Chronik des Nationalsozialismus März / April 1943

MÄRZ 1943

1.3.1943
Die deutsche Heeresgruppe Mitte an der Ostfront beginnt mit der Räumung des Frontbogens von Rschew, die zu einer Verkürzung der Front um 230 km führt.
In der sowjetischen Hauptstadt Moskau wird der Bund polnischer Patrioten gegründet; er soll unabhängig von der polnischen Exilregierung in London den Kern einer künftigen kommunistischen Regierung bilden.
Die Eisenbahnstrecke Lens-Bethune im besetzten Frankreich wird geschlossen, nachdem die französische Resistance-Gruppe 'Farmer' 40 Waggons zum entgleisen gebracht hat.
Konteradmiral Hans-Erich Voss wird ständiger Vertreter des Oberbefehlshabers der Marine im Führerhauptquartier.
Adolf Hitler gratuliert dem Kaiser von Mandschukuo telegraphisch zum Jahrestag der Thronbesteigung.
SS-Obersturmführer Fritz Darges kommt als persönlicher Adjutant zu Adolf Hitler zurück. Er ist als Begleiter zuständig für die Sicherheit von Eva Braun und zur Absicherung Hitlers und dessen Umgebung.
Im Elsaß und in Lothringen wird der »Code civil« außer Kraft gesetzt; statt dessen werden das Bürgerliche Gesetzbuch und das deutsche Handelsrecht eingeführt.
Die USA legen den inoffiziellen Entwurf eines Friedensvertrages mit dem Deutschen Reich vor.
In Mexiko tritt zum ersten Mal in der Geschichte des Landes die allgemeine Wehrpflicht in Kraft.
Ein Dokumentarfilm über das Berlin der Vorkriegszeit, "Symphonie einer Weltstadt", wird im Deutschen Reich zugelassen, jedoch aufgrund eines später erlassenen Verbotes nicht uraufgeführt.

2.3.1943
Die deutschen Truppen im Südabschnitt der Ostfront nehmen Slawjansk und Bogoroditschno ein und bilden einen Brückenkopf über den Donez.
Deutsche Panzer vernichten vom 2.-4. März die russische 3. Tank-Armee in der Nähe von Charkow.
In einer Note an die polnische Exilregierung in London stellt die Sowjetunion fest, dass Polen keinen Anspruch auf von ihr besetzte Gebiete habe.
In der Nacht werfen britische Terror-Bomber 610 t Bomben auf Berlin; 711 Menschen sterben, 64.909 Ausgebombten, 875 Häuser werden zerstört, 570 schwer beschädigt.
Die Schlacht in der Bismarcksee im Pazifischen Ozean: Alliierte Bomber und S-Boote zerschlagen einen großen japanischen Truppengeleitzug auf dem Weg nach Lae (Neuguinea). 8 Transportschiffe und 4 Zerstörer sinken, 6.000 Japaner kommen ums Leben. 6 alliierte Flugzeuge gehen verloren.
Der italienische Duce Benito Mussolini kündigt in seinem Tagesbefehl die Rückkehr des italienischen Expeditionskorps (Corpo Spedizionario Italiano) an, 'um sich auszuruhen und die Reihen wieder aufzufülllen.'
Adolf Hitler hat einen Telegrammwechsel mit König Boris III. von Bulgarien. Er dankt für die telegraphisch ausgesprochenen Glückwünsche zum Jahrestag des Beitritts Bulgariens zum Dreimächtepakt.

3.3.1943
Rschew, westlich von Moskau gelegen und von den Deutschen festungsartig ausgebaut, wird von den Russen erstürmt. Dadurch kontrollieren die Russen nun weite Streckenabschnitte der Eisenbahnlinie Moskau-Riga.
Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe E, Generaloberst Alexander Löhr, hält Adolf Hitler Vortrag über die Lage auf dem Balkan, wobei er vor allem die Notwendigkeit einer Konsolidierung der politischen Verhältnisse in Kroatien betont.
Adolf Hitler verfügt die Auflösung des NS-Reichskriegerbundes. Das Vermögen des NS-Reichskriegerbundes wird in die „Kyffhäuser-Stiftung" übertragen.
Sämtliche ostthrakischen Juden werden von deutschen Stellen festgenommen und fünf Tage später ins Konzentrationslager Treblinka deportiert.
Großbritannien erklärt sich zur Aufnahme von 29.000 jüdischen Kindern in Palästina bereit.
Zarah Leander spielt unter der Regie von Rolf Hansen die Hauptrolle in dem Film "Damals", der in Berlin uraufgeführt wird. Die Musik zu dem Kriminalfilm stammt von Ralph Benatzky und Lothar Brühne.
417 Royal Air Force-Terrorbomber greifen Hamburg an. Die Bomben fallen hauptsächlich auf den Vorort Wedel. 10 Bomber werden abgeschossen.
Britische Mosquito-Schnellbomber greifen die Molybdän-Minen von Kaben in Norwegen an, welche sehr wichtig für die deutsche Stahlindustrie sind.
117 deutsche Bomber greifen nachts die britische Hauptstadt London an. 6 Bomber werden abgeschossen. Luftabwehr-Raketen ergänzen erstmals das normale Flak-Abwehrfeuer, verursachen aber eine schwere Massenpanik in der Bethnal Green U-Bahnstation, wo 400 Menschen auf den Stufen zu Fall kommen. Dabei werden 173 Menschen totgetreten und 62 verletzt.

4.3.1943
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ermächtigt "den zur Bestätigung eines kriegsgerichtlichen Todesurteils berufenen Befehlshaber zu entscheiden, ob die Strafe durch Erschießen, Enthaupten oder Erhängen vollzogen werden soll".
Erwin Rommel schlägt in einem ausführlichen Funkspruch an Hitler vor, die Frontlinie drastisch zu verkürzen und sich auf einen kleinen Brückenkopf um Tunis zurückzuziehen.
In der Bismarcksee im Pazifischen Ozean geht eine dreitägige Schlacht zwischen Japanern und US-Amerikanern zu Ende.
Im Deutschen Reich wird ein Sonderbeauftragter für Energieeinsparung berufen.
Chile wird in das US-amerikanische Leih- und Pachthilfegesetz vom 11. März 1941 einbezogen.

5.3.1943
Die „Battle of the Ruhr" beginnt mit einem verheerenden nächtlichen Bombenangriff der RAF (367 Bomber eingesetzt, 14 verloren) auf die Krupp-Werke, welcher durch Mosquito-Pfadfinderbomber mit 'Oboe'-Ausrüstung angeführt wird.
Zur 25-Jahrfeier der Ufa-Filmgesellschaft erhält Alfred Hugenberg als Gründer dieser Gesellschaft von Adolf Hitler den „Adlerschild des Deutschen Reiches". Ausserdem wird der Abenteuerfilm "Münchhausen" mit Hans Albers uraufgeführt. Regie führte Josef von Baky.
In der Nacht startet die britische Luftwaffe mit 369 Bombern eine Großoffensive gegen das Ruhrgebiet. Die Stadt Essen hat 461 Tote und 30.000 Ausgebombte.                   

6.3.1943
Die größte Geleitzugschlacht des 2. Weltkriegs beginnt: U-Boot-Wolfsrudel greifen vom 6.-20. März die Geleitzüge SC.121, HX.228, SC.122, HX.229 an und versenken insgesamt 21 Schiffe mit 140.482 t. 4-U-Boote gehen dabei verloren.
Die deutschen Truppen im Raum westlich von Charkow treten zum Angriff gegen die Rote Armee an und bringen die sowjetische Offensive zum Stehen.
In Tunesien startet die deutsch-italienische Heeresgruppe Afrika eine Offensive gegen die vor der Mareth-Linie aufmarschierte 8. britische Armee. in seiner letzten Schlacht in Afrika greift Rommel die vor der Mareth-Linie aufmarschierte 8. britische 8. Armee an. Seine Pläne werden jedoch durch die Entzifferung der ENIGMA-Kodierung an Montgomery verraten, so daß der Angriff mit schweren Panzerverlusten im Feuer britischer PAK-Geschütze liegen bleibt.
Der deutsche Sozialdemokrat Kurt Schumacher wird wegen seines schlechten Gesundheitszustandes aus dem Konzentrationslager Dachau entlassen. Die Stadt Hannover wird ihm als Zwangsaufenthalt zugewiesen.
Die Reichsstelle Chemie verbietet die Herstellung von Filmen, Platten und Fotopapier sowie das Entwickeln und Kopieren von Filmen für Fotoamateure.
Adolf Hitler erklärt, dass der Wirtschaftskrieg mit der Schweiz in der vorgesehenen scharfen Form nicht durchgeführt werden kann, weil die Italiener unter Umständen versuchen werden, diese durch verstärkte Herausgabe von „Navy Cards" (Passagierschein für neutrale Schiffe) illusorisch zu machen.
Gertrud von Seidlitz, eine Gönnerin Adolf Hitlers, die ihn in der „Kampfzeit" finanziell unterstützt hat, stirbt im Alter von 71 Jahren in Untergrainau/Bayern.               

7.3.1943
Im Führerhauptquartier „Werwolf" bei Winniza empfängt Adolf Hitler den Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer und bespricht mit ihm das „800.000-Mann-Programm", Freimachung von Arbeitskräften zum Frontdienst, wobei er sich abfällig über den Befehlshaber des Ersatzheeres, Generaloberst Friedrich Fromm äußert, der nicht in der Lage sei, das Programm durchzuführen. Im Gespräch beschwert sich Adolf Hitler über den »Mangel an führenden Köpfen« in der deutschen Wehrmacht.
Generalfeldmarschall Erwin Rommel erhält vom FHQ einen Funkspruch, in dem sein Vorschlag vom 4. März kategorisch abgelehnt wird. Adolf Hitler war wütend über Rommels Vorstoß. Rommel entschließt sich „nunmehr seine Kur anzutreten".
Der Raketenwissenschaftler Wernher von Braun, in Begleitung von Walter Dornberger, Chef der Raketenabteilung des Heereswaffenamtes, hält im Kinosaal des Führerhauptquartiers einen geheimen Vortrag über die serienreife Entwicklung der V2 (Großrakete mit Flüssigtreibstoff) und zeigt einen Film von einem erfolgreichen Start, worauf Hitler ihm persönlich den Professorentitel verlieh.
Frau Gerdy Troost erhält aus Adolf Hitlers Dispositionsfond eine Dotation von 100.000 RM für ihre Verdienste in der Architektur.
Der sowjetische Partei- und Staatschef Josef W. Stalin wird vom Obersten Sowjet in Moskau zum Marschall ernannt.

8.3.1943
Im Führerhauptquartier „Werwolf" trifft Reichsminister Joseph Goebbels ein und wird in Gegenwart von Reichsminister Albert Speer von Adolf Hitler empfangen. Joseph Goebbels berichtet über den letzten Luftangriff auf Berlin und notiert in seinem Tagebuch über diesen Besuch: „Er (Hitler) werde von der Generalität der Luftwaffe von vorn und von hinten beschwindelt. (...) Er knüpfte daran eine außerordentliche scharfe Kritik an Göring selbst (...)"
US-Vizepräsident Henry Agard Wallace warnt vor einem neuen, dritten Weltkrieg.
Admiral William Harrison Standley, der US-Botschafter in Moskau, bringt die sowjetische Regierung in eine peinliche Lage, als er die Geheimhaltung über die umfangreichen US-Lease-Lend-Lieferungen an die Sowjetunion beendet.
Der schweizerische Bundespräsident Enrico Celio weist in einer Rede auf die Gefährdung der Neutralität seines Landes hin.
Der Urlaub für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst des Deutschen Reiches wird auf 14 Tage im Jahr herabgesetzt.
Auf eine Anweisung Hitlers, dürfen die Salzburger Festspiele nicht mehr unter dem Titel Festspiele stattfinden. Sie werden nun im Rahmen des „Salzburger Theater- und Musiksommers" angeboten und sind vornehmlich Rüstungsarbeitern und Verwundeten aus dem Salzburger Raum vorbehalten.
Im Mittelmeer wird der Royal Navy-Zerstörer HMS „Lightning" durch das deutsche Schnellboot S-55 in der Straße von Sizilien versenkt.
In der Nacht zum 9. März werfen britische Flugzeuge 782 t Bomben auf Nürnberg.

9.3.1943
Generalfeldmarschall Erwin Rommel verlässt von der tunesischen Hafenstadt Sfax aus mit einem Flugzeug Afrika, das er nicht mehr wieder sehen sollte. Anstelle des erkrankten Erwin Rommel übernimmt Generaloberst Hans-Jürgen von Arnim die Führung der deutsch-italienischen „Heeresgruppe Afrika".
Nachtangriff der Royal Air Force auf München (500 t Bomben abgeworfen), Schloss Nymphenburg wird schwer beschädigt.
Drei in Marmagao (Portugiesisch-Indien) internierte deutsche Handelsschiffe werden durch britische Kommandos der „Calcutta Light Horse" in einer SOE-Geheimaktion zerstört, um die Funkmeldungen über alliierte Schiffsbewegungen an die deutschen U-Boote im Indischen Ozean zu beenden.
In Bremen treten verschiedene Behördenleiter zur Beratung über die "Leistungssteigerung der ausländischen Arbeitskräfte und Kriegsgefangenen" zusammen.
In Berlin findet eine Konferenz des Widerstandskreises »Brüderliche Vereinigung der Kriegsgefangenen« statt.
Italien beschließt, alle im Krieg gefallenen Soldaten nach dem Todesdatum ein Jahr lang als lebend zu betrachten, damit die Angehörigen so lange noch die vollen Bezüge erhalten können.
Bei einem Partisanenüberfall auf das deutsche Offizierskasino in der französischen Stadt Lille werden 22 Wehrmachtsangehörige getötet.
Im KZ Lublin-Majdanek stirbt der deutsch-jüdische Maler, Grafiker und Bildhauer Otto Freundlich im Alter von 64 Jahren.

10.3.1943
Die deutsche Heeresgruppe Mitte räumt die sowjetische Stadt Bjeloi.
Aus seinem Hauptquartier „Werwolf" fliegt Adolf Hitler erneut ins Hauptquartier der Heeresgruppe Süd nach Saporoshje. In seiner Unterredung mit Generalfeldmarschall Erich von Manstein betont er: „(...) dass es völlig unmöglich sei, das Donez-Gebiet auch nur vorübergehend dem Feinde zu überlassen. Wenn wir dieses Gebiet verlören, dann würde unsere eigene Kriegsproduktion nicht mehr aufrecht zu erhalten sein (...)"
Nach seiner Rückkehr nach Winniza empfängt Adolf Hitler noch am selben Abend den aus Tunesien zurückgekehrten Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der vergeblich versucht, Hitler dazu zu bewegen, ihm auch weiterhin die Führung der Heeresgruppe Afrika zu überlassen und einer Räumung des größten Teils von Tunesien durch die deutschen Truppen zuzustimmen.
Das Repräsentantenhaus der USA stimmt dafür, daß Lease-Lend-Programm (Leih- und Pachtgesetz) fortzusetzen. Der Senat stimmt am 11. März ebenfalls dafür.
Die Arbeitszeit für Beamten im Deutschen Reich wird auf 53 bzw. 56 Stunden pro Woche heraufgesetzt.
In Rotenburg/Wümme stirbt im Alter von 78 Jahren der deutsche Maler Otto Modersohn.

11.3.1943
Adolf Hitler verleiht Generalfeldmarschall Erwin Rommel als 6. Soldat der Wehrmacht das „Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
Im Führerhauptquartier „Werwolf" trifft Reichsmarschall Hermann Göring ein, der von einem Besuch in Rom zurückkehrt. Er gibt Adolf Hitler ein günstigeres Bild über die Lage in Nordafrika als zuvor Rommel. Es wird vereinbart, dass Tunesien unter allen Umständen gehalten werden soll.
Angehörige des Kreises um den jugoslawischen Partisanenführer Josip Broz Tito, darunter Milovan Djilas, nehmen Kontakt zur deutschen Wehrmacht auf, um über einen Gefangenenaustausch zu verhandeln.
Bei einem britischen Terrorangriff auf Stuttgart in der Nacht zum 12. März kommen 112 Menschen ums Leben; 386 Zivilisten werden verletzt.
Die deutsche Luftwaffe fliegt einen Jagdbomberangriff auf Hastings und einen Nachtangriff mit 50 Flugzeugen auf Newcastle.

12.3.1943
Die Murmansk-Konvois werden aufgegeben. Alle geplanten Konvois in diesem Sommer werden wegen alarmierenden Berichten, daß der Schlachtkreuzer „Scharnhorst" zu dem Schlachtschiff „Tirpitz" und dem Schweren Kreuzer „Lützow" in Norwegen dazu gestoßen ist, von der britische Admiralität eingestellt.
An der Ostfront räumt die deutsche Heeresgruppe Mitte die Stadt Wjasma, die von den Sowjets besetzt wird.
Durch Erlass verlegt Adolf Hitler den diesjährigen „Heldengedenktag" auf den 21. März, um die Rückeroberung von Charkow abzuwarten.
Das SS-Unternehmen Ostindustrie GmbH wird gegründet. Jüdische Häftlinge sollen dort als Arbeitskräfte eingesetzt werden.
Ein Streik der Turiner Rüstungsarbeiter, mit dem sie für "Frieden und Freiheit" demonstrieren, führt nur zu schwachen Reaktionen der italienischen Behörden.
Der britische Außenminister Robert Anthony Eden konferiert in Washington mit US-Präsident Franklin D. Roosevelt und dessen Generalstabschef Admiral William D. Leahy über die Kriegssituation im Pazifik.

13.3.1943
In der Nacht vom 12. zum 13. März greifen 384 britische Terror-Bomber abermals Essen, Bottrop und Duisburg an.
Reichskanzler Adolf Hitler gibt den ersten Operationsbefehl für das Unternehmen »Zitadelle«, eine deutsche Offensive an der Ost-Front im Raum Kursk, heraus.
Adolf Hitler fliegt von seinem Hauptquartier „Werwolf" bei Winniza wieder in die „Wolfsschanze" bei Rastenburg in Ostpreußen zurück. Auf dem Rückflug besucht er das Hauptquartier der Heeresgruppe Mitte bei Smolensk und hat hier Besprechungen mit Generalfeldmarschall Günther von Kluge. Auf dem Weiterflug Hitlers scheitert ein Sprengstoffattentat von den Verrätern Oberleutnant Fabian von Schlabrendorff und Oberst Henning von Tresckow, die in Smolensk eine Zeitbombe in die Condor-Maschine Hitlers schmuggelten. Jedoch versagt die Zündung der Bombe und der Führer erreicht unversehrt sein Hauptquartier.
Das jüdische Ghetto in Krakau wird aufgelöst.
Der Generalgouverneur Hans Frank schickt in Krakau den 1.000.000sten Arbeiter auf die Reise ins Deutsche Reich und überreicht ihm eine goldene Taschenuhr.
Im US-amerikanischen Boca Grande stirbt 75jährig der Bankier John Pierpont Morgan der Jüngere, Finanzier der Alliierten im Ersten Weltkrieg.

14.3.1943
SS-Truppen nehmen Charkow, das erst am 16. Februar von den Russen besetzt worden war, wieder ein. Noch am gleichen Tag verleiht Adolf Hitler telefonisch dem SS-Obengruppenführer und General der Waffen-SS Sepp Dietrich, Kommandeur der „Leibstandarte SS Adolf Hitler", als 26. Soldat der Wehrmacht das „Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
In Gegenwart der Feldmarschälle Albert Kesselring und Wilhelm Keitel hält Großadmiral Karl Dönitz Vortrag über die Seekriegslage, wobei in erster Linie die Versorgung des „Brückenkopfes Tunesien" erörtert wird, wofür auch die Italiener alle ihre Kriegsmittel einsetzen müssten.
Adolf Hitler sendet Glückwünsche zum slowakischen Nationalfeiertag an Josef Tiso und verleiht ihm das Goldene Großkreuz des Ordens vom deutschen Adler.
Die Presse veröffentlicht als Spruch des Tages das Wort Adolf Hitlers: „Die ganze Nation ist jetzt angetreten. Und ich weiß: In dem Augenblick, in dem das Kommando erschallt „Tritt gefasst!", wird Deutschland marschieren."
Die mit 5440 kg bislang schwerste alliierte Bombe des Krieges zerstört einen Viadukt bei Bielefeld.

15.3.1943
Der Oberbefehlshaber West, Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, übermittelt Meldungen der „Abwehr" über eine geplante Flucht des Marschalls Philippe Petains nach Nordafrika, worauf Adolf Hitler alle Flugplätze in der Umgebung von Vichy unbrauchbar machen lässt.
Belgien muss 28.000 Metallfacharbeiter für den Arbeitseinsatz im Deutschen Reich stellen; weitere 22.000 müssen die Niederlande aufbringen.
Die neue Arbeitsparole der Deutschen Arbeitsfront lautet: "Keine Stunde Leistungsverlust durch Unfall."
Laut Anordnung der Reichsstelle Kleidung dürfen bis zum 15. August im Deutschen Reich keine Filzhüte mehr verkauft werden; ausgenommen sind nur Trachtenhüte der einheimischen Bevölkerung.
Russische Flugzeuge bombardieren deutsche Pontonbrücken über den Fluss Don.
Die Deportation der Juden aus der griechischen Stadt Saloniki beginnt.
Der Truppentransporter „Empress of Canada" (21.500 t.) wird durch das italienische Unterseeboot „Leonardo da Vinci" vor der Küste Westafrikas versenkt.
Der südafrikanische Ministerpräsident Jan Christiaan Smuts setzt sich in einem Interview für die Entwaffnung der Achsenmächte nach dem Krieg zugleich aber für ihre Gleichstellung mit den Alliierten in anderen Bereichen, z. B. in wirtschaftlicher Hinsicht, ein.
Kardinal Spellman, der Erzbischof von New York und Militärvikar der US Army und US Navy, spricht über Rundfunk von Algiers aus zu den US-Streitkräften. Er beschreibt die amerikanischen Truppen als 'moderne Kreuzritter', welche 'das heilige Instrument unserer Sache' sein werden.

16.3.1943
Die deutschen Truppen an der Ostfront beenden die Räumung der Region um Rschew, Ghatsk und Wjasma.
Das deutsche U-600 (KpLt. Bernhard Zurmühlen) trifft 3 Schiffe mit einer einzigen Torpedosalve, wobei 'selbstsuchende Torpedos' (FAT) zum Einsatz kommen.
In der Neuen Reichskanzlei findet eine der „Chefbesprechung" genannten Kabinettsitzungen statt, wie immer ohne Hitler, der diesen Teil der Tagespolitik seit Jahren Hans Heinrich Lammers überlassen hatte.
Wegen zunehmender Bandentätigkeit verhängt die deutsche Besatzungstruppe über Savoyen (Frankreich) das Kriegsrecht.
Adolf Hitler bestimmt durch Erlass, dass das „Verwundetenabzeichen" auch an Männer, Frauen und Kinder verliehen werden kann, die Verletzungen durch feindliche Luftangriffe erlitten haben.
Die von Diktator General Francisco Franco Bahamonde 1942 neugeschaffene Volksvertretung Cortes de España tritt zu ihrer ersten Sitzung zusammen.
Im Deutschen Reich wird eine Verordnung über die Normung von Särgen erlassen; für einen Erdsarg der Kategorie 1 darf höchstens 0,11 Kubikmeter Holz verbraucht werden.

17.3.1943
Es wird bekannt gegeben, dass Adolf Hitler Professor Wilhelm Kreis als „einer der größten Baumeister der Gegenwart" zum 75. Geburtstag den „Adlerschild des Deutschen Reiches" verliehen habe für seine Aufgabe bei der Neugestaltung der Reichshauptstadt und der Kriegerfriedhöfe, die „Heldenmäler" dieses Krieges.
In Frankreich wird die Entfernung aller Halbjuden aus dem kulturellen Bereich angeordnet.
Das bulgarische Parlament spricht sich einstimmig gegen die Deportation der Juden des Landes aus.
Im Deutschen Reich wird die Festkraftstoffkarte eingeführt.
Die Japaner eröffnen einen Gegenangriff gegen die britischen und indischen Streitkräfte, welche an der Küste des Arakan-Gebirges vorrücken.

18.3.1943
Der Opportunist und Landesverräter, SS-Brigadeführer Ernst Freiherr von Weizsäcker (Vater vom späteren Bundespräsident Richard von Weizsäcker) wird neuer deutscher Botschafter beim Vatikan.
Großadmiral Karl Dönitz kehrt aus Rom zurück und berichtet Adolf Hitler über das Ergebnis seiner Unterredung mit Benito Mussolini und über die mit Italien erzielten Vereinbarungen.
Abends Abreise Adolf Hitlers mit dem Zug von der „Wolfsschanze" nach Berlin.
Aufgrund von Gerüchten über einen bevorstehenden deutschen Angriff werden alle Stäbe der schweizerischen Heereseinheiten auf ihre Kriegsstandards festgelegt. Dieser "Märzalarm" wird am 27. März wieder aufgehoben.
B-17 und B-24-Bomber greifen die U-Boot-Werft von Vegesack bei Bremen an und treffen massive deutsche Jagdabwehr.
Im Libanon wird eine provisorische Regierung mit Dr. Ayoub Tabet als Präsident gebildet.
In Klagenfurt wird der Film "Kohlhiesels Töchter" mit Heli Finkenzeller u.a. uraufgeführt.

19.3.1943
Adolf Hitler besichtigt in Begleitung von Albert Speer und hohen Wehrmachtsoffizieren die 80 cm Kanone „Dora" in Rügenwalde, wo zwei so genannte Vorführungsschüsse abgegeben werden. Das Gerät war zur Überarbeitung von Leningrad zurückverlegt worden.
Adolf Hitler bittet abends Joseph Goebbels zu Gesprächen. Das wichtigste Thema ist der Luftkrieg. Goebbels macht den Vorschlag in Zukunft bei „Luftangriffen auf England" nicht die Slums, sondern die Plutokratenviertel zu bombardieren.
US-amerikanische Terror-Bomber greifen Bremen an.
Die 8. britische Armee in Südtunesien greift die 1. italienische Armee in der Mareth-Stellung an. Die italienischen Truppen müssen zurückweichen.
Deutsche Flugzeuge setzen 'kreisende Torpedos' gegen die alliierte Schifffahrt im Hafen von Tripolis ein.
Der Pro-Vichy-Gouverneur von Französisch-Guayana tritt zurück.
Frank Nitti, berüchtigter Gangster und Kumpane von Al Capone, begeht Selbstmord.

20.3.1943
Vom Atlantik wird das Ende der größten Geleitzugschlacht des Krieges gemeldet, bei der deutsche U-Boote 140.482 Bruttoregistertonnen an gegnerischen Schiffen versenkt haben. Die Schlacht begann schon am 6. März.
Gegenüber dem Reichspropagandaminister Joseph Goebbels gibt Adolf Hitler seiner Genugtuung darüber Ausdruck, dass die meisten Berliner Juden bereits deportiert worden sind. Goebbels notiert dazu in seinem Tagebuch: "Jedenfalls werden die Juden die Verlierer dieses Krieges sein, so oder so."
Die polnische Exilregierung in London berichtet über Morde an Juden im Zuge der Räumung von Ghettos.
In Spanien muss infolge der Treibstoffknappheit der Passagierdienst auf den inländischen Flugrouten eingestellt werden.

21.3.1943
Zum „Heldengedenktag" hält Adolf Hitler eine Rede im Lichthof des Berliner Zeughauses, in der er erklärt, dass es gelungen sei, „nunmehr endgültig die Krise, in die das deutsche Heer - durch ein unverdientes Schicksal -gestürzt worden war, zu überwinden, die Front zu stabilisieren und jene Maßnahmen einzuleiten, die den vor uns liegenden Monaten wieder den Erfolg bis zum endgültigen Sieg sichern sollen" Nach seiner Rede besichtigt Hitler noch eine Sonderausstellung im Zeughaus, in der Bilder und Trophäen vom Mittelabschnitt der Ostfront gezeigt werden. Da Hitler nur zwei Minuten bleibt, missglückt ein zweiter Attentatsversuch, den Oberst Rudolf-Christoph Freiherr von Gersdorff vorbereitet hatte. Er wollte Hitler und die anwesende Führungsspitze, darunter Hermann Göring, Heinrich Himmler, Wilhelm Keitel und Karl Dönitz, mit zwei Clam-Haftminen, die er in den Manteltaschen trug, in die Luft sprengen und dabei sein Leben opfern. Warum er es nicht getan hat, oder ob er es wirklich vor hatte, lässt sich nur mutmaßen.
Adolf Hitler empfängt in der Reichskanzlei Sepp Dietrich und überreicht ihm das „Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes" für die Wiedereroberung von Charkow. Danach verlässt Hitler Berlin in Richtung München.
In einer langen Rede an das britische Volk setzt sich Premierminister Winston Churchill mit der Ordnung der Welt nach Kriegsende auseinander.
Im Deutschen Reich wird die Schließung von Einzelhandelsgeschäften wegen Urlaub des Personals untersagt.
Nach der Einnahme Belgorods am Oberlauf des Sewerski Donez, klingt die Offensive der deutschen Heeresgruppe Süd an der Ostfront ab.
Die britische 8. Armee greift die 'Afrikanische Maginot-Linie' an, welche die Achsenstreitkräfte entlang der Tunesisch-Libyschen Grenze halten. Das Neuseeländische Korps führt einen Umgehungsangriff durch.
In England können, nachdem sie über 5 Monate einen Tunnel gegraben haben, 21 IRA-Männer aus dem Gefängnis Londonderry ausbrechen. 15 erreichen Irland und werden interniert.

22.3.1943
Adolf Hitler besucht das Atelier von Gerdy Troost in München und begibt sich dann auf den Berghof am Obersalzberg, wohin auch das Hauptquartier verlegt wird.
Unter bulgarischer Mithilfe beginnt die Deportation von rund 12 000 Juden aus Thrakien und Makedonien.
Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, erlässt eine Verordnung über den stärkeren Einsatz der deutschen Studenten im »totalen Krieg«.
Im Konzentrationslager Auschwitz wird wegen der letzten Typhus-Epidemie ein weiteres Krematorium in Betrieb genommen.
Mosquito-Jagdflugzeuge der Royal Air Force schießen 2 deutsche Ju 88 über dem Golf von Biscaya ab
In Breslau wird der Film "Gefährtin meines Sommers" mit Anna Dammann u.a. uraufgeführt.

23.3.1943
Großadmiral Karl Dönitz fordert die Gleichrangigkeit vom U-Boot-Programm und vom Panzerprogramm. Er ordnet die Erhöhung der monatlichen U-Boot-Produktion für die deutsche Kriegsmarine auf 30 Boote des Typs VII an, und er einigt sich mit dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, auf eine zusätzliche monatliche Stahlzuteilung in Höhe von 40.000 t für den deutschen Schiffbau.
279 britische Bomber werfen in einem Flächenbombardement 906 Tonnen Bomben auf die französische Stadt St. Nazaire.
In Nordafrika drängt ein deutscher Gegenangriff bei Mareth die britische 8. Armee zurück.
Das Truppentransportschiff „Windsor Castle" wird durch He 111-Torpedobomber vor Algerien im Mittelmeer versenkt.
Fritz Sauckel, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz, fordert den stärkeren Einsatz von Frauen im Werksluftschutz.
Aus den Wahlen zum dänischen Parlament gehen die Sozialdemokraten mit 66 von 149 Mandaten als Sieger hervor.

24.3.1943
In einer Rede vor dem britischen Oberhaus fordert William Temple, der Erzbischof von Canterbury, die Regierung zu Maßnahmen gegen die Judenvernichtung im Deutschen Reich und in den von ihm besetzten Gebieten auf.
Bei einem Jagdbomberangriff auf Ashford werden 8 deutsche Angreifer über Nordengland und Südschottland abgeschossen.
In Hessen-Nassau wird ein Aufruf erlassen, den Rüstungsarbeitern Fahrräder zur Verfügung zu stellen, damit sie schneller zur Arbeit kommen.
Das Schauspiel "Das heilige Experiment" des Österreichers Fritz Hochwälder wird in Biel uraufgeführt.

25.3.1943
Das Befreiungskomitee des früheren Sowjetgenerals Andrej A. Wlassow, der sich in deutscher Kriegsgefangenschaft befindet, fordert das russische Volk zum Sturz seiner Regierung auf.
Die UdSSR und Japan verlängern das 1928 zwischen beiden Ländern abgeschlossene Fischereiabkommen.
Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten stirbt in Berlin im Alter von 55 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Adolf Hitler ordnet ein „Staatsbegräbnis" an.
Die repatriierten Überlebenden der versenkten britischen Kriegsschiffe „Sikh", „Oswald", „Tempest", „Cachalot" und P.32 treffen in Alexandria ein.
Die britische Luftwaffe bombardiert die Vororte von Rom.

26.3.1943
Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop fordert die finnische Regierung in Helsinki vergeblich auf, eine verbindliche Erklärung darüber abzugeben, dass das Finnland nicht ohne deutsche Zustimmung, eigene Waffenstillstands- oder Friedensverhandlungen mit der sowjetischen Regierung aufnehmen werde.
In einer geheimen Denkschrift an die deutschen Generäle und andere Einflussträger, fordert der deutsche Landesverräter Carl Friedrich Goerdeler einen Staatsstreich.
In den USA wird eine oberste Verwaltungsbehörde für die Produktion und für die Verteilung von Lebensmitteln eingerichtet.
Die jüdische Lyrikerin Gertrud Kolmar wird aus Berlin deportiert und ist seitdem verschollen.
Bei den Kommandanteninseln kommt es zu einer schweren Kreuzerschlacht zwischen US-amerikanischen und japanischen Geschwadern.

27.3.1943
Die 8. britische Armee (LtGen. Bernard Law Montgomery) in Südtunesien erzielt einen Durchbruch durch die Stellungen der 1. italienischen Armee. Die 34. US-Infanterie-Division, unter dem Kommando von Generalmajor Charles Ryder, unternimmt einen erfolglosen Sturmangriff auf den Fondouk-Paß in Tunesien.
Der Geleitflugzeugträger „Dasher" geht in der Clyde-Mündung bei einem Unfall durch eine Explosion von Flugzeugbenzin und nachfolgendem Brand verloren.
Das Kriegswinterhilfswerk im Deutschen Reich führt Sammlungen unter dem Motto "Schaffende sammeln Schaffende geben" durch.
In Göttingen werden zwei Jugendliche, die aus der Weser mehr als einen Zentner Fische unter Einsatz gestohlener Handgranaten gefischt hatten, zu Gefängnisstrafen verurteilt.

28.3.1943
Die 8. britische Armee erobert Mareth-Linie zwischen den Städten Medenine und Gabès. Die Achsen-Streitkräfte geben die Mareth-Stellung auf.
213 britische Bombern werfen 667 Tonnen Bomben auf St. Nazaire und vernichten über die Hälfte der Gebäude in der Stadt. 8 Bomber werden abgeschossen.
In Rotterdam werden Ende März 1943 mehrfach Wohngebiete durch alliierte Terrorbomber zerstört.
Ein deutscher Munitionsfrachter fängt im Hafen von Neapel Feuer und explodiert unter zahlreichen Verlusten.
Niederländische Widerstandskämpfer verüben einen Brandanschlag auf das Bevölkerungsregister von Amsterdam.
Der 1873 geborene russisch-US-amerikanische Komponist, Pianist und Dirigent Sergei W. Rachmaninow stirbt in seinem Haus in Beverly Hills bei Los Angeles.                

29.3.1943
Führer unf Reichskanzler Adolf Hitler legt fest, dass in Wien im Laufe der nächsten Zeit drei Flaktürme zum Schutz des Stadtzentrums errichtet werden.
Beim Staatsbegräbnis für den Reichssportführer und SA-Obergruppenführer Hans von Tschammer und Osten hält Joseph Goebbels in der Reichskanzlei die Gedenkrede und legt den Kranz des Führers nieder.
Beim Staatsakt für den verstorbenen deutschen Botschafter in Madrid, Hans Adolf von Moltke, spricht Joachim von Ribbentrop im Breslauer Landeshaus und legt den Kranz des Führers nieder.
Adolf Hitler befiehlt die Vorbereitung des eventuellen Einsatzes deutscher Truppen in Bulgarien.
Reichsführer SS Heinrich Himmler befiehlt die Deportation aller niederländischen Sinti ins Konzentrationslager Auschwitz.
Drei russische Unterseeboote greifen 2 deutsche Geleitzüge vor Norwegen an, wobei 1 Dampfer versenkt wird.
Britische und indische Truppen ziehen sich aus dem Arakan-Gebirge in Burma zurück.
Im Deutschen Reich tritt die Sommerzeit in Kraft.

30.3.1943
Die Geheime Staatspolizei erlässt den Befehl zur Überführung sozialdemokratischer und kommunistischer Funktionäre aus der Justiz-Haft in Konzentrationslager.
Nach dem Bericht des OKW ist es deutschen, italienischen und kroatischen Truppen in Süd-Kroatien „in wochenlangen Kämpfen gelungen, eine von Sowjetrussland angezettelte kommunistische Aufstandsbewegung" zu zerschlagen. Allerdings konnte bei dieser Unternehmung Tito und sein Hauptquartier nicht ausgehoben werden.
Die Besatzung des deutschen Blockadebrechers „Regensburg" opfert sich selbst auf, als das Schiff in der Dänmark-Strasse vom englischen Kreuzer HMS Glasgow abgefangen wird (nur 6 Überlebende).
In der Schweiz gehen wieder mehrere Gerichtsverfahren wegen Landesverrat zu Ende; zwei der 13 Verurteilten werden mit dem Tode bestraft.
Laut Pressemeldungen wird die Anfertigung von Dauerwellen im Deutschen Reich einheitlich gestattet. Ihr Verbot hatte den Berichten zufolge unter den Frauen "mürrische Unzufriedenheit" ausgelöst. Selbst Eva Braun beschwerte sich bei Adolf Hitler über das Verbot, der es dann zurück nahm.
Als Gegenleistung für den Kriegseintritt an der Seite Japans am 9. Januar erhält die chinesische Regierung mit Sitz in Nanking entschädigungslos die japanischen Konzessionen in Hankow, Tientsin, Shasi, Sütschou, Hangtschou und Amoy sowie die Polizei- und Verwaltungsrechte in diesen Küsten- und Binnenhäfen.

31.3.1943
Führer Adolf Hitler empfängt in Berlin den bulgarischen König Boris III. zu einer »langen und herzlichen Aussprache«
Der 29 Jahre alte Generalmajor Dietrich Peltz, ein großer Taktiker und Stuka-Ass, wird zum "Angriffsführer England" ernannt - in einem Versuch, die erlahmte Offensive der Luftwaffe gegen Großbritannien neu zu beleben.
Ein US-amerikanischer Bombenangriff auf die niederländische Stadt Rotterdam fordert 180 Menschenleben; 20 000 Einwohner werden obdachlos.
In New York wird das Musical "Oklahoma!" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein uraufgeführt.

Handelsschiffs-Verluste im März 1943: 92 alliierte Schiffe mit zusammen 538.695 Tonnen im Atlantik, 28 alliierte Schiffe mit 154.694 Tonnen in anderen Gewässern.
31 Schiffe der Achsenmächte mit 96.763 Tonnen im Mittelmeer, 37 japanische Schiffe mit 147.540 Tonnen im Pazifik. 13 U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 17 deutsche U-Boote verloren), 26 neue U-Boote in Dienst gestellt, 412 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Ein torpedierter alliierter Tanker sinkt im Atlantik

In Rotterdam werden Ende März 1943 mehrfach zivile Ziele durch alliierte Terrorbomber zerstört. Durch die sorgsam geplante und rücksichtslos durchgeführte Inbrandsetzung der Wohnviertel und Innenstädte durch Engländer und Amerikaner wurden viele Hunderttausende Zivilisten, vor allem Frauen, Greise und Kinder, verwundete Soldaten in den Heimatlazaretten, erschlagen, verbrannt, erstickt oder zerfetzt. Hitler hat während der Zeit, in der er überlegene Macht in der Luft besaß, bemerkenswert gezögert, sie voll gegen die feindlichen Städte zu entfesseln. Er versuchte wiederholt, während er sich auf dem Gipfel seiner Macht befand, einen Waffenstillstand in der Bombardierung von Städten zu erreichen.

In Rotterdam werden Ende März 1943 mehrfach zivile Ziele durch alliierte Terrorbomber zerstört. Durch die sorgsam geplante und rücksichtslos durchgeführte Inbrandsetzung der Wohnviertel und Innenstädte durch Engländer und Amerikaner wurden viele Hunderttausende Zivilisten, vor allem Frauen, Greise und Kinder, verwundete Soldaten in den Heimatlazaretten, erschlagen, verbrannt, erstickt oder zerfetzt. Hitler hat während der Zeit, in der er überlegene Macht in der Luft besaß, bemerkenswert gezögert, sie voll gegen die feindlichen Städte zu entfesseln. Er versuchte wiederholt, während er sich auf dem Gipfel seiner Macht befand, einen Waffenstillstand in der Bombardierung von Städten zu erreichen.

APRIL 1943

1.4.1943
Auf dem Obersalzberg empfängt Adolf Hitler den Oberbefehlshaber der an der Ostfront eingesetzten 8. italienischen Armee, Generaloberst Italo Gariboldi, und verleiht ihm das „Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
Der ungarische Ministerpräsident Nikolaus Kállay von Nagy-Kálló trifft zu einem dreitägigen Besuch in Rom ein, wo er den italienischen Ministerpräsidenten und Duce Benito Mussolini für einen Separatfrieden gewinnen will.
Der italienische Blockadebrecher „Pietro Orseolo" wird vor Spanien durch englische Beaufort und Beaufighter Torpedoflugzeuge angegriffen, aber die sichernden deutschen Zerstörer schießen 5 Flugzeuge ab.
Generalfeldmarschall Erwin Rommel zieht sich in sein Haus in Wiener Neustadt zurück, was offiziell verschwiegen wird.
Der als Osterbotschaft von Pfarrer Hermann Diem verfasste "Münchner Laienbrief" verurteilt die Judenverfolgung durch das nationalsozialistische Regime.
Das Orchester der Staatsoper Dresden wird neben den Berliner Philharmonikern und der Preußischen Staatskapelle als drittes Orchester in die "Sonderklasse der Klangkörper" im Deutschen Reich aufgenommen.
In Berlin wird "Das Schloss Dürande" von Othmar Schoeck nach der Novelle von Joseph von Eichendorff uraufgeführt.
Der Film "Karneval der Liebe" mit Johannes Heesters u.a. wird in Königsberg uraufgeführt.

2.4.1943
Adolf Hitler verleiht dem Oberbefehlshaber der 9. Armee Generaloberst Walter Model, als 26. Soldat, das „Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
In München wird der Film "lch vertraue dir meine Frau an" mit Heinz Rühmann u.a. uraufgeführt.
Im Pazifik bombardieren US-Flugzeuge die Aleuten-Inseln Kiska und Attu, die zum US-Bundesstaat Alaska gehören.
Die britische Luftwaffe bombardiert in der Nacht zum 3. April die französischen Städte Saint-Nazaire und Lorient.

3.4.1943
Die Rote Armee tritt zu einem neuen Angriff gegen den von deutschen Truppen gehaltenen Kuban-Brückenkopf an.
Britische Bomber greifen in der Nacht zum 4. April Essen - unter anderem die dortigen Krupp-Werke - an; 118 Menschen finden den Tod. Spitfire-Jagdflugzeuge, welche von US-Piloten geflogen werden, vernichten eine Stuka-Staffel über Tunesien. Deutsche FW 190 Jagdbomber greifen das südenglische Seebad Eastbourne an.
Adolf Hitler empfängt auf dem Berghof in Anwesenheit von Joachim von Ribbentrop König Boris III. und hat mit ihm „eine lange und herzliche Aussprache".
Für die Volksdeutschen in Kroatien wird der "totale Kriegseinsatz" angeordnet; alle wehrfähigen Männer der Jahrgänge 1908 bis 1925 werden eingezogen.
Für gewerbliche Verbraucher von Brennstoffen im Deutschen Reich werden künftig Verbrauchshöchstmengen festgesetzt.
Adolf Hitler verlangt verstärkten Flakschutz für die Reichswerke „Hermann Göring" in Linz.

4.4.1943
Ein britischer Angriff auf die Renault-Werke in Billancourt bei Paris fordert 228 Menschenleben, 500 Personen werden verletzt. Die US-Luftwaffe greift die süditalienische Stadt Neapel an; 221 Menschen kommen ums Leben.
Adolf Hitler fährt in Begleitung von Albert Speer, Karl Brandt, Heinrich Hofmann und Hermann Giesler nach St. Florian bei Linz, um ein Gemälde zu besichtigen, das für einen Flügelaltar im Augustiner-Chorherrenstift gemalt worden war. In Linz bespricht Hitler aktuelle und künftige Bauprojekte.
Der Chef der Regierung in Vichy, Philippe Pétain, greift die USA und Großbritannien wegen der Bombardierung französischer Städte an.
Die Franzosen Leon Blum, Edouard Daladier und Maurice-Gustave Gamelin, zeitweise Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Frankreich, werden nach Buchenwald in das Sonderlager Fichtenhain für prominente Insassen verbracht.
Die Betriebsführer im Deutschen Reich werden aufgefordert die meisten Akten und Geschäftsunterlagen, die älter als fünf Jahre sind, der Altpapierverwertung zuzuführen.

5.4.1943
Hohe Verluste beenden die Angriffe der Rote Armee gegen den von deutschen Truppen gehaltenen Kuban-Brückenkopf ein.
Ein schwerer Bombenangriff der US-Luftwaffe auf die belgische Stadt Antwerpen fordert 2.130 Menschenleben, 600 Zivilisten werden verletzt.
577 RAF-Terror-Bomber greifen nachts Kiel an. Brennende Köder-Feuerstellen lenken den Angriff ab, 12 Bomber werden abgeschossen. Amerikanische P-38 Lightning Jäger schießen 14 Ju 52 Transportflugzeuge über der tunesischen Küste ab.
Albert Ganzenmüller und Günther Wiens, die die grundsätzlichen Planungsunterlagen für die Breitspurbahn Adolf Hitlers erarbeitet und die Fahrzeugentwürfe erstellte, halten Vortrag bei Hitler. Hitler sah die Breitspurbahn primär in der Verbindung mit seinen Großbauten in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München und Linz. Hitler erklärt die Breitspurbahn als „kriegswichtig" und ordnet an, dass daran weiter gearbeitet werden müsse.
Um zu verhindern, dass sie das Land verlassen und eine Exilregierung bilden, werden mehrere inhaftierte französische Politiker von Frankreich ins Deutsche Reich gebracht.
Die deutschen Widerstandskämpfer Hans von Dohnanyi, Dietrich Bonhoeffer und Joseph Müller sowie deren Frauen werden von der Geheimen Staatspolizei verhaftet. Die Verhafteten gehören zur Widerstandsgruppe um Generalmajor Hans Oster und Generaloberst Ludwig Beck. Oster, der unter Verdacht geraten ist, wird wegen Devisenvergehen unter Hausarrest gestellt und wenige Tage später aus seiner Stellung in der Abwehr entlassen.
Der deutsche Kunsthandwerker, Maler, Grafiker und Architekt Bernhard Pankok stirbt 70jährig in Baiersbrunn (Isartal).

6.4.1943
Die deutschen Truppen an der Ostfront beginnen mit dem Unternehmen »Neptun«, einem Angriff auf den sowjetischen Landestützpunkt am Myschako-Berg südlich von Noworossisk.
Die 8. britische Armee unter Montgomery tritt zum Angriff gegen die deutsch-italienische Armee am Wadi Akarit in Südtunesien an und durchbricht die Linien der Achsenmächte südlich von Sfax, kann aber den Erfolg nicht ausnutzen.
Eine sowjetische Untersuchungskommission legt einen Bericht über "angebliche" Gräultaten von Nazis gegenüber russischen Soldaten, Zivilisten und Juden im Frontdreieck Reschew-Ghatsk-Wjasma vor und nennt namentlich 23 Täter.
Albert Speers Abrechnung für den Umbau des Atelierhauses des NS-Staatskünstlers Arno Breker ergibt Mehrkosten von über 90.000 RM, die durch den Dotationsfond Adolf Hitlers gedeckt wurden. Insgesamt wurden 540.655,95 RM verbaut.
In Marburg wird das „Institut für Nationalsozialistische Volkspflege" gegründet. Dort sollen „Volkspflegerinnen" von der Säuglingsschwester bis zur Jugendleiterin geschult werden.
Die Planungen für den "sozialen Wohnungsbau" nach dem Krieg im Deutschen Reich werden eingestellt.

7.4.1943
Mit dem Zusammentreffen von Teilen der 8. britischen Armee unter Generalleutnant Bernard Law Montgomery und des II. US-Korps unter General George S. Patton in Tunesien beginnt die Einschließung der deutsch-italienischen Heeresgruppe Afrika. Die britische 9. Brigade greift den Fondouk-Pass an.
Das britische Unterseeboot „Rorqual" und der Schnelle Minenkreuzer „Abdiel" legen Seeminenfelder vor Tunesien und behindern damit die Truppenkonvois der Achsenmächte.
Im Pazifik erfolgt ein massiver japanischer Luftschlag gegen die alliierte Schifffahrt vor der Salomon-Insel Guadalcanal. Der US-Zerstörer „Aaron Ward", HMNZS „Moa" und ein Tanker versenkt. Ein zweiter Tanker und mehrere Schiffe beschädigt.
Adolf Hitler empfängt auf dem Berghof den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Karl Dönitz, und verleiht ihm als 223. Soldaten das „Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes". Danach fahren sie zum Schloss Kleßheim.
Der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini trifft, mit seinem außenpolitischen Berater Guiseppe Bastianini, zu einem viertägigen Besuch bei Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in Schloß Kleßheim bei Salzburg ein, wobei Admiral Dönitz ebenfalls anwesend ist. Mussolini drängt vergeblich auf einen Separatfrieden im Osten.
Bolivien erklärt dem Deutschen Reich und seinen Verbündeten den Krieg.
John Maynard Baron Keynes of Tilton, Finanzberater der britischen Regierung legt ein Weißbuch über die Schaffung einer internationalen Clearing-Union nach dem Krieg vor. (Plan zu einer internationalen Vereinbarung für das Bankenwesen)

LINKS: Das Berliner Atelierhaus von Arno Breker, Hitlers Lieblingsbildhauer und Staatskünstler des Dritten Reiches. RECHTS: Das Schloss Kleßheim liegt vier Kilometer westlich des Stadtzentrums der Landeshauptstadt Salzburg. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler nutzte das Schloss ab 1938 für Staatsempfänge, Arbeitstreffen, Waffenschauen und Paraden, wenn er auf seinem privaten Anwesen, dem Berghof auf dem Obersalzberg weilte.                

LINKS: Das Berliner Atelierhaus von Arno Breker, Hitlers Lieblingsbildhauer und Staatskünstler des Dritten Reiches. RECHTS: Das Schloss Kleßheim liegt vier Kilometer westlich des Stadtzentrums der Landeshauptstadt Salzburg. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler nutzte das Schloss ab 1938 für Staatsempfänge, Arbeitstreffen, Waffenschauen und Paraden, wenn er auf seinem privaten Anwesen, dem Berghof auf dem Obersalzberg weilte.                

8.4.1943
In der Nacht zum 9. April bombardieren britische Terrorbomber Duisburg. Als Einflugschneise zum Ruhrgebiet erlebt Duisburg ab 1943 fast täglich Luftalarme. Generalleutnant Montgomerys 8. britische Armee erobert die tunesische Hafenstadt Sfax. Die Stadt erlitt viele schwere Beschädigungen im Zuge der Eroberung.
Eine Rationalisierungsschau in Berlin zeigt Einheitszahnbürsten, -bleistifte und -kinderwagen.
Die Gemeinschaft Schuhe im Deutschen Reich gibt Bezugsscheine für Großverbraucher und öffentliche Stellen für Schuhwerk aller Art heraus.
US-Präsident Franklin D. Roosevelt friert die Löhne ein und setzt für wesentliche Versorgungsgüter Preisobergrenzen fest.

9.4.1943
Die Britische 26. Panzer-Brigade stößt vom Fondouk-Pass nach Kairouan, 150 Kilometer südwestlich von Tunis, vor.
Kriegsgefangenen im Deutschen Reich die einen Arbeitsvertrag unterzeichnen, wird ein Frankreichurlaub gewährt. Die Aktion wird später abgebrochen, als im Mai von 8000 beurlaubten Gefangenen 2000 nicht zurückkehren.
Nach blutigen Auseinandersetzungen zwischen sowjetischen und iranischen Truppen wird über die Volksrepublik Aserbaidschan der Ausnahmezustand verhängt.
Das bisherige Gefangenenlager Lublin-Majdanek wird in ein Konzentrationslager umgewandelt.

10.4.1943
Die Britische 8. Armee unter dem Oberbefehl von Bernard Law Montgomery erobert den tunesischen Hafen von Sfax.
P-38 Lightning Jäger und B-25 Mitchell Bomber sprengen 2 große Formationen von deutschen und italienischen Transportflugzeugen über der Sizilianischen Strasse (etwa 20 abgeschossen). 84 B-24 Liberator Bomber greifen den Marinestützpunkt La Maddalena auf Sardinien an, wobei der Kreuzer „Trieste" sinkt und der Kreuzer „Gorizia" schwer beschädigt wird.
Benito Mussolini reist von Salzburg nach Rom zurück. In seinem Danktelegramm an Hitler betont er „die herzliche Verbundenheit in den Zielen und Handlungen" der beiden Achsenpartner.
Adolf Hitler sendet Glückwunschtelegramme an den bulgarischen Ministerpräsidenten Bogdan Filoff zum 60. Geburtstag und an Ante Pavelitsch zum kroatischen Nationalfeiertag.
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels besucht die besonders schwer bombengeschädigte Stadt Essen.
Die Rektoren und Gaustudentenführer im Deutschen Reich müssen in Zukunft alle Studierenden zum Arbeitseinsatz melden, die "nach Leistung und Haltung für ein Studium unter den erhöhten Anforderungen nicht geeignet erscheinen".

11.4.1943
In einer Unterredung mit Führer und Reichskanzler Adolf Hitler weist Großadmiral Karl Dönitz auf die wachsenden Verluste an deutschen U-Booten hin und fordert eine Steigerung der Werft-Kapazitäten für den U-Boot-Bau. Für die Bauprogramme von Unterseebooten und Kleinkampfschiffen benötige die Marine monatlich zusätzlich 30.000 Tonnen Stahl. Hitler erklärt Zusage.
Die Britische 1. Armee unter dem Befehl von Generalleutnant Sir Kenneth Anderson erreicht Kairouan als dritte Stadt in Tunesien. Patrouillen der Britischen 1. und 8. Armee treffen westlich von Kairuan aufeinander.
An der afrikanischen Atlantikküste legen 2 deutsche U-Boote Seeminen vor der marokkanischen Hafenstadt Casablanca.
Der Personenzugverkehr zwischen Moskau und Stalingrad (Wolgograd) wird wieder aufgenommen.
Aus Ersparnisgründen spielen in der ersten Runde der Deutschen Fußballmeisterschaft die Meister benachbarter Gaue gegeneinander.

12.4.1943
Die 8. britische Armee erobert die tunesische Stadt Sousse.
In Salzburg trifft der rumänische Staatsführer Ion Antonescu zu zweitägigen Besprechungen mit Adolf Hitler über die Kriegslage ein. Antonescu vertritt die Ansicht „Alle Kraft gegen den Osten" und befürwortet mit den Westmächten Kontakt aufzunehmen, was von Hitler abgelehnt wird.
Reichskanzleichef Hans Heinrich Lammers legt ein geheimes Gutachten über Korruption und Misswirtschaft im Generalgouvernement vor.
Adolf Hitler verfügt: „Reichsleiter Martin Bormann führt als mein persönlicher Sachbearbeiter die Bezeichnung: ,Sekretär des Führers'."
Die finnische Stadtbevölkerung wird zum Arbeitsdienst in der Land- und Forstwirtschaft eingezogen.
In Wien wird ein 47jähriger Mann als "Rundfunkverbrecher" zum Tode verurteilt.

13.4.1943
Am Kosegory-Hügel bei Katyn, 20 km westlich von Smolensk, werden Massengräber mit den Leichen von über 4.000 polnischen Offizieren entdeckt, die hier im Frühjahr 1940 vom sowjetischen NKVVD ermordet wurden.
Die 1. italienische Armee in Tunesien bezieht eine neue Verteidigungsstellung zwischen den Orten Enfidaville und Pont-du-Fahs.
US-Bomber greifen die Aleuten-Insel Kiska rund um die Uhr an.
Der norwegisch-englische Zerstörer „Eskdale" wird in der Nacht vom 13./14. April durch deutsche S-Boote vor der südenglischen Halbinsel The Lizard versenkt.
In den sechs größten Kinos von Moskau wird der britische Kriegsfilm "Sieg in der Wüste" gezeigt; dies ist das erste Mal, dass ein britischer Dokumentarkriegsfilm in sowjetischen Kinos aufgeführt wird.
Der deutsche Maler und Bildhauer Oscar Schlemmer stirbt im Alter von 54 Jahren an einer Herzlähmung in einem Sanatorium in Baden-Baden.

Das Massaker von Katyn:
Im Wald von Kozy Gory bei Katyn (westlich von Smolensk) haben deutsche Soldaten Massengräber mit den Leichen von mehr als 22.000 polnischen Offizieren und Soldaten entdeckt, die im Frühjahr 1940 von der sowjetischen Staatspolizei (NKWD) ermordet worden sind. Die Polnische Exilregierung in London, beantragt eine internationale Untersuchung durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf. Gegen dieses Vorhaben wehrte sich das Sowjet-Regime heftig und brach unter dem Vorwurf einer „Komplizenschaft mit Hitler" jeden Kontakt zu polnischen Exilanten ab. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz verweigerte allerdings, aufgrund der Proteste der Sowjetunion, seine Mitarbeit.

14.4.1943
Die Sowjets treten zu einem neuen Angriff gegen die 17. deutsche Armee am Kuban-Brückenkopf an. Die russische Luftwaffe bombardiert Königsberg und Danzig.
Deutsche Bomber greifen die britische Stadt Chelmsford (nordöstlich von London) an. Das Gefängnis gerät in Brand und die Kugellager-Fabrik wird getroffen.
Alliierte Streitkräfte drücken den Brückenkopf der Achsenstreitkräfte in Tunesien nun von 3 Seiten ein.
US-General Douglas MacArthur warnt vor einer möglichen japanischen Invasion Australiens.
Dem Oberbefehlshaber der bisher an der Ostfront eingesetzten 2. ungarischen Armee, Generaloberst Vitez Jany, verleiht Adolf Hitler das „Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes". Die ungarischen Truppen sind inzwischen aus dem Südabschnitt der Ostfront herausgezogen worden.
Hans-Ulrich Rudel, Staffelkapitän, erhält in der Reichskanzlei das „Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
Im Konzentrationslager Sachsenhausen nimmt sich Jakow J. Dschugaschwili, ein Sohn des sowjetischen Staatschefs Josef W. Stalin, das Leben.
Der britische Außenminister Robert Anthony Eden und US-Präsident Franklin Delano Roosevelt vereinbaren in Washington, daß Polen nach Kriegsende Ostpreußen erhalten soll; Roosevelt schlägt die Aussiedlung der dortigen deutschen Bevölkerung vor.

15.4.1943
Ein britischer Terrorangriff auf Stuttgart in der Nacht fordert 619 Menschenleben; 703 Personen werden verletzt.
In seinem »Operationsbefehl Nr. 6« erklärt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler seinen Entschluss, »als ersten der diesjährigen Angriffsschläge den Angriff »Zitadelle« durchzuführen«, eine Offensive der deutschen Truppen an der Ostfront bei Kursk. Operationsbeginn soll der 3. Mai sein, welcher später auf den 9. Mai verschoben wird.
Der Luftmarschall Arthur William Tedder wird Oberbefehlshaber sämtlicher alliierter Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum. ('Mediterranean Air Command')
Die Herstellung von Spielzeug im Deutschen Reich wird verboten, soweit dafür keine besonderen Herstellungsanweisungen vorliegen.

16.4.1943
Auf Schloss Kleßheim bei Salzburg trifft der ungarische Reichsverweser Admiral Nikolaus von Horthy in Begleitung von Generalstabschef Generaloberst Ference Szombathelyj zu zweitägigen Besprechungen mit Adolf Hitler ein, an denen auch Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel teilnehmen.
Deutsche Jagdbomber greifen in der Nacht zum 17. April London an, allerdings ohne großen Erfolg.
240 RAF-Nachtbomber werfen eine große Bombenladung in der Nähe der Irrenanstalt Dobrany in der Tschechei ab, welche sie versehentlich für die Skoda-Fabriken von Pilsen gehalten haben.
Der englische Zerstörer „Pakenham" wird von seiner Besatzung nach einem Gefecht mit den italienischen Torpedobooten „Cassiopaea" und „Cigno" (gesunken) vor Sizilien aufgegeben und verlassen.
Die Vichy-Regierung kündigt die Evakuierung der Kinder und der nicht unbedingt notwendigerweise anwesenden Zivilisten aus den Kanalhäfen an.
Die französischen Departements Martinique und Guadeloupe erklären sich zur Zusammenarbeit mit den USA bereit, weigern sich jedoch, eine Rebellion gegen die Regierung in Vichy zu unternehmen.
Das Sicherheitshauptamt in Berlin meldet die Verhaftung von 55 Mitgliedern der Jugend-Widerstandsgruppe „Edelweißpiraten" in Köln.
Der Ausschank und Verkauf von Bier an die italienische Bevölkerung wird ab sofort untersagt.
Der Film "Himmel, wir erben ein Schloss" mit Anny Ondra u.a. wird in München uraufgeführt.

17.4.1943
Deutsche Truppen treten zum Angriff gegen den sowjetischen Landekopf am Myschako-Berg südlich von Noworossisk an.
Ein US-amerikanischer Bombenangriff mit 115 B-17-Bombern auf Bremen trifft neben Wohnvierteln auch die Focke-Wulf-Werke. RAF-Nachtbomber verursachen große Brände in Catania auf Sizilien. Deutsche Bomber greifen die Hauptstadt Algeriens, Algier an.
Die polnische Exil-Regierung verlangt eine Untersuchung des Massakers von Katyn durch das Internationale Rote Kreuz. Der Antrag wird am 30. April auf Druck der sowjetischen Regierung auch von britischer Seite zurückgezogen.

18.4.1943
Die deutsche Heeresgruppe Mitte erhält den Befehl, den Rücktransport des II. italienischen Armeekorps in seine Heimat einzuleiten; damit ist der Einsatz italienischer Divisionen an der Ostfront beendet.
Alliierte Jäger der 9. US-Air-Force vernichten aus einem deutschen Transportverband für Tunesien 24 Flugzeuge des Typs "Ju 52" und zehn Begleitflugzeuge.
Die Sowjetregierung behauptet, das die sowjetische Verantwortung für das Massaker von Katyn eine Propagandalüge ist, und dass die Ausgrabung der Leichen ein gezielter Betrugsversuch der Gestapo ist.
Adolf Hitler verfügt eine Veränderung im diplomatischen Dienst. Der bisherige Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Freiherr Ernst von Weizsäcker, wird Botschafter beim Vatikan, der Gesandte Adolf von Steengracht wird neuer Staatssekretär. Hans-Heinrich Dieckhoff wird Botschafter des Deutschen Reichs in Madrid bei Francisco Franco.
Zwischen der Türkei und dem Deutschen Reich wird ein neues Wirtschaftsabkommen unterzeichnet.
Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, errichtet eine zentrale Organisation für Energieplanung im Deutschen Reich, um den steigenden Bedarf der Rüstungsindustrie an elektrischer Energie und Gas steuern und decken zu können.
Der Oberbefehlshaber der japanischen Flotte, Admiral Isoruku Jamamoto, wird während eines Fluges im Südpazifik von einem US-amerikanischen Jäger abgeschossen.

19.4.1943
Die Bermuda-Konferenz fand zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich in Hamilton/Bermuda statt. Es sollte geklärt werden was mit den jüdischen Flüchtlingen passieren sollte. Allerdings standen die Teilnehmer einer Masseneinwanderung europäischer Juden aus innerpolitischen Gründen sehr skeptisch gegenüber. Tatsächlich war diese Konferenz Höhepunkt der Bemühungen beider Nationen, alle nachdrücklichen Anstrengungen zur Rettung der europäischen Juden zu blockieren. Durch die nicht judenfreundliche Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten und Großbritanniens, blieb die Konferenz fast ergebnislos.
Bei Enfidaville in Tunesien treten die alliierten Truppen zur Großoffensive mit einem massiven Artillerieeinsatz gegen die deutsch-italienische Heeresgruppe Afrika an.
Auf dem Berghof empfängt Adolf Hitler in Gegenwart des Reichskommissars Josef Terboven, des Reichsministers Hans Heinrich Lammers, Heinrich Himmlers und des Reichsleiters Martin Bormann den norwegischen Ministerpräsidenten Vidkun Quisling zu einer Aussprache über „Fragen des europäischen Schicksalskampfes".
Im Prozess gegen mehrere Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" verkündet der Volksgerichtshof Todesurteile gegen die Münchner Wilhelm Graf, Kurt Huber und Alexander Schmorell.
Im Warschauer Ghetto kommt es zu einem bis zum 16. Mai dauernden Aufstand von bewaffneten Juden. Jürgen Stroop, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS und der Polizei, erhält von Heinrich Himmler den Auftrag, den Aufstand niederzuschlagen. Es befinden sich noch über 60.000 Juden im Ghetto.

Der Aufstand im Warschauer Ghetto

Der Aufstand im Warschauer Ghetto

Der Aufstand im Warschauer Ghetto

Der Aufstand im Warschauer Ghetto

Die BRD-Geschichts-Propaganda behauptet heute, der so genannte Aufstand im Warschauer Ghetto sei ein Aufstand der im Warschauer Ghetto lebenden Juden gewesen, welche auf diese Weise gegen ihren Abtransport in angebliche Massenvernichtungslager protestiert haben. Die neutralen Historiker sagen was anderes: Ab 1942 veröffentlichte die terroristische Untergrundbewegung des Warschauer Ghettos einen Bericht, in dem sie behauptete, von Ende Juli bis Anfang November seien "im Durchgangslager Treblinka innerhalb von drei Monaten zwei Millionen Juden in Dampfkammern ausgerottet worden." Schwer bewaffnete jüdische aber auch polnische Partisanenverbände, ausgerüstet durch unterirdische Gänge und durch die Kanalisation, lieferten sich im Ghetto ab dem 19. April mehrere Wochen erbitterte Gefechte mit der deutschen Ordnungsmacht. Die paramilitärisch organisierten Partisanenverbände unterstanden bei diesen Aktionen keinerlei kriegsrechtlichen Verpflichtungen. Am 16. Mai 1943 konnte der SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS und der Polizei, Jürgen Stroop, die Beendigung der Terroraktionen vermelden.                 

Die BRD-Geschichts-Propaganda behauptet heute, der so genannte Aufstand im Warschauer Ghetto sei ein Aufstand der im Warschauer Ghetto lebenden Juden gewesen, welche auf diese Weise gegen ihren Abtransport in angebliche Massenvernichtungslager protestiert haben. Die neutralen Historiker sagen was anderes: Ab 1942 veröffentlichte die terroristische Untergrundbewegung des Warschauer Ghettos einen Bericht, in dem sie behauptete, von Ende Juli bis Anfang November seien "im Durchgangslager Treblinka innerhalb von drei Monaten zwei Millionen Juden in Dampfkammern ausgerottet worden." Schwer bewaffnete jüdische aber auch polnische Partisanenverbände, ausgerüstet durch unterirdische Gänge und durch die Kanalisation, lieferten sich im Ghetto ab dem 19. April mehrere Wochen erbitterte Gefechte mit der deutschen Ordnungsmacht. Die paramilitärisch organisierten Partisanenverbände unterstanden bei diesen Aktionen keinerlei kriegsrechtlichen Verpflichtungen. Am 16. Mai 1943 konnte der SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS und der Polizei, Jürgen Stroop, die Beendigung der Terroraktionen vermelden.                 

20.4.1943
Adolf Hitler verbringt seinen 54. Geburtstag auf dem Berghof „ohne jegliche Feierlichkeiten oder Gratulationsempfänge". Über die Glückwünsche der inzwischen sehr zusammengeschmolzenen ausländischen Staatsoberhäupter wird nur summarisch und ohne Namensnennung eine Verlautbarung veröffentlicht.
Britische Terror-Bomber (mit 86 Flugzeugen) werfen 782 t Bomben auf das pommersche Stettin und Rostock.
Erster 'Störangriff' auf die deutsche Hauptstadt Berlin durch 11 Mosquito-Schnellbomber, von denen 1 verloren geht.
Die sowjetische Luftwaffe fliegt einen Angriff, auf das ostpreußische Tilsit wo es 24 Tote gibt.
Adolf Hitler ernennt seinen Begleitarzt, Hans-Karl von Hasselbach, zum Professor.
Die Unterstützung der USA nach dem Leih- und Pachthilfegesetz vom 11. März 1941 wird auf Saudi-Arabien ausgedehnt.
Vertreter der Essener Krupp-Werke sprechen bei Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß wegen der Errichtung eines Werkes auf dem Gelände des Konzentrationslagers vor.

21.4.1943
Der Angriff der deutschen Truppen gegen den sowjetischen Landekopf südlich von Noworossisk am Schwarzen Meer wird eingestellt.
Die deutsche Luftwaffe fliegt einen Nachtangriff auf Aberdeen, wobei ein Volltreffer in einen Luftschutzbunker schwere Verluste verursacht.
Reichsjustizminister Otto Georg Thierack weist alle Generalstaatsanwälte an polnische und jüdische Gefangene, die zur Entlassung aus Strafvollzugsanstalten anstehen, als Arbeitskräfte zur Einweisung in Konzentrationslager zu überstellen.
Schreiben Martin Bormann an Alfred Rosenberg: (...) der Führer wünscht, dass die durch ihren Stab (ERR) erfassten Kunstobjekte so bald wie möglich den Experten des Führers zur weiteren Behandlung übergeben werden".
Der japanischer Diplomat und Politiker Mamoru Schigemitsu löst Masayuki Tani ab und wird neuer japanischer Außenminister.
Der britische Außenminister Robert Anthony Eden beschwert sich in einer Rede vor dem Londoner Unterhaus über die Behandlung britischer Kriegsgefangener im Deutschen Reich.
Großbritannien warnt das Deutsche Reich vor einem Giftgaseinsatz.
Die USA gibt die Hinrichtung von US-amerikanischen Piloten durch Japan bekannt, die bei Luftangriffen auf Tokio abgeschossen worden waren.
In Berlin wird der Film "Symphonie eines Lebens" mit Harry Baur u.a. uraufgeführt.

22.4.1943
Alliierte Jäger schießen über Tunis 16 deutsche Transportflugzeuge ab, darunter die letzten hier verfügbaren Großtransporter »Me 323«.
Das Verwundetenabzeichen kann im Deutschen Reich ab sofort und rückwirkend vom 1. September 1939 auch an Zivilisten verliehen werden.
Die Lageberichte des Sicherheitsdienstes der Schutzstaffel (SS) melden einen verstärkten Besuch der deutschen Bevölkerung in den Kirchen.
In Frankfurt am Main wird der Film "Der kleine Grenzverkehr" mit Willy Fritsch u.a. uraufgeführt.

23.4.1943
Der slowakische Staatspräsident Jozef Tiso trifft auf dem Berghof bei Berchtesgaden mit Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zusammen.
Adolf Hitler empfängt Albert Speer zu einer Aussprache, ihm erklärt er, „er sei mehr denn je überzeugt, dass der totale Krieg die große Rettung sei".
Der Urlaubsanspruch für die in der deutschen Privatwirtschaft Beschäftigten wird auf 14 Tage begrenzt.
Adolf Hitler lässt eine allgemeine Danksagung für zahlreiche erhaltene Glückwünsche anlässlich seines Geburtstages veröffentlichen.
Nach einer versteckt ausgeführten Umgruppierung über 193 km hinter der Frontlinie in Tunesien, kann das 2. US-Korps mehrere bewaldete Höhenzüge in der Nähe von Mateur erobern und gegen starke Gegenangriffe halten. Generalleutnant McNair von der US-Army wird dabei schwer verwundet.
Der deutsche Physiker Max Planck vollendet sein 85. Lebensjahr.

24.4.1943
Die Alliierten treten in Tunesien zu einer Offensive an.
Die Japaner erneuern von Birma aus ihre Angriffe gegen Indien.
Das englische Unterseeboot „Sahib" wird vor Stromboli durch die italienische Korvette „Gabbiano" und einem deutschen Bomber versenkt.
Adolf Hitler gratuliert Erich Raeder in einem persönlichen Schreiben herzlichst zum Geburtstag.
Generaloberst Kurt Freiherr von Hammerstein-Equort, letzter Chef der Heeresleitung der Weimarer Republik, stirbt im Alter von 65 Jahren in Berlin-Dahlem.
Die IRA-Führer McAteer und Steele übernehmen die Kontrolle über das Broadway-Kino in Belfast und halten Propaganda-Reden ab. Anschließend entkommen sie und Lord Haw-Haw macht diesen Vorfall später über den deutschen Propaganda-Rundfunk bekannt.

25.4.1943
Eine ergänzende Verordnung zum deutschen Reichsbürgergesetz bestimmt, dass alle Juden, "Mischlinge ersten Grades" und "Zigeuner" nicht deutsche Staatsangehörige sind.
In Anerkennung der „heldenhaften Verteidigung von Demjansk" stiftet Adolf Hitler einen „Demjansk-Schild".
Auf Vorschlag Reichsminister Albert Speer hat der Führer zwei „verdiente Männer der Rüstung" zum Professor ernannt: den technischen Direktor der Rheinmetall-Borsig AG, Karl Wanninger, und den Leiter der Munitionskommission, Direktor Albert Wolff.
Der Belgier Marcel Kint gewinnt die über 250 km führende Radfernfahrt Paris- Roubaix in der Rekordzeit von 6:01,32 h (41,822 km/h).

26.4.1943
Ein britischer Terrorangriff mit 557 RAF-Bombern auf Duisburg in der Nacht zum 27. April fordert mindestens 80 Menschenleben, obwohl die überwiegende Mehrzahl das Ziel verfehlt.
In Nordafrika erobert die Britische 1. Armee, nach Artilleriegefechten über die ganze Nacht, den Longstop Hill und Djebel Bou Aoukaz.
Die UdSSR bricht ihre diplomatischen Beziehungen zur polnischen Exilregierung in London im Zusammenhang mit der Katyn-Affäre ab.

27.4.1943
In einer Besprechung mit dem Leiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Robert Ley, lehnt Adolf Hitler eine Angleichung der Frauenlöhne an die Gehälter der Männer mit der Begründung ab, dass "grundsätzlich nur der Mann verdiene".
Adolf Hitler empfängt den kroatischen Staatsführer Ante Pavelitsch zu einer Unterredung über die politische und militärische Lage.
Der Plan der deutschen Regierung, alle Amsterdamer Juden in Arbeits- und Konzentrationslager zu deportieren, wird als undurchführbar aufgegeben.
US-Truppen erstürmen in Tunesien den 'Sugar Loaf Hill' (Jebel Azag) in der Nähe von Mateur. Deutsche Panzer vertreiben die Briten aus Sidi Abdallah.

28.4.1943
Eine Kommission aus Gerichtsmedizinern aus elf europäischen Staaten (Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Rumänien, Schweden, Slowakei, Ungarn) begutachtete zwischen dem 28. und 30. April die bereits aufgedeckten Massengräber in Katyn und grub exemplarisch weitere Leichen aus dem Boden, auch um das Todesdatum zweifelsfrei festzustellen.
160 RAF-Bomber werfen im Golf von Biskaya und Häfen der Bretagne 458 Minen, und in der Nacht zum 29.4. bei Einsatz von 207 Bombern vor Helgoland, der Elbmündung sowie im Großen und Kleinen Belt insgesamt 595 Minen. 23 Bomber werden abgeschossen.
Deutsche Panzer greifen Djebel Bou Aoukaz an und zwingen bis zum 30. April die Briten, sich zurückzuziehen.
Haushaltsgegenstände aus Metall werden im Deutschen Reich in Zukunft nur noch gegen Bezugsscheine abgegeben.
In München wird eine Frau wegen Beihilfe zum Fluchtversuch eines französischen Kriegsgefangenen zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt.

29.4.1943
Die Sowjets treten erneut zum Angriff gegen den deutschen Kuban-Brückenkopf an.
Auf dem Berghof empfängt Adolf Hitler in Gegenwart von Joachim Ribbentrop und des italienischen Staatssekretärs für auswärtige Angelegenheiten, Guiseppe Bastianini, den französischen Regierungschef Pierre Laval zu einer Unterredung.
In den Niederlanden kommt es zu einem Generalstreik, nachdem Adolf Hitler befohlen hat, die im Mai 1940 entlassenen 300.000 Kriegsgefangenen zum Arbeitseinsatz zu internieren.
Reichsminister Albert Speer beauftragt den Reichsbaurat Carl Piepenburg, unter der Reichskanzlei den sogenannten „Führerbunker" zu bauen.
Die von Deutschland gebildete 11-köpfige internationale Medizinerkommission seziert 8 der polnischen Leichen und stellt in ihrem Bericht fest, daß die Russen das Massaker von Katyn im Frühjahr 1940 mit deutschen Handfeuerwaffen durchgeführt haben.
Die Presse im Deutschen Reich wird angewiesen, in Zukunft verstärkt antisemitische Hetze zu betreiben.
Der Film "Die Wirtin zum weißen Rößl" von Karl Anton u.a. mit Leny Marenbach wird in München uraufgeführt.

30.4.1943
In der Nacht zum 1. Mai werfen britische Terrorbomber 840 t Bomben auf Essen.
3 italienische Zerstörer werden vor Tunis bombardiert. Während des April konnten die Konvois der Achsenmächte noch 2.800 Soldaten, 18.690 t an Nachschubsgütern, 26 Geschütze und 46 Panzer trotz ununterbrochener alliierter Gegenmaßnahmen auf See und in der Luft nach Tunesien durchbringen.
Die britische und kanadische Royal Navy bilden 'Support Groups' (Unterstützungsgruppen) für Anti-U-Boot-Operationen.
Das deutsche U-515 versenkt 7 Schiffe aus dem Konvoi TS.37.
Adolf Hitler gratuliert Joachim von Ribbentrop zum 50. Geburtstag. Hans Heinrich Lammers kann Ribbentrop mitteilen, dass der Führer ihm eine steuerfreie Dotation von 500.000 RM gewährt habe.
Das Konzentrationslager Bergen-Belsen wird in Belsen, einem Ortsteil der Stadt Bergen im Kreis Celle (Provinz Hannover, heute Niedersachsen) errichtet.
Der Reichskommissar für die Niederlande, Arthur Seyß-Inquart, verhängt den Ausnahmezustand über mehrere niederländische Provinzen; am 1. Mai wird dieser auf das ganze Land ausgedehnt.

Handelsschiffs-Verluste im April 1943: 45 alliierte Schiffe mit zusammen 252.533 Tonnen im Atlantik, 19 alliierte Schiffe mit 92.147 Tonnen in anderen Gewässern. 34 Schiffe der Achsenmächte mit 101.996 Tonnen im Mittelmeer, 26 japanische Schiffe mit 132.724 Tonnen im Pazifik. 14 U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 17 deutsche U-Boote verloren), 26 neue U-Boote in Dienst gestellt, 421 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Operation »Mincemeat«: Das brit. U-Boot Seraph setzt einen als »Major Martin« bezeichnete Leichnam in der Uniform der Royal Marines und mit gefälschten Papieren versehen aus, der an die spanische Küste getrieben wird. Die Spanier finden den Leichnam und übergeben die Dokumente an deutsche Dienststellen. Beim OKW sollen »Major Martins« Begleitpapiere die Planungen für eine anglo-amerikanische Landung auf dem Peloponnes (Griechenland) vortäuschen und so von der tatsächlich geplanten Landeoperation auf Sizilien ablenken. Die Hoffnung, das OKW werde seine im Mittelmeerraum nur begrenzt vorhandenen gepanzerten Reserven in abseits Siziliens bzw. Süditaliens gelegene Räume verlegen, geht wirklich in Erfüllung. Operation »Husky« verläuft planmäßig ungestört vom Einsatz nennenswerter gepanzerter Heereseinheiten.

Beim Massaker von Katyn ermordeten zu Beginn des Jahres 1940 Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD in einem Wald bei Katyn mehrere tausend polnische Offiziere und Zivilisten. Ausführend verantwortlich für den Völkermord von Katyn war Lawrentij Berija, Oberhenker Stalins. Die Entdeckung der Massengräber 1943 durch die deutsche Wehrmacht führte zum Abbruch der Beziehungen zwischen der polnischen Exilregierung in London und der Stalin-Sowjetunion. Im Winter 1945/1946 fand im damaligen Leningrad ein Prozeß gegen mehrere deutsche Offiziere statt, denen man das Massaker in Katyn im April/Mai anhängte. Bei dieser Prozeß-Farce wurden folgende Offiziere der Wehrmacht zum Tode durch den Strang verurteilt: Karl Hermann Strüffling, Heinrich Remmlinger, Ernst Böhm, Eduard Sonnenfeld, Herbard Janike, Erwin Skotki, Ernst Gehrer. 20 - 15 Jahre Zwangsarbeit erhielten: Erich Paul Vogel, Franz Wiese, Arno Diere.

Beim Massaker von Katyn ermordeten zu Beginn des Jahres 1940 Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD in einem Wald bei Katyn mehrere tausend polnische Offiziere und Zivilisten. Ausführend verantwortlich für den Völkermord von Katyn war Lawrentij Berija, Oberhenker Stalins. Die Entdeckung der Massengräber 1943 durch die deutsche Wehrmacht führte zum Abbruch der Beziehungen zwischen der polnischen Exilregierung in London und der Stalin-Sowjetunion. Im Winter 1945/1946 fand im damaligen Leningrad ein Prozeß gegen mehrere deutsche Offiziere statt, denen man das Massaker in Katyn im April/Mai anhängte. Bei dieser Prozeß-Farce wurden folgende Offiziere der Wehrmacht zum Tode durch den Strang verurteilt: Karl Hermann Strüffling, Heinrich Remmlinger, Ernst Böhm, Eduard Sonnenfeld, Herbard Janike, Erwin Skotki, Ernst Gehrer. 20 - 15 Jahre Zwangsarbeit erhielten: Erich Paul Vogel, Franz Wiese, Arno Diere.

die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares

Henning von Tresckow

Ernst Freiherr von Weizsäcker

Freiherr von Gersdorff

Gerdy Troost

Großadmiral Karl Dönitz

Andrej A. Wlassow

Carl Friedrich Goerdeler

Dietrich Peltz

Miklós Kállay von Nagy-Kálló

Walter Model

Hans von Dohnanyi

Dietrich Bonhoeffer

Ludwig Beck

Vitez Gustav Jany

Hans-Ulrich Rudel

Arthur William Tedder

Anny Ondra

Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

 Die Wochenschau vom 17.3.1943 - mit Ausschnitten: Winterschlacht   zwischen Dnjepr und Donez, Auszeichnung besonders bewaehrter   Maenner  der  Leibstandarte  SS-Adolf Hitler  mit  dem  eisernen  Kreuz.

 Die Wochenschau vom 24.3.1943 - mit Ausschnitten: Heldengedenktag   in Berlin, Rede des Fuehrers, der Fuehrer gruesst Verwundete der   Weltkriege. Grenadiereinheiten der Waffen-SS im Kampf um Charkow,   Wiedereroberung  der  Stadt  Charkow  am  Abend  des  14.  Maerz.

 Die Wochenschau vom 14.4.1943 - mit Ausschnitten: Einheiten der   japanischen Kriegsmarine im Vorstoss auf Neu Guinea, Einnahme des   britischen Flugplatzes Salamaua, japanische Kampfgeschwader starten   zu einem Grossangriff auf Port Darwin in Nordaustralien. Einsetzen von   Tauwetter und der Schlammperiode an vielen Abschnitten der Ostfront.

 Die Wochenschau vom 28.4.1943 - mit Ausschnitten: Artilleriebeschuss   vor Leningrad. Ukrainische Bauern bestellen Felder, Flak-Sicherung   durch deutsche Soldaten und anschliessende Ruhepause,weiterer   Vormarsch. Sicherung des Nachschubverkehrs auf dem Schwarzen   Meer.  Stuka-Angriffe  auf sowjetische Panzer am Kuban-Brueckenkopf.