JANUAR 1945

1.1.1945
Über den Rundfunk richtet Adolf Hitler einen Neujahrsaufruf an das deutsche Volk, in dem er das Versagen der europäischen Verbündeten für die „schweren Rückschläge" der letzten beiden Jahre verantwortlich macht. „Das Jahr 1944 war das Jahr der schwersten Belastungen in diesem gewaltigen Ringen." In einem Tagesbefehl an die Wehrmacht versichert Hitler: „Denn das Jahr 1945 wird von uns das Äußerste an Mut und Tatkraft fordern, es wird auch zugleich das Jahr einer geschichtlichen Wende sein."
Zur Neujahrsgratulation empfängt Hitler in seinem Hauptquartier „Adlerhorst" bei Ziegenberg hohe Persönlichkeiten von Staat und Wehrmacht. Als erstem Offizier der Wehrmacht verleiht Hitler das neu gestiftete „Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes", dem Kommodore des Schlachtgeschwaders „Immelmann" Oberstleutnant Hans-Ulrich Rudel, für den Abschuss von über 500 Sowjetpanzern. Rudel wird zugleich zum Obersten befördert. Rudel bleibt der einzige Träger dieses Ordens. Außerdem wird der OB der Heeresgruppe Nord, Generaloberst Ferdinand Schörner, mit dem „Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes" als 23. Soldat der Wehrmacht ausgezeichnet.
Unter dem Decknamen »Bodenplatte« fliegt die deutsche Luftwaffe einen verratenen Großeinsatz gegen alliierte Flugplätze in den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich. Beim Überflug der deutschen Maschinen über die eigene Frontlinie, eröffnet die absichtlich nicht informierte deutsche Flak das Feuer auf die eigenen Flugzeuge, die hohe Verluste erleidet.
Nachdem die deutsche Offensive an der Westfront (Ardennenoffensive) zusammengebrochen ist, greifen US-amerikanische Flugzeuge die Rheinbrücken bei Remagen und Koblenz an, um den Rückzug der Wehrmacht zu behindern.
Deutsche Offensive (Nordwind) in Richtung Straßburg, welche am 12. Januar 21 km vor der Stadt zum stehen gebracht wird.
Deutsche SS-Panzertruppen beginnen eine sechstägige Offensive zum Entsatz der von der Roten Armee eingekesselten ungarischen Hauptstadt Budapest.
Das im Juli 1944 unter der Führung der Kommunistischen Partei Polens gebildete "Lubliner Komitee" wird zur "Provisorischen Regierung der Republik Polen" ungebildet und von der UdSSR vier Tage später diplomatisch anerkannt.
Die provisorische französische Regierung unterzeichnet in der US-Hauptstadt Washington die Erklärung von 26 westlichen Staaten vom 1. Januar 1942, in der diese sich u.a. verpflichtet hatten, mit dem Deutschen Reich und dessen Verbündeten keinen Separatfrieden abzuschließen.
Die Marine der Vereinigten Staaten schließt die 1943 aufgenommene Versorgung von Widerstandsgruppen gegen die japanische Besatzung auf den Philippinen durch Unterseeboote ab. Flugzeuge der japanischen Luftwaffe fliegen einen Großangriff auf US-amerikanische Stellungen auf den Marianen im Südpazifik.
Britische Streitkräfte beginnen in Birma eine Großoffensive gegen die japanischen Besatzungstruppen.

2.1.1945
Nürnberg erlebt den schwersten Luftangriff seiner Geschichte. Am Abend flogen ca. 1.000 Bomber der Royal Air Force über die Stadt. Ihr Ziel waren die Wohngebiete in der historischen Altstadt. 1 Million Brandbomben und 6.000 Sprengbomben wurden abgeworfen. Die Bilanz dieser größten Katastrophe: ca. 1.800 Tote, 3.333 Verletzte, 100.000 Obdachlose. Die Altstadt war völlig zerstört mit unersetzlichen Schäden an der historischen Bausubstanz. Die Löscharbeiten erstreckten sich über mehrere Tage. Viele Schulen und Ämtergebäude wurden total zerstört oder stark beschädigt, so daß das öffentliche Leben zunächst völlig lahm gelegt war.
1.000 US-Bomber zerschlagen Truppenkonzentrationen und Verkehrsverbindungen in Westdeutschland.
Admiral Sir Bertram Ramsay, Marinebefehlshaber AEF und Organisator der Evakuierung von Dünkirchen im Jahr 1940, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

3.1.1945
US Terrorbomber greifen mit fast 2000 t Bomben an Bord Stadt und Bahnhofsanlagen von Fulda und Aschaffenburg an.
Die britischen Streitkräfte erobern im japanisch besetzten Birma die wichtige Hafenstadt Akyab am Golf von Bengalen.
Die US-Luftwaffe bombardiert die japanische Industriestadt Osaka. Am darauffolgenden Tag greifen US-Bomber auch die von japanischen Truppen besetzte thailändische Hauptstadt Bangkok an. Das britische S-Klasse U-Boot Shakespeare wird von japanischen Patrouillenbooten mit Wasserbomben versenkt.

4.1.1945
Die Gruppen No. 1, 5 und 8 des berüchtigten RAF Bomber Command greifen mit 354 Flugzeugen die von Deutschen besetzte Festung Royan an. 700 französische Zivilisten und 40 deutsche Soldaten werden getötet.
In der griechischen Hauptstadt Athen beauftragt der von König Georg II. eingesetzte Regent, Erzbischof Damaskinos, General Nikolaos Plastiras mit der Bildung einer neuen Regierung, der mehrheitlich liberale Politiker angehören.
Nach Berichten der italienischen Zeitung "Il populo", dem Organ der christdemokratischen Partei des Landes, hat in Sizilien die von der faschistischen Regierung unterdrückte Mafia wieder ihre ehemalige Machtposition erreicht und in zahlreichen Gemeinden die örtliche Verwaltung durchdrungen.
US-amerikanische Flotteneinheiten werden auf ihrem Weg zur philippinischen Insel Luzon von japanischen Flugzeugen, die von "Kamikaze"-Piloten geflogen werden, angegriffen und teilweise schwer beschädigt. US-Flugzeuge bombardieren das Flugfeld Clark Field bei Manila auf den Philippinen.

5.1.1945
In den späten Abendstunden fliegen Terrorgeschwader der britischen Royal Air Force einen Großangriff auf Hannover und werfen 2.365 t Bomben ab. Bei einem Luftangriff der RAF auf Ludwigshafen starben 275 Menschen, 173 wurden verletzt. Der Angriff lähmte die Stadt vollständig. Die meisten Geschäfte waren zerstört, die Geschäftsleute stellten den Verkauf weitgehend ein und verließen die Stadt.
Die 8. US-Air-Force entsendet 1.000 Bomber und 500 Begleitjäger, um Eisenbahnziele in Westdeutschland zu bombardieren und im Tieffliegerangriff anzugreifen.
Drei deutsche U-Boote mit je zwei Kleinstunterseebooten vom Typ "Biber" an Deck laufen von norwegischen Häfen zu einem Angriff auf alliierte Geleitzüge im Nordmeer aus; die auf drei Tage angesetzte Operation muss jedoch ohne erkennbaren Erfolg abgebrochen werden.
Julius Leber, Politiker (SPD) Widerständler im Kreisauer Kreis, wird in Berlin-Plötzensee im Alter von 54 Jahren hingerichtet.
Der Bischof von London, Geoffrey Francis Fisher, wird von König Georg VI., dem Oberhaupt der anglikanischen Kirche, zum Nachfolger des verstorbenen Erzbischofs von Canterbury, William Temple, ernannt.

Die Nürnberger Innenstadt nach dem Luftangriff. In der Mitte die zerstörte Fleischbrücke. Am 2. Januar 1945 bombardierten alliierte Luftkampfkräfte auf den Befehl des englischem Kriegsverbrechers Winston Churchill die ehemals Freie Reichsstadt, die Adolf Hitler dazu auserkoren hatte, Geschichte als »Stadt der Reichsparteitage« zu machen. Die Nürnberger Altstadt war großteils zerstört. Auch die Südstadt, St. Johannis und andere Stadtteile waren schwer getroffen. Nürnberg hatte unter den deutschen Großstädten nach Hamburg, Köln, Dortmund und Kassel die größte Menge Trümmerschutt je Einwohner. Die Bevölkerung war zu Kriegsende auf 195.000 zurückgegangen, die Hälfte der Wohnungen war zerstört, die restlichen oft beschädigt.                    

Die Nürnberger Innenstadt nach dem Luftangriff. In der Mitte die zerstörte Fleischbrücke. Am 2. Januar 1945 bombardierten alliierte Luftkampfkräfte auf den Befehl des englischem Kriegsverbrechers Winston Churchill die ehemals Freie Reichsstadt, die Adolf Hitler dazu auserkoren hatte, Geschichte als »Stadt der Reichsparteitage« zu machen. Die Nürnberger Altstadt war großteils zerstört. Auch die Südstadt, St. Johannis und andere Stadtteile waren schwer getroffen. Nürnberg hatte unter den deutschen Großstädten nach Hamburg, Köln, Dortmund und Kassel die größte Menge Trümmerschutt je Einwohner. Die Bevölkerung war zu Kriegsende auf 195.000 zurückgegangen, die Hälfte der Wohnungen war zerstört, die restlichen oft beschädigt.                    

6.1.1945
Im Deutschen Reich wird zur »Volksopfer«-Sammlung aufgerufen, die der Ausrüstung des im September 1944 aufgestellten sog. »Volkssturms« mit Kleidungsstücken dienen soll.
149 USAAF-Bomber greifen Köln-Kalk an und werfen 1.092 t Bomben ab.
Zwischen dem britischen Premier Winston Churchill und dem sowjetischen Staatschef Josef W. Stalin kommt es zum Austausch von Telegrammen; Stalin erklärt sich darin bereit, den Beginn der für den 20. Januar vorgesehenen Großoffensive der Roten Armee gegen die deutsche Ostfront auf den 12. Januar vorzuverlegen.
Bei einem japanischen Luftangriff, an dem auch "Kamikaze"-Piloten beteiligt sind, werden in den Gewässern vor den Philippinen die US-Schlachtschiffe "California" und "New Mexico" schwer beschädigt. Ein Minensucher wird versenkt und es gibt insgesamt 608 Todesopfer.

7.1.1945
Vom südlich Warschau gelegenen Baranow-Brückenkopf an der Weichsel aus beginnt sowjetische Artillerie mit dem Beschuss der in diesem Frontabschnitt gelegenen deutschen Stellungen.
Vom Plattensee aus unternimmt das deutsche IV. SS-Panzerkorps einen Entsatzvorstoß auf die von sowjetischen Truppen eingeschlossene ungarische Hauptstadt Budapest.
Die deutsch Marine beginnt mit regelmäßigen Konvoi-Operationen zwischen der Danziger Bucht und der westlichen Ostsee zur eingeschlossene Heeresgruppe Kurland in Lettland: 8 Divisionen werden von dort bis Ende März evakuiert.
RAF-Bomber greifen Hanau an und werfen 1.653 t Bomben ab.

8.1.1945
Britische Bomberverbände fliegen einen Großangriff auf München, bei dem von 600 Flugzeugen rund 2100 t Bomben abgeworfen werden. Das Braune Haus wird so schwer beschädigt, dass es in der Schadenklassifikation unter der Rubrik „total" geführt wird. Der Angriff fordert zudem 505 Tote und 70.000 Ausgebombte.
Die alliierten Streitkräfte eliminieren deutsche Brückenköpfe am Westufer des Flusses Maas.

9.1.1945
Im Führerhauptquartier „Adlerhorst" berichtet Generaloberst Heinz Guderian über die Vorbereitungen für eine sowjetische Gegenoffensive im Osten und fordert neue Kräfte für die Ostfront an, worauf Adolf Hitler erwidert: „Der Osten muss sich, allein helfen und mit dem auskommen, was er hat." Die Angaben über die russischen Truppenstärken bezeichnet der Führer als völlig „idiotisch".
Ein deutscher Schnellbootsverband setzt in der Nacht des 9./10.1. zehn Mann des MEK 71 mit Faltbooten zu einem Kommandounternehmen an der italienischen Ostküste bei Ancona vor der Mündung des Tenna ab, die zwei Straßen- und eine Eisenbahnbrücke über den Fluss in die Luft sprengen.
US-amerikanische Marineinfanterie landet unter großen Verlusten im Lingayengolf auf der philippinischen Hauptinsel Luzon.
Das deutsche U-Boot U-1055 versenkt 4 Schiffe in der Irische See.

10.1.1945
Adolf Hitler unterzeichnet eine „Verordnung zum Schutz der Sammlung von Kleidung und Ausrüstungsgegenstände für die Wehrmacht und den deutschen Volkssturm", nach der jeder, der sich an den gesammelten Sachen bereichert, mit dem Tode bestraft werden soll.
Bure und Samree in den Ardennen durch alliierte Streitkräfte genommen.
Britische Zeitungen berichten an diesem Tag vom Einsatz eines speziellen Radarsystems durch die Royal Air Force, das es ermöglicht, Bombenziele auch unter einer geschlossenen Wolkendecke auszumachen.
In Trins bei Steinach (Tirol) stirbt im Alter von 67 Jahren der deutsche Schriftsteller Rudolf Borchardt (* 9.6. 1877, Königsberg).
Der 74-Jährige österreichische Komponist Franz Lehár wird in Wien von der deutschen Polizei wegen seiner Weigerung, sich von seiner "nichtarischen" Frau zu trennen, unter Hausarrest gestellt.

11.1.1945
In Griechenland wird zwischen dem Oberkommando der britischen Truppen und der kommunistischen Widerstandsbewegung "ELAS" (Ethnikos Laikos Apeleftherotikos) ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, das am 19. Januar in Kraft tritt. Die ELAS verpflichtet sich u.a. zur Übergabe ihrer Gefangenen.
Das Oberkommando der Marine der Vereinigten Staaten hebt eine Bestimmung auf, wonach bei der Marine beschäftigte Krankenschwestern nicht heiraten dürfen; in den vergangenen Monaten hatte eine große Zahl von Schwestern den Dienst quittiert, um heiraten zu können.
Ein britisches Geschwader verursacht schwere Verluste in einem deutschen Geleitzug vor Süd-Norwegen.
Die US-amerikanische Luftwaffe fliegt einen Luftangriff auf die seit Februar 1942 von japanischen Truppen besetzte britische Kronkolonie Singapur an der Südspitze der Halbinsel Malakka. 6 japanische U-Boote entsenden Kaiten-Kamikaze-Torpedos gegen alliierte Flottenstützpunkte in Zentralpazifik (1 Landungsboot versenkt, 1 Munitionsschiff beschädigt).
Helmut James Graf von Moltke, Widerständler aus dem „Kreisauer Kreis", wird vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Eugen Gerstenmaier, Theologe und Mitglied im Kreisauer Kreis wird zu sieben Jahre Zuchthaus verurteilt.

12.1.1945
Sowjetische Artillerieeinheiten der 1. Ukrainischen Front unter dem Befehl von Marschall Iwan S. Konew eröffnen vom südlich der polnischen Hauptstadt Warschau gelegenen Baranow-Brückenkopf aus die großangelegte Winteroffensive der Roten Armee gegen die deutsche Wehrmacht.
Adolf Hitler stiftet ein „Tierflieger-Vernichtungs-Abzeichen", das für den Abschuss von Flugzeugen durch Handwaffen oder kleinkalibrige Maschinenwaffen verliehen werden soll. Dies ist der letzte Orden, den er noch schaffen konnte.
Adolf Hitler gratuliert Hermann Göring persönlich zum 52. Geburtstag.
33 RAF Bomber greifen mit 5,4 t »Tallboy«-Bomben den deutschen U-Boot-Bunker »Bruno« in Laksevag und Hafeneinrichtungen in Bergen an, 4 Bomber werden abgeschossen.

13.1.1945
Der Rückzug der deutschen Heeresgruppe E unter dem Befehl von Generaloberst Alexander Löhr aus Griechenland und Albanien kommt zum Abschluss.
Einheiten der sowjetischen 3. Weißrussischen Front unter dem Befehl von Armeegeneral Iwan D. Tschenjachowski beginnen bei Pillkallen (Ostpreußen) mit ihrer Winteroffensive gegen die Stellungen der deutschen Ostfront.

14.1.1945
Die 1. Weißrussische Front der Roten Armee unter dem Befehl von Marschall Georgi K. Schukow beginnt auf breiter Front in Polen mit ihrer Winteroffensive gegen die deutsche 9. Armee unter dem Befehl von General Hans Jordan. Gleichzeitig beginnt auch die 2. Belorussische Front unter Marschall Konstantin K. Rokossowski vom Narew-Brückenkopf aus ihre Offensive in Richtung auf die ostpreußische Stadt Elbing.
Verbände der britischen Royal Air Force werfen über den Leuna-Chemiewerken nahe Merseburg in Mitteldeutschland insgesamt 2100 t Bomben ab.
Sechs deutsche S-Boot-Flottillen operieren in der Nacht in den Flussmündungen von Schelde, Themse und Humber.
In Horusea in der englischen Grafschaft Yorkshire schlägt ein deutsches Raketengeschoß vom Typ V 1 ein, das zum letzten Mal von einem Kampfflugzeug aus gestartet wurde.

15.1.1945
Teile der 4. Ukrainischen Front durchbrechen bei Kielce (Polen) die deutschen Verteidigungslinien und stoßen auf die polnische Stadt Krakau vor.
Auf Vermittlung der schweizerischen Regierung wird zwischen dem Deutschen Reich, den Vereinigten Staaten und Großbritannien der Austausch schwerverwundeter Kriegsgefangener in der Schweiz vereinbart.
Das italienische Marinegeschwader, welches seit dem 8. September 1943 in Port Mahon (Menorca) interniert ist, läuft in Richtung Malta aus.
Während eines britischen Luftangriffs auf deutsche Handelsschiffe auf der Reede vor Lervik (Norwegen), werden RAF Bomber von 9 deutschen Jagdbombern Fw190 überrascht. 6 britische und 3 deutsche Maschinen gehen verloren.
Der Geleitträger „Thane" wird vom deutschen U-Boot U-482 vor der Clyde torpediert.
Adolf Hitler befiehlt, das Panzerkorps „Großdeutschland" soll unverzüglich aus Ostpreußen in den Raum Kielce verlegt werden. Heinz Guderian verweigert die Weitergabe des Befehls. Hitler entscheidet sich, noch am gleichen Tag das FHQ „Adlerhorst" zu verlassen.

16.1.1945
Britische und US-amerikanische Truppen treffen im Zuge ihrer Gegenoffensive in den Ardennen bei Houffalize (Ostbelgien) aufeinander.
Bomberverbände der britischen Royal Air Force fliegen in zwei aufeinanderfolgenden Nächten Großangriffe auf die Stadt Magdeburg, über der rund 1100 t Bomben abgeworfen werden. Der Angriff der englischen Terrorbomber endet mit 16.000 Toten und 190.000 Ausgebombten.
Adolf Hitler ist wieder in der Reichskanzlei in Berlin. Er ordnet die Verlegung der 6. SS-Panzer-Armee nach Ungarn an um dort zur Offensive überzugehen. Gleichzeitig lehnt er eine Räumung von Kurland ab.
Die Britischen Pazifikflotte (Task Force 63) verlässt Ceylon in Richtung Pazifik.

17.1.1945
Der letzte deutsche Widerstand in der umkämpften polnischen Hauptstadt Warschau wird von polnischen Einheiten gebrochen. Aus Warschau trifft die Meldung ein, dass die Stadt Warschau mit den dort liegenden Kräften nicht verteidigt werden kann, Adolf Hitler gerät darüber in großen Zorn und befiehlt das Halten von Warschau um jeden Preis. Zum neuen OB der Heeresgruppe Mitte ernennt Hitler Generaloberst Ferdinand Schörner.
Die Rote Armee erobert im Generalgouvenerment den Wallfahrtsort Tschenstochau.
USAAF-Bomber greifen Paderborn an und werfen 1.031 t Bomben ab.
Hans Frank, Generalgouverneur, verlässt mit seiner Regierungsmannschaft Krakau in Richtung Bayern.
Die in der ungarischen Hauptstadt Budapest von der Roten Armee eingeschlossenen deutschen Truppenverbände ziehen sich in den Stadtteil Buda zurück.
Die letzten 47 Insassen des Konzentrationslagers Chelmno in Polen versuchen einen Aufstand gegen die Wachmannschaften, den lediglich ein Häftling überlebt.

Der Wallfahrtsort Tschenstochau vor 1945
Deutsche in Ostpreußen auf der Flucht vor den Roten Schlächtern

Der Mord an 9300 Flüchtlingen - die Versenkung der »Wilhelm Gustloff«
Der Mord an 9300 Flüchtlingen - die Versenkung der »Wilhelm Gustloff«
Der Mord an 9300 Flüchtlingen - die Versenkung der »Wilhelm Gustloff«
Der Mord an 9300 Flüchtlingen - die Versenkung der »Wilhelm Gustloff«
Der Mord an 9300 Flüchtlingen - die Versenkung der »Wilhelm Gustloff«

18.1.1945
Die Insassen des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz werden von der SS vor die Wahl gestellt vor den heranrückenden sowjetischen Truppen evakuiert zu werden oder können auf die Rote Armee warten. 98.000 Häftlinge entscheiden sich für die Evakuierung und werden daraufhin in das Altreich transportiert.
Kriegsverbrecher Winston Churchill bestätigt: "Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus, sondern um die Erringung der Absatzmärkte. Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuss zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbricht, aber wir wollten nicht."
Der amerikanische Kriegsminister Henry L. Stimson, Richter Samuel Rosenman, Oberstaatsanwalt Francis Biddle und andere trafen zusammen und kamen überein, die zu untersuchenden Kriegsverbrechen in einen viel breiteren Rahmen zu fassen. Biddle gehörte später zum Richterstab des IMT, und in seiner Ausarbeitung hieß es, „daß die höchsten deutschen Führer sehr wohl bekannt seien und der Nachweis ihrer Schuld keine großen Schwierigkeiten machen würde". Der sowjetische IMT-„Richter" Iona Nikitschenko war ein wenig direkter, indem er vor dem Prozeß bereits offen erklärte, „wir beschäftigen uns hier mit den Hauptkriegsverbrechern, die schon längst verurteilt sind".
Streitkräfte der deutschen Wehrmacht räumen die südpolnische Stadt Krakau.
Der 2. Weißrussischen Front unter dem Befehl von Marschall Konstantin K. Rokossowski gelingt bei Mlawa/Ostrolenka (Polen) der Durchbruch durch die deutschen Linien.
Deutsche Einheiten unternehmen einen erneuten, massiven Entsatzvorstoß auf die von den Sowjets eingeschlossene ungarische Hauptstadt Budapest.
Generaloberst Ferdinand Schörner wird von Adolf Hitler als Nachfolger von Generaloberst Josef Harpe zum Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe A, die der 1. Weißrussischen Front gegenübersteht, ernannt.

19.1.1945
Die polnische Industriestadt Lódz wird von Einheiten der 1. Weißrussischen Front der Roten Armee unter Oberbefehl von Marschall Georgi K. Schukow erobert.
Die Rote Luftwaffe fliegt 30.000 Einsätze gegen Verbindungseinrichtungen und Flugplätze.
Die britische Funkaufklärung dechiffriert den Dönitz-Befehl, 5% des Marinepersonals für das Feldheer freizustellen.
Die japanischen Kawasaki Flugzeug- und Motorenwerke werden bei US-amerikanischen Luftangriffen stark beschädigt; die Produktionskapazität sinkt dadurch um rund 45%.
Eva Braun kommt in Begleitung ihrer schwangeren Schwester Gretl von München nach Berlin.

20.1.1945
Vertreter der ungarischen Gegenregierung mit Sitz in Debrecen schließen in Moskau nach dreitägigen Verhandlungen mit der UdSSR einen Waffenstillstand ab. Das jetzt kommunistisch geführte Ungarn tritt damit auf der Seite der alliierten Staaten in den Krieg gegen das Deutsche Reich ein.
Die 3. Weißrussische Front unter General Iwan Danilowitsch Tschernjachowski erobert Tilsit in Ostpreußen.
Die Ausstellung von „Unabkömmlichkeitsbescheinigungen" für Soldaten in Dienststellungen, die nicht unmittelbar zu kämpfenden Truppen gehören, wird durch einen Befehl des Führers noch einmal verschärfend erschwert. Alle verfügbaren Kräfte sollen an die Front geworfen werden.
In der US-amerikanischen Hauptstadt Washington legt Präsident Franklin Delano Roosevelt den Amtseid für seine vierte Wahlperiode ab; neuer Vizepräsident wird Harry Spencer Truman, der ehemalige Senator für Missouri.

21.1.1945
Truppen der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee unter dem Befehl von Marschall Iwan S. Konew rücken in Schlesien auf deutsches Reichsgebiet vor.
Adolf Hitler gestattet der deutschen 4. Armee den Rückzug auf die Linie der ostpreußischen Seenplatte bei Lötzen.
In einem Befehl an sämtliche militärischen Befehlshaber ordnet Adolf Hitler an, dass ihm jede geplante militärische Operation, Absetz- oder Rückzugsbewegung so rechtzeitig mitzuteilen sei, „dass mir ein Eingreifen in diese Entschlussfassung möglich ist und ein etwaiger Gegenbefehl die vorderste Truppe noch rechtzeitig erreicht". Außerdem fordert er, dass jede an ihn gerichtete Meldung „die ungeschminkte Wahrheit enthält". Künftig werde er „jeden Versuch einer Verschleierung (...) drakonisch bestrafen".
Reichsführer-SS Heinrich Himmler erhält den Befehl, mit einer neu zu bildenden „Heeresgruppe Weichsel", deren Oberbefehl er zu übernehmen hat, die entstandene Lücke zwischen Schlesien und Ostpreußen zu schließen und den Durchbruch des Feindes in Richtung Danzig und Posen zu verhindern.
Das kanadische Verteidigungsministerium gibt in Ottawa bekannt, daß rund 50% der Wehrpflichtigen des Landes vor ihrer Entsendung auf den europäischen Kriegsschauplatz zu desertieren versuchen.
Indische Streitkräfte besetzen die der birmanischen Küste vorgelagerte Insel Ramree im Golf von Bengalen. Die Position der japanischen Truppen in Birma wird dadurch geschwächt.

22.1.1945
Aus Osten dringt die 3. Weißrussische Front in Insterburg ein. Hitler gibt daher die Räumung des „Seebrückenkopfes Memel" frei, um das dort gebundene XXVIII. Armeekorps unter General der Infanterie Hans Gollnick im Samland einzusetzen.
Beim Herannahen der russischen Truppen bei Allenstein wird nach Bergung der Gebeine des Feldmarschalls von Hindenburg und seiner Gemahlin und der dort aufbewahrten Fahnen auf Befehl Adolf Hitlers das Reichsehrenmal Tannenberg gesprengt. Das Denkmal von Tannenberg in Ostpreußen wurde zur Erinnerung an den deutschen Sieg über die russischen Truppen im Ersten Weltkrieg errichtet.
Panzerspitzen der sowjetischen 3. Garde-Panzerarmee erreichen die Stadtgrenze der schlesischen Stadt Breslau.
Die britische Royal Air Force fliegt schwere Luftangriffe auf Eisenbahnanlagen bei Gelsenkirchen, Duisburg und Hannover.
Deutscher S-Boot-Angriff auf einen alliierten Geleitzug nördlich von Dünkirchen. Die deutsche 8. Schnellboot-Flottille dringt sogar bis in die Themse-Mündung ein.
In dem mittelamerikanischen Staat El Salvador wird General Salvador Castaneda Castro durch Volksabstimmung zum neuen Staatspräsidenten gewählt; er tritt am 8. März die Nachfolge von Osmin Aguirre Salinas an.

23.1.1945
Die Operation »Hannibal« läuft an. Es ist die größte Evakuierungsaktion der Weltgeschichte. Dabei evakuiert die deutsche Kriegsmarine 2,5 Millionen deutscher Flüchtlinge und verwundete Soldaten aus Ostpreußen und aus dem Gebiet um die Danziger Bucht auf dem Seeweg.
US-Präsident Roosevelt schifft sich für die Reise zu den Konferenzen von Malta und Jalta auf dem Kreuzer "Quincy" ein.
Truppenverbände der sowjetischen 1. Weißrussischen Front erobern die Stadt Bromberg in Westpreußen. General Iwan S. Konjews Truppen der 1. Ukrainische Front erreichen in Schlesien den Fluss Oder auf einer Breite von 64 km.
Die deutsche Reichsbahn stellt den zivilen Verkehr wegen der durch zahlreiche alliierte Luftangriffe verursachten Beschädigungen des Schienennetzes ein.
Theodor Haubach, Journalist, 49 Jahre alt, und Helmut James Graf von Moltke, 38 Jahre alt, beide Widerstandskämpfer aus dem „Kreisauer Kreis", werden in Plötzensee hingerichtet.
In Frankreich wird Charles Maurras, der Herausgeber des royalistischen und antisemitischen Action Francaise, vor einem Gericht in Lyon für Kollaboration mit dem Feinde der Prozess gemacht (verurteilt zu lebenslanger Haft am 27. Januar).

24.1.1945
Die oberschlesischen Städte Oppeln und Gleiwitz werden von den Sowjets erobert.
Generaloberst Heinz Guderian informiert Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop über die Lage im Osten und regt an, Waffenstillstandsverhandlungen einzuleiten, was Ribbentrop ablehnt. Adolf Hitler bezeichnet in der Abendlage diesen Schritt als „Landesverrat", ohne jedoch Konsequenzen zu ziehen.
Auf eigene Verantwortung entschließt sich der deutsche General Friedrich Hoßbach, die ihm unterstellten Einheiten der 4. Armee aus Ostpreußen nach Westen zurückzuführen. Hoßbach wird daraufhin am 30. Januar vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler seines Postens enthoben.
Der Reichsführer SS und Reichsinnenminister Heinrich Himmler wird zum Oberbefehlshaber der neuen deutschen Heeresgruppe Weichsel ernannt; sie soll den sowjetischen Vorstoß auf Westpreußen, Danzig aufhalten.
Deutsche Truppen beginnen mit ihrem Rückzug aus der Slowakei.
Bei Libau (Kurland) gelingt es der eingeschlossenen deutschen Heeresgruppe, einen sowjetischen Angriff zurückzuschlagen.
Adolf Hitler richtet ein Telegramm an 5.000 ausgetauschte verwundete kriegsgefangene Soldaten in Oberbayern.
Britische Schlachtschiffe beschießen die Hafenstadt Palembang auf der von japanischen Truppen besetzten Insel Sumatra.

25.1.1945
In Aachen erscheint mit den "Aachener Nachrichten" die erste Zeitung in einer von Alliierten besetzten deutschen Stadt.
Angesichts der Gesamtentwicklung der Lage genehmigt Adolf Hitler eine weiträumige Absetzbewegung in den Beskiden, womit der größte Teil der Slowakei aufgegeben wird.

26.1.1945
Marschall Konstantin K. Rokossowskis 2. Weißrussischer Front gelingt es durch einen Vorstoß an die Ostseeküste, die Landverbindung zwischen Ostpreußen und Pommern zu unterbrechen; am selben Tag schneiden sie auch die Stadt Königsberg vom Samland ab.
Generaloberst Lothar Rendulic wird vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler als Nachfolger von Generaloberst Georg Hans Reinhardt zum Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe Mitte ernannt, gleichzeitig findet eine Umgruppierung der deutschen Streitkräfte an der Ostfront statt.
„Verordnung zur Sicherung des Fronteinsatzes". Der Führer hat befohlen, die Wehrmacht, Waffen-SS und Polizei im Heimatgebiet mit dem Ziel zu überprüfen, das Höchstmaß von Soldaten zur Abgabe an die Front freizustellen. Zuchthausstrafe oder der Tod droht demjenigen an, der „(...) vorsätzlich bei der Überprüfung zur Freimachung von Soldaten für die Front falsche oder unvollständige Auskünfte erteilt (...)"
Adolf Hitler weist Martin Bormann an, eine genaue Bestandsaufnahme der Linzer Gemälde ausfertigen zu lassen.
Operation „Thunderclab": das britische Oberkommando COAS entscheidet, dass das RAF-Bomber-Kommando 'einen großen Luftangriff auf Berlin und Dresden durchführen soll … wo ein vernichtender Blitz nicht nur zur Verwirrung bei der Evakuierung aus dem Osten führen wird, sondern auch die Truppenbewegung behindern wird …'
US-Präsident Roosevelt entsendet einen Sonderbotschafter in die Schweiz mit dem Auftrag, die dortige Regierung zur Einstellung der Lieferung von Lebensmitteln und kriegswichtigen Rohstoffen an das Deutsche Reich zu veranlassen.
Liberia erklärt Deutschland den Krieg.

27.1.1945
Schukows Truppen sind nur noch 161 km von Berlin entfernt.
Das seit Ende Oktober 1944 eingeschlossene Memel im nördlichen Ostpreußen fällt.
Das deutsche IV. SS-Panzerkorps muss seinen dritten Entsatzvorstoß auf das eingeschlossene Budapest abbrechen.
Bei der Lagebesprechung kündigt Adolf Hitler ein „großes Rüstungsprogramm" an: es sollten, 900.000 Sturmpistolen (Maschinenpistolen) pro Monat gemacht werden. Er spricht auch von einem „Volksgewehr".
5 Schiffe werden durch das deutsche U-Boot U-1232 vor Halifax (Kanada) im Januar versenkt.
Aus dem KZ Stutthof werden die Häftlinge wegen der vorrückenden Roten Armee ins Innere des Reiches verbracht.
Maschinen der US-amerikanischen Luftwaffe bombardieren die japanische Hauptstadt Tokio.

Das Konzentrationslager Auschwitz war kein Vernichtungslager
Das Konzentrationslager Auschwitz war kein Vernichtungslager
Das Konzentrationslager Auschwitz war kein Vernichtungslager
Das Konzentrationslager Auschwitz war kein Vernichtungslager
Das Konzentrationslager Auschwitz war kein Vernichtungslager

28.1.1945
In der Neuen Reichskanzlei in Berlin empfängt Adolf Hitler den norwegischen Ministerpräsidenten Vidkun Quisling zu einer Unterredung, an der auch Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop, Reichsminister Hans Heinrich Lammers, Reichsleiter Martin Bormann und Reichskommissar Josef Terboven teilnehmen. Es ist der letzte diplomatische Empfangstag.
In einem Befehl über den Einsatz des Volkssturmes ordnet Adolf Hitler an, dass dieser wegen seiner geringen Kampfkraft nach Möglichkeit nur in gemischten Kampfgruppen mit Einheiten des Feldheeres eingesetzt werden solle.
Die Stadt Rössel wurde nach ganz unbedeutender Gegenwehr besetzt. Sofort kam es zu ausgedehnten Plünderungen, Brandstiftungen, Gewalttätigkeiten und Vergewaltigungen, Mord und Totschlag. Schon in den ersten Tagen sind in Rössel 60 Zivilisten erschlagen oder erschossen worden. Es handelte sich um Frauen, die sich nicht vergewaltigen lassen wollten, Männer, die sich schützend vor ihre Frauen und Kinder stellten, Leute, die nicht rasch genug mit ihren Uhren oder Schnapsflaschen herausrückten.
Die oberschlesische Industriestadt Kattowitz wird von den Sowjets erobert.
1.000 Bomber der 8. US-Air-Force fliegen Angriffe gegen Ölanlagen im Ruhrgebiet und Brücken über den Rhein.

29.1.1945
Der deutsche schwere Kreuzer „Prinz Eugen" und Zerstörer beschießen die vorrückenden russischen Truppen an der ostpreußischen Küste.
Die 1. Weißrussische Front der Roten Armee unter dem Befehl von Marschall Georgi K. Schukow schließt die große deutsche Garnison von Poznan (Posen) ein.
Während den Rettungsmaßnahmen der Operation Hannibal auf der Ostsee sinkt der Tender "Memel" auf einer Mine, 600 deutsche Flüchtlinge ertrinken! Auch das Lazarettschiff "Berlin" läuft auf eine Mine, es befand sich aber leer auf dem Rückweg, nur ein totes Besatzungsmitglied.
Die US-amerikanische Marine landet in der Bucht von Manila auf der philippinischen Insel Luzon.

30.1.1945
Der deutsche Passagierdampfer »Wilhelm Gustloff« wird in der Ostsee von einem sowjetischen Unterseeboot torpediert und sinkt innerhalb einer Stunde. Diese größte Schiffskatastrophe aller Zeiten fordert mehr als 9300 Opfer, 1252 Menschen werden aus dem eiskalten Wasser gerettet.
In einer Rundfunkansprache ruft der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler das deutsche Volk zum entschlossenen Widerstand gegen die alliierten Streitkräfte auf und verspricht den »Endsieg« durch den Einsatz kriegsentscheidender »Wunderwaffen«.
Die Malta Konferenz (Deckname „Argonaut"), welche bis 3. Februar dauert, beginnt. US-Präsident Franklin D. Roosevelt und Premierminister Winston Churchill treffen sich, im Beisein hochrangiger Militärs, auf der Insel Malta. Das Ziel der Konferenz war es, die letzten Maßnamen gegen die Deutschen abzusprechen und der Plan, die Rote Armee von Mitteleuropa fernzuhalten.
Alliierte Truppen erobern Gambsheim, den deutschen Brückenkopf über den Rhein nördlich von Straßburg.
Stoßkeile der Roten Armee bilden bei Küstrin einen ersten Brückenkopf am Westufer der Oder. Die sowjetische Winteroffensive, die am 12. Januar 1945 begonnen hat, ist damit vorerst abgeschlossen.
Der mit der Führung des Gaues Westmark der NSDAP beauftragte Stellvertretende Gauleiter Willi Stöhr wird zum Gauleiter diese Gaues ernannt.
Das italienische Kabinett in Rom verabschiedet ein Gesetz, mit dem den Frauen des Landes vom 21. Lebensjahr an das Wahlrecht zuerkannt wird.
In der von deutschen Truppen gehaltenen Atlantikfestung La Rochelle in Frankreich findet die Uraufführung des von Veit Harlan inszenierten Propaganda-Films »Kolberg« statt.
Dem nach seiner Gefangennahme im Jahre 1942 auf die Seite des Deutschen Reichs übergelaufenen sowjetischen General Andrej A. Wlassow wird vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler das Oberkommando über alle auf deutscher Seite kämpfenden sowjetischen Truppenverbände (»Wlassow«-Armee) übertragen.
Besondere Veranstaltungen anlässlich des Gedenktages der Machtergreifung werden keine durchgeführt. Die NSDAP und ihre Organisationen sind zur Bedeutungslosigkeit abgesunken.

31.1.1945
In Wildenhagen, einem Dorf östlich von Frankfurt an der Oder im heutigen Polen, geschah Schreckliches. Als die Sowjets heranrückten, deren Grausamkeiten bekannt waren, nahm sich ein Viertel der Dorfbevölkerung das Leben. Mütter und Großmütter töteten ihre Kinder und Enkel, mit allem, was gerade greifbar war, erhängten sich an Schnüren, schnitten Pulsadern auf oder griffen zum Beil.
Die deutschen Truppen wurden nach dem Scheitern der Ardennenoffensive an der Westfront wieder auf die Ausgangsstellung vom Dezember 1944 zurückgedrängt. Teile der 1. US-Armee unter dem Kommando des US-General Courtney Hicks Hodges überqueren die deutsche Grenze östlich von St. Vith.
Der deutsche Major Gordon M. Gollob (150 Luftsiege) wird Nachfolger von Adolf Galland als General der Jagdflieger.
Die Regierungen der UdSSR und Finnlands unterzeichnen in Moskau ein Handelsabkommen, das den Tausch von sowjetischem Getreide, Zucker und Teigwaren gegen kriegswichtige finnische Metalle und Erze vorsieht.
Adolf Hitler unternimmt einen Ausflug zu Joseph Goebbels Wohnung in Schwanenwerder bei Berlin. Ein solcher Besuch hat seit 5 Jahren nicht mehr stattgefunden.
In der Hauptstadt Washington fordert die Regierung der Vereinigten Staaten die Bevölkerung auf, mindestens 25 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr einzusparen, da die Kohlevorräte der USA unter der "Sicherheitsgrenze" lägen und der Bedarf an Brennstoffen ständig steige.
Im Konzentrationslager Bergen Belsen l bricht Typhus aus. Zunächst gab es nur einige wenige Fälle, aber einen Monat später bereits ein Dutzend, und schließlich wurde es unmöglich, die Epidemie einzudämmen . . . "
Die Gesamtzahl der KZ-Häftlinge beläuft sich zurzeit auf 714.000. Die Stärke der SS-Wachmannschaften beträgt rund 40.000 Mann.

Handelsschiffs-Verluste im Januar 1945:
17 alliierte Schiffe mit zusammen 75.721 Tonnen im Atlantik, 1 alliiertes Schiff mit 7.176 Tonnen in anderen Gewässern. 101 japanische Schiffe mit 434.648 Tonnen im Pazifik. 12 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 11 U-Boote verloren ? - unterschiedliche Quellenangaben), 36 neue U-Boote in Dienst gestellt, 467 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Das sind die Bilder von der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945. 7600 Insassen darunter 600 Kinder fand die rote Armee im Lager noch vor. Die anderen Häftlinge wurden vor die Wahl gestellt, sich von der "glorreichen" Sowjetarmee befreien zu lassen und sind trotzdem freiwillig mit ihren "Mördern" ins Reich gegangen. Hat man uns nicht erzählt, dass Kinder, Alte und Arbeitsunfähige sofort nach der Ankunft "selektiert" und ins Gas geschickt wurden. Es sieht auch nicht so aus, als wären die Überlebenden unterernährt. Keine einzige Kommission des Internationalen Roten Kreuzes, die das KZ-Lager mehrfach besucht haben, konnte je etwas über die Existenz von Vergasungsanstalten feststellen und berichten.                           

Das sind die Bilder von der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945. 7600 Insassen darunter 600 Kinder fand die rote Armee im Lager noch vor. Die anderen Häftlinge wurden vor die Wahl gestellt, sich von der "glorreichen" Sowjetarmee befreien zu lassen und sind trotzdem freiwillig mit ihren "Mördern" ins Reich gegangen. Hat man uns nicht erzählt, dass Kinder, Alte und Arbeitsunfähige sofort nach der Ankunft "selektiert" und ins Gas geschickt wurden. Es sieht auch nicht so aus, als wären die Überlebenden unterernährt. Keine einzige Kommission des Internationalen Roten Kreuzes, die das KZ-Lager mehrfach besucht haben, konnte je etwas über die Existenz von Vergasungsanstalten feststellen und berichten.                           

Die Versenkung der "Wilhelm Gustloff" durch ein U-Boot der Sowjets kostete ca. 9300 Deutschen das Leben! In der Nacht trifft das Sowjet U Boot S-13 die "Wilhelm Gustloff" mit 3 Torpedos, das Schiff sinkt sehr schnell. Der Schwere Kreuzer "Admiral Hipper" muss wegen der U-Bootgefahr mit hoher Geschwindigkeit ablaufen. Die sowjetischen U-Boot-Kommandanten haben inzwischen gesehen, was sich vor ihren Augen abspielte. Sie wussten, dass die Rettungsschiffe verzweifelt um das Leben von Müttern und Kindern kämpften. Dass sie dennoch nicht davor zurück­schreckten, die Rettungsboote zu torpe­dieren, zeigt, wie wenig ihnen ein Men­schenleben bedeutete. Die "Löwe" rettet 472 Menschen und bringt sie ins pommersche Kolberg. Torpedoboot T 36 konnte zwei Torpedos nur mit knapper Not ausgeweichen, drängt dann das U-Boot mit Wasserbomben ab und rettet 564 Menschen, die nach Saßnitz transportiert werden. Der Dampfer "Gotenland" konnte noch 2 Menschen retten, Minensucher M 387 rettet 98 vor dem Ertrinken, Minensucher M 341 rettet weitere 37, der Dampfer "Göttingen" rettet 28 und das sichernde M 375 rettet 43 Menschen, das kleine Torpedofangboot TF19 rettet 7 Menschen und Vorpostenboot V 1703 noch 1 Kind. 13 gerettete Menschen sterben noch an Bord der Schiffe.        

Die Versenkung der "Wilhelm Gustloff" durch ein U-Boot der Sowjets kostete ca. 9300 Deutschen das Leben! In der Nacht trifft das Sowjet U Boot S-13 die "Wilhelm Gustloff" mit 3 Torpedos, das Schiff sinkt sehr schnell. Der Schwere Kreuzer "Admiral Hipper" muss wegen der U-Bootgefahr mit hoher Geschwindigkeit ablaufen. Die sowjetischen U-Boot-Kommandanten haben inzwischen gesehen, was sich vor ihren Augen abspielte. Sie wussten, dass die Rettungsschiffe verzweifelt um das Leben von Müttern und Kindern kämpften. Dass sie dennoch nicht davor zurück­schreckten, die Rettungsboote zu torpe­dieren, zeigt, wie wenig ihnen ein Men­schenleben bedeutete. Die "Löwe" rettet 472 Menschen und bringt sie ins pommersche Kolberg. Torpedoboot T 36 konnte zwei Torpedos nur mit knapper Not ausgeweichen, drängt dann das U-Boot mit Wasserbomben ab und rettet 564 Menschen, die nach Saßnitz transportiert werden. Der Dampfer "Gotenland" konnte noch 2 Menschen retten, Minensucher M 387 rettet 98 vor dem Ertrinken, Minensucher M 341 rettet weitere 37, der Dampfer "Göttingen" rettet 28 und das sichernde M 375 rettet 43 Menschen, das kleine Torpedofangboot TF19 rettet 7 Menschen und Vorpostenboot V 1703 noch 1 Kind. 13 gerettete Menschen sterben noch an Bord der Schiffe.        

Die Versenkung der "Wilhelm Gustloff" durch ein U-Boot der Sowjets kostete ca. 9300 Deutschen das Leben! In der Nacht trifft das Sowjet U Boot S-13 die "Wilhelm Gustloff" mit 3 Torpedos, das Schiff sinkt sehr schnell. Der Schwere Kreuzer "Admiral Hipper" muss wegen der U-Bootgefahr mit hoher Geschwindigkeit ablaufen. Die sowjetischen U-Boot-Kommandanten haben inzwischen gesehen, was sich vor ihren Augen abspielte. Sie wussten, dass die Rettungsschiffe verzweifelt um das Leben von Müttern und Kindern kämpften. Dass sie dennoch nicht davor zurück­schreckten, die Rettungsboote zu torpe­dieren, zeigt, wie wenig ihnen ein Men­schenleben bedeutete. Die "Löwe" rettet 472 Menschen und bringt sie ins pommersche Kolberg. Torpedoboot T 36 konnte zwei Torpedos nur mit knapper Not ausgeweichen, drängt dann das U-Boot mit Wasserbomben ab und rettet 564 Menschen, die nach Saßnitz transportiert werden. Der Dampfer "Gotenland" konnte noch 2 Menschen retten, Minensucher M 387 rettet 98 vor dem Ertrinken, Minensucher M 341 rettet weitere 37, der Dampfer "Göttingen" rettet 28 und das sichernde M 375 rettet 43 Menschen, das kleine Torpedofangboot TF19 rettet 7 Menschen und Vorpostenboot V 1703 noch 1 Kind. 13 gerettete Menschen sterben noch an Bord der Schiffe.        

die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares
Chronik des Nationalsozialismus Januar 1945

Hans-Ulrich Rudel

Ferdinand Schörner

König Georg VI.

Julius Leber

Iwan Stepanowitsch Konjew

Alexander Löhr

Hans Jordan

Konstantin K. Rokossowski

Georgi K. Schukow

Harry Spencer Truman

Iwan D. Tschernjachowski

Hans Gollnick

Friedrich Hoßbach

Georg-Hans Reinhardt

Lothar Rendulic

Tschenstochau vor 1945
Maltakonferenz 1945
Maltakonferenz 1945

Die Konferenz von Malta, war ein Treffen von den Combined Chiefs of Staff, der gemeinsamen Stabschefs der USA und Großbritanniens, und der Außenminister beider Staaten während des ll. Weltkrieges. Das Treffen auf der Insel begann am 30. Januar und endete am 2. Februar 1945. Die Konferenz war ein Austausch beider Seiten über den weiteren Verlauf des Kriegs und der Suche nach einer gemeinsamen Position bei den anstehenden Verhandlungen mit J.Stalin.              

Die Konferenz von Malta, war ein Treffen von den Combined Chiefs of Staff, der gemeinsamen Stabschefs der USA und Großbritanniens, und der Außenminister beider Staaten während des ll. Weltkrieges. Das Treffen auf der Insel begann am 30. Januar und endete am 2. Februar 1945. Die Konferenz war ein Austausch beider Seiten über den weiteren Verlauf des Kriegs und der Suche nach einer gemeinsamen Position bei den anstehenden Verhandlungen mit J.Stalin.              

Als wichtigste Vertreter der amerikanischen Delegation der »Combined Chiefs of Staff« nahmen Armeegeneral George C. Marshall, Flottenadmiral Ernest J. King, General Walter Bedell Smith, General John E. Hull und Admiral Charles M. Cooke teil. Auf britischer Seite waren unter anderem der Feldmarschall Alan Brooke, der Luftmarschall Charles Portal, der Flottenadmiral Andrew Cunningham und der Feldmarschall Henry Maitland Wilson vertreten.              

Als wichtigste Vertreter der amerikanischen Delegation der »Combined Chiefs of Staff« nahmen Armeegeneral George C. Marshall, Flottenadmiral Ernest J. King, General Walter Bedell Smith, General John E. Hull und Admiral Charles M. Cooke teil. Auf britischer Seite waren unter anderem der Feldmarschall Alan Brooke, der Luftmarschall Charles Portal, der Flottenadmiral Andrew Cunningham und der Feldmarschall Henry Maitland Wilson vertreten.              

Tschenstochau vor 1945
Flucht vor den Roten Schlächtern
Befreiung von Auschwitz
Befreiung von Auschwitz
Befreiung von Auschwitz
Befreiung von Auschwitz
Die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten fordert mehr als 9300 Opfer.
Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

 Die Wochenschau vom 4.1.1945 - mit Ausschnitten: Sonnenwendfeier   der Hitler-Jugend. Uebungen junger Gebirgsjaeger. Fliegerass Oberst   Rudel, der erste Traeger des goldenen Eichenlaubs mit Schwertern   und Brillanten zum Ritterkreuz beim Einsatz gegen Sowjet-Panzer.

 Die Wochenschau vom 18.1.1945 - mit Ausschnitten: Neue Personen-   und Schnellzugwagen der Reichsbahn. Spenden von Textilien- und   Ausruestungsgegenstaenden fuer die neu aufzustellenden Volksgrena-   dierdivisionen und den Volkssturm. Fahrt eines deutschen Geleitzuges.