Hier wollen wir heute an das Jahr 1923 erinnern, das von diesen Staat totgeschwiegen wird. An diesem 9. November marschierte Adolf Hitler mit treuen Gefolgsleuten zur Münchener Feldherrenhalle, um den Wirren und dem Chaos der Weimarer Republik ein Ende zu machen! Die Bereitschaftspolizei schlägt den Putschversuch blutig nieder, 16 Männer gehen als Blutzeugen der Bewegung in den Tod. Des Weiteren starben bei diesen Auseinandersetzungen 4 Polizisten und ein unbeteiligter Passant. Den 16 Widerstandskämpfern, die an diesem Abend in den Tod gingen, gilt unsere Hochachtung. Sie starben bei dem Versuch Deutschland die Eigenständigkeit und Freiheit wiederzugeben, die ihnen durch das Versailler Diktat genommen worden war. Während einer Minute des Stillen, werden ihre Namen verlesen werden, die uns immer im Gedächtnis sind.

Felix Alfarth, Andreas Bauriedl, Wilhelm Ehrlich, Anton Hechenberger, Oskar Körner, Karl Kuhn, Karl Laforce, Kurt Neubauer, Claus von Pape, Theodor von der Pfordten, Johan Rickmers, Lorenz Stransky, Wilhelm Wolf, Theodor Casella, Max Erwin von Scheubner-Richter, Martin Faust

In München sind viele gefallen,
In München war'n viele dabei;
Es traf vor der Feldherrenhalle
Deutsche Helden das tödliche Blei.


Sie kämpften für Deutschlands Erwachen
Im Glauben an Hitlers Mission
Marschierten mit Todesverachten
In das Feuer der Reaktion.

In München sind viele gefallen
Für Ehre, für Freiheit und Brot.
Es traf vor der Feldherrenhalle
Sechzehn Helden der Märtyrertod.


Ihr Toten vom neunten November,
Ihr Toten, wir schwören es euch,
Es leben noch vieltausend Kämpfer
Für das Dritte, das Großdeutsche Reich!

Wenn Sie mehr über diese Zeit erfahren wollen, schauen Sie hier in die Chronik
Der Marsch auf die Feldherrnhalle

Die Blutzeugen der Bewegung
Die Blutzeugen der Bewegung
Die Blutzeugen der Bewegung
Die Blutzeugen der Bewegung
Die Blutzeugen der Bewegung


Am Sonntagmorgen des 9. November 1923 marschierten die Anhänger der NSDAP unter Führung Hitlers und Ludendorffs vom Bürgerbräukeller ab. General Ludendorff, der ebenso wie Hitler in Zivil ging und einen Hut trug, hatte das Kommando übernommen. Ludendorff führte den Zug vom Bürgerbräukeller über die Ludwigsbrücke. Dort entwaffneten sie eine 30 Mann starke Abteilung der Landespolizei und marschierten weiter zum Marienplatz. Anschließend bog die Kolonne in die Weinstraße ein und zog dann durch die Theatinerstraße in Richtung Odeonsplatz. Der Kommandant der bayerichen Bereitschaftspolizei in der Residenz, Michael Freiherr von Godin, riegelte mit seinen 130 Mann, die mit einer Kanone und Maschinengewehren bewaffnet waren, den Odeonsplatz ab. Als der Zug in Sichtweite kam, ließ Ludendorff die Marschierer rechts in die kurze Perusastraße einschwenken und gleich danach links in die Residenzstraße abbiegen. In Zehner- bis Sechzehnerreihen bewegte sich der Zug, »Die Wacht am Rhein« und »O Deutschland hoch in Ehren«  singend,  voran  in  Richtung  Feldherrnhalle  und  durchbrach  die  Absperrkette  in der Residenzstraße.

Um 12:45 Uhr fielen Schüsse. Das Feuer der Polizisten tötete als einen der ersten der friedlich demonstrierenden Max Erwin von Scheubner-Richter, der den eingehakten Hitler mit sich zu Boden riss. Ulrich Graf stellte sich vor Hitler und stürzte, von elf Kugeln getroffen, auf Hitler und Scheubner-Richter. Die Marschierer warfen sich zu Boden, während die zahlreichen Zuschauer flüchteten. Die ganze blutige Aktion dauerte weniger als eine Minute. Insgesamt wurden sechzehn Anhänger der NSDAP, vier Polizisten und ein Passant erschossen. Hermann Göring wurde in den Schenkel getroffen und durch einen Treffer in die Lende lebensgefährlich verwundet. Kameraden brachten ihn auf einer Tragbahre über die Grenze nach Innsbruck, Tirol. Hier erfolgt eine Morphiumbehandlung gegen dessen Schmerzen, welche später zur Abhängigkeit führte. Bild links: Feldherrnhalle / Bild rechts: Hitler ehrt die Blutzeugen                 

Der Prozeß gegen die Teilnehmer am Marsch auf die Feldherrnhalle begann am 26. Februar 1924. Am 1. April 1924 erging nach 24 spektakulären Verhandlungstagen das Urteil des Bayerischen Volksgerichts München I. General Ludendorff erhielt einen Freispruch. Die Richter taten sich schwer, Adolf Hitler überhaupt zu verurteilen und attestierten ihm, während des Aufstands vom „edelsten selbstlosen Willen geleitet“ worden zu sein. Er wurde wegen Hochverrats zur Mindeststrafe von fünf Jahren Festungshaft verurteilt. Adolf Hitler schrieb während seiner Festungshaft in der Haftanstalt Landsberg am Lech, das politische Grundlagenwerk »Mein Kampf«, in dem er die Grundzüge des Nationalsozialismus und das Parteiprogramm der NSDAP entwirft.                        

Ewige Wache - Kurzfilm ueber die Feldherrnhalle (1936)

Für uns zum Appell! - Der Marsch zur Feldherrnhalle (1933)