Chronik des Nationalsozialismus Januar / Februar 1942

JANUAR 1942

1.1.1942
In seinem Neujahrsaufruf an das deutsche Volk zum Jahreswechsel betont Adolf Hitler seine Bereitschaft zum Frieden und bezeichnet den US-amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt als Kriegshetzer. Das vergangene Jahr bezeichnet der Führer als „das Jahr der größten Siege der menschlichen Geschichte" und für das Jahr 1942 erhofft er „die Entscheidung zur Rettung unseres Volkes und der mit uns verbündeten Nationen durch den Herrgott". In einem Tagesbefehl an die Soldaten verkündet Hitler: „Das Blut, das in diesem Krieg vergossen wird, soll - das ist unsere Hoffnung - in Europa für Generationen das letzte sein!"
In Washington unterzeichnen 26 Staaten auf der „
Arcadia-Konferenz" den Pakt zur Atlantik-Charta: „Gemeinsame Erklärung der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland, der UdSSR., der Niederlande, Chinas, Australiens, Belgiens, Kanadas, Costa Rikas, Kubas, der Tschechoslowakei, der Dominikanischen Republik, Salvadors, Griechenlands, Guatemalas, Haitis, Honduras', Indiens, Luxemburgs, Neuseelands, Nikaraguas, Norwegens, Panamas, Polens, Südafrikas und Jugoslawiens. Die unterzeichneten Regierungen verpflichten sich, ihre vollen militärischen oder wirtschaftlichen Mittel gegen jene Mitglieder des Dreimächtepakts und ihre Anhänger einzusetzen, mit denen sie im Kriege steht. Jede Regierung verpflichtet sich, mit den hier unterzeichneten Regierungen zusammen zu arbeiten und keinen separaten Waffenstillstand oder Frieden mit den Feinden zu schließen.
Der Bau der deutschen Reichsautobahn wird eingestellt. Seit 1933 sind 3860 km fertig gestellt worden.
Zum Jahreswechsel sendet Adolf Hitler an Benito Mussolini einen umfangreichen Brief über die Entwicklung der Dinge in Russland.
Der britische Premierminister Winston Churchill appelliert vor dem kanadischen Parlament in Ottawa an den Zusammenhalt der Alliierten zur Niederringung der nationalsozialistischen Herrschaft in Europa.
Der Staatschef des unbesetzten Frankreich, Marschall Philippe Pétain, appelliert in seinem Neujahrsaufruf an das Nationalgefühl der Franzosen und beschwört die Einheit des französischen Volkes.
Venezuela bricht die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich, zu Italien und Japan ab.
Durch die Einführung einer Kleiderkarte werden in Schweden mit sofortiger Wirkung sämtliche Textilien rationiert.
In der US-amerikanischen Stadt New York wird eine umfassende Ausstellung mit Werken des niederländischen Malers Piet Mondrian eröffnet.

2.1.1942
Im „Völkischen Beobachter" wird bekannt gegeben, dass Adolf Hitler anlässlich des Neujahrstages einen Telegrammwechsel „mit zahlreichen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs des Auslandes, insbesondere der verbündeten Länder" gehabt habe.
Im Mittelabschnitt der Ostfront durchbricht die sowjetische 39. Armee die Stellungen der deutschen 9. Armee nordwestlich von Rschew und stößt in Richtung Wjasma vor.
Die in der libyschen Stadt Bardija seit mehreren Wochen eingeschlossenen deutschen und italienischen Truppen kapitulieren vor den Briten.
Erster von 11 Nachtangriffen der RAF im Januar auf die deutschen Schlachtkreuzer in Brest.
Teile der japanischen 48. Division besetzen Manila, die Hauptstadt der Philippinen. Die japanische Luftwaffe beginnt am gleichen Tag mit der Bombardierung der britischen Kronkolonie Singapur an der Südspitze von Malakka.

3.1.1942
Um der deutschen Wehrmacht in großem Umfang Skier und Sportgerät zur Verfügung stellen zu können, sagt Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten alle für diesen Winter angesetzten skisportlichen Veranstaltungen einschließlich der in Garmisch-Partenkirchen geplanten Ski-Weltmeisterschaften ab.
Auf Anweisung des Leiters der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel im Deutschen Reich müssen (in Ergänzung der Bestimmungen über Schaufenstergestaltung) Waren, die nicht mehr auf Lager sind, spätestens einen Monat später aus den Schaufenstern entfernt werden, um den Kunden keine nicht vorhandene Warenfülle vorzutäuschen.
Adolf Hitler äußert sich zum japanischen Botschafter Hiroshi Oshima: »Wie man die USA besiege, wisse er noch nicht".
Der geheime britische Marinestützpunkt 'Port T' auf dem Addu-Atoll (Malediven) wird, mitten im Urwald und Sümpfen und trotz entsetzlicher Probleme durch das Klima und Gelände, eingerichtet. Der erste Konvoi mit Truppentransportern, gesichtert durch den Kreuzer „Emerald", trifft ein.
Schreiben Martin Bormanns an Hans Heinrich Lammers über die Schreibweise von Fremdwörter: »Damit wir nicht zu ähnlichen Verhältnissen kommen, wie sie im Englischen herrschen, wünscht der Führer, dass ins Deutsche übernommene Fremdwörter genau so geschrieben werden, wie sie ausgesprochen werden. Daher wünscht der Führer, dass Schi mit Sch und nicht mit Sk geschrieben wird."
In der Royal Albert Hall in London rufen der anglikanische Erzbischof von Canterbury und Kardinal Hinsley, das Oberhaupt der britischen Katholiken, die Gläubigen zum Widerstand gegen jegliche Art von Unterdrückung auf und erklären sich mit dem Kampf des sowjetischen Volkes solidarisch.

4.1.1942
In einer gemeinsamen Erklärung geben der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill in Washington die Ernennung des britischen Generals Archibald Percival Wavell zum Oberkommandierenden der alliierten Streitkräfte im Südwestpazifik bekannt.
Durch einen Erlass der US-amerikanischen Regierung wird in den Vereinigten Staaten die Automobilproduktion um 76% gesenkt; der Verkauf von Privatwagen wird verboten; die gesamte Autoindustrie soll auf die Erfordernisse der Rüstung umgestellt werden.
In einer Presseerklärung nach seiner Rückkehr aus der sowjetischen Hauptstadt nimmt der britische Außenminister Robert A. Eden zum Verhältnis Großbritanniens zur UdSSR und zur Notwendigkeit gemeinsamer Kriegsanstrengungen Stellung.
Einer Meldung der "Neuen Zürcher Zeitung" zufolge wird die Türkei gegenwärtig von der schlimmsten Kältewelle seit 25 Jahren heimgesucht.
Englische Wellington-Bomber bombardieren in der Nacht vom 4. auf den 5. Januar das Flugfeld Castel Vetrano auf Sizilien.
Der russische Kreuzer „Krasny Kavkaz" wird im Schwarzen Meer durch Stukas schwer beschädigt.

5.1.1942
Der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, Alfred Rosenberg, empfängt den Führer der niederländischen Nationalsozialisten, Anton Adriaan Mussert, - von einem Besuch der „Niederländischen Legion" an der Ostfront zurückgekehrt - zu einer längeren Unterredung.
In der Nacht werfen 140 von 154 gestarteten britischen Bombern 205 t Bomben auf die französische Hafenstadt Brest.
Im Rahmen einer vom sowjetischen Staatschef Josef W. Stalin befohlenen Offensive an der gesamten Ostfront landen sowjetische Truppen bei Jewpatorija an der Westküste der Krim. Außerdem gelingt die Rückeroberung des Eisenbahnknotenpunktes Kirichi an der Front bei Leningrad und die Verkündung der Befreiung von 572 bevölkerten Ortschaften an der mittleren Front vor Moskau durch die Russen.
Ein großer italienischer Konvoi erreicht Tripolis. Das englische U-Boot HMS „Upholder" versenkt das italienische U-Boot „Ammiraglio St. Bon", als dieses Treibstoff nach Nordafrika transportiert.
Als neue kommunistische Partei wird unter sowjetischer Federführung auf Initiative des Warschauer Parteisekretärs Wladyslaw Gomulka die „Polska Partia Robotnicza" (Polnische Arbeiterpartei) gegründet, die kurz darauf mit der Aufstellung der Gwardia Ludowa (Volksgarde) beginnt.
Der vermutlich von Kommunisten zerstückelte Körper von Yves Paringaux, dem Leiter der Anti-Terror-Aktivitäten im Vichy-Innenministerium, wird auf einer Bahnstrecke bei Melun gefunden.

6.1.1942
Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop reist zur Erörterung militärischer und wirtschaftlicher Fragen für vier Tage in die ungarische Hauptstadt Budapest.
Der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt verkündet als Kriegsziel der USA die Vernichtung des Nationalsozialismus und fordert in diesem Zusammenhang die Produktion von 60 000 Flugzeugen, 45 000 Panzern, 20 000 Flugabwehrgeschützen und 6 Millionen Tonnen neuen Handelsschiffsraums.
In den von deutschen Truppen besetzten Gebieten auf dem Balkan und an der Ostfront werden deutsche Polizeigerichte zur Aburteilung von Partisanen gebildet.
Die spanische »Blaue Division«, welche vor Leningrad kämpfen, erleiden schwere Verluste, vor allem durch Erfrierungen.
Der Ernährungsminister von Großbritanien Lord Woolton erklärt, daß dank der Erfolge der staatlichen Ernährungspolitik die Briten 'topfit' für den Kampf sind. Schwarzhändler hätten zwar einige Probleme verursacht, doch einige der dafür Verantwortlichen würden nun eine 'Diät beim Schrubben' in Strafvollzugsanstalten machen. Essens-Notausgaben werden nun auch in 1.170 Restaurants durchgeführt.

7.1.1942
An der Ostfront stoßen Russische Verbände nördlich und südlich von Moschaisk vorbei. Südlich von Moschaisk erobern russische Truppen Malojaroslawez, Mosalsk, Juchnow und Suchintschi zurück. Nördlich von Moschaisk erobern Schukows Streitkräfte 51 Orten in zwei Tagen, aber die deutsche Garnison in Moschaisk leistet weiterhin hartnäckigen Widerstand.
Britische Zerstörer greifen vor der norwegischen Küste einen deutschen Konvoi an, während RAF-Bomber gleichzeitig den deutschen Flugplatz Sola bombardieren. Außer reperablen Schäden keine Schiffsverluste deutscherseits.
In Frankreich wird die Höchstgeschwindigkeit für Autos auf Landstraßen auf 80 km/h und in Orten auf 40 km/h begrenzt.

8.1.1942
Generaloberst Erich Hoeppner, Oberbefehlshaber der 4. Panzerarmee, wird vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler wegen eigenmächtiger Zurücknahme seiner Verbände in Mittelrußland aus der deutschen Wehrmacht ausgestoßen.
In einem Telegramm aus Washington unterrichtet der britische Premierminister Winston Churchill Außenminister Robert Anthony Eden davon, dass nach einem alliierten Sieg über den Nationalsozialismus für die Neuordnung Europas die Grundsätze der Atlantikcharta vom 14. August 1941 Gültigkeit hätten. Damit weist Churchill die territorialen Forderungen des sowjetischen Staatschefs Josef W. Stalin zurück.
Bei Vergeltungsaktionen deutscher Truppen im eroberten Jewpatorija auf der Krim werden Partisanen und Zivilisten, die sich entgegen dem Völkerrecht am Häuserkampf gegen die deutschen Einheiten beteiligt hatten, standrechtlich erschossen.
In Gegenwart von Reichswirtschaftsminister Walther Funk findet in Bochum das Staatsbegräbnis für den am 4. Januar verstorbenen Walter Adolf Borbet, Wehrwirtschaftsführer und Generaldirektor des Stahlkonzerns Bochumer Verein, statt.
45 japanische Truppentransporter treffen in Patani und Singora in Thailand ein. Die Japaner landen in Jesselton in Borneo.
In dem in Danzig uraufgeführten Film "Der Strom", einem norddeutschen Liebesdrama, spielen unter der Regie von Günther Rittau, Lotte Koch und Hans Söhnker die Hauptrollen. Der Film erhält die Auszeichnung "staatspolitisch und künstlerisch wertvoll, volkstümlich wertvoll".

Die Schwere Artillerie-Abteilung (E) 672 wird aufgestellt. Sie erhält eines der seit 1937 entwickelten eisenbahn- gängigen Geschütze des Kalibers 80 cm, das bei der Übergabe auf den Namen „Dora" getauft wird. Es ist das größte Geschütz aller Zeiten. Die Dora ist 47 Meter lang, 11 Meter hoch, sieben Meter breit und wiegt 1.350 Tonnen, Rohrlänge 32 Meter, Gewicht des Rohres 400 Tonnen. Das panzerbrechende Geschoss wiegt 7.100 Kilo. Nötiges Personal für Feuerleitung und Bedienung 1500 Mann, SteIIungs- und Gleisbau, Montage usw. weitere 4120 Mann.                 

Die Sondergeschütze Schwerer Gustav und Dora (80 cm) wurden offiziell als Eisenbahngeschütze bezeichnet, obwohl sie nicht „mobil“ auf dem Streckennetz der Eisenbahn einsetzbar waren, sondern speziell gelegte kurze Gleisstrecken für den Auf- und Abbau und als Schießkurve benötigten.                   

Die Sondergeschütze Schwerer Gustav und Dora (80 cm) wurden offiziell als Eisenbahngeschütze bezeichnet, obwohl sie nicht „mobil“ auf dem Streckennetz der Eisenbahn einsetzbar waren, sondern speziell gelegte kurze Gleisstrecken für den Auf- und Abbau und als Schießkurve benötigten.                   

9.1.1942
Die Sowjets treten aus dem Raum Ostaschkow zu einer Offensive gegen die Nahtstelle zwischen den beiden deutschen Heeresgruppen Mitte und Nord an, durchschneiden die Verbindung der beiden Heeresgruppen und dringen bis in den Raum östlich von Smolensk vor.
Im Prozeß gegen die Teilnehmer an einer nationalen Erhebung unter Führung von Raschid Al Gailani werden in der irakischen Hauptstadt Bagdad zahlreiche Minister und Militärs zum Tode bzw. zu langen Haftstrafen verurteilt.
Die japanischen Truppen versuchen auf den Philippinen die Verteidigungsstellungen der US-Filipino-Streitkräfte durch die Bataan-Halbinsel zu durchbrechen.
Der französische Passagierdampfer "Lamoricière" gerät, auf dem Weg nach Marseille, in der Nähe der Baleareninsel Menorca in einen schweren Sturm und sinkt.
Der amerikanische Boxer Joe Louis verteidigt in New York sein Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Buddy Baer durch einen KO-Sieg in der ersten Runde.               

10.1.1942
In der Nacht zum Sonntag bombardieren 91 britische Flugzeuge Wilhelmshaven, 63 weitere Maschinen greifen Emden an. Im Gegenzug fliegt die deutsche Luftwaffe Angriffe auf Liverpool und Merseyside.
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler läßt den Schwerpunkt der deutschen Rüstung erneut auf das Heer verlegen, nachdem er am 14. Juli 1941 angeordnet hatte, die Rüstungsschwerpunkte auf Luftwaffe und Marine zu setzen.
Graf Henri de Baillet-Latour, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, wird in Brüssel beigesetzt. Karl Ferdinand Ritter von Halt legt „den Kranz des Führers" nieder.
Der Reichsjustizminister untersagt die Anrede „Herr" für Juden.
Flugzeuge der Royal Air Force werfen über zwei Millionen US-amerikanische Flugblätter über dem besetzten Frankreich ab, davon etwa die Hälfte über dem Großraum Paris.
Radio Berlin meldet, daß die deutschen Truppen an der Ostfront ihre Stellungen in einem 'Meer aus Blut' verteidigen.
Durch die neu gegründete Ufa-Film GmbH werden alle Unternehmen der deutschen Filmwirtschaft unter einer Dachgesellschaft zusammen gefaßt.

11.1.1942
Mit der Operation »Paukenschlag« beginnt im Atlantik eine neue deutsche U-Boot-Offensive. Erstmals operieren deutsche U-Boote vor der US-amerikanischen Küste. Bis zum 11. Februar werden 20 Schiffe versenkt.
Rückeroberung von Ljudinowo, südwestlich von Kaluga, und dem Eisenbahnknotenpunkt Tikhonovo Pustyn, nordwestlich von Kaluga, sowie von Popovka im Donezbecken (Ukraine) durch die Russen. Eine Anzahl von Kohleminen im Doenzbecken beginnen wieder mit dem Abbau.
Besprechung zwischen Adolf Hitler und Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge im Führerhauptquartier, wobei Hitler an seinen Befehl, jeden Schritt Boden zu verteidigen, festhält.
In der Schweiz wird das vorläufige Ergebnis der Volkszählung vom 1. Dezember 1941 bekanntgegeben: Die Schweiz hat 4,25 Millionen Einwohner, die Bevölkerungszahl hat sich seit 1930 um 0,184 Millionen oder 4% vermehrt.
Der US-Flugzeugträger „Saratoga" wird durch das japanische Unterseeboot I-6 vor Hawaii beschädigt.
Japanische Truppen erobern Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Britisch-Malaya (Malaysia), und landen auf der Insel Borneo, der Ölinsel Tarakan sowie bei Manado an der Nordostspitze der Insel Celebes. Holländische Martin-Bomber fliegen wiederholte Angriffe gegen die Landungsflotte.
In einem Eishockey-Länderspiel schlägt die Schweiz die deutsche Auswahl im Münchner Prinzregentenstadion 4:1.

12.1.1942
Die deutsch-italienische Panzergruppe Afrika räumt die Cyrenaika in Libyen. Die Verluste belaufen sich auf 33 000 Soldaten und 300 Panzer. Die Briten verlieren 17.000 Mann und 280 Panzer.
Im Mittelmeer wird das deutsche U-Boot U-374 durch das englische Unterseeboot „Unbeaten" vor Catania (Sizilien) versenkt.
Am Südflügel der Heeresgruppe Nord tritt eine Krisenlage ein, in der Generalfeldmarschall Wilhelm Ritter von Leeb an Ausweichbewegungen denkt. Er wird zur Besprechung ins FHQ gerufen.
General Simovic tritt als Ministerpräsident der jugoslawischen Exil-Regierung zurück. Nachfolger wird Professor Yovanovic. General Mihailovic, Führer der Cetniks (national-serbische Partisanen) wird zum Verteidigungsminister und Oberkommandierender aller jugoslawischen Streitkräfte des Widerstandes ernannt.
In einer Thronrede zur Eröffnung der diesjährigen Sitzungsperiode des Reichstages betont der schwedische König Gustav V. im Stockholmer Schloss die Wahrung der schwedischen Neutralität als außenpolitische Leitlinie.
In den USA wird das National War Labor Board (nationales Kriegsgewerkschafts-Amt) mit weitreichenden Befugnissen gegründet, um Streitigkeiten in der Industrie beizulegen.
In der Londoner "Sunday Times" wendet sich der Präsident des griechischen Roten Kreuzes mit der Bitte um Entsendung von Lebensmitteln in das von einer Hungerkatastrophe heimgesuchte Griechenland an die britische Öffentlichkeit.
Auf Anweisung der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbungsgewerbe wird in deutschen Restaurants ein sog. Feldküchenessen angeboten.

13.1.1942
Die Russen kontrollieren nun die gesamte Eisenbahnstrecke von Malojaroslawez südlich bis nach Kaluga. Sie erobern auch Kirow, ca. 150 km südöstlich von Smolensk, sowie Dorokhovo, in der Nähe von Moshaisk, zurück.
In einer Unterredung zwischen Adolf Hitler und Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb kommt keine Einigung zustande. Hitler fordert erneut, dass die Front an den Waldai-Höhen gehalten werden müsse. Auf Drängen des Generalfeldmarschalls Hans Günther von Kluge muss Hitler in die Räumung der Stadt Medyn einwilligen.
Im Londoner St.-James-Palast findet die dritte Interalliierte Konferenz zwischen den Verbündeten Großbritanniens, die zum Teil nur noch durch ihre Exilregierungen vertreten sind, statt. Dabei wird ein Vorgehen gegen 'Kriegsverbrecher' angekündigt, später wird man nur deutsche Politiker und Soldaten als angebliche 'Kriegsverbrecher' aufhängen. Die wahren Massenmörder, wie Stalin, Churchill und Roosevelt bleiben unbehelligt und diktieren die Geschichtsbücher.
Am Opernhaus in Frankfurt am Main wird das szenische Oratorium "Columbus" des deutschen Komponisten Werner Egk uraufgeführt.

14.1.1942
Russische Panzerspitzen befinden sich nur noch 13 km vor Charkow. Rückeroberung von Medyn, westlich von Malojaroslawez, durch die Rote Armee.
Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge drängt erneut bei Adolf Hitler auf eine Zurücknahme der Front im Mittelabschnitt.
U-Boot-Ass Kapitänsleutnant Lüth von U-43 greift bei Sturm den Geleitzug ON.55 an und kann 3 Schiffe daraus versenken.
In der Reichshauptstadt Berlin wird das Ergebnis der diesjährigen Sammlung von Wintersachen für die Soldaten an der Ostfront bekannt gegeben.
Im Abschlußkommuniqué der am 22. Dezember 1941 begonnenen „Arcadia-Konferenz" bestätigen der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill die am 27. März des Vorjahres beschlossene "Germany-First"-Strategie, d. h. die Konzentration auf die Niederwerfung des nationalsozialistischen Deutschen Reiches. In Ergänzung zu den Besprechungen mit Winston Churchill formuliert der US-amerikanische Präsident Roosevelt in einer Kongreßbotschaft neun Grundsätze für die Freiheit des Menschen, die u.a. das Recht auf Arbeit und die Freiheit von Furcht beinhalten.

15.1.1942
Nach langem Zögern gibt Adolf Hitler dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte, Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge, sein Einverständnis zur Zurücknahme der Front westlich Moskaus auf eine „Winterstellung" unter Aufgabe der vorspringenden Frontbogen bei Kaluga, Rusa und Wolokolamsk.
Die Führungskrise an der Ostfront erreicht einen neuen Höhepunkt. Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord, Generalfeldmarschall Wilhelm Ritter von Leeb, reicht seinen Abschied ein. Der Oberbefehlshaber der Heersgruppe Süd, Generalfeldmarschall Walter von Reichenau, erleidet einen Schlaganfall.
In Südostbosnien beginnen deutsche und kroatische Truppen mit einer großangelegten Offensive gegen die jugoslawische Partisanenbewegung.
Die jugoslawische und die griechische Exilregierung beschließen in London für die Nachkriegszeit die Bildung einer Balkan-Union.
Auf der Pan-Amerikanische Konferenz (15.-23. Januar) lenkt Argentinien auf die US-Forderung ein, daß alle Beziehungen zu den Achsenmächten beendet werden.

16.1.1942
Adolf Hitler ernennt Jakob Werlin zum „Generalinspektor des Führers für das Kraftfahrtwesen" und stattet ihn mit außergewöhnlichen Vollmachten aus. Er ist Hitler direkt unterstellt.
Das Reichswirtschaftsministerium verbietet bis auf weiteres im Deutschen Reich Winter- und Sommerschlußverkäufe.
Durch eine Verordnung stärkt Adolf Hitler die Position Martin Bormanns als Leiter der Parteikanzlei vor allem dadurch, dass der Informationsfluss zu den Obersten Reichsbehörden nur über Bormann zulässig ist.
Durch einen Erlass Adolf Hitlers „über die Neugestaltung der Hauptstadt der Bewegung" bestätigt er die Vollmachten des Generalbaurates für eine Reihe von Gemeinden im unmittelbaren Einzugsbereich der Stadt München, darunter auch das Gebiet um den Starnberger See. Ein zweiter Erlass Hitlers ergeht über städtebauliche Maßnahmen in der Stadt Salzburg.
Das russische Oberkommando veröffentlicht ein Dokument, welches angeblich von Feldmarschall von Reichenau, dem Oberbefehlshaber der deutschen 6. Armee unterzeichnet ist, und bei Kalinin nordwestlich von Moskau gefunden wurde. Darin weißt dieser die deutschen Truppen an, sich 'gnadenlos' gegenüber der russischen Zivilbevölkerung zu verhalten.
Einheiten der japanischen Armee marschieren mit thailändischer Unterstützung in Birma ein.
Der im Dezember 1941 zurückgetretene Mohandas Karamchand (Mahatma) Gandhi ernennt Jawaharlal (Pandit) Nehru zu seinem Nachfolger in der Führung des Allindischen Kongresses.
Die US-amerikanische Schauspielerin Carole Lombard kommt mit 41 Jahren bei einem Flugzeugabsturz auf dem Table Mountain bei Las Vegas ums Leben. Sie war auf der Rückreise von einer Werbeveranstaltung für US-Kriegsanleihen in Indianapolis.

17.1.1942
In der Führung der Ostfront werden entscheidende Änderungen vorgenommen. Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd, Generalfeldmarschall Walter von Reichenau, erliegt den Folgen seines Schlaganfalls im Alter von 58 Jahren und wird durch Generalfeldmarschall Fedor von Bock ersetzt. Anstelle des abgelösten Feldmarschalls Wilhelm Ritter von Leeb übernimmt Generaloberst Georg von Küchler die Führung der Heeresgruppe Nord. Auch der Oberbefehlshaber der bei der Heeresgruppe Mitte eingesetzten 9. Armee, Generaloberst Adolf Strauss, wird abgelöst. Seine Stelle übernimmt General der Infanterie Walter Model.
Adolf Hitler ordnet für den Verstorbenen Generalfeldmarschall Walter von Reichenau ein Staatsbegräbnis an und beauftragt Hermann Göring und Gerd von Rundstedt mit seiner Vertretung.
Die an der libysch-ägyptischen Grenze im Raum Sollum-Halfaja eingeschlossenen deutschen und italienischen Truppen kapitulieren nach der Eroberung des Halfayapasses durch die Briten. Dabei geraten 5.000 Mann der zurückgelassenen Achsentruppen in Gefangenschaft.
Im Mittelmeer wird der britische „Zerstörer Gurkha II" durch U-133 torpediert. Der holländische Zerstörer „Isaac Sweers" kann das Wrack aus einem brenndenden Ölteppich herausziehen und die Besatzung retten.
Beim ersten Angriff auf einen Arktis-Konvoi durch ein deutsches U-Boot wird der Zerstörer „Matabele" und 1 Handelsschiff versenkt.

18.1.1942
In einer in Berlin von Regierungsvertretern unterzeichneten deutsch-italienisch-japanischen Militärkonvention werden die gegenseitigen weltweiten Operationsgebiete abgesteckt.
Südöstlich des Ilmensees im Raum Demjanksk wird das II. Armeekorps unter General der Infanterie Walter Graf von Brockdorff-Ahlenfeldt und die Masse des X. Armeekorps von sowjetischen Truppen eingeschlossen. Die rund 95.000 Verteidiger halten den Kessel, durch die Luftwaffe versorgt, bis zur Öffnung einer Landbrücke am 28. April 1942.
Schwere Kämpfe in den Vororten von Orel, südlich von Kaluga. Timoschenko beginnt mit einer Großoffensive an der Front in der Ukraine und kommt bis auf 97 km an den Fluß Dnjepr und der wichtigen Industriestadt und Nachschubsdepot Dnjepropetrowsk heran.
Beim Untergang der "Van-Imhoff": Die holländische Mannschaft verließ das Schiff und ging in die Boote. Die Gefängnisräume unter Deck wurden nicht geöffnet. Die Gefangenen, die sehr bald bemerkten, was los war, bemächtigte sich eine Panik. Sie erbrachen ihren schwimmenden Sarg und stürmten an Deck. Die holländische Mannschaft eröffnete das Feuer auf die Gefangenen. Dabei kamen 412 Deutsche ums Leben.
Bei einem Fußball-Länderspiel besiegt die deutsche Nationalmannschaft Kroatien in Agram (Zagreb) 2:0.

19.1.1942
Infolge anhaltenden Elektrizitätsmangels werden in Paris weitere 25 Stationen der Untergrundbahn geschlossen. Die Zahl der stillgelegten Bahnhöfe beläuft sich jetzt auf 49.
Russische Garde- und Panzertruppen erobern die Stadt Moshaisk Haus für Haus. Die deutschen Truppen ziehen sich nach Westen in Richtung Wjasma zurück, werden aber bei Napoleons historischen Schlachtfeld von Borodino durch russische Kavallerie, Ski-Truppen und Stormowik-Schlachtflieger verfolgt.
Russische Fallschirmjäger-Brigaden und Luftlanderegimenter landen bis zum 24. Januar hinter den deutschen Linien bei Wjasma und vereinigen sich mit dortigen Partisanen und eingesickerten Truppenverbänden der Roten Armee.
Deutsche Truppen erobern Feodosia auf der Krim zurück.

20.1.1942
Auf der so genannten
Wannsee-Konferenz in Berlin beraten die Staatssekretäre der wichtigsten deutschen Ministerien unter dem Vorsitz des Chefs des Reichssicherheitshauptamtes der SS, Reinhard Heydrich, über die »Endlösung der Judenfrage«. Gemäß angeblichem „Besprechungsprotokoll“ kann es sich bei der sogenannten Konferenz lediglich um eine Besprechung über Maßnahmen zur Endlösung der Judenfrage gehandelt haben; und obwohl in der betreffenden schriftlichen Aufzeichnung an keiner einzigen Stelle von Tötungen bzw. Massentötungen die Rede ist, wird seitens systemtreuer Stellen bis zum heutigen Tag hartnäckig behauptet, daß dort ein angeblicher Völkermord an den Juden besprochen oder gar beschlossen worden sei.                 





































Allerdings sehen sich angesichts der klaren Beweislage immer mehr Historiker veranlaßt von der These abzurücken, auf der Wannsee-Konferenz sei der „Holocaust" beschlossen worden. So sagte der ehemalige Direktor der israelischen „Holocaust"-Kultstätte Jad Vashem, Prof. Yehuda Bauer, bereits 1992, daß „die Öffentlichkeit immer und immer wieder die alberne Geschichte hört, daß in Wannsee die Vernichtung der Juden beschlossen wurde."                   


Adolf Hitler verleiht Erwin Rommel als sechstem Offizier das „Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes". Im Telegramm an Rommel war erstaunlich und erstmalig die Begründung der Verleihung für einen „Abwehrerfolg".
Verfügung Adolf Hitlers: „Ich verfüge die Bildung von Hauptämtern für die Gau- und Kreispresseämter der NSDAP."
Die 'China Force' aus 3 Kreuzern, 6 Zerstörern und 2 Korvetten wird gebildet, um alliierte Konvois zwischen Singapur und Niederländisch-Ostinidien zu sichern.

20.1.1942
Auf der so genannten Wannsee-Konferenz in Berlin beraten die Staatssekretäre der wichtigsten deutschen Ministerien unter dem Vorsitz des Chefs des Reichssicherheitshauptamtes der SS, Reinhard Heydrich, über die »Endlösung der Judenfrage«. Gemäß angeblichem „Besprechungsprotokoll“ kann es sich bei der sogenannten Konferenz lediglich um eine Besprechung über Maßnahmen zur Endlösung der Judenfrage gehandelt haben; und obwohl in der betreffenden schriftlichen Aufzeichnung an keiner einzigen Stelle von Tötungen bzw. Massentötungen die Rede ist, wird seitens systemtreuer Stellen bis zum heutigen Tag hartnäckig behauptet, daß dort ein angeblicher Völkermord an den Juden besprochen oder gar beschlossen worden sei.                 





































Allerdings sehen sich angesichts der klaren Beweislage immer mehr Historiker veranlaßt von der These abzurücken, auf der Wannsee-Konferenz sei der „Holocaust" beschlossen worden. So sagte der ehemalige Direktor der israelischen „Holocaust"-Kultstätte Jad Vashem, Prof. Yehuda Bauer, bereits 1992, daß „die Öffentlichkeit immer und immer wieder die alberne Geschichte hört, daß in Wannsee die Vernichtung der Juden beschlossen wurde."                   




21.1.1942
Die Panzergruppe Afrika unter Generalleutnant Erwin Rommel startet in Libyen eine Offensive zur Rückeroberung der Cyrenaika.
Entgegen den Wünschen des Chefs der Seekriegsleitung, ordnet Adolf Hitler erneut die Verlegung der Schlachtschiffe von Brest nach Norwegen an. Der Durchbruch soll durch den Kanal erfolgen. Hitler erwartet eine feindliche Invasion in Nord-Norwegen.
Eine Schlagwetterexplosion in der Grube La Chame in der Nähe der französischen Stadt Saint Etienne fordert 33 Tote.
In der Jahrhunderthalle in Breslau werden vor 5000 Zuschauern die Kriegs-Europameisterschaften der Amateurboxer ausgetragen.

22.1.1942
„Staatsbegräbnis" in der technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg, das Adolf Hitler für den verstorbenen Generaldirektor des deutschen Kali-Syndikats August Diem angeordnet hat. Walther Funk überbringt die Grüße Hitlers.
Die polnische Exilregierung unter Ministerpräsident Wladyslaw Eugeniusz Sikorski bildet in der britischen Hauptstadt London ein "Kabinett der nationalen Einheit" aus Mitgliedern der Nationaldemokratischen Partei, der Sozialisten und der Unabhängigen.
Das britische Unterhaus und die Presse sprechen sich gegen eine Anregung von Premierminister Winston Churchill aus, seine Reden nach dem Vorbild des US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt auf Schallplatten pressen zu lassen.
Rommel ergreift wieder die Initiative und erobert Agedabia zurück.
In Leningrad beginnt eine Massenevakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt über die 'Eisstraße' quer über den zugefrorenen Ladoga-See. 440.000 Menschen werden auf diese Weise bis zum 15. April 1942 herausgebracht.

23.1.1942
Und die jüdische Zeitung „Aufbau" aus Neu York berichtete im Januar 1942 auf Seite 1 unter der Überschrift „Wie können wir der U.S.A. im Kampf gegen Hitler helfen", daß sich das Judentum bereits seit neun Jahren, also seit 1933 im Krieg gegen Deutschland befindet.
In London vereinbaren Vertreter der polnischen und tschechoslowakischen Exilregierung für die Nachkriegszeit einen Staatenbund beider Länder.
Japanische Landung bei Rabaul auf Neu-Britannien. Die kleine australische Garnison wird nach tapferen Widerstand überwältigt.
Das spanische Handelsschiff „SS Navemar" wird durch das italienische U-Boot „Barbarigo" vor den Azoren versenkt.

24.1.1942
Nach Berechnungen der Feldpostabteilung wurden im November und Dezember 1941 135 Millionen Weihnachtspäckchen an die Front verschickt. Damit wurde der Rekord des Vorjahres eingestellt.
Durch den Sieg in einer Seeschlacht in der Makassarstraße zwischen Borneo und Celebes sichert sich Japan den Zugang nach Niederländisch-Indien.
Die australische Luftwaffe RAAF bombardiert in der Nacht vom 24. auf den 25. Januar Rabaul. Holländische Bomber und amerikanische B-17 Fortress greifen japanische Schiffe bei Balikpapan an.
Barwenkowo, südöstlich von Charkow, wird durch die Russen zurückerobert.

25.1.1942
Armeegeneral Schukows Versuch, das von den Deutschen befestigte Ghatsk, westlich von Moshaisk, zu nehmen, scheitert. Wie Schukow vorausgesagt hatte, haben sich die russischen Kräfte erschöpft und sind nicht mehr stark genug für die von Stalin geforderten Großoffensiven.
Durch einen Erlass des Führers über die „weitere Vereinfachung der Verwaltung" wird festgelegt, dass aus der Verwaltung Männer für die Wehrmacht und die Rüstungsindustrie abgegeben werden müssen.
Der US-amerikanische Untersuchungsbericht über die Ereignisse beim japanischen Überfall auf den Flottenstützpunkt Pearl Harbor (Hawaii) am 7. Dezember 1941 wird veröffentlicht.
Die japanischen Flugzeugträger „Hiryu" und „Soryu" führen im Pazifik Luftschläge gegen die holländische Marinebasis auf der Amboina-Insel (bei Ceram im östlichen Teil von Niederländisch-Ostindien) durch.
Thailand erklärt England und den USA den Krieg. Peru und Uruguay brechen ihre diplomatischen Beziehungen zu den Achsenmächten ab.

26.1.1942
In Nordirland treffen die ersten US-amerikanischen Truppenverbände für den Einsatz in Europa ein.
Adolf Hitler bestimmt durch Erlass: „Wehrmachtsangehörige, die gefehlt haben, erwerben sich durch Tapferkeit vor dem Feind grundsätzlich ihren ehrenvollen Platz in der Volksgemeinschaft zurück (...)"
68 britische Flugzeuge, von denen 13 verloren gehen, greifen einen japanischen Truppen-Konvoi vor der Ostküste von Malaya an.
Nach einem japanischen Luftangriff auf Port Darwin sagt die australische Regierung erstmals in der Geschichte des Landes die Staatsgründungsfeier ab, um Maßnahmen zur Verteidigung einleiten zu können.
Das Parlament des britisch und sowjetisch besetzten Iran in Teheran ratifiziert mit 80:5 Stimmen einen britisch-iranisch-sowjetischen Bündnisvertrag.
Im Mittler-Verlag erscheint "Gärten und Straßen", Auszüge aus den Tagebüchern des Schriftstellers Ernst Jünger aus den Jahren 1939 und 1940.
In den deutschen Kinos startet der Film "Geheimakte W. B. 1" über das Schicksal des U-Boot-Erfinders Wilhelm Bauer.

27.1.1942
Russische Rückeroberung von Losowaja, ein Eisenbahnknotenpunkt und Nachschubsbasis südlich von Charkow.
6 US-Unterseeboote beginnen mit Versorgungsfahrten nach Corregidor vor der umkämpften Halbinsel Bataan auf den Philippinen. Die Fahrten werden bis zum 6. Mai - dem Fall der Inselfestung - fortgesetzt.
Peru, Ecuador, Paraguay und Uruguay brechen auf amerikanischen Druck die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich, zu Italien und Japan ab; Bolivien beendet lediglich die Beziehungen zum Deutschen Reich, am 28. Januar 1942 folgt Brasilien.
Etwa 1000 Juden aus dem Regierungsbezirk Arnsberg werden von Dortmund aus nach Riga in Lettland deportiert.

28.1.1942
Adolf Hitler verleiht Oberst Adolf Galland, der nach dem Tode von Werner Mölders im November 1941 zu dessen Nachfolger als „Inspekteur der Jagdflieger" ernannt worden war, als zweiten Offizier der Wehrmacht das „Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes". Erwin Rommel ernennt er zum Generalobersten.
Die Außenstelle Essen der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) berichtet über gescheiterte Versuche verschiedener kommunistischer Gruppen, im rheinisch-westfälischen Industriegebiet eine illegale Organisation aufzubauen.
Adolf Hitler fährt mit seinem Sonderzug von seinem FHQ in Ostpreußen nach Berlin ab.
Max Amann kündigt die Herausgabe der Werke von Dietrich Eckart für die Zeit „nach dem Kriege" an.
Brasilien bricht die diplomatischen Beziehungen zu den Achsenmächten ab.

29.1.1942
Einheiten der deutsch-italienischen Panzergruppe Afrika unter dem Oberbefehl von Generalleutnant Erwin Rommel erobern die nordafrikanische Stadt Bengasi.
Adolf Hitler trifft um die Mittagszeit in Berlin ein. Er unterhält sich ausgiebig mit Joseph Goebbels über Winston Churchill.
Winston Churchill gewinnt wieder mal eine Parlamentarische Vertrauensabstimmung, diesmal mit 464 gegen 1 Stimme.
Der Kutter der US-Küstenwache, „Alexander Hamilton" (200 t), wird durch U-132 vor Reykjavik (Island) versenkt.
In Madrid wird eine von der Kulturabteilung des spanischen Außenministeriums und der Musikabteilung des Erziehungsministeriums organisierte deutsch-spanische Musikwoche eröffnet.

30.1.1942
Zum Jahrestag der Machtergreifung spricht Adolf Hitler in seiner vom Großdeutschen Rundfunk übertragenen Rede im Berliner Sportpalast. Nach einer längeren „Parteigeschichte" wendet er sich Winston Churchill zu: „Dieser Schwätzer und Trunkenbold Churchill, was hat er wirklich an dauernden Werten geschaffen, dieses verlogene Subjekt, dieser Faulpelz ersten Ranges? (...) Eine der erbärmlichsten Herostratennaturen der Weltgeschichte, irgendetwas Positives zu schaffen oder zu leisten, nur fähig zu vernichten. Und von seinen Spießgesellen im Weißen Haus möchte ich dabei gar nicht reden, denn dieser ist nur ein armseliger Irrer." Für das Jahr 1942 verkündet er: ,,Es wird wieder ein Jahr der großen Siege sein." Außerdem wiederholt Hitler die Drohung gegen die Juden mit den Worten: „Wir sind uns dabei im Klaren darüber, dass der Krieg nur damit enden kann, dass entweder die arischen Völker ausgerottet werden, oder dass das Judentum aus Europa verschwindet. (...) Und es wird die Stunde kommen, da der böseste Weltfeind aller Zeiten wenigstens auf ein Jahrtausend seine Rolle ausgespielt haben wird."
Adolf Hitler hat zum Jahrestag der Machtergreifung einen Telegrammwechsel mit König Viktor Emanuel III., Benito Mussolini, Graf Ciano, König Boris III. von Bulgarien, Franco, Ion Antonescu, Josef Tiso und Ante Pavelitsch.
Die Regierung der Republik Irland protestiert gegen die Anlandung von US-Truppen in Nordirland, da diese eine Verletzung der irischen Neutralität darstellt und eine Anerkennung des sogenannten britischen 'Quisling-Regimes' in Ulster bedeutet.
Die britischen und Commonwealth-Streitkräfte ziehen sich auf die Insel von Singapur zurück und sprengen danach den 1 km langen Causeway-Brückendamm über die Wasserstraße von Johore.

31.1.1942
In einem abessinisch-britischen Vertrag erkennt Großbritannien die Unabhängigkeit Abessiniens (Äthiopien) an.
Adolf Hitler kehrt wieder in sein Führerhauptquartier „Wolfsschanze" nach Ostpreußen zurück.
Handelsschiffs-Verluste im Januar 1942: 62 alliierte Schiffe mit zusammen 293.136 Tonnen im Atlantik, 44 alliierte Schiffe mit 123.771 Tonnen in anderen Gewässern. 8 Handelsschiffe der Achsenmächte mit 40.274 Tonnen im Mittelmeer, 17 japanische Schiffe mit 73.865 Tonnen im Pazifik.
1 deutsches U-Boot im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 3 Boote), 10 neue U-Boote in Dienst gestellt, 244 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Am 29.1.1942 erobern deutsch-italienische Truppen Bengasi zurück. Der Oberbefehlshaber der "Panzer-Armee-Afrika", Erwin Rommel wird am gleichen Tage zum Generaloberst befördert. Der Tagesbefehl an die kämpfende Truppe in Libyen am 30. Januar lautet: "Als Oberbefehlshaber aller Streitkräfte in Nordafrika bin ich stolz auf euch und eure Kriegstaten. Ihr habt dem Feind eine harte Niederlage beigebracht, ihr habt ihm den Sieg aus den Händen gerissen, von dem er schon prahlend sprach. Zum Lobe eures Oberbefehlshabers der Panzerarmee, der euch zu solch einem glänzenden Sieg geführt hat, füge ich meine herzlichsten Wünsche bei. Ihr seid Soldaten der Achse, gestählt wie gebräunter Stahl! Ihr werdet alle Schlachten gewinnen! Ihr werdet den Krieg gewinnen!"   Der Armeegeneral Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Nordafrika gez. Ettore Bastico

Am 29.1.1942 erobern deutsch-italienische Truppen Bengasi zurück. Der Oberbefehlshaber der "Panzer-Armee-Afrika", Erwin Rommel wird am gleichen Tage zum Generaloberst befördert. Der Tagesbefehl an die kämpfende Truppe in Libyen am 30. Januar lautet: "Als Oberbefehlshaber aller Streitkräfte in Nordafrika bin ich stolz auf euch und eure Kriegstaten. Ihr habt dem Feind eine harte Niederlage beigebracht, ihr habt ihm den Sieg aus den Händen gerissen, von dem er schon prahlend sprach. Zum Lobe eures Oberbefehlshabers der Panzerarmee, der euch zu solch einem glänzenden Sieg geführt hat, füge ich meine herzlichsten Wünsche bei. Ihr seid Soldaten der Achse, gestählt wie gebräunter Stahl! Ihr werdet alle Schlachten gewinnen! Ihr werdet den Krieg gewinnen!"   Der Armeegeneral Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Nordafrika gez. Ettore Bastico

FEBRUAR 1942

1.2.1942
Der Führer der Nasjonal Samling, der Organisation der norwegischen Nationalsozialisten, Vidkun Abraham Lauritz Quisling, wird mit Zustimmung des deutschen Reichskommissars für Norwegen, Josef Terboven, neuer Ministerpräsident seines Landes.
Den Reichsministern wird mitgeteilt, dass das Verbot, ausländische Rundfunksendungen anzuhören, nunmehr auch für sie gelte. Reichsminister Hjalmar Schacht protestiert gegen dieses Verbot. Adolf Hitler lehnt diesen Protest ab, worauf Schacht in einem Schreiben Hitler bittet, ihn aus dem Amt als Reichsminister zu entlassen.
Im Zuge einer Tabakrationierung wird im Deutschen Reich die Raucherkontrollkarte für Männer über 18 und Frauen über 25 Jahren eingeführt.
In italienischen Restaurants wird die Ausgabe von Fleischgerichten auf den Sonnabend beschränkt. Verboten wird die Ausgabe von Fisch, Eiern und Käse.
Im Anschluss an die Beisetzung des im Gefängnis von Parkhurst auf der Isle of Wight verstorbenen irischen Nationalisten Malone kommt es in Belfast zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Gruppen von Demonstranten.
In England werden Royal Air Force-Regimenter zur lokalen Verteidigung der englischen Flugplätze gebildet.
Die US-Flugzeugträger „Enterprise" und „Yorktown", zusammen mit den Schweren Kreuzern „Northampton" und „Salt Lake City", greifen die Gilbert- und Marshall-Inseln an.
Im Wiener Praterstadion unterliegt die deutsche Fußballnationalmannschaft der Schweiz 1:2.

2.2.1942
Der Vorstoß der sowjetischen Roten Armee im mittleren Abschnitt der Ostfront kann von deutschen Truppen südlich der Ortschaft Wjasma aufgehalten werden.
Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord, Generaloberst Georg von Küchler, bittet um Ablösung des Oberbefehlshabers der 16. Armee, Generaloberst Ernst Busch. Dieser wird daraufhin ins FHQ befohlen.
Der britische Marinestab meldet, daß die deutschen Schlachtkreuzer „Gneisenau" und „Scharnhorst" vermutlich versuchen werden, Brest durch den Ärmelkanal und der Straße von Dover zu verlassen.
Nach Meinungsverschiedenheiten zwischen dem ägyptischen König Faruk I. und dem Parlament über den am 12. Januar erfolgten Abbruch der diplomatischen Beziehungen zur Vichy-Regierung, der ohne Wissen des Königs erfolgte, tritt das Kabinett zurück. Am 5. Februar beauftragt Faruk Mustafa Nahhas Pascha, den Führer der Wafd-Partei, mit der Regierungsbildung.

3.2.1942
Eine deutsche Gegenoffensive an der Ostfront nördlich von Juchnow im Raum Wjasma führt zur Einschließung der sowjetischen 33. Armee.
Russische Truppen erobern Losowaja in der Barwenkowo-Frontausbuchtung, südwestlich von Charkow zurück.
Zwischen Adolf Hitler und Generaloberst Ernst Busch findet ein Gespräch zur Bereinigung der Unstimmigkeiten im Bereich der Heeresgruppe Nord statt.
Der finnische Präsident Risto Heikki Ryti eröffnet mit einer Rede zur außenpolitischen Lage die erste Sitzung des finnischen Reichstages im neuen Jahr.
Ein Kontrollausschuß der US-amerikanischen Regierung ordnet die Beschlagnahme sämtlichen Aluminiums in den Vereinigten Staaten an.
Der Senat der Südafrikanischen Union in Kapstadt billigt die Kriegserklärung der Regierung des Ministerpräsidenten Jan Christiaan Smuts an Japan, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Finnland. Ein Antrag auf Bildung einer südafrikanischen Republik wird abgelehnt.
Die japanische Luftwaffe bombardiert Port Moresby auf Neuguinea und die Marinebasis von Surabaya auf Java
Infolge einer Überschwemmungskatastrophe in der peruanischen Stadt Urumba werden 15 000 Familien obdachlos.

4.2.1942
In einer Rede vor der deutschen Verwaltungsakademie schätzt Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk das deutsche Volkseinkommen 1941 auf etwa 115 Milliarden Reichsmark, dem eine Verschuldung von 128,5 Milliarden Reichsmark gegenüber stehe.
Die Japaner fordern die bedingungslose Kapitulation von Singapur. Der Oberbefehlshaber der alliierten amerikanischen, britischen, niederländischen und australischen Streitkräfte (ABDACOM), Archibald Wavell, erklärt, daß große alliierte Verstärkungen auf dem Weg sind.
Der US-Kreuzer Marblehead wird durch japanische Bomber schwer beschädigt.
Hermann Göring beendet eine achttägige Reise nach Italien, bei der er Gespräche mit Mussolini und dem König führte, sowie eine dreitägige Besichtungsreise von Stützpunkten der deutschen Luftwaffe auf Sizilien unternommen hatte.
In München findet auf Adolf Hitlers Anordnung wieder ein „Staatsbegräbnis" statt. Es handelt sich bei dem Geehrten um den Staatssekretär, Generalmajor SA-Obergruppenführer Georg Hofmann, der am 1. Februar plötzlich an „Herzschlag" verschieden war. Reichstatthalter Franz Xaver Ritter von Epp legte den „Kranz des Führers" nieder.
Das Kriegsindustrie- und Arbeitsamt der Schweiz gibt die Bildung einer Zentrale für Ersatz- und Neustoffe sowie rationelle Materialverwendung bekannt.
In England wird Maxwell Aitken Lord Beaverbrook zum Minister für Produktion ernannt.

5.2.1942
Reichsluftfahrtminister Hermann Göring kehrt von einem Besuch in Italien zurück, wo er seit dem 27. Januar nach Unterredungen mit dem italienischen Ministerpräsidenten und Duce Benito Mussolini deutsche Luftwaffenstützpunkte auf Sizilien besichtigte.
Das britische Luftwaffenministerium gibt eine Directive to Chief of Air Staff (Richtlinie für Bombardierung Deutschlands) heraus: „Die Anstrengungen sind zu konzentrieren auf die Moral der feindlichen Zivilbevölkerung." ... „Ich nehme an, dass es klar ist, dass das Ziel Wohngebiete sind, nicht etwa Schiffswerften oder Flugzeugfabriken."
Reichsjugendführer Artur Axmann referiert in Berlin über den Kriegseinsatz der Hitlerjugend (HJ).
Der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Iwanowitsch Kalinin, behauptet in einer Rundfunkansprache, daß die Stunde nahe wäre, in der alle vom Feind besetzten russischen Republiken wieder zur Sowjetunion zurückkehren werden.
Auf der Basis eines von Regierungsvertretern beider Staaten in London unterzeichneten Abkommens über den Austausch von Konsularvertretern nehmen Kanada und die UdSSR erstmals diplomatische Beziehungen auf.
In Anerkennung des chinesischen Kampfes gegen die japanische Expansion im Fernen Osten gewähren die US-amerikanische und die britische Regierung der chinesischen Tschungking-Regierung des Marschalls Chiang Kai-shek Kredite in Höhe von 500 Millionen US-Dollar bzw. 50 Millionen Pfund Sterling.
Die Royal Air Force wirft über 8 französischen Städten und Ortschaften 1,4 Millionen Kopien von zwei amerikanischen Flugblättern ab, in welchen das gigantische US-Rüstungsprogramm beschrieben wird.
Zur besseren Organisation von Hilfsaktionen schließt sich die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder mit dem Schweizer Roten Kreuz zusammen.

6.2.1942
Das Oberkommando der Wehrmacht ordnet an, daß der letzte Sohn von Familien, die bereits mehrere Kinder durch den Krieg verloren haben, notfalls auch gegen seinen Willen vom Fronteinsatz abgezogen wird.
Nahas Pasha, der Führer der anti-britischen nationalen Wafd-Partei in Ägypten, bildet eine neue Regierung. Das Parlament wird am folgenden Tag aufgelöst.
Adolf Hitler ermächtigt Heinrich Himmler, die „gesamte germanische Arbeit" in den Niederlanden, Dänemark und Norwegen zu koordinieren.
Adolf Hitler sendet an den Kaiser von Mandschukuo ein Glückwunschtelegramm zum Geburtstag.
Das Parteigericht unter Walter Buch tagt in München über den Fall Josef Wagner, Gauleiter, es kommt einstimmig zu dem Schluss, dass für den von Adolf Hitler geforderten Ausschluss aus der NSDAP keine hinreichende Begründung vorliege, und fordert lediglich die Aberkennung der Ämtertätigkeit.
Die »Frankfurter Zeitung« veröffentlicht eine Statistik über die 2,1 Millionen ausländischen Arbeitskräfte, die im Deutschen Reich arbeiten.
Der Filipino-Nationalistenführer Emilio Aguinaldo appelliert über Rundfunk an die US-Filipino-Streitkräfte auf der schwer umkämpften Bataan-Halbinsel, zu kapitulieren.
Eine im Gepäck für einen Postdampfer versteckte Bombe explodiert auf dem Kai in Tanger (Spanisch-Marokko) und tötet 14 Menschen (davon 6 Briten) und verletzt 39 weitere. Die Spanische Presse beschuldigt den 'British Secret Service'.

7.2.1942
Die Gegenoffensive der deutsch-italienischen Afrika-Armee unter dem Befehl von Generalleutnant Erwin Rommel kommt vor der Stadt Tobruk zum Stillstand.
Heftige Kämpfe an der Ostfront in den Vororten von Rschew, 209 km nordwestlich von Moskau. In der Ukraine erobert Marschall Semjon Timoschenko die Stadt Trosna, südwestlich von Orel, und Krasnograd, südwestlich von Charkow. Schwere Kämpfe an der Front vor Leningrad.
Adolf Hitler empfängt seinen Minister für Bewaffnung und Munition Fritz Todt im FHQ Wolfsschanze. Todt will bei Hitler gegen die bürokratisierte militärische Wirtschaftsverwaltung vorgehen und für ein unternehmerisches Rüstungsmanagement plädieren. Offenbar fand eine scharfe Debatte statt und es kommt kein Einvernehmen zustande.
Anti-britische Unruhen in der nordafrikanischen Hafenstadt Tanger, wobei das britische Konsulat verwüstet wird. Am nächsten Tag wird das Kriegsrecht ausgerufen.
Die japanische 25. Armee unter General Hobun Yamashita beginnt mit der Belagerung der Briten in der Festung Singapur.
In Washington und London wird die Bildung einer ständigen Konferenz der Stabschefs der Vereinigten Staaten und Großbritanniens zur Koordinierung der Kriegführung beider Länder mit Sitz in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington bekannt gegeben.

8.2.1942
Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition und Leiter der Organisation Todt, Fritz Todt, kommt bei einem Flugzeugabsturz unweit des Führerhauptquartiers bei Rastenburg in Ostpreußen ums Leben. Spontan befiehlt der Führer ein Staatsbegräbnis für Todt in Berlin.
Aufgrund eines amtlichen Berichts der britischen Regierung, demzufolge Meldungen über Rohstoff- und Materiallieferungen der französischen Vichy-Regierung an die deutsch-italienischen Truppen in Libyen Glauben geschenkt werden müsse, kommt es zu einem scharfen Notenwechsel zwischen der US-amerikanischen und der britischen Regierung einerseits und Vichy-Vertretern.
Auf den Philippinen vernichten die Verteidiger von Bataan die Reste von zwei japanischen Bataillonen, welche an der zerklüfteten Westküste der Halbinsel Ende Januar gelandet waren. Verluste an Gefallenen bei den Japanern 900, bei den US-Filipino-Streitkräften 500 Mann.
US-Präsident Roosevelt lehnt den Vorschlag ab, die Philippinen zu einem unabhängigen und neutralen Staat zu erklären.
Wegen der Sprengung der Verbindungsstraße zum Festland setzen die ersten 4000 japanischen Angreifer in der Nacht vom 8. Februar auf den 9. Februar mit Landungsbooten auf die Insel von Singapur über, und sie erobern den Flugplatz Tengah.                  

9.2.1942
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt den Architekten Albert Speer zum Nachfolger des am Vortag tödlich verunglückten Reichsministers für Bewaffnung und Munition, Fritz Todt. Adolf Hitler verleiht der SA-Schützenstandarte 1, München, den Namen „Fritz Todt".
Das Reichsverkehrsministerium erlässt für das Deutsche Reich mit Wirkung vom 1. April des Jahres ein Verbot für Privatfahrten mit Personenkraftwagen.
In der japanischen Hauptstadt Tokio wird in Anwesenheit von Ministerpräsident Hideki Todscho der Japanische Zeitungsverband gegründet. Die japanische Presse wird damit zu einem öffentlichrechtlichen Organ unter staatlicher Kontrolle.
Die japanische Luftwaffe greift Flugplätze in der Nähe von Batavia, der Hauptstadt von Niederländisch-Ostindien an.
Der französische Passagierdampfer "Normandie", welcher zum Truppentransporter „Lafayette" (83.000 t) umfunktioniert wurde, wird im New Yorker Hafen durch ein Großfeuer zerstört.

10.2.1942
Der Premierminister von Großbritannien, Winston Churchill bietet der US-Marine kurzfristig 34 Geleiter mit ausgebildeten Besatzungen für die Konvoi-Sicherungen gegen U-Boote an. Die ersten Schiffe treffen Anfang März in New York ein.
Die letzten Jagdflugzeuge der britischen Royal Air Force verlassen Singapur in Richtung Sumatra.
Unter Beteiligung von Neuseeland und Australien wird in London ein alliierter Kriegsrat für den Pazifik („Pacific War Council" aus Großbritannien, Australien, Neuseeland und Niederlande) gebildet.
Der chinesische Marschall Chiang Kai-shek trifft in Indien mit dem britischen Vizekönig Victor Alexander John Hope Marquess of Linlithgow und britischen Militärs zusammen, um über eine militärische Zusammenarbeit zwischen Großbritannien, Indien und Tschungking-China zu beraten.
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels verfügt im Einvernehmen mit dem Reichswirtschaftsministerium ein Verbot sämtlicher Messeveranstaltungen für 1942, um der deutschen Wirtschaft und dem Verkehrswesen die Konzentration auf kriegswirtschaftliche Erfordernisse zu ermöglichen.
In den Zürcher Kinos startet der von George Stevens inszenierte US-amerikanische Spielfilm "Penny Serenade" (Akkorde der Liebe) mit Cary Grant und Irene Dunne in den Hauptrollen.

11.2.1942
Der rumänische Staatsführer Marschall Ion Antonescu wird im Führerhauptquartier „Wolfsschanze" von Adolf Hitler zu einer Unterredung empfangen. Hitler lud ihn ein, an der täglichen Lagebesprechung im FHQ teilzunehmen. Hitler überreicht Ion Antonescu das „Großkreuz des Ordens vom Deutschen Adler".
Als Nachfolger von Fritz Todt wird Albert Speer von Adolf Hitler „unter Verleihung des Dienstranges eines Oberbefehlsleiters zum Leiter des Hauptamtes für Technik der NSDAP und zum Leiter des Nationalsozialistischen Bundes Deutscher Technik" und von Reichsmarschall Hermann Göring zum „Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft" ernannt. Karl-Otto Saur wird zum Chef des Technischen Amtes im Ministerium ernannt.
Vize-Admiral Helfrich (Königlich-Niederländische Marine) folgt auf US-Admiral Hart als alliierter Marineoberbefehlshaber.
Schüler höherer Schulen im Deutschen Reich, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, werden zum Dienst als Luftwaffenhelfer einberufen.
Die Inseln von Aruba und Curacao, die zu den Kleinen Antillen in der südlichen Karibik gehören, werden von den USA besetzt.
Der portugiesische Ministerpräsident Antonio de Oliveira Salazar trifft zu einem dreitägigen Staatsbesuch in der spanischen Stadt Sevilla ein.

12.2.1942
Das Unternehmen »Cerberus«: Den deutschen Schlachtschiffen »Scharnhorst« (rechts) und »Gneisenau« (links) sowie dem Schweren Kreuzer »Prinz Eugen« (mitte) verlassen, unter dem Decknamen Operation »Cerberus«, mit einer starken Eskorte aus 6 Zerstörern, 14 Torpedobooten, 3 Schnellboot-Flotillien und zahlreichen Minenräumern und einem Jagdschutz von 176 Jägern und Zerstörern, die französische Hafenstadt Brest in der Nacht vom 11. auf den 12. Februar. Die von Air Marshal Joubert geplanten Gegenmaßnahmen mit schweren Ferngeschützen, Motortorpedobooten, Zerstörern und schweren Torpedobombern - scheitern kläglich, da die Engländer nicht das Passieren der Straße von Dover zur Mittagzeit erwartet hatten. 42 englische Flugzeuge werden abgeschossen. Eine Staffel Swordfish-Torpedobomber wird bei einem selbstmörderischen Torpedoangriff vollständig vernichtet.                     
Das 'Anzac Squadron' wird in Suva (Fidschi) aus den Kreuzern „Australia", „Chicago" (amerikanisch), „Achilles" und „Leander" plus 2 US-Zerstörern aufgestellt.
Adolf Hitler fährt mit seinem Sonderzug zur Trauerfeier von Fritz Todt nach Berlin.
Adolf Hitler sendet anlässlich der Einnahme von Singapore durch die Japaner dem Tenno seine „herzlichsten Glückwünsche".
In seiner Antrittsrede vor dem britischen Oberhaus nimmt der neue britische Produktionsminister Sir William Aitken Maxwell Beaverbrook zum Stand der alliierten Rüstung Stellung.

12.2.1942
Das Unternehmen »Cerberus«: Den deutschen Schlachtschiffen »Scharnhorst« (rechts) und »Gneisenau« (links) sowie dem Schweren Kreuzer »Prinz Eugen« (mitte) verlassen, unter dem Decknamen Operation »Cerberus«, mit einer starken Eskorte aus 6 Zerstörern, 14 Torpedobooten, 3 Schnellboot-Flotillien und zahlreichen Minenräumern und einem Jagdschutz von 176 Jägern und Zerstörern, die französische Hafenstadt Brest in der Nacht vom 11. auf den 12. Februar. Die von Air Marshal Joubert geplanten Gegenmaßnahmen mit schweren Ferngeschützen, Motortorpedobooten, Zerstörern und schweren Torpedobombern - scheitern kläglich, da die Engländer nicht das Passieren der Straße von Dover zur Mittagzeit erwartet hatten. 42 englische Flugzeuge werden abgeschossen. Eine Staffel Swordfish-Torpedobomber wird bei einem selbstmörderischen Torpedoangriff vollständig vernichtet.                     


13.2.1942
In Helsinki unterzeichnen deutsche und finnische Regierungsvertreter ein Wirtschaftsabkommen über den Austausch von Lebensmitteln und Rüstungsgütern gegen Kupfer, Nickel und andere Mineralien.
In einem Lagevortrag in der Reichskanzlei erreicht Großadmiral Erich Raeder das Einverständnis Adolf Hitlers, dass die noch immer bestehenden personellen und materiellen Bindungen der Kriegsmarine an das „Unternehmen Seelöwe" - also die Landung in England - aufgegeben werden.
In der Neuen Reichskanzlei empfängt Adolf Hitler in Gegenwart des Reichskommissars Josef Terboven und Hans Heinrich Lammers den neuen norwegischen Ministerpräsidenten Vidkun Quisling.
Japanische Bomber und Unterseeboote versenken oder beschädigen viele Schiffe, welche Militärangehörige und Flüchtlinge aus Singapur abtransportieren.

Im Mosaiksaal der Berliner Reichskanzlei findet der Staatsakt für den tödlich verunglückten Reichsminister Fritz Todt statt. Adolf Hitler selbst hält die Gedenkrede und muss „vor Ergriffenheit" mehrfach unterbrechen. In seiner Rede bezeichnete Hitler Todt als „den größten Straßenbauer aller Zeiten, den gewaltigsten Bauleiter, den die Welt bisher hatte". Hitler verleiht ihm posthum als erstem den neu gegründeten Vaterlandsorden, das "Großkreuz des Nationalordens". Die Ansprache von Hitler wird von allen deutschen Rundfunksendern übertragen. Der Film links zeigt Fritz Todts Lebenswerk.                      

14.2.1942
Die nationalpolnischen Untergrundstreitkräfte werden unter dem Befehl von General Rowecki zur Armia Krajowa (Heimatarmee) zusammengefasst, die der Londoner Exilregierung unter General Wladyslaw Eugeniusz Sikorski untersteht.
Zusammenfassung der nationalpolnischen Untergrundstreitkräfte zur „Heimatarmee", die der Londoner Exilregierung Wladyslaw Sikorski untersteht.
In der Neuen Reichskanzlei empfängt Adolf Hitler den neuen kroatischen Gesandten Mile Budack zur Überreichung seines Beglaubigungsschreibens.
Die Strafanstalt Zwickau teilt mit, dass Hans Mend, Hitlers Dienstkamerad, verstorben sei. Die Umstände seines Todes sind nie geklärt worden.
In Russland wird eine allgemeine Wehrpflicht für den Arbeitsdienst eingeführt.
Japanische Fallschirmjäger landen bei Palembang auf Sumatra. Die Holländer können zwar noch eine Erdöl-Raffinerie zerstören, die Zweite und der Flugplatz werden jedoch genommen.

15.2.1942
Im Berliner Sportpalast hält Adolf Hitler eine Rede vor 9.883 Offiziersanwärtern. Er erklärt: »Wenn Herr Präsident Roosevelt von Kultur stottert, kann ich nur sagen: das was Präsident Roosevelt als Kultur bezeichnet, ist für uns Unkultur, ist geradezu ein dummer Witz. Ich habe schon einige Male erklärt: in einer einzigen Symphonie von Beethoven liegt mehr Kultur als ganz Amerika bisher zusammen aufgebracht hat! (...) Heute habe ich die Ehre dieser Feind zu sein, weil ich mich bemühe, aus dem Deutschen Reich eine Weltmacht zu schaffen. (...) Ich bin grenzenlos stolz darauf, dass es mir von der Vorsehung vergönnt wurde, diesen ja doch nun unausbleiblichen Kampf führen zu dürfen."
Eine neue „Agrar-Verordnung" wird verabschiedet. In ihr trafen sich ideologische und kriegswirtschaftliche Ziele, die Überwindung des Kollektivismus der sowjetischen Kolchosen und die von den Besatzern dringend erwünschte Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge.
In Singapur kapituliert General Arthur Ernest Percival bedingungslos gegenüber General Yamashita Tomoyuki, welcher eigentlich mehr als 3 zu 1 unterlegen war. 80.000 britische, australische und indische Kriegsgefangene werden von den Japanern gemacht, die schwerste britische Niederlage in der Militärgeschichte.
Die brasilianischen Schiffe „Buarque" und „Olinda" werden von deutschen U-Booten vor der amerikanischen Ostküste versenkt.
Den Juden im Deutschen Reich wird die Haltung von Haustieren untersagt.
Wegen Kohlenmangel ordnet die Wiener Stadtverwaltung mit sofortiger Wirkung die Schließung der Wiener Theater an einem Tag in der Woche an.

16.2.1942
Nach dem Durchbruch durch die Inselkette der Antillen beschießen deutsche U-Boote Ölraffinerien auf der zu den niederländischen Antillen gehörenden Insel Aruba und versenken drei Tanker.
Im von der deutschen Wehrmacht besetzten Griechenland gründen Partisanengruppen die Ethnikos Laikos Apeleftherotikos (ELAS; Nationale Befreiungsarmee), die bewaffnete Organisation der Nationalen Befreiungsfront (EAM).
Australiens Premierminister Curtin erklärt, daß der Fall von Singapur 'Australiens Dünkirchen' ist und das Vorspiel zur 'Schlacht um Australien' war. Am nächsten Tag befiehlt er die allgemeine Mobilmachung.
Große Teile der britischen Presse fordern angesichts der kritischen militärischen Lage der Alliierten eine Umbildung des britischen Kriegskabinetts.

17.2.1942
Nach dem erfolgreichen Kanaldurchbruch der deutschen Schlachtschiffe »Scharnhorst«« und »Gneisenau« sowie des Kreuzers »Prinz Eugen« und der britischen Kapitulation in Singapur kommt es im britischen Unterhaus zu einer erregten Debatte um die Verantwortlichkeit des britischen Premierministers Winston Churchill.
Die am 15. Februar von den Japanern eroberte Stadt Singapur (Löwenstadt) wird in Sh (Leuchtender südlicher Hafen) umbenannt.
Adolf Hitler ist wieder im FHQ „Wolfsschanze". In einer Besprechung mit Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge und Generaloberst Georg von Küchler stellt er fest: „Wichtigstes Ziel ist Erhaltung der Einschließung von Leningrad."
Aus Adolf Hitlers „Monologe im FHQ": „Churchill ist der übelste Typ eines korrupten Journalismus, eine richtige politische Hure, (...) Ein amoralisches, widerwärtiges Subjekt! (...)"
Den Juden im Deutschen Reich werden Abonnements von Zeitschriften und Zeitungen untersagt.
Im Neuen Staatstheater-Lustspielhaus in Berlin wird die Komödie "Johann" von und mit Theo Lingen uraufgeführt.

18.2.1942
Der britische Premierminister Winston Churchill erklärt in London, dass England die Annexion Österreichs durch das Deutsche Reich niemals anerkennen werde.
Nach vergeblichen Versuchen alliierter Kreuzerverbände, japanische Schiffe abzufangen, landen die Japaner auf Bali.
Die Flugzeugstaffeln der RAF und RAAF (australische Luftwaffe) werden von Sumatra nach Java zurückgezogen.
Der frei-französische Unterseekreuzer Surcouf, welcher das größte Unterseeboot der Welt ist, sinkt nach einer Kollision mit einem amerikanischen Handelsschiff vor den Panama-Kanal.
Das japanische Unterseeboot I-25 startet ein an Bord transportiertes Yokosuka- Wasserflugzeug für einen Aufklärungsflug über Sydney. Weitere Aufklärungsflüge werden zwischen dem 26. Februar und 8. März auch über Melbourne, Hobart und Wellington durchgeführt.

Am 19. Februar 1942 ermächtigte der damalige US-Präsident "Teddy" Roosevelt seinen Kriegsminister Henry L. Stimson mit der Executive Order 9066, geschätzte 140.000 Einwohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischem Pass und japanisch-stämmige US-Bürger, die keinerlei Straftaten oder Verbrechen begangen hatten, in Internierungslager zu stecken. Die Vermögenswerte (Landbesitz, Maschinen, Ernten) der Verschleppten gingen als Treuhandgut an die jüdisch geleitete Federal Reserve Bank, welche keinerlei Verantwortung dafür übernahm. Die FRB schätzte das Vermögen im Jahr 1942 auf 400.000.000 $ ein. Unbestätigte grobe Schätzungen sprechen von einer Enteignung der japanisch-stämmigen US-Bürger in Milliardenhöhe. Gemäß der Archivauskünfte der US-Verwaltung kamen circa 30.000 unschuldige Menschen in den Lagern ums Leben. Erst 1946 wurden die letzten US-Bürger aus der grausamen US-Internierung entlassen.                        

Am 19. Februar 1942 ermächtigte der damalige US-Präsident "Teddy" Roosevelt seinen Kriegsminister Henry L. Stimson mit der Executive Order 9066, geschätzte 140.000 Einwohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischem Pass und japanisch-stämmige US-Bürger, die keinerlei Straftaten oder Verbrechen begangen hatten, in Internierungslager zu stecken. Die Vermögenswerte (Landbesitz, Maschinen, Ernten) der Verschleppten gingen als Treuhandgut an die jüdisch geleitete Federal Reserve Bank, welche keinerlei Verantwortung dafür übernahm. Die FRB schätzte das Vermögen im Jahr 1942 auf 400.000.000 $ ein. Unbestätigte grobe Schätzungen sprechen von einer Enteignung der japanisch-stämmigen US-Bürger in Milliardenhöhe. Gemäß der Archivauskünfte der US-Verwaltung kamen circa 30.000 unschuldige Menschen in den Lagern ums Leben. Erst 1946 wurden die letzten US-Bürger aus der grausamen US-Internierung entlassen.                        

19.2.1942
Ein japanischer Flugzeugträger-Kampfverband und landgestützte Bomber führen einen verheerenden Angriff auf Port Darwin durch, wobei 16 Schiffe versenkt oder beschädigt werden und eine Panik unter der Zivilbevölkerung ausbricht. Es kommt zu schweren Verlusten unter der Zivilbevölkerung und alleine auf den getroffenen Schiffen werden 172 Personen getötet und 349 Verletzt.
Adolf Hitler ordnet in einer Rüstungskonferenz mit Albert Speer an, 10.000 Mann der Organisation Todt (OT) zur Wehrmacht einzuziehen.
In der französischen Stadt Riom beginnt ein von der Vichy-Regierung eingeleiteter Prozess gegen Politiker der Dritten Republik, denen die Schuld an der französischen Niederlage gegen das Deutsche Reich 1940 gegeben wird. .
Bei der Regierungsumbildung in England wird Clement Attlee stellvertretender Ministerpräsident und Staatssekretär für die Dominions, Sir Richard Stafford Cripps wird Großsiegelbewahrer und Lord Beaverbrook scheidet aus der Regierung aus.
Im besetzten Frankreich wird ein landwirtschaftlicher Arbeitsdienst eingerichtet, zu dem alle Männer zwischen 21 und 46 Jahren eingezogen werden können.
Als Symbol für die verbesserten Beziehungen zwischen Großbritannien und der Türkei wird in London in Anwesenheit des britischen Außenministers Robert Anthony Eden ein "Haus der Türkei" eröffnet.
Das von Erich Engel inszenierte Abenteuerlustspiel "Viel Lärm um Nixi" mit Jenny Jugo und Otto Gebühr in den Hauptrollen wird in Berlin uraufgeführt.

20.2.1942
In Rahmen eines vom Essener Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund veranstalteten Wettbewerbs wird erstmals der Zeche Rheinpreussen in Moers die Auszeichnung »Eiserner Bergmann« für die Entwicklung einer neuen Kohlengewinnungsmaschine verliehen.
Nach der Schlacht in der Lombok-Strasse landen Japaner auf Bali. Zwei holländisch-amerikanische Marineverbände hatten mehrere heftige Gefechte mit japanischen Flottenverbänden östlich von Bali.
In London stellt sich das neue Kriegskabinett unter Premierminister Winston Churchill der Öffentlichkeit vor.
Das oberste französische Gericht mit Sitz in Riom, in der Nähe von Clermont-Ferrand, führt einen Untersuchungsprozess gegen die Ex-Premiers Daladier und Blum, General Gamelin und anderer Angeklagte über die 'Verantwortlichkeit für die Niederlage Frankreichs' im Jahr 1940 durch. Die Angeklagten werden anschließend nach Deutschland deportiert.
Um gegenüber der Opposition eine Annäherung an die USA durchsetzen zu können, setzt der Staatspräsident von Uruguay, Alfredo Baldomir, durch einen Staatsstreich die Verfassung außer Kraft, löst den Kongress auf und lässt die Mitglieder des Senats verhaften.
Die Demjansk-Luftbrücke wird eingerichtet. Mit 100 bis 150 Transportflugzeugen täglich, wird die weitgehend in den Kesseln von Demjansk und Cholm (nördlich von Smolenk) eingeschlossene deutsche 16. Armee versorgt. Bis Mai kamen 64.844 t Nachschub allein für Demjansk aus der Luft. Der Nachschub für die kleineren Stützpunkte musste vorwiegend in Versorgungsbomben mit dem Fallschirm abgeworfen werden. Dabei gehen 262 Transportflugzeuge verloren.

21.2.1942
Seit Einbruch des Winters hat es unter den deutschen Soldaten an der Ostfront 14.357 schwere, 62.000 mittlere und 36.270 leichtere Erfrierungen gegeben.
Als erstes US-Kommando in Europa wird in Großbritannien das US-Army Bomber Command gebildet.
Der am 5. Februar 1861 im pfälzischen Frankenthal geborene deutsche Ingenieur und Luftschiff-Konstrukteur August von Parseval stirbt im Alter von 81 Jahren in Berlin.

22.2.1942
Sir Arthur Travers Harris wird zum Oberbefehlshaber des Bomberkommandos der britischen Luftwaffe (Royal Air Force) ernannt. Er wird auch als 'Bomber-Harris' oder 'Metzger-Harris' bekannt werden. Er leitete die Flächenbombardements auf deutsche Städte ein.
Nach dem Beschuss US-amerikanischer Ölraffinerien an der Pazifikküste westlich von Santa Barbara erklärt die Regierung das Küstengebiet in einer Tiefe von 100 bis 130 km zur "Gefahrenzone Nr. 1"; alle Angehörigen feindlicher Mächte sowie US-Amerikaner japanischer Abstammung werden zum Verlassen der Region aufgefordert.
In England wird Oberst John Jestyn Llewellin zum Minister für die Flugzeugproduktion ernannt. Sir Percy James Grigg wird Kriegsstaatssekretär. Dr. William Temple wird zum Erzbischof von Canterbury und Primas von ganz England ernannt.
In einem neuen Leih- und Pachtabkommen zwischen Großbritannien und den USA wird die Abrechnung über die Hilfslieferungen der Vereinigten Staaten nach Kriegsende unbegrenzt vertagt.
Japanische U-Boote versenken zwischen dem 22. Februar und 1. März insgesamt 11 Schiffe südlich von Java.

23.2.1942
Aus Anlass des 210. Geburtstages von George Washington, der einer der Gründerväter und von 1789 bis 1797 der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war, wendet sich der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt in einer Rundfunkansprache an die Bevölkerung der Vereinigten Staaten.
Aus Anlass des 24. Jahrestages der Gründung der Roten Armee erklärt der sowjetische Staatschef Josef W. Stalin im Tagesbefehl Nr. 55, "dass kommen und gehen; aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt".
Die Russen erobern Dorogobusch, östlich von Smolensk, zurück. Russische Truppen erreichen nun mit starken Kräften den Flusslauf vom Dnjepr in der Ukraine.
Zum ersten Mal seit 23 Jahren tritt der neuernannte kroatische Landtag (Sabor) wieder zusammen. Mit Ausnahme der Gegner der kroatischen Unabhängigkeit sind in ihm alle ehemaligen kroatischen Abgeordneten vertreten.
Der Oberbefehlshaber auf den Philippinen, General Mac Arthur, erhält von Präsident Roosevelt den Befehl, nach Australien zu gehen, um dort den Befehl über die alliierten Streitkräfte im Pazifik zu übernehmen.
Adolf Hitler macht Elsa Bruckmann einen Besuch zu ihrem 77. Geburtstag. Ins Gästebuch schreibt er: „Nach dem schwersten Winter meines Lebens, am Beginn eines neuen großen Jahres".
Tod von Prof. August von Parseval im Alter von 81 Jahren, einem Luftfahrt-Ingenieur und Erbauer des Parseval 'Drachen-Ballon', welcher im Ersten Weltkrieg an der Westfront verwendet wurde.
Das Ensemble der Berliner Staatsoper gastiert mit der Oper »Cosi fan tutte« von Wolfgang Amadeus Mozart in Krakau.

24.2.1942
Auf den deutschen Botschafter in der Türkei, Franz von Papen, wird in Ankara ein Attentat verübt.
In der Reichshauptstadt Berlin findet unter dem Vorsitz von Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop eine Sondertagung des Ständigen Rates der Dreierpaktmächte (Deutsches Reich, Italien und Japan) statt.
Im Zuge des Ostarbeiterprogramms erlässt das Reichswirtschaftsministerium eine Anordnung zur Bereitstellung von 380.000 Arbeitskräften aus den Ostgebieten für die Landwirtschaft und 247.000 für die Rüstungsindustrie.
Die Gründungsfeier der NSDAP in München findet erstmals in Abwesenheit von Adolf Hitler statt, der sich wegen der »Vorbereitungen zur endgültigen Auseinandersetzung« mit der Sowjetunion entschuldigen lässt.
Adolf Hitler sendet ein Beileidstelegramm an Franco zum Tode von dessen Vater.
Die Regierung des chinesischen Marschalls Chiang Kai-shek tritt dem alliierten Pazifischen Kriegsrat bei.
Vichy-Frankreich bekräftigt seine Neutralität nach US-Protesten, nachdem es 'versehentlich' dem Deutschen Afrika-Korps Unterstützung gewährt hatte.
Aus Protest gegen die Einführung des Zehnstundentages treten 3500 Arbeiter der Bethlehem-Shipbuilding-Werften in San Pedro im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien in den Streik.
Der US-Flugzeugträger „Enterprise" startet Luftangriffe auf die Insel Wake, ein Atoll im westlichen Pazifischen Ozean. Ein gleichartiger Angriff wird auf die in der Nähe liegende Marcus-Insel am 4. März durchgeführt.
Bei Operationen gegen den Schiffsverkehr der Achsenmächte vor dem Bosporus versenkt das russische Unterseeboot Shch-213 (Oblt. D.M. Denezhko) den unter Panama-Flagge fahrenden bulgarischen Dampfer „Struma" mit 764 jüdischen Flüchtlingen an Bord, von denen nur ein einzelner Überlebender gerettet wird. Die türkischen Behörden hatten zuvor die Besatzung des Frachters angewiesen wieder in See zu stechen, da die Flüchtlinge keine Visa für die Türkei hatten.

25.2.1942
In den ehemaligen baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen sowie in der Ukraine wird die deutsche Gerichtsbarkeit eingeführt. Jedem deutschen Gericht werden Sondergerichte zur Aburteilung aller Strafsachen und bürgerlicher Rechtsstreitigkeiten, soweit Deutsche darin verwickelt sind, zugewiesen.
Auf Anordnung des Generalbevollmächtigten für die Reichsverwaltung, entfallen für sämtliche Berufsschulen im Deutschen Reich die bislang von Schülern und Arbeitgebern erhobenen Schulgelder. (ab 1.4.1942 in Kraft)
Luftangriffs-Panik in Los Angeles mit schwerem Flak-Abwehrfeuer. Kriegsminister Stimson gibt bekannt, daß '15 Zivil-Flugzeuge, welche von feindlichen Agenten geflogen wurden', über der Stadt kreisten. Es ist jedoch ein Fehlalarm und keine Bomben wurden abgeworfen.
Die sich zurückziehenden Engländer in Burma (Südostasien) wenden die Taktik der 'Verbrannten Erde' in Rangun an und setzen auch die Ölfelder in Brand.
Britischer Terrorangriff auf Bremen mit 115 Bombern.

26.2.1942
In den frühen Morgenstunden fliegen britische Bomberverbände Luftangriffe auf die Hafenstadt Kiel. Der Schlachtkreuzer "Gneisenau" wird dabei schwer beschädigt. Eine vollständige Wiederherstellung wird geplant, aber niemals mehr umgesetzt.
In Italien wird für alle Männer zwischen 18 und 55 Jahren die zivile Arbeitsdienstpflicht eingeführt, wobei in erster Linie Arbeitslose, Angestellte und Freiberufler herangezogen werden sollen.
Alle 3.000 japanisch-stämmigen Einwohner von Terminal Islands im Hafen von Los Angeles werden angewiesen, ihre Wohnungen innerhalb von 3 Tagen zu räumen.

27.2.1942
Der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, Alfred Rosenberg, erlässt für die unter Zivilverwaltung stehenden Gebiete im Osten eine Agrarordnung, mit welcher die Kollektiv-Verfassung in der Landwirtschaft beseitigt wird.
Bei der „Schlacht in der Javasee" gelingt japanischen Einheiten die Vernichtung eines US-amerikanisch-britisch-niederländischen Geschwaders. Der alliierte Flottenverband unter dem holländischen Admiral Karel Doorman unternimmt wiederholte, aber wirkungslose Versuche, zwei japanische Invasionsflotten, welche von Osten und Westen auf Java zulaufen, zurückzuschlagen. Die Kreuzer „De Ruyter", „Java", „Houston", „Perth" und „Exeter", sowie die Zerstörer „Kortenaer", „Electra", „Jupiter", „Encounter" und „Pope" gehen dabei verloren. Die Japaner verlieren lediglich 2 Transportschiffe sowie 1 Kreuzer und 6 Zerstörer, welche beschädigt werden. In der Folge besetzten die Japaner Java und hatten Zugriff auf die Bodenschätze der Insel.
Japanische Bomber fliegen einen verheerenden Brandbombenangriff auf Toungoo an der Burma-Strasse. Es gibt 400 Tote.
Die Bombardierung des britischen Stützpunkts Port Blair auf der Inselkette der Andamanen durch die japanische Luftwaffe ist der erste japanische Angriff auf indisches Territorium.
Angesichts des wiederholten Auftauchens deutscher U-Boote in der Karibik ordnet Venezuela als erster südamerikanischer Staat für seine Erdölfelder die Verdunkelung an.

28.2.1942
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels fordert bei einer Ansprache vor geladenen Vertretern der deutschen Filmwirtschaft in Berlin, den deutschen Film vom Kintopp zur Filmkunst emporzuführen.
Der Verfasser des AOG (Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit), Dr. Werner Mansfeld wird zum Reichsarbeitsdienst-Beauftragten ernannt mit der Gesamtverantwortung für die vollständige Ausnutzung von Fremdarbeitern und Kriegsgefangenen in der Rüstungsindustrie und der Landwirtschaft.
Englische Fallschirmjäger unter Major I.D. Frost überfallen in der Nacht eine deutsche Radarstation in der Nähe von Le Havre und entkommen über See mit den wichtigsten Bauteilen des neuen Würzburg-Radargerätes.
Nach seiner Flucht aus einem britischen Gefängnis in Indien wendet sich Subhas Chandra Bose, einer der Wortführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, über einen unbekannten Radiosender an die Bevölkerung des indischen Subkontinents und fordert die Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien.
Deutsche U-Boote versenken während im Februar 69 Schiffe (vor allem Tanker) alleine vor der amerikanischen Ostküste und in der Karibik.
Handelsschiffs-Verluste im Februar 1942: 78 alliierte Schiffe mit zusammen 440.989 Tonnen im Atlantik, 76 alliierte Schiffe mit 238.743 Tonnen in anderen Gewässern. 9 Schiffe der Achsenmächte mit 34.889 Tonnen im Mittelmeer, 9 japanische Schiffe mit 37.291 Tonnen im Pazifik.
2 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 2 Boote), 18 neue U-Boote in Dienst gestellt, 257 deutsche U-Boote aller Typen sind insgesamt vorhanden.


Die Gedenkrede Adolf Hitlers für seinen Mitarbeiter und Freund Fritz Todt


Die Gedenkrede Adolf Hitlers für seinen Mitarbeiter und Freund Fritz Todt


Die Gedenkrede Adolf Hitlers für seinen Mitarbeiter und Freund Fritz Todt


Die Gedenkrede Adolf Hitlers für seinen Mitarbeiter und Freund Fritz Todt

Seit Wintereinbruch wurde die deutsche Offensive abgebrochen. Unzureichend auf die Kälte vorbereitete deutsche Truppen sind völlig erschöpft.

die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares

Hans von Tschammer u. Osten

Robert Anthony Eden

Joachim von Ribbentrop

Walter Adolf Borbet

Walther Funk

Boxchampion Joe Louis

Graf Henri de Baillet-Latour

Hans Günther von Kluge

Wilhelm von Leeb

Wolfgang Lüth

Jakob Werlin

Walter von Reichenau

Adolf Strauß

Josef Terboven

Vidkun Quisling

Graf Schwerin von Krosigk

Archibald Wavell

Artur Axmann

Fritz Todt

Albert Speer

Henry L. Stimson

Richard Stafford Cripps

Arthur "Schlächter" Harris

R.Heydrich                    A.Eichmann

Dr. G.Leibbrandt        Dr. K.Schöngarth

H.Müller                       O.Hofmann

M.Luther                     Dr. R.Lange

Haus der Wannseekonferenz, Am Großen Wannsee 56/58

G.Klopfer                      E.Neumann               F.W.Kritzinger              

Dr. A.Meyer                Dr. J.Bühler

Dr. R.Freisler               Dr. W.Stuckart

Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

Die Wochenschau vom 7.1.1941 - Wintersachensammlung für Soldaten der Ostfront, es werden weit mehr als 32 Millionen Stueck gesammelt.

Die Wochenschau vom 21.1.1942 - Hermann Goering und Fedor von Bock zur Lagebesprechung im Fuehrerhauptquartier Wolfsschanze.

 Die Wochenschau vom 4.2.1942 - mit Ausschnitten: Ansprache des   Führers zum 9. Jahrestag der Machtergreifung im Berliner Sportpalast. 

 Die Wochenschau vom 25.2.1942 - Feuer von Feldhaubitzen auf die   sowjetischen Bereitstellungen, Polizeregimentes gegen Feindeinheiten.