diese brach er aber 1914 ab und meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst. Heß kämpfte im Ersten Weltkrieg zuerst in der Infanterie u. a. bei Verdun, später – bis Kriegsende – diente er in der Fliegertruppe als Jagdflieger in der bayerischen Jagdstaffel 34, wo er bis zum Rang eines Leutnants befördert wurde. Während seines Studiums der Volkswirtschaft, Geschichte und Geopolitik (letzteres bei Karl Haushofer, dem er zeitlebens verbunden blieb) an der Universität München fand Heß Kontakt zu nationalistischen Kreisen. Er trat bereits Anfang 1920 der NSDAP bei. In München gründete er mit anderen Gleichgesinnten im Herbst 1920 den 1. Münchner NS-Studentensturm, den Vorläufer des Nationalsozialistischen Studentenbundes. Rudolf Heß war auch einer jener 1.500 NS-Putschisten des 9. November 1923, als er mit Ernst Röhm und Adolf Hitler in der vordersten Reihe in München mitmarschierte. Nach dem mißglückten „Sturm auf die Feldherrnhalle” wurde er mit Adolf Hitler zu gemeinsamer Festungshaft in der JVA Landsberg in Landsberg am Lech verurteilt und schrieb dort Hitlers zweibändiges Werk „Mein Kampf” nieder, das dieser ihm diktierte.                 
Nach der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten wurde Heß 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und war mit Verfügung des Führers zum Tragen des Dienstanzuges eines SS-Obergruppenführers berechtigt. Am 21. April 1933 ernannte Hitler ihn zu seinem Stellvertreter in der NSDAP. Heß wurde nun persönlich für die Sicherheit des „Braunen Hauses” in München verantwortlich. Ihm unterstand die „Dienststelle Stellvertreter des Führers“, dessen Amtsleiter Karl Gerland wurde. Sein Stabsleiter war Martin Bormann. Während der nationalsozialistischen Zeit in Deutschland war Heß aktiv organisatorisch an der Ausarbeitung der Nürnberger Gesetze beteiligt. Er sorgte im besetzten Polen für eine größtmögliche Trennung von Deutschen und Polen und setzte ein rassisches Sonderrecht durch. Am 10. Mai 1941 um 18:00 Uhr startet Heß mit einer Messerschmitt Bf 110 (von Willy Messerschmitt und Theodor Croneiß bereitgestellt) nach Schottland, um mit dem Anführer - so glaubte er jedenfalls - der englischen Friedensbewegung, Douglas Douglas-Hamilton, 14. Herzog von Hamilton, über einen Frieden zu verhandeln. Um ca. 22:00 Uhr warf Rudolf Heß über der westlichen Nordsee die Zusatztanks seiner speziell ausgerüsteten Messerschmitt ab - und wurde gleichzeitig vom Radarsystem der britischen Heimatverteidigung erstmals erfasst. Seine tief fliegende Maschine erhielt die Signatur "Raid 42", und drei Spitfire bekamen den Auftrag, das einzelne Flugzeug abzufangen. Auch ein spezieller Nachtjäger stieg auf - doch alle verpassten das Flugzeug. Die Maschine hatte ohnehin nicht die höchste Priorität in dieser Nacht, denn gleichzeitig fand der bislang schwerste Angriff der deutschen Luftwaffe auf London statt.             























So konnte Heß unbehelligt weiter Richtung Schottland fliegen. Um 23:06 Uhr, jetzt waren auch die internen Tanks der Messerschmitt leer, stieg er auf 1800 Meter, öffnete das Cockpitdach und sprang heraus. Zwei Minuten später schlug die Bf-110 knapp 20 Kilometer westlich seines Ziels Dungavel House auf. Der völlig ungeübte Fallschirmspringer Heß selbst verletzte sich nur am Fuß, als er landete. Auf den Landarbeiter McLean gestützt, humpelte der Stellvertreter kurz darauf in die Dorfkate und erklärte mit Autorität, er wünsche unverzüglich zum Herzog von Hamilton geführt zu werden. Den Herzog von Hamilton bekam er zwar zu Gesicht, doch glaubte der Brite anfangs nicht, dass der Fallschirmspringer wirklich Heß sei. Später erhielt der Unterhändler Gelegenheit, seine "Friedens- bedingungen" dem Mitglied des britischen Kabinetts, Sir John Simon und dem damaligen Leiter des BBC-Europadienstes, Kirkpatrick, vorzutragen. Diese Bedingungen, darunter Rückgabe der deutschen Kolonien und Wahl eines neuen Britenpremiers, erschienen den Engländern derart wirklichkeitsfremd, daß sich Churchill weigerte, Heß auch nur anzuhören. Er wurde gefoltert, und man brach ihm sein Bein. Der prominente Parlamentär wurde Kriegsgefangener und Angeklagter im Nürnberger Prozeß. Der britische Publizist Martin Allen vertritt die Ansicht, daß Hitler zumindest von dem Vorhaben gewußt haben muß, da sich beide noch kurz zuvor auf dem Obersalzberg getroffen hatten. Dies wird auch in der Dokumentation „Geheimakte Heß“ so ausgeführt.    SIEHE HIER LINKS           
So gibt es noch hundertfach wahre Heldentaten aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs, sowie aus der Kampfzeit dazwischen. Die Männer wurden damals noch mit der Wertevorstellung von Kameradschaft, Ehre, Treue, Mut, Loyalität und Ehrlichkeit erzogen, und Soldatentum, Ritterlichkeit und Militärgeist war für viele das edelste Ziel. Gepaart mit der nationalsozialistischen Devise: "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" brachte die erste die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts noch viele starke Charaktere zu Tage, die täglich ihr Leben für ihr Volk riskierten. Aber auch in der zivilen Gesellschaft herrschte Anstand und gegenseitiger Respekt, man grüßte sich, half älteren Menschen, der Schutzmann sorgte für Ordnung und das Land war weltoffen aber patriotisch.
Weltoffen sind wir jetzt mehr denn je, und um einen Neger zu sehen, müssen wir nicht mehr in den Zirkus oder auf den Jahrmarkt gehen, wogegen Patriotismus mittlerweile fast als Untugend gilt. Heute wird versucht, die Kinder zu rückgratlosen Opportunisten zu erziehen, die sich keine eigene Meinung bilden - Kriegsspielzeuge sind verpöhnt, Pazifismus und geschlechtsneutrale Erziehung ist staatlich verordnet, und sie sollen glauben, dass Schwule, Lesben und Transen normale Menschen sind. Das Ergebnis sind linksgrüne Dumpfbacken ohne Bildung, die sich wehrlos ihr Pausenbrot und ihr Handy von kriminellen Migranten abnehmen lassen und zu guter letzt an ADS leiden.
Wenn man diese traurigen Gestalten sieht, das Ergebnis jahrelanger Regenbogenpolitik und antiautoritärer Erziehung, dann können wir froh sein, dass es trotz allem noch Menschen gibt, die sich nicht einschüchtern lassen und für ihre Meinung eintreten, auch wenn das im Kerker endet. Leider sind einige von ihnen schon verstorben. Ruht in Frieden!
Thilo Sarrazin - Erika Steinbach - Ursula Haverbeck - Germar Rudolf - Sylvia Stolz - Horst Mahler - Ernst Zündel - Fred Leuchter jr. - Eva Herrmann - Jürgen Graf - Günther Deckert - Udo Walendy - Wolfgang Fröhlich - Julian Assange - Sascha Krolzig - Jürgen Rieger - Ingrid Weckert - Martin Sellner - Björn Höcke - Fredrick Toben - Prof. Robert Faurisson - Carlo Mattogno - Carlos W. Porter - Bradley R. Smith - Arthur R. Butz - Thies Christoffersen - Norman Finkelstein - Gerd Honsik - Bernhard Schaub