Chronik des Nationalsozialismus Juli / August 1942

JULI 1942

1.7.1942
Die erste Schlacht von El Alamein beginnt (Dauer bis 31. Juli 1942). Generalfeldmarschall Erwin Rommel erreicht El Alamein, nach dem er 644 km in 36 Tagen vorgestoßen ist und versucht sofort, nach Alexandria durchzustoßen. General Claude Auchinleck fordert einen 'außergewöhnlichen Kraftakt' von der britischen 8. Armee.
Die deutsche 11. Armee und rumänische Truppen erobern an der Ostfront nach erbitterten Kämpfen die Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim. Adolf Hitler befördert den Oberbefehlshaber der 11. Armee, Generaloberst Erich von Manstein, der die Angriffe gegen die Halbinsel Kertsch und gegen die Festung Sewastopol geführt hatte, zum Generalfeldmarschall. Gleichzeitig kündigt Hitler für alle Krim-Kämpfer einen Erinnerungsschild, den „Krim-Schild", an.
Adolf Hitler verordnet die „Stiftung des Cholm-Schildes" für alle Verteidiger von Cholm unter Generalmajor Theodor Scherer. Die Truppen waren drei Monate eingeschlossen und durch Flugzeuge bis zur Entsetzung versorgt worden.
Nach der Torpedierung des argentinischen Passagierdampfers "Rio Tercero" durch ein deutsches U-Boot kommt es in der argentinischen Stadt San Rosario zu schweren Ausschreitungen, in deren Verlauf die deutsche Botschaft angegriffen und eine Hitler-Puppe von Demonstranten verbrannt wird.
Die im rheinisch-westfälischen Industriegebiet illegal arbeitende Kommunistische Partei Deutschlands meldet nach Moskau, dass u.a. zu den Ruhrgebietsstädten Essen, Duisburg und Gelsenkirchen Beziehungen bestünden.
US-Polnische Lend-Lease-Vereinbarung ratifiziert.
Das Konzentrationslager Treblinka (Polen) wird errichtet. Treblinka war ein Durchgangslager mit dem Ziel der Umsiedlung von Juden vorrangig aus dem Gebiet Polens in die besetzten Ostgebiete.
Der Berliner S. Fischer Verlag wird in den Suhrkamp Verlag umgewandelt.

2.7.1942
Nach der Eroberung von Tobruk in Libyen durch deutsch-italienische Verbände am 21. Juni kommt es im britischen Unterhaus zu einer erregten Debatte über die Lage in Ägypten. Premierminister Winston Churchill sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt. Im Verlauf der Sitzung wird dem britischen Kriegskabinett trotzdem mit 475:25 Stimmen das Vertrauen ausgesprochen.
Die deutsche Luftwaffe bombardiert russische Kriegsschiffe in Noworossisk.
Vom OKH ergeht folgendes Schreiben (Geheime Kommandosache): „Der Führer hat den Einsatz des Dora-Geräts bei Heeresgruppe Nord befohlen. Alle Vorbereitungen sind so zu treffen, dass die Einsatzbereitschaft des Gerätes ab 25.8. bei Heeresgruppe Nord sichergestellt ist." Das Geschütz wurde vollständig aufgebaut, kam aber nicht mehr zu Einsatz.
Übereinkunft für Weizenlieferungen zwischen Großbritannien, den USA, Argentinien, Australien und Kanada.

3.7.1942
Generalfeldmarschall Erwin Rommel bricht den Versuch, die El-Alamain-Stellung der britischen 8. Armee unter General Claude John Eyre Auchinleck zu durchbrechen, ab und geht mit seinen geschwächten Truppen zur Verteidigung über.
Die deutsche und die italienische Regierung veröffentlichen eine Ägypten-Erklärung, in welcher das Land, dessen Besetzung durch die Achsenmächte in Kürze erwartet wird, als »unabhängig« und »souverän« bezeichnet wird.
Der mit der Führung der Amtsgeschäfte des stellvertretenden Reichsprotektors von Böhmen und Mähren beauftragte SS-Obergruppenführer Kurt Daluege hebt mit Wirkung vom 3. des Monats den nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich über das Protektorat verhängten Ausnahmezustand auf.
Der britische Vizekönig von Indien, Victor Alexander John Hope Marquess of Linlithgow, erweitert seinen Exekutivrat durch Aufnahme des ersten Inders, Sir Firuz Khan Noon, in sein Kriegskabinett. Gleichzeitig übernimmt Bhimrao Ramji Ambedkar, Führer der "Unberührbaren", das Arbeitsministerium.

4.7.1942
Deutsche U-Boote und Bomber vernichten im Nordmeer den größten Teil des für die Sowjetunion bestimmten alliierten Nachschubkonvois PQ 17.
Mit der Einnahme der Halbinsel Chersones ist die gesamte Krim in der Hand der 11. deutschen Armee. Sie meldet 97.000 Gefangene der sowjetrussischen Küstenarmee eingebracht und 631 Geschütze und 26 Panzer erbeutet bzw. vernichtet.
In seinem Hauptquartier bespricht Adolf Hitler mit Hermann Göring und Reichsernährungsminister Herbert Backe die Versorgungslage, vor allem die „Sicherstellung" des Brotgetreidebedarfs.
Propagandaminister Joseph Goebbels eröffnet in München im Haus der Deutschen Kunst die 6. Große Deutsche Kunstausstellung mit 1254 Werken von 680 Künstlern.
Der amerikanische Freiwilligen-Verband 'Flying Tigers' wird als 'China Air Task Force' in die USAAF übernommen. Die wenigen P-40 Jagdflugzeuge werden durch 1 Gruppe aus B-24 Liberator und 2 Staffeln B-25 Mitchell Bomber ergänzt.
Am Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten ist die Stadt New York Schauplatz der bislang größten Parade ihrer Geschichte. Am Broadway wird die militärische Revue "This is the army" von Irving Berlin aufgeführt.

5.7.1942
Auf einem europäischen Jugendtreffen in Weimar kündigt Reichsjugendführer Artur Axmann die Gründung eines Europäischen Jugendverbandes an.
Nach Angaben der Oberstaatsanwaltschaft der USA wurden seit dem Eintritt in den Krieg am 8. Dezember 1941 insgesamt 48 Personen wegen Spionage verhaftet, 1200 wegen "antiamerikanischer" Aktivitäten interniert und etwa 10.000 italienische, japanische und deutsche Staatsbürger festgenommen.
In Ägypten sind die britischen Truppen der 8. Armee zu Gegenangriffen gegen die deutschen Stellungen bei El-Alamein übergegangen.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an den portugiesischen Ministerpräsidenten Salazar zum 10-jährigen Regierungsjubiläum.
Mit einem 2:0-Sieg über Vienna Wien im Berliner Olympia-Stadion gewinnt der FC Schalke 04 zum sechsten Mal die Deutsche Fußballmeisterschaft.

6.7.1942
Die deutsche 24. Panzerdivision erobert an der Ostfront die Stadt Woronesch am Don, die kurz zuvor von der Roten Armee geräumt worden ist.
Das deutsche U-Boot U-132 (Kptlt. Ernst Vogelsang) greift einen Geleitzug im St.Lorenz-Golf an und versenkt 3 Schiffe.
In Berlin findet eine Sitzung des Reichsforschungsrates statt, auf der Reichsluftfahrtminister Hermann Göring über den Stand der Forschungen beim sog. Uranvorhaben, der Herstellung einer Atombombe, referiert.
Das Bundesgericht der Schweiz bestätigt ein vom Regierungsrat des Kantons Zürich am 19. Februar 1942 verhängtes Aufführverbot für den deutschen Euthanasie-Propagandafilm "Ich klage an", von Wolfgang Liebeneiner.
Um die Verwaltung in den eroberten Regionen personell besser auszustatten, ordnet die japanische Regierung in Tokio die Reduzierung der Beamtenschaft Japans um 10 bis 30% sowie deren Versetzung in die besetzten Gebiete an.

7.7.1942
Das italienische »Commando Supremo« die geplante Invasion auf Malta auf, und verlegt stattdessen die vorgesehenen Landungstruppen nach Nordafrika, um die Front gegen die britischen Truppen zu verstärken.
Die deutsche Luftwaffe fliegt in der Nacht einen Brandbomben-Angriff auf die Großstadt Middlesbrough im Nordosten Englands.
Russische Marinesoldaten versuchen die Insel Someri im Finnischen Meerbusen zu erobern, werden aber von finnischen Marine- und Luftstreitkräften verjagt.
Auf Anordnung von Propagandaminister Joseph Goebbels wird dem Deutschen Theater in Berlin eine Aufführung des sozialkritischen naturalistischen Dramas "Die Ratten" von Gerhart Hauptmann untersagt.

8.7.1942
Die erste Phase der deutschen Sommeroffensive an der Ostfront ist abgeschlossen. Die sowjetischen Truppen zwischen dem Donezbecken und dem Don konnten zwar zurückgedrängt werden, den deutschen Armeen gelang jedoch kein entscheidender Frontdurchbruch.
Adolf Hitler beauftragt den Unteroffizier Walter Wolf mit der Entwicklung eines schalllosen Geschützes. Wolf hat das schalllose Gewehr entwickelt.
Auf Einladung der deutschen Reichsregierung trifft der italienische Außenminister Galeazzo Ciano Graf von Cortellazzo zu einem Besuch in der Berlin ein.
Im besetzten Frankreich stirbt im Alter von 86 Jahren Marschall Franchet d'Esperey, der Held des Saloniki-Feldzuges im Ersten Weltkrieg.
Das der Firma Goodyear gehörende größte Luftschiffdock der Welt in Akron im US-Bundesstaat Ohio wird durch ein Großfeuer stark beschädigt.

9.7.1942
In Bayreuth beginnen die diesjährigen Wagner-Festspiele, deren Besuch auch 1942 ausschließlich Soldaten und Rüstungsarbeitern vorbehalten bleibt.
Sieben deutsche S-Boote der 2. S-Flottille versenken den britischen Tanker "Pomella" und 4 Küstenfrachter aus dem Konvoi WP.183 im Ärmelkanal.

10.7.1942
Die deutschen U-Boote U-160 (Kptlt. Georg Lassen) und U-66 (Kptlt. Friedrich Markworth) beginnen mit einer erfolgreichen Operation in der Umgebung von Trinidad, wo sie innerhalb von 2 Monaten 15 Schiffe versenken können.
Zwischen der Regierung der UdSSR und der Exilregierung der Niederlande wird die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vereinbart.
Der deutsche Komponist Werner Egk dirigiert in Paris die französische Erstaufführung seines Balletts "Joan von Zarissa" in der Choreografie von Serge Lifar, der auch als Tänzer in der Titelrolle zu sehen ist.

11.7.1942
In seiner Weisung Nr. 43 zur „Fortsetzung der Operationen von der Krim" ordnet Adolf Hitler an, „nächste Aufgabe der 11. Armee sei es, bis spätestens Mitte August alle Vorbereitungen für einen Übergang mit der Masse der Armee über die Straße von Kertsch zu treffen, mit dem Ziel, beiderseits der Westausläufer des Kaukasus in südostwärtiger und ostwärtiger Richtung vorzustoßen".
Die südafrikanischen bewaffneten Walfänger „Protea" und „Southern Maid" versenken das italienische Unterseeboot „Ondina" vor Beirut.
Die Tschetnik -Truppen unter dem Befehl von Draza Mihailovic beginnen in Serbien und entlang der italienisch-kroatischen Grenze mit einem Angriff gegen die deutschen Besatzungsmacht.
Mit 158:54 Stimmen beschließt das kanadische Unterhaus in Ottawa die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht.

12.7.1942
Bei der Ausräumung des im Winter 1941/42 südöstlich von Leningrad entstandenen Wolchow-Kessels durch deutsche Einheiten der Heeresgruppe Nord gerät der Oberbefehlshaber der sowjetischen 2. Stoßarmee, General Andrej A. Wlassow, in deutsche Kriegsgefangenschaft.
In den frühen Morgenstunden fliegen britische Lancaster-Bomber einen Angriff auf die Schichau-U-Boot-Werft in Danzig. Nach dem Anflug über die Ostsee findet von 44 eingesetzten Maschinen jedoch nur ein Drittel das anvisierte Zielgebiet. Mehrere Flugzeuge werden auf dem Rückflug über West-Schweden verschlagen, wo sie von schwedischen Jägern bedrängt werden.
Adolf Hitler lässt Staatspräsident Emil Hacha zum 70. Geburtstag ein Handschreiben durch Reichsminister Hans Heinrich Lammers überreichen.
In Wiener Zeitungen wird zum ersten Mal von "serbischen Kommunisten" berichtet, "die seit Abschluss der Kampfhandlungen auf dem Balkan einen Bandenkrieg auf eigene Faust führen".

13.7.1942
Das sowjetische Oberkommando ordnet an der gesamten Ostfront den Rückzug der Roten Armee auf die Linie Wolga- Stalingrad (Wolgograd) - Kaukasus an. Generalleutnant Wassili Iwanowitsch Tschuikow wird Oberbefehlshaber der russischen 62. Armee, welche die 'Stalingrad-Front' zur Verteidigung der Stadt bildet.
Adolf Hitler befiehlt einen Angriff der 1. und der 4. Panzer-Armee und der 17. Armee in Richtung Rostow.
In seinem Hauptquartier empfängt Adolf Hitler den von seinem Posten abberufenen türkischen Botschafter Huesrev Gerede zur Abschiedsaudienz.
Die Vichy-Regierung im unbesetzten Frankreich lehnt einen US-amerikanischen Vorschlag ab, die im Hafen der ägyptischen Stadt Alexandria liegende französische Flotte unter alliiertem Schutz durch den Suezkanal nach Martinique zu überführen, um sie dort zu internieren und dem deutschen Zugriff in Nordafrika zu entziehen.
Eine Verordnung des britischen Energieministeriums unterstellt Produktion und Absatz im britischen Kohlenbergbau staatlicher Aufsicht.
Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Albert Speer, ordnet im Deutschen Reich die Sammlung von Eisen und Stahl an, in deren Verlauf u.a. auch Gartenzäune abmontiert werden.

14.7.1942
Hitler verfügt: „In die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei können in Zukunft nur junge Deutsche nach Ende des 18. Lebensjahres aufgenommen werden, die durch ihr Verhalten und ihre Einsatzbereitschaft in der Hitler-Jugend eine besondere Eignung für den Dienst in der Partei erkennen lassen (...)"
Die britische Regierung stimmt einem Vorschlag von General Charles de Gaulle zu, das Nationalkomitee der Freien Franzosen in "Das kämpfende Frankreich" umzubenennen.
Adolf Hitler stiftet eine „Tapferkeits- und Verdienst-Auszeichnung für Angehörige der Ostvölker".
Der indische Nationalkongress fordert Großbritannien auf, Indien "sofort politisch zu räumen", und sagt dem von Mohandas Karamchand (Mahatma) Gandhi propagierten Programm des gewaltlosen Widerstands zur Erringung der vollen Unabhängigkeit Indiens seine Unterstützung zu.
In Westbury im US-amerikanischen Bundesstaat New York stirbt der am 18. Januar 1871 in Wien geborene Schriftsteller Franz Blei.

15.7.1942
Adolf Hitler enthebt - enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Offensive - den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall Fedor von Bock, seines Postens und ersetzt ihn durch Generaloberst Maximilian von Weichs.
Mit dem Abtransport von 1135 Juden aus Amsterdam beginnen die Deportationen niederländischer Juden als Arbeitskräfte nach Auschwitz.
Die deutschen Militärbehörden in Frankreich geben ein Verbot für Juden bekannt, öffentliche Einrichtungen zu benutzen oder an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.
200 Spitfire-Jäger führen eine offensive Jagdaktion über Nordfrankreich durch. Dabei wird Wing-Commander 'Paddy' Finucane, ein 21 Jahre altes Flieger-Ass mit 32 Luftsiegen, in der Nähe von Le Touquet abgeschossen und getötet.


In seinem ostpreußischen Hauptquartier »Wolfsschanze« empfängt der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler den ehemaligen irakischen Ministerpräsidenten Raschid Al Gailani, der Hitler in Anwesenheit von Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop anbietet, propagandistisch im Sinne der Achsenmächte im arabischen Raum tätig zu werden. Die deutsche Regierung erkannte Gailani als Vertreter der Exilregierung des Irak an und leistete ihm finanzielle Unterstützung.               


16.7.1942
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler verlegt sein Hauptquartier von Rastenburg in Ostpreußen (»Wolfsschanze«) unter dem Namen »Werwolf« in die Nähe von Winniza in der Ukraine.
Der Botschafter Otto Abetz hat von Adolf Hitler Sondervollmachten für die Durchführung der deutschen Kulturaufgaben im besetzten Frankreich erhalten.
In Paris werden 12.884 für die Deportation nach Auschwitz vorgesehene jüdische Bürger von der französischen Polizei verhaftet und bis zum endgültigen Abtransport im Pariser Vélodrome d'Hiver interniert.
Der türkische Tanker „Antares" wird durch das italienische Unterseeboot „Alagi" torpediert und strandet an der Küste des Libanon.

17.7.1942
Deutsche Verbände erobern Woroschilowgrad, das Zentrum des Kohlereviers im Donezbecken.
Ostgalizien wird dem Generalgouvernement angegliedert, die ukrainischen und polesischen Gebiete im Wald- und Sumpfgebiet des Pripjet werden dem Reichskommissariat Ukraine unter der Leitung von Gauleiter Erich Koch zugeteilt.
Der Reichsführer SS Heinrich Himmler besucht Auschwitz-Birkenau für zwei Tage, um den ganzen Aufbau und die Vergrößerung zu kontrollieren und mit Kommandant Höss weitere Ausbaumaßnahmen zu besprechen.

18.7.1942
Mit dem Piloten Fritz Wendel am Steuer startet bei Ulm der erste serienmäßig gebaute Düsenjäger der Welt, die Messerschmitt Me 262, zu einem ersten erfolgreichen Testflug. Zum Großeinsatz kommt die Me 262 erst 1944.
Lancaster-Bomber fliegen einen Tageseinsatz gegen das Ruhrgebiet und bombardieren Duisburg.
Generalfeldmarschall Albert Kesselring wird als 15. Soldat der Wehrmacht mit dem „Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes" ausgezeichnet, wegen seiner Verdienste als „Oberbefehlshaber der im Mittelmeer und Nordafrika eingesetzten Verbände der deutschen Luftwaffe".
Die ungarische Regierung in Budapest ordnet an, dass Personen, die mindestens zwei jüdische Großelternteile haben, aus der ungarischen Wehrmacht auszuscheiden haben.

19.7.1942
Hauptmann Antonio Lavat, der Kommandeur der spanischen Freiwilligen-Jagdfliegerstaffel Esquadra Azul ('Blaue Staffel'), fällt im Luftkampf in Russland.
Bei einem Länderspiel der Fußballnationalmannschaften von Deutschland und Bulgarien in Sofia unterliegt die bulgarische Auswahl dem deutschen Team 0:3.
Mit 27:17 Punkten gewinnt Ungarn in Darmstadt den "Großen Woog", den 18. Schwimmländerkampf zwischen dem Deutschen Reich und Ungarn.

20.7.1942
Nach Errichtung eines Brückenkopfes über den Don bei Zimljansk durch die 29. motorisierte Infanterie-Division wendet sich die deutsche Offensive an der Ostfront gegen Stalingrad und Rostow am Don.
200 Spitfire-Jäger werden zum Angriff auf Gelegenheitsziele nach Nordfrankreich geschickt, wobei eine Spitfire im Tiefflug mit einem Baum kollidiert.
Adolf Hitler billigt die Möglichkeit, im besetzten Ostgebiet einheimische Künstler für die Truppenbetreuung heranzuziehen.
An die Witwe des verstorbenen Wehrwirtschaftsführers Wilhelm Wissel, sendet Adolf Hitler ein Beileidstelegramm.
Im Rahmen eines nationalen Schifffahrtstages unterstreicht ein Sprecher der japanischen Marine die Bedeutung eines Ausbaus der Seefahrt für Japans Ambitionen als führende Großmacht im ostasiatischen Raum.

21.7.1942
Zu einer vom WJC (World Jewish Conference) koordinierten Massenversammlung im Madison Square Garden in New York, die sich neben der Anprangerung von Kriegsverbrechen mit der Rettung der Juden in Europa befassten, sandte der britische Premier Winston Churchill folgende Botschaft: „Die Juden waren Hitlers erste Opfer und seitdem standen sie stets in der vordersten Front des Widerstandes gegen die Naziaggression."
Sicherungen deutscher Konvois wehren im Ärmelkanal britische Schnellbootangriffe ab und versenken zwei britische Schnellboote.
In Erwartung eines unverhofft schnellen Sieges über die Heeresgruppe Timoschenko im Süden der Ostfront erklärt Adolf Hitler in seiner Weisung Nr. 44, „dass es in kurzer Zeit gelingen wird, Sowjetrussland von Verbindungen mit dem Kaukasus, damit von seiner hauptsächlichen Ölversorgung und einem wesentlichen Zufuhrweg für englische und amerikanische Waffenlieferungen abzuschneiden. (...) Es kommt nunmehr darauf an, auch die nördliche Versorgungslinie abzuschneiden, die Sowjetrussland mit den angelsächsischen Mächten verbindet."
Auf Initiative der Abteilung Einzelhandel in der bayerischen Wirtschaftskammer wird im Großen Saal des Münchner Kunstgewerbehauses ein "Beispielladen" eingerichtet, um über Rationalisierungsmaßnahmen im Lebensmitteleinzelhandel zu informieren.
In einem Artikel in der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" legt der schwedische Forschungsreisende Sven Hedin ein vorbehaltloses Bekenntnis zur Politik des nationalsozialistischen Deutschen Reiches ab.
Mit der Landung japanischer Truppen in Buna und Gona auf Neu-Guinea erreicht die japanische Expansion im Pazifik ihren Höhepunkt im Zweiten Weltkrieg.

22.7.1942
In der Nacht zum 23. Juli bombardieren britische Flugzeuge Köln, Duisburg, Krefeld, Essen und Gelsenkirchen. 13 Maschinen gehen verloren.
Großbritanien weist einen US-amerikanischen Vorschlag einer noch in diesem Jahr zu erfolgenden alliierten Landung auf dem europäischen Kontinent zurück.
Adolf Hitler richtet ein persönliches Handschreiben an den Reichskommissar von Niederland, Arthur Seyss-Inquart, zum 50. Geburtstag.
In Indien wird das Verbot der Kommunistischen Partei aufgehoben.
Mit der Deportation von 5000 jüdischen Männern, Frauen und Kindern in das Konzentrationslager Treblinka, 65 km nordöstlich von Warschau, beginnt der Abtransport der Juden aus dem Warschauer Ghetto.

23.7.1942
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erlässt die verhängnisvolle Weisung Nr. 45 für die Kriegführung, und damit die gleichzeitige Eroberung von Stalingrad und dem Kaukasus, wodurch er es riskierte, weder das eine noch das andere Ziel zu erreichen. Generaloberst Hermann Hoth's 4. Panzer-Armee wird befohlen, den direkten Vorstoß auf Stalingrad abzubrechen (wodurch die entscheidende Unterstützung für die 6. Armee wegfällt) um statt dessen nach Süden abzudrehen und Generaloberst Ewald von Kleists 1. Panzer-Armee bei der Überschreitung des Fluss Don zu helfen. Der gegen diese Pläne protestierende Oberbefehlshaber der Heeres-Gruppe B, Generalfeldmarschall Fedor von Bock, wird von Hitler durch von Weichs abgelöst. Diese Zersplitterung der Kräfte, vor der Hitler von seiner Generalität mehrfach gewarnt worden war, wird heute allgemein als wesentliche Ursache für den Untergang der 6. Armee in Stalingrad angesehen. Hitler machte für sein Beharren kriegswirtschaftliche Gründe geltend.
Die deutsche 125. Infanterie-Division sowie die 13. und 22. Panzer-Division erobern die Stadt Rostow am Don im Südabschnitt der Ostfront am Zusammenfluss von Donez und Don.
In seinem Hauptquartier „Werwolf" bei Winniza empfängt Adolf Hitler den Stabschef der SA, Viktor Lutze, und SS-Obergruppenführer Hans Jüttner zu Gesprächen über die Tätigkeit und den Einsatz der SA im Kriege.
Reichskanzler Adolf Hitler gratuliert dem Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift „Der getreue Eckart“, Bruno Brehm, telegraphisch zum 50. Geburtstag und ordnet für den Kunstschriftleiter und ehemaligen Redakteur des "Völkischen Beobachters", Altparteigenosse Josef Stolzing-Cerny, ein Parteibegräbnis an.
Ein US-amerikanisches Gericht verurteilt 23 Personen wegen Anstiftung zur Meuterei in der US-Armee zu längeren Haftstrafen.

24.7.1942
Die 6. Armee unter Generalleutnant Friedrich Paulus erreicht im Gefolge der 4. Panzerarmee den Don bei Stalingrad.
Admiral Dönitz beschreibt in einer Rundfunkansprache aus Berlin die ständig wachsende Bedrohung für seine U-Boot-Operationen durch alliierte Kriegsschiffe und Flugzeuge, welche 'immer auf den Fersen unserer U-Boote sind'.
Als Vergeltung für wiederholte Partisanenangriffe auf Militärverbände fliegt die italienische Luftwaffe mehrere Angriffe auf jugoslawische Dörfer.
Das Reichserziehungsministerium ordnet die Entfernung aller jüdischen Mischlinge ersten Grades von den Schulen des Deutschen Reiches an. Das Amtsgericht in Halle an der Saale entscheidet, dass die Formulierung "mit der Ihnen gebührenden Achtung" im Brief an einen Juden insoweit keine Beleidigung darstelle, als der Briefschreiber damit lediglich im Deutschen Reich allgemein anerkannte und gültige Werturteile ausdrücke.
Durch Sabotage wird ein Schacht der Zeche Schlägel und Eisen in Herten-Langenbochum im rheinisch-westfälischen Industriegebiet beschädigt.
Im Bereich der Kurilen versenkt das US U-Boot "Narwhal" (LtCdr. Wilkins) die beiden Inselversorger "Kofuji Maru" und "Nissho Maru" sowie das Vorpostenboot "Shinsei Maru". Bei Versenkung der "Nissho Maru" werden japanische Überlebende im Wasser mit Maschinengewehren erschossen.

25.7.1942
Nach der Bombardierung der schwedischen Stadt Borgholm auf der Insel Öland mit Spreng- und Brandbomben durch die Sowjets legt Schweden bei der Regierung der UdSSR Protest ein.
An der Ostfront beginnen die Panzergruppen von Generaloberst Ewald von Kleist mit dem Überschreiten des Don.
Die britischen und amerikanischen Stabschefs beschließen das Unternehmen „Torch" - die See-Invasion von Vichy-Nordafrika - durch General Eisenhower durchzuführen und damit eine 'Zweite Front' in Nordafrika zu eröffnen.
Nach dem Abzug der britischen Truppen aus Birma ist einer Meldung der Agentur Reuter zufolge in der Provinz Arakan ein Bürgerkrieg zwischen englandfreundlichen Moslems und japanfreundlichen Birmanen ausgebrochen.
Adolf Hitler vollzieht die angekündigte „Stiftung des Krimschildes" für die Soldaten, die im Kampf auf der Krim beteiligt waren.
Der vom Reichspropagandaministerium als "unerwünscht" eingestufte Schriftsteller Erich Kästner erhält die Erlaubnis für Drehbucharbeiten an den beiden Ufa-Filmprojekten "Münchhausen" und "Der kleine Grenzverkehr".
Der Berliner Suhrkamp Verlag kündigt zum 80. Geburtstag des Dichters Gerhart Hauptmann am 15. November 1942 eine Gesamtausgabe der Werke Hauptmanns in 18 Bänden an.
Im Berliner Olympia-Stadion beginnt die bis zum 26. Juli dauernde 3. Kriegsmeisterschaft der deutschen Leichtathleten.

26.7.1942
Bei der Suche nach von der Luftaufklärung an der Westküste Novajas Zemljas gesichteten Restschiffen des Konvois PQ.17 beschießt U 601 unter Kapitänleutnant Grau die sowjetische Polarstation Karmakuly und vernichtet 2 Flugzeuge.
Das RAF-Bomberkommando wirft in der Nacht auf den 27. Juli 80.000 t Bomben auf Hamburg ab. Es gibt 337 Tote und 14.000 Ausgebombte. Nach dem schweren Luftangriff verurteilt ein Schnellgericht einen Hausinhaber zu zwei Jahren Gefängnis, weil er sich geweigert hat, ausgebombte Personen in seinem Haus aufzunehmen.
Die russische 8. Luftarmee und viermotorige Pe-8-Bomber des ADD (Langstrecken-Bomberflotte) führen rund um die Uhr Angriffe zur Unterstützung der südwestlich von Stalingrad hart bedrängten russischen 62. Armee durch.
Auf der Galopprennbahn München-Riem wird das mit 100 000 Reichsmark dotierte Rennen um das "Braune Band", die größte internationale Leistungsprüfung im Galopprennsport auf deutschem Boden, ausgetragen.

27.7.1942
Nach der Ermordung zweier SS-Offiziere auf der norwegischen Insel Telavaag zerstören Einheiten der Waffen-SS sämtliche Wohnhäuser auf der Insel, die Bewohner werden deportiert.
Adolf Hitler verabschiedet drei Verfügungen: Durch einen „Erlass über die Einschränkung des Verkehrs mit landwirtschaftlichen Grundstücken im Kriege" will Hitler Spekulationen und Geldanlagen erschweren und eine ungestörte Erzeugungsleistung sicherstellen. Verordnung über die Betreuung von Kindern deutscher Wehrmachtsangehöriger in den besetzten Gebieten. Erlass über das Sanitäts- und Gesundheitswesen. Hitler hat seinen Begleitarzt Professor Karl Brandt zum Bevollmächtigten für das Sanitäts- und Gesundheitswesen ernannt.
Die "Münchner Neuesten Nachrichten" berichten über einen Rekord im Langstreckenflug, der von fünf italienischen Piloten auf der Strecke Rom- Tokio- Rom aufgestellt wurde.
30 deutsche Jagdbomber und Störflugzeuge dringen einzeln und bei bewölktem Himmel in weite Gebiete Englands ein und bombardieren 2 Flugplätze, 4 Fabriken und 4 Eisenbahnknotenpunkte, wobei insgesamt 50 Personen getötet werden. Nachtangriff auf Birmingham.

28.7.1942
In einer Weisung an die Stalingradfront befiehlt das sowjetische Oberkommando: "Keinen Schritt zurück!"
Im besetzten Frankreich werden 32.000 jüdische Unternehmen enteignet und in deutsche Kontrolle übergeben.
Tod des Archäologen Sir Matthew Flinders Petrie im Alter von 89 Jahren.

29.7.1942
Hoths Panzer erobern Tschernyschewskaja am Fluss Don, westlich von Stalingrad. Weiter südlich nehmen die Panzertruppen von Kleist Proletarskaja.
Auf dem Vormarsch nach Port Moresby nehmen die Japaner Kokoda, 80 km südlich von Buna, wo sie gelandet waren.
Nachdem das Unterhaus in Ottawa den Entwurf mit 141:45 Stimmen gebilligt hat, verabschiedet der Senat ein Gesetz zum Einsatz kanadischer Truppen in überseeischen Ländern.
Mit der 1. Etappe von Zürich nach Winterthur beginnt die Tour de Suisse. Sie geht über 1176,6 km dauert bis 2. August.

30.7.1942
Im Südabschnitt der deutschen Heeresgruppe Nord bei Rschew beginnen Einheiten der sowjetischen Roten Armee mit einer Entlastungsoffensive für den Mittelabschnitt der Ostfront.
Im Deutschen Reich müssen entsprechend einer Verordnung des Reichsministers für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, die jüdischen Gemeinden sämtliche aus Edelmetall gefertigten Kultgegenstände abliefern.
Ein neuer Typ von Brandbomben wird bei Nachtangriffen auf Ziele in den West Midlands verwendet, wobei Schäden in Wolverhampton entstehen.
Amerikanische P-40 wehren eine Reihe von japanischen Luftangriffen am 30. und 31. Juli auf die Luftwaffenbasis von Hengyang im Südwesten Chinas ab.

31.7.1942
Deutsche Truppen überqueren den Don auf breiter Front.
Um dem häufigen Arbeitsplatzwechsel in der Rüstungsindustrie gegenzusteuern, erlässt der Bevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Fritz Sauckel, eine Verordnung gegen "Abwerbung sowie das Fordern zu hoher Arbeitsentgelte".
Der Reichsführer SS Heinrich Himmler verbietet in der Presse des Deutschen Reiches und in der Öffentlichkeit den Gebrauch des Wortes »Partisan«.
630 RAF-Terrorbomber (einschl. 211 älter Bomber, welche sonst als Trainingsflugzeuge verwendet werden) unternehmen einen konzentrierten 50-minütigen Nachtangriff auf Düsseldorf. Dazu leichtere Angriffe gegen Flugplätze in den Benelux-Staaten und Eisenbahnzielen in Frankreich. 30 Bomber und 1 Störflugzeug gehen verloren.
U-754 wird durch ein kanadisches Flugzeug vor Nova Scotia versenkt.
Der US-Flugzeugträger Essex läuft in Newport News (Virginia) von Stapel.
Handelsschiffs-Verluste im Juli 1942: 110 alliierte Schiffe mit zusammen 533.494 Tonnen im Atlantik, 18 alliierte Schiffe mit 84.919 Tonnen in anderen Gewässern. 7 Schiffe der Achsenmächte mit 15.386 Tonnen im Mittelmeer, 12 japanische Schiffe mit 62.331 Tonnen im Pazifik. 11 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 12 Boote verloren), 22 neue U-Boote in Dienst gestellt, 323 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Der erste serienmäßig gebaute Düsenjäger der Welt, die ME 262
Lageplan des Führerhauptquartiers "Wolfschanze"
Lageplan des Führerhauptquartiers "Wolfschanze"
Bilder von der russische Front - Sommeroffensive 1942
Bilder von der russische Front - Sommeroffensive 1942

1.  SS-Leibstandarte jetzt Hotel
2.  RSD und SS-Begleitkommando
3.  Ort des Attentats
4.  Reichssicherheitsdienst
5.  Hitlers Pers. Adjudanturen
6.  Gästebunker (umgebaut 1944)
7.  Stenografen und -typisten
8.  Poststelle, Stab des RSD
9.  Regierung, Friseure, Ärzte

10.   Proviantmagazin
11.   Bormanns Bunker (geb. 1944)
11b. Bormanns Arbeitsbunker
12.   Flakbunker
13.   Führerbunker (umgeb. 1944)
13a. Kasino I
13b. Neues Teehaus
13c. Altes Teehaus (vernichtet)
14.   Feuerbecken

15.   Görings Haus (Reichsmarschallhaus)
16.   Görings Bunker (gebaut 1944)
17.   Jodl (Chef WFSt)
18.   Kasino II
19.   Feldmarschall Keitl (Chef OKW)
20.   Persönliche / Wehrmachtsadjudanten
20a. Fahrerhaus
20b. Heizungsanlage
21.   Fernschreibbunker (1944)

22.   Garagen
22a. Fahrerhaus
23.   Reichspressechef Dietrich
24.   OK der Luftwaffe
25.   OK der Kriegsmarine
26.   Allgemeine Bunker
27.   FBB-Führerbegleitbataillon
28.   Speer, Todt, Gäste
29.   Außenminister Ribbentrop

Die deutsche Heeresgruppe Nord bei Rschew

AUGUST 1942

1.8.1942
Britische und amerikanische Einheiten beginnen mit dem ersten gemeinsamen Übungsmanöver "ATLANTIC", das in Nordirland zwischen Belfast und Lough Meagh stattfand. Dabei sollte die gemeinsame Kommunikation und die Kooperation zwischen den einzelnen alliierten Truppenteilen getestet werden.
Bei Terrorangriffen der Royal Air Force auf Düsseldorf werden 37 Menschen getötet und 107 schwer verletzt.
Die British Eastern Fleet beginnt mit einem langwierigen Manöver im Golf von Bengalen bei dem Versuch, die japanischen Seestreitkräfte von der geplanten Operation Watchtower (Landung auf Guadelcanal) im Südwest-Pazifik abzulenken.
Der von der Organisation Todt errichtete Atlantikwall von Biarritz an der spanisch-französischen Grenze bis Kirkenes in Nordnorwegen ist fertig gestellt.
Zur vollen Ausschöpfung des Potentials der französischen Rüstungsindustrie wird in Paris das Deutsche Beschaffungsamt Frankreich gegründet.
In den deutschen Kinos startet die 150. Kriegswochenschau.
Der deutsche Filmregisseur Herbert Selpin ("Carl Peters"), der wegen wehrkraftzersetzenden Äußerungen verhaftet wurde, begeht in seiner Zelle Suizid.

2.8.1942
Beginn der US-Truppentransporte nach England und Nordirland mit den großen, einzeln fahrenden Passagierdampfern.
Eine Typhusepidemie führt zur Schließung der Buna-Fabrik in Auschwitz für die Dauer von zwei Monaten. Die durchschnittliche Todesrate im Birkenauer Männerlager in dieser Zeit lag bei etwa 186 Toten pro Tag. Das Schädlingsbekämpfungsmittel »Zyklon B« wird in erheblichen Mengen zur Desinfektion benötigt.
Mahatma Gandhi warnt davor, daß seine indischen Landsleute eine japanische Invasion begrüßen werden, solange die Engländer nicht die volle Unabhängigkeit Indiens zugestehen würden.

3.8.1942
Im Rahmen des Vormarsches zum Kaukasus erreichen deutsche Verbände der Heeresgruppe Süd den Kuban.
Russische Marinebomber greifen einen Bomberstützpunkt der deutschen Luftwaffe in der Nähe des Asowschen Meeres an.
Wegen "Plünderns bei Bergungsarbeiten" verurteilt ein Schnellgericht in Hamburg die beiden Zwangsarbeiter Guillemin und Zenneoort zum Tode.
Anlässlich seines 70. Geburtstages erreichen den norwegischen König Hakon VII. im britischen Exil in London die Glückwünsche zahlreicher alliierter und neutraler Regierungen.

4.8.1942
Ein Erlass des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler über ein Verbot des Eigentums- und Besitzerwechsels in der deutschen Landwirtschaft im Interesse der Sicherstellung einer ungestörten Erzeugerleistung während des Krieges wird im Reichsgesetzblatt öffentlich bekannt gemacht.
Das britisches Parlament läßt ein Gesetzt passieren, daß die Gerichtsbarkeit für Straftaten von US-Militärangehörigen in Großbritannien von britischen Zivilgerichten an US-Militärtribunale weitergibt.
Adolf Hitler sendet Benito Mussolini einen Brief zur Orientierung über die militärische und politische Lage.
Gauleiter Martin Mutschmann befürwortet auf Wunsch Hitlers die Ernennung Karl Elmendorfs zum Direktor der Dresdner Staatsoper.
Die Judendeportationen aus Belgien beginnen.

5.8.1942
Die Regierung von Großbritannien annulliert das mit der deutschen Reichsregierung, Frankreich und Italien am 29. September 1938 geschlossene Münchner Abkommen über die Abtretung des Sudetenlandes im Rahmen des Selbstbestimmungsrechts der Deutschen in Böhmen und Mähren, an das Deutsche Reich.
Der britische Premierminister Winston Churchill besucht die Britische 8. Armee in Nordafrika und beschließt Feldmarschall Claude Auchinleck abzulösen.
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ordnet ein „Staatsbegräbnis" für den 75-jährigen gestorbenen General der Flieger Hermann von der Lieth-Thomsen an.
Die eidgenössische Regierung in Bern erlässt verschärfte Bestimmungen zur inneren Sicherheit und zur Landesverteidigung der Schweiz.
Die niederländische Königin Wilhelmina trifft zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington ein.
In Salzburg beginnen die bis zum 30. August dauernden Festspiele. Die Eintrittskarten gehen vorzugsweise an Rüstungsarbeiter und verwundete Frontsoldaten.                   

6.8.1942
Der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt ernennt General Dwight D. Eisenhower zum Oberbefehlshaber des Unternehmens "Torch", der geplanten alliierten Landung in Französisch-Nordwestafrika.

7.8.1942
Mit einem Angriff der deutschen 6. Armee unter Generalleutnant Friedrich Paulus beginnt im Rahmen der Stalingrad-Offensive westlich von Kalatsch eine bis zum 11. August dauernde Kesselschlacht, bei der 35.000 sowjetische Soldaten in Kriegsgefangenschaft geraten.
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels besucht an drei Tagen die durch britische Luftangriffe in den letzten Monaten schwer beschädigten Städte Aachen, Köln und Düsseldorf.
Die britische Regierung äußert unter Hinweis auf die in der Rüstungsindustrie beschäftigten Arbeiter den Wunsch nach einer Steigerung der Bierproduktion. Bereits im Vorjahr hatte der Ausstoß der britischen Brauereien nach eigenen Angaben die Rekordhöhe von knapp 20 Millionen Tonnen erreicht.
Einheiten der US-amerikanischen 1. und 2. Marineinfanteriedivision landen auf den japanisch besetzten Salomoninseln Guadalcanal und Tulagi östlich von Neu-Guinea. Auf Guadalcanal fliehen die wenigen japanischen Bautruppen und koreanischen Arbeiter in den Urwald. Die kleine japanische Garnison auf Tulagi wird nach heftigen Kämpfen vernichtet.
Der Genfer Altar der Gebrüder van Eyck erreicht nach etlichen Schwierigkeiten das Schloss Neuschwanstein.

8.8.1942
Nach der Aufforderung des Allindischen Kongresses in Delhi an die Briten, Indien sofort zu räumen, werden die beiden Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Mohandas Karamchand (Mahatma) Gandhi und Jawaharlal (Pandit) Nehru verhaftet. Dies führt zu weit verbreiteten Sabotage-Aktionen und blutigen Unruhen mit 721 Toten und 1.219 Verletzten.
Die britische Regierung beschließt die Aufstellung eines palästinensischen Regiments, bestehend aus getrennten Bataillonen jüdischer und arabischer Palästinenser. Die Aufstellung einer eigenen jüdischen Armee lehnt die Regierung in London mit dem Hinweis auf die Möglichkeit für Juden, in der britischen Armee Dienst zu tun, ab.
Ein japanischer Kreuzer-Kampfverband vernichtet 4 alliierte Kreuzer (USS „Astoria", „Quincey" und „Vincennes" und die australische HMAS „Canberra") vor der Insel Savo bei Guadalcanal.

9.8.1942
Bei ihrem Vormarsch im Kaukasus besetzt die deutsche 1. Panzerarmee der Heeresgruppe A die Ölfelder von Maikop, welche jedoch zuvor von den Russen zerstört wurden.
Aus Anlass der 100. Verleihung eines Ritterkreuzes an einen Angehörigen der SA verleiht Adolf Hitler dem SA-Infanterieregiment 231 die Bezeichnung Infanterieregiment „Feldherrenhalle".
Der Direktor der US-amerikanischen Zentralstelle für Kriegsinformation, Elmar Davis, verliest im Rundfunk der USA einen Appell des US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt zur Steigerung der Rüstungsproduktion im Interesse der von den Nationalsozialisten unterdrückten Völker.
Nach der Katastrophe in der Schlacht vor der Insel Savo werden bis auf weiteres alle US-Transportschiffe und die eskortierenden Kriegsschiffe aus dem Seegebiet von Guadalcanal abgezogen.
Das Reichsverkehrsministerium in Berlin erlässt verschärfte Bestimmungen zur Durchführung eines umfassenden Rauchverbots in den Zügen der Reichsbahn.

10.8.1942
An der Ostfront erreicht die 6. Armee von Generalleutnant Friedrich Paulus die Außenbezirke von Stalingrad, während sich Generaloberst Hoth's Panzer aus Südwesten der Stadt nähern.
Die Operation "Pedestal": Ein Konvoi aus 14 alliierten Transportschiffen läuft unter starkem Geleitschutz aus Gibraltar in Richtung Malta aus. Der Konvoi von Flugzeugen, U-Booten und Schnellbooten der Achsenmächten zerschlagen. Nur 4 Transportschiffe und der sinkende amerikanische Tanker „Ohio" erreichen Malta zwischen dem 13. und 15. August.
Im aktuellen geheimen Lagebericht des Sicherheitsdienstes der SS wird die zunehmende Tendenz zu Jazz-Musik in großstädtischen Unterhaltungslokalen beklagt.

11.8.1942
Im französischen Compiègne trifft der erste Transport mit französischen Kriegsgefangenen aus dem Deutschen Reich ein, die im Gegenzug für die Überstellung französischer Arbeitskräfte in die deutsche Kriegswirtschaft freigelassen wurden.
Reichsinnenminister Wilhelm Frick verbietet mit sofortiger Wirkung Ehegenehmigungsgesuche von Beamten, die sog. Mischlinge, d. h. Personen ohne arischen Stammbaum, heiraten wollen.
Im Mittelmeer wird der Flugzeugträger „Eagle" durch U-73 unter KptLt. Helmut Rosenbaum nördlich von Algier versenkt.
Die kaiserlich-japanische 'Vereinigte Flotte' verläßt die heimischen Gewässer in Richtung Truk (Karolinen) um der US-Landung auf Guadalcanal zu begegnen.
Zerstörerischer Nachtangriff der britischen Royal Air Force auf Mainz. Der Mainzer Dom wird bei den Angriffen zerstört.

12.8.1942
Die 1. Moskauer Konferenz beginnt. Bis zum 15. August finden in der sowjetischen Hauptstadt Moskau Besprechungen zwischen dem sowjetischen Staatschef Josef W. Stalin, dem US-amerikanischen Botschafter in Moskau, William Averell Harriman, und dem britischen Premierminister Winston Churchill über weitere militärisch-strategische Maßnahmen gegen die Achsenmächte statt. Churchill informiert Stalin darüber, daß es keine 'Zweite Front' in Europa vor 1943 geben wird und erklärt Details über das Unternehmen "Torch".
Die Seekriegsleitung legt auf Hitlers Wunsch eine Liste der französischen Häfen vor, die gegen eine Invasion zu befestigen sind, u.a. Cherbourg, Le Havre, Brest, Lorient und St.Nazaire.
Adolf Hitler erklärt, die alleinige Zuständigkeit für „Verhandlungen mit allen germanisch-völkischen Gruppen in Dänemark, Norwegen, Belgien und den Niederlanden (...) im Bereich der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbänden liege beim Reichsführer-SS".
Auf Anordnung des Reichsministers Albert Speer, wird im Deutschen Reich die Anlage von Löschweihern verstärkt, da bei Feuerlöscharbeiten nach Fliegerangriffen der Wasserdruck der herkömmlichen Leitungssysteme oft nicht ausreicht.
Albert Speer unterrichtet Adolf Hitler über die „Aktion Baracken" für die Unterbringung der Obdachlosen in den bombengeschädigten Städten.

13.8.1942
Im Führerhauptquartier findet die grundsätzliche Besprechung über die Küstenbefestigungen in Frankreich statt. Adolf Hitler stellt eine von ihm ausgearbeitete Denkschrift in Aussicht. Außerdem wünscht er die Fertigstellung von 5 Flugzeugträgerschiffen bis Ende 1944.
Die Polizeibehörden der Schweiz beginnen mit der Zurückweisung jüdischer Flüchtlinge. Die auf Anweisung des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements verfügte Sperrung der Grenzen stößt auf heftige Kritik in der Schweizer Öffentlichkeit.
Das britische Oberkommando ernennt Generalleutnant Bernard Law Montgomery als Nachfolger von Claude John Eyre Auchinleck zum Oberbefehlshaber der britischen 8. Armee in Ägypten. (Auchinleck weigerte sich, eine Gegenoffensive bis September durchzuführen, wie es Churchill unrealistisch von ihm fordert.)
61 amerikanische Bomber fliegen einen Luftangriff gegen die Flugzeugwerke in Wiener Neustadt; dies ist der erste alliierte Bombenangriff auf Ziele im ostmärkischen Territorium.
Um ein Absinken der Kaffeepreise auf dem Weltmarkt zu verhindern, ordnet das brasilianische Handelsministerium in Rio de Janeiro die Vernichtung von 75 000 Sack Rohkaffee an.

14.8.1942
Die deutsche I. G. Farben präsentiert auf der bis zum 24. August dauernden Internationalen Messe in der ungarischen Hauptstadt Budapest zum ersten Mal synthetische Perlon-Produkte.
Nach Ausbruch eines Lohnstreiks in den Fabriken der General Cable Corporation in Bayonne im US-amerikanischen Bundesstaat New Jersey übernehmen auf Anordnung von US-Präsident Franklin Delano Roosevelt die Marinebehörden die Leitung des Werkes; der Streik bricht daraufhin zusammen.
In den Berliner Kinos läuft der antibolschewistische Propagandafilm »G.P.U.« mit Will Quadflieg und Marina von Ditmar an. Regisseur des Films ist Karl Ritter.

15.8.1942
Im Südabschnitt der Ostfront erreicht die deutsche 6. Panzerarmee unter Generalleutnant Friedrich Paulus den Don bei Sirotinskaja.
In seinem Hauptquartier „Werwolf" bei Winniza empfängt Adolf Hitler den abberufenen bulgarischen Gesandten Parvan Draganoff zur Abschiedsaudienz. Außerdem wird der neue türkische Botschafter Satfet Arikan von Hitler zur Überreichung seines Beglaubigungsschreibens empfangen.
Die Pfadfinder-Einheit innerhalb des Bomberkommandos der Royal Air Force unter Air Commander Donald Bennett wird gebildet.
Im unbesetzten Teil Frankreichs verhaftet die französische Polizei 5000 Franzosen jüdischer Herkunft.

16.8.1942
Der deutsche Schwere Kreuzer "Admiral Scheer" läuft zu einer bis zum 30. August dauernden Operation in die Karasee am Rand des Nordpolarmeeres zwischen Sewernaja Semlja und Nowaja Semlja aus und beschießt am 28. August die Hafenanlagen von Fort Dickson.
Adolf Hitler äußert erstmals die Befürchtung, dass Stalin den Angriff der Roten Armee aus dem Jahre 1920 wiederholen und über den Don aus dem Raum von Serafimowitsch in Richtung Rostow vorstoßen könnte.
US-Marines (Carlson's Raiders) landen von Unterseebooten aus auf der Insel Makin (Gilbert-Inseln), in dem erfolglosen Versuch die japanische Aufmerksamkeit von Guadalcanal abzulenken. Darüber hinaus werden 9 Marines gefangengenommen und enthauptet und die Japaner beginnen mit dem Ausbau des in der Nähe befindlichen Tarawa-Atolls zu einer schier uneinnehmbaren Festungsanlage.
Die deutsche Fußballnationalmannschaft schlägt in Beuthen/Oberschlesien Rumänien 7:0. Dreifacher Torschütze ist der 21jährige Fritz Walter (1. FC Kaiserslautern).

17.8.1942
Wjatscheslaw M. Molotow, Außenminister der UdSSR, wird zum Vizepräsidenten des Rates der Volkskommissare, an dessen Spitze Stalin steht, ernannt.
12 B-17 Bomber des VIII. Bomber Command, angeführt von Brigade-General Ira Clarence Eaker im Bomber 'Yankee Doodle', greifen ohne Verluste unter dem Schutz von 4 Spitfire-Staffeln den Verschiebebahnhof von Rouen an.
Die Regierungen Großbritanniens, der Vereinigten Staaten von Amerika sowie zahlreicher weiterer alliierter Staaten erkennen erstmals die von den gaullistischen Behörden des "Kämpfenden Frankreich" (Nationalkomitee der Freien Franzosen) ausgestellten Pässe als legitime Dokumente an.

18.8.1942
In seiner Weisung Nr. 46 für die Kriegführung ordnet der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die »verstärkte Bekämpfung des Bandenunwesens im Osten« an und befiehlt die Vernichtung sämtlicher Partisanengruppen spätestens bis zum Wintereinbruch 1942.
Adolf Hitler unterzeichnet einen „Erlass über städtebauliche Maßnahmen im Reichsgau Wien".
In einem gemeinsamen Kommuniqué zur Moskauer Konferenz vom 12. bis 15. August bekräftigen die Vertreter der USA, Großbritanniens und der UdSSR ihre Entschlossenheit, den Krieg gegen die Achsenmächte mit "aller Kraft und Energie" zu führen.
In einer Sondermeldung wird General Harold Alexander an Stelle von Sir Claude Auchinleck zum britischen Oberbefehlshaber für den Nahen Osten ernannt. Generalleutnant Bernard Montgomery wird gleichzeitig als Nachfolger von General Sir Neil Ritchie als Oberbefehlshaber der britischen 8. Armee bekannt gemacht.
Fünf Wochen nach der Torpedierung des schwedischen Erzdampfers "Lulea" wird ein weiteres schwedisches Handelsschiff in schwedischen Hoheitsgewässern aus einem Konvoi heraus von einem U-Boot unbekannter Nationalität versenkt.

19.8.1942
Bei Dieppe erfolgte die Landung von 6100 Mann der 4. und 6. Brigade der 2. kanad. Div. (MajGen. Roberts) und des 3. und 4. Commandos der Royal Navy mit Panzern und starker Luftunterstützung. Bei Annäherung trifft die östliche Landungsgruppe im Dunkeln auf einen deutschen Küstenkonvoi. Im Gefecht werden die Landungsfahrzeuge der Gruppe zerstreut, das Führerboot SGB 5 in Brand geschossen, und der deutsche UJ 1404 von den Briten versenkt. Gegen die gelandeten Kräfte kommen das deutsche Infantrie Regt. 71 unter Oberstleutnant Bartel der 302. Inf. Div., Küstenartillerie und Jabos der Fliegerführer 2 und 3 (Obersten Huth und Ibel) zum Einsatz. Mittags beginnen sich die Reste unter schweren Verlusten wieder einzuschiffen. Durch deutsche Jagdbomber wird der Zerstörer Berkeley getroffen und muß da sein Kiel gebrochen ist, vom Zerstörer Albrighton selbstversenkt werden. 33 Landungsfahrzeuge und kleine Fahrzeuge, 106 Flugzeuge und alle 30 Panzer gehen verloren. Die britisch-kanadischen Verluste betragen 4350 Mann, davon 1179 Tote und 2190 kommen in Kriegsgefangschaft. Die deutschen Verluste betragen 48 Flugzeuge und 591 Mann, davon 311 Tote und Vermißte.

Im belagerten Leningrad erobert russische Garnison kleine Brückenköpfe auf dem von den Deutschen gehaltenen linken Ufer des Flusses Newa.
Der Oberbefehlshaber der deutschen 6. Armee, Generalleutnant Friedrich Paulus, gibt den Befehl zum Angriff auf Stalingrad.

19.8.1942
Bei Dieppe erfolgte die Landung von 6100 Mann der 4. und 6. Brigade der 2. kanad. Div. (MajGen. Roberts) und des 3. und 4. Commandos der Royal Navy mit Panzern und starker Luftunterstützung. Bei Annäherung trifft die östliche Landungsgruppe im Dunkeln auf einen deutschen Küstenkonvoi. Im Gefecht werden die Landungsfahrzeuge der Gruppe zerstreut, das Führerboot SGB 5 in Brand geschossen, und der deutsche UJ 1404 von den Briten versenkt. Gegen die gelandeten Kräfte kommen das deutsche Infantrie Regt. 71 unter Oberstleutnant Bartel der 302. Inf. Div., Küstenartillerie und Jabos der Fliegerführer 2 und 3 (Obersten Huth und Ibel) zum Einsatz. Mittags beginnen sich die Reste unter schweren Verlusten wieder einzuschiffen. Durch deutsche Jagdbomber wird der Zerstörer Berkeley getroffen und muß da sein Kiel gebrochen ist, vom Zerstörer Albrighton selbstversenkt werden. 33 Landungsfahrzeuge und kleine Fahrzeuge, 106 Flugzeuge und alle 30 Panzer gehen verloren. Die britisch-kanadischen Verluste betragen 4350 Mann, davon 1179 Tote und 2190 kommen in Kriegsgefangschaft. Die deutschen Verluste betragen 48 Flugzeuge und 591 Mann, davon 311 Tote und Vermißte.



20.8.1942
Adolf Hitler nimmt Hans Franks Partei-Ämterniederlegung zum Anlass für eine Umbesetzung im Bereich der Justiz. Staatssekretär Franz Schlegelberger wird mit einer Dotation von 100.000 RM in den Ruhestand versetzt. Neuer Reichsjustizminister für den verstorbenen Franz Gürtner wird Georg Otto Thierack, Präsident des Volksgerichtshofes. Während das „Rechtsamt der NSDAP" aufgelöst wird, ernennt Hitler Thierack zum Leiter des Nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes, zudem wird er Oberbefehlsleiter der NSDAP. Durch Erlass des Führers erhält der neue Reichsjustizminister außerdem „besondere Vollmachten". Er erhalt die Aufgabe; „eine nationalsozialistische Rechtspflege aufzubauen und alle dafür erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Er kann hierbei von bestehendem Recht abweichen." Roland Freisler, seit 1935 Staatssekretär im Reichsjustizministerium, tritt die Nachfolge von Otto Georg Thierack als Präsident des Volksgerichtshofes in Berlin an. Das Reichsjustizministerium ordnet in einem Erlass an, dass künftig sämtliche Justizbehörden des Deutschen Reiches gegenüber dem Sicherheitsdienst der SS auskunftspflichtig sind.
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt Dr. Karl Brandt, der seit 1934 sein Begleitarzt war, zum Generalkommissar des Führers für das Sanitäts- und Gesundheitswesen. Brandt hat nun einen offiziellen Regierungsposten inne.
Auf Weisung des Kommandanten des westlichen Militärbezirks der Vereinigten Staaten wird an der gesamten Pazifikküste zum Schutz der Küstenschiffahrt die Verdunklung eingeführt.
Staffelführer Stephen Horthy, Vize-Regent von Ungarn, wird im Alter von 38 Jahren bei einem Einsatz über der südlichen Ostfront getötet.
Amerikanische Wildcat-Jäger und Dauntless-Sturzkampfbomber fliegen auf das eilig fertiggestellte Flugfeld von Henderson Field auf Guadalcanal ein. Diese US-Luftstreitmacht aus bis zu 100 Flugzeugen erhält den Spitznamen 'Cactus Air Force'.
Ein Erlass des japanischen Kultusministeriums sieht gegen Widerstände der Bevölkerung in Japan die Einführung der Links-Rechts-Schreibung vor. Gleichzeitig wird ein "Rat für die Verbreitung der japanischen Sprache" mit dem Ziel der Einführung von Japanisch als Verkehrssprache im ostasiatischen Raum gegründet.                  

21.8.1942
Eine Kampfgruppe der bayerischen 1. Gebirgsjägerdivision besteigt in drei Tagen den 5633 m hohen Elbrus im Kaukasus und hißt auf dem Gipfel die deutsche Reichskriegsflagge.
Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz im Deutschen Reich, Fritz Sauckel, erlässt eine Verordnung, derzufolge Mitglieder der Reichstheaterkammer, der Reichsfilmkammer und der Reichsmusikkammer durch die Reichskulturkammer bzw. die zuständigen Arbeitsämter der Länder kriegsdienstverpflichtet werden können.
Auf Weisung des Kommandanten des westlichen Militärbezirks der Vereinigten Staaten wird an der gesamten Pazifikküste zum Schutz der Küstenschiffahrt die Verdunklung eingeführt.
US-Marines vernichten das erste Kontingent japanischer Verstärkungen auf Guadalcanal.

22.8.1942
Nach der Versenkung von sechs brasilianischen Dampfern vor der Küste Brasiliens durch Unterseeboote der Achsenmächte erklärt die brasilianische Regierung dem Deutschen Reich und Italien den Krieg.
Fritz Sauckel, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz im Deutschen Reich, ordnet für die Arbeitskräfte in den besetzten Gebieten des Deutschen Reiches die 54-Stunden-Woche an und hebt Beschränkungen der Sonn- und Feiertagsarbeit auf.
Sir A. Sinclair, Staatssekretär für Luftfahrt, rechtfertigt in Swansea die Terrorbombardements des RAF-Bomberkommandos, indem er Hitler den Beginn dieser kriegsverbrecherischen Einsätze vorwarf: „Wenn das deutsche Volk nun auf seine zerstörten Wohnungen blickt, so soll es an all die anderen durch Hitlers Bomber zerstörten Städte erinnert werden und es ihrem Führer danken."
Das deutsche XXXXIX. Gebirgskorps unter General Rudolf Konrad , das sich mit 2 Divisionen gegen erheblichen Widerstand der Sowjets über den Kaukasus in Richtung Suchumi vorgekämpft hat, muss seinen Angriff wegen Erschöpfung der Kräfte 28 km vor der Hafenstadt einstellen. Unter anderem auch, weil das zugesagte italienische Alpinikorps nicht geführt wird. Die Alpinis werden in der Donsteppe eingesetzt.
Im Angriff über den Don stößt das XIV. Panzerkorps der 6. Armee nördlich von Stalingrad bis zur Wolga durch.
Generalmajor Carl August Freiherr von Gablenz kommt durch einen Flugzeugabsturz ums Leben. Adolf Hitler ordnet ein Staatsbegräbnis an.

23.8.1942
Den Beginn des Angriffs auf Leningrad mit den von der Krim nach Norden verlegenden Kräften der 11. Armee (FM Manstein) legt Hitler auf den 14.9. fest (Unternehmen »Nordlicht«). Der Angriff wird aus Kreisen der "Roten Kapelle" an Stalin verraten, der daraufhin vor Leningrad eine Großoffensive befiehlt.
Im Rahmen der Offensive gegen Stalingrad reitet italienische Kavallerie im Don-Bogen bei Izbutsenskij einen erfolgreichen Angriff gegen Einheiten der Roten Armee. Es ist der letzte Einsatz von Reiterei in der Kriegsgeschichte.
Japaner besetzen die zwischen den Marshall-Inseln und Ellice-Inseln liegenden Inseln Nauru und Ocean. Ein bis zum 25. August dauerndes Gefecht zwischen US-amerikanischen und japanischen Flugzeugträgern östlich der Salomoninseln endet unentschieden.

24.8.1942
600 deutsche Bomber, Stukas und als Bomber provisorisch umgerüstete Ju 52-Transportflugzeuge bombardieren die Stadt in der Nacht vom 23. auf den 24. August. Einige Besatzungen fliegen dabei bis zu 3 Einsätze. Brandbomben verursachen riesige Feuersbrünste. Viele Bewohner fliehen über die Wolga, um in Höhlen und Abwasserleitungen Zuflucht zu finden. In den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht taucht zum ersten Mal der Name Stalingrad auf: »Nordwestlich von Stalingrad erzwangen deutsche Infanteriedivisionen und schnelle Truppen, von der Luftwaffe hervorragend unterstützt, den Übergang über den Don ...«
Die Rote Armee versucht die Belagerung von Leningrad durch die sogenannt Operation Sinjawino aufzubrechen. Truppen der Wolchow-Front stoßen nach Westen bis an den Stadtrand von Sinjawino vor, sind aber nicht in der Lage sich mit Verbänden der Leningrader Front zu vereinigen, welche noch bis in den September hinein versuchen, die Newa-Brückenköpfe zu erweitern.
Der Oberbefehlshaber der 11. Armee, Feldmarschall Erich von Manstein, erhält im Führerhauptquartier Anweisungen für den Angriff auf Leningrad.
Die Japaner unternehmen einen erfolglosen Versuch unter Deckung der 'Vereinigten Flotte' Verstärkungen auf Guadalcanal anzulanden. Ihr leichter Träger Ryujo wird versenkt, der US-Flottenträger „Enterprise" wird beschädigt.

25.8.1942
Die Kommunistische Partei von Stalingrad verkündet den Belagerungszustand: 'Wir werden niemals kapitulieren in unserer Geburtsstadt. Jedes Haus jeder Straße ist in eine uneinnehmbare Festung zu verwandeln.'
Deutsche Truppen erreichen Mosdok, nur 80 km vor den wichtigsten Ölfelder im Kaukasus bei Grosny.
In den Morgenstunden greifen Terrorbomber der RAF die Städte Frankfurt am Main und Mainz an.
In England kommt seine Königliche Hoheit, Prince George, der Duke of Kent, bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Wick im Alter von 39 Jahren ums Leben. Der Heckschütze des Sunderland-Flugbootes ist der einzige Überlebende.
Der US-amerikanische Werftenbesitzer Henry Kaiser und der Flugzeugkonstrukteur, Rekordflieger und Multimillionär Howard Robert Hughes schließen sich zum Bau von 500 Transportflugzeugen für die US-Armee zusammen.
Im Haus der Flieger in Berlin findet der Staatsakt für Freiherr von Gablenz statt. Generalfeldmarschall Erhard Milch hält die Trauerrede und überbringt das vom Führer verliehene „Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz".
Durch Verfügung Adolf Hitlers erhält das Reichsamt für Agrarpolitik ab sofort die Bezeichnung „Reichsamt für das Landvolk".
Mit Willy Fritsch und René Deltgen in den Hauptrollen wird "Anschlag auf Baku", ein von Fritz Kirchner inszenierter Abenteuer- und Spionagefilm, in Berliner Kinos uraufgeführt.

26.8.1942
Im Führerhauptquartier »Werwolf« bei Winniza in der Ukraine unterbreitet der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Erich Raeder, dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die strategischen Vorstellungen der deutschen Seekriegsleitung. In seinen Vortrag betont er, dass eine „Wegnahme Leningrads" eine große Erleichterung für die Seekriegsführung bedeuten würde und das die Verluste im U-Boot-Krieg seit Juni „unerwartet hoch" gewesen seien.
Im Kaukasus werden einige Hochgebirgspässe eingenommen. Adolf Hitler befiehlt jedoch, nicht weiter in den Hochkaukasus einzudringen, sondern nur die nach Kutais und Tiflis führenden „Heerstraßen" zu sperren.
Die Sowjets fliegen Angriffe auf die deutsche Reichshauptstadt Berlin sowie auf Stettin, Königsberg und Danzig.
Die Japaner landen in der Milne-Bucht an der Ostküste von Papua-Neuguinea, welche sich 400 km südöstlich von Port Moresby befindet.
Das älteste Unternehmen der deutschen I.G. Farben, die von dem Chemiker Ernst Sell errichtete Ruß- und Kreosol-Fabrik in Offenbach am Main, ab 1905 Chemische Fabrik Griesheim-Elektron, feiert ihr 100jähriges Firmenjubiläum.

27.8.1942
Vor Leningrad und am Wolchow beginnt eine Offensive der Sowjets, die zu einem Einbruch in die Stellungen der deutschen 18. Armee bei Schlüsselburg führt. Der Durchbruch wird verhindert.
Adolf Hitler befiehlt die Entlassung von 800 französischen Kriegsgefangenen im besetzten Frankreich als Belohnung für das 'vorbildliche Verhalten' der Zivilbevölkerung während der alliierten Dieppe-Landung.
Zur Trauerfeier für Stephan von Horthy, Sohn des Reichsverwesers in Budapest, hat Adolf Hitler Joachim von Ribbentrop und Wilhelm Keitel mit einem „Riesenkranz" gesandt.
Die kanadische Korvette „Oakville" rammt mehrmals U-94 (Oberleutnant zur See Otto Ites) und versenkt es in der Windward-Passage zwischen Kuba und Haiti.
Die sowjetische Luftwaffe fliegt einen Nachtangriff auf die finnische Hauptstadt Helsinki mit 60 russischen Bombern.
In Wien wird die von Géza von Bolváry inszenierte Filmkomödie "Die heimliche Gräfin" uraufgeführt. Die Hauptrollen spielen Paul Hörbiger und Rosa Albach-Retty.

28.8.1942
Reichsmarschall Hermann Göring meldet Adolf Hitler, dass Generaloberst Freiherr Wolfram von Richthofen die Lage bei Stalingrad „persönlich erkundet" und dabei festgestellt habe, „dass von starken feindlichen Kräften keine Rede sein kann".
Eine einzelne Bombe, abgeworfen aus großer Höhe von einem Ju86P-Höhenbomber, tötet 48 und verletzt 26 weitere Menschen im Zentrum von Bristol.
Bei einem Luftangriff britischer Bomberverbände auf München werden 144 Menschen getötet. Am gleichen Tag fliegt die Royal Air Force Angriffe auf Saarbrücken und Kassel.
Ein Wasserflugzeug, welches vom japanischen Unterseeboot I-25 aus gestartet wurde, wirft in der Nacht vom 28. auf den 29. August Brandbomben über den ausgedörrten Wäldern von Oregon ab.
In den Pariser Kinos wird der Erstling des französischen Regisseurs Henri Georges Clouzot, "L'assasin habite au 21" (Der Mörder wohnt Nr. 21) mit Pierre Fresnay in der Hauptrolle uraufgeführt.

29.8.1942
Adolf Hitler äußert sich bei der Lagebesprechung erneut sehr „unwillig" über den „Stillstand der Operationen" bei der Heeresgruppe A und gibt die Schuld daran der Heeres-Gruppenführung.
In einem Abkommen zwischen der US-amerikanischen Ölgesellschaft Standard Oil und der türkischen Regierung räumt die Türkei dem US-Konzern das Monopol für die Verteilung von Erdöl und Benzin in der Türkei ein; das staatliche türkische Erdölamt wird aufgehoben.
Die sowjetische Luftwaffe fliegt einen Nachtangriff auf Berlin und Königsberg.

30.8.1942
Luxemburg wird dem Gau Koblenz-Trier einverleibt, der so neu gegründete Gau erhält auf Vorschlag Adolf Hitlers die Bezeichnung „Moselland". Gustav Simon bleibt Gauleiter des neuen Gaues. Nach Verkündung der allgemeinen Wehrpflicht im deutsch besetzten Luxemburg kommt es zum Generalstreik, der gewaltsam niedergeschlagen wird.
Der deutsche Angriff gegen die britische 8. Armee bei El Alamein bleibt 60 km vor Alexandria wegen Treibstoffmangels und taktischen Fehlern liegen. Wenige Tage später bricht Generalfeldmarschall Erwin Rommel den Angriff ab.
Als Ziel der noch in diesem Jahr von der 1. Panzer-Armee durchzuführenden Operationen nennt Adolf Hitler Astrachan am Kaspischen Meer. Im Kriegstagebuch des Wehrmachtsführungsstabes wird vermerkt, dass Hitler „mit der Entwicklung der Lage bei der Heeresgruppe A (Kaukasus) sehr unzufrieden" sei.
Das Großherzogtum Luxemburg wiird annektiert und Teil des Deutschen Reiches.
In Anwesenheit von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels wird in Venedig mit dem deutschen Spielfilm "Der große König" die bis zum 16. September laufende 10. Internationale Filmkunstschau eröffnet.

31.8.1942
Bei der Aushebung der kommunistischen Agentengruppe in Brüssel stößt der Sicherheitsdienst der SS auf Unterlagen über die Widerstandsorganisation »Rote Kapelle« um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen. In den folgenden Wochen werden über 100 Mitglieder der Gruppe verhaftet.
Generalfeldmarschall Wilhelm List, Befehlshaber Heeresgruppe A trägt Adolf Hitler seine operativen Absichten vor, die von diesem trotz seiner an den Vortagen geübten Kritik bestätigt werden.
Der US-Flugzeugträger „Saratoga" wird durch das japanische U-Boot I-26 bei den Salomonen torpediert.
Um den Alliierten angesichts des Vormarsches deutscher Truppen im Kaukasus die Möglichkeit zur militärischen Organisation des Iran zu geben, verhängt die iranische Marionettenregierung den Belagerungszustand. Iran wurde als neutraler Staat von Rußland und Großbritanien 1941 überfallen und aufgeteilt.
Royal Ulster Constabulary (Polizei Nordirland) findet 2 große Kisten mit Maschinenpistolen und Munition und führt 90 Festnahmen in Belfast zwischen dem 31. August bis 5. September durch - nach Hinweisen, daß die IRA Anschläge auf britische und US-Truppen in Nordirland plant.
Handelsschiffs-Verluste im August 1942: 106 alliierte Schiffe mit zusammen 543.920 Tonnen im Atlantik, 17 alliierte Schiffe mit 117.213 Tonnen in anderen Gewässern. 13 Schiffe der Achsenmächte mit 72.420 Tonnen im Mittelmeer, 23 japanische Schiffe mit 114.281 Tonnen im Pazifik. 9 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 11 Boote verloren), 21 neue U-Boote in Dienst gestellt, 344 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)
Die Schlacht von Dieppe (Operation Jubilee)

Die 1. Gebirgsjägerdivision besteigt den Elbrusgipfel im Kaukasus und hißt die deutsche Reichskriegsflagge.              

Die 1. Gebirgsjägerdivision besteigt den Elbrusgipfel im Kaukasus und hißt die deutsche Reichskriegsflagge.              

Bei Dieppe erfolgte die Landung von 6100 Mann der 4. und 6. Brigade der 2. kanadischen Division (MajGen. Roberts) und des 3. und 4. Commandos der Royal Navy mit Panzern und starker Luftunterstützung. Unter schweren Verlusten auf der Seite der Westalliierten scheitert aber die Landung.                

Bei Dieppe erfolgte die Landung von 6100 Mann der 4. und 6. Brigade der 2. kanadischen Division (MajGen. Roberts) und des 3. und 4. Commandos der Royal Navy mit Panzern und starker Luftunterstützung. Unter schweren Verlusten auf der Seite der Westalliierten scheitert aber die Landung.                

Marder III der 19.PD bei Kolmschtschi
Abgeschossene russische Panzer
Deutsche 5-cm-Pak 38 in offener Feuerstellung
Offensive der Wehrmacht auf der Krim
"Fall Blau" - der Weg nach Stalingrad
Anfang Juli fiel Sewastopol
die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares
Erich von Manstein

Claude Auchinleck

Theodor Scherer

Friedrich Paulus

Ewald von Kleist

Generaloberst Hermann Hoth

Maximilian von Weichs

Karl Brandt

Dwight D. Eisenhower

Mahatma Gandhi

Reichsinnenminister W.Frick

Bernard Law Montgomery

Otto Thierack

Roland Freisler

Carl August von Gablenz

Willy Fritsch

Erwin Rommel

Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

 Die Wochenschau vom 1.7.1942 - mit Ausschnitten: Angriffe auf   Sewastopol, Nachschub, Sturzkampfflugzeuge vom Typ Ju 88 greifen   an. Angriff eines Sturmtrupps, zerstuerte Bunker und Waffen der   Bolschewisten, Einsatz von schwerer Artillerie, Strassenkaempfe.

 Die Wochenschau vom 8.7.1942 - mit Ausschnitten vom Endkampf um   Sewastopol, Stukas starten gegen die letzten Forts und   Befestigungsanlagen der Sowjets, Jaeger werden zu ihrem Schutz   eingesetzt, Vorstoss der Infanterie und der Fall Sewastopols.

 Die Wochenschau vom 15.7.1942 - mit Ausschnitten: Luftangriffe und   Artillerie unterstuetzen die Kaempfe des Heeres westlich des Don,   Vormarsch deutscher und rumaenischer Verbaende, Ueberschreitung   des Don, Angriff auf die Fluchtstrassen der Sowjets durch Stukas,   Einnahme der Stadt Woronesch durch die 24. Panzerdivision.

Die Wochenschau vom 5.8.1942 - mit Ausschnitten: Vormarsch auf Rostow, Ueberquerung des Don mit Sturmbooten, Strassen- und Haeuserkampf in Rostow, Auszeichnung verdienter Soldaten.

 Die Wochenschau vom 26.8.1942 - mit Ausschnitten: Fehlgeschlagene   Landung englischer, amerikanischer, kanadischer und polnischer   Truppen an der Kanalkueste in der franzoesischen Hafenstadt Dieppe.