APRIL 1945

1.5.1945
Als die russischen Mörderbanden nur noch wenige 100 m vor dem Bunker der Reichskanzlei in Berlin
standen, begehen der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, und
seine Ehefrau Magda Selbstmord. Aus Angst vor dem Schicksal ihrer Kinder in der russischen
Gewalt, hatten sie Helga, Holde, Hilde, Heide, Hedda und Helmut vorher vergiftet. Man mag
heute über diesen Kindermord verschiedener Meinung sein, aber man mag sich auch nicht
vorstellen, wie die Russen ihren Zorn an den sechs Kindern ausgelassen hätten. Magda
Goebbels schrieb in einen Abschiedsbrief an ihren Sohn Harald Quandt: " … Unsere
herrliche Idee geht zugrunde, und mit ihr alles, was ich Schönes und Bewunderns-
wertes in meinem Leben gekannt habe. Die Welt, die nach dem Führer und dem
Nationalsozialismus kommt, ist nicht mehr wert, darin zu leben, deshalb habe ich





Um 10.53 Uhr erhält Karl Dönitz ein Telegramm Martin Bormanns mit der Mitteilung „Testament in Kraft". Um 15.18 Uhr folgt ein zweites Telegramm Bormanns mit der Mitteilung: „Führer gestern 15.30 Uhr verschieden". Um 22.30 Uhr wird über den Rundfunk folgende Meldung ausgestrahlt; „Aus dem Führerhauptquartier wird gemeldet, dass unser Führer Adolf Hitler heute Nachmittag in seinem Gefechtsstand in der Reichskanzlei, bis zum letzten Atemzug gegen den Bolschewismus kämpfend, für Deutschland gefallen ist.
Der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Karl Dönitz, gibt in einer Rundfunkansprache seine Ernennung zum Reichspräsidenten bekannt und spricht sich für eine Fortsetzung des Krieges im Osten aus.
Die Sowjets stürmen im Stadtzentrum Berlins die Reichskanzlei, sie finden im Garten des Gebäudes die verkohlte Leiche des ehemaligen Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels.
Im Zuge des Einmarsches der Roten Armee in die Hansestadt Demmin, kam es zu einer Massenselbsttötung, bei der sich mehr als 900 Personen in der Peene und in der Tollense ertränkten, um der bestialischen Brutalität der russischen "Befreier" zu entgehen.
Aus Anlass des Maifeiertags gibt der sowjetische Staats- und Parteichef Josef W. Stalin in Moskau über den Rundfunk bekannt, daß es nicht in der Absicht der UdSSR liege, Deutschland zu vernichten oder zu zerstückeln.
Die britische Besatzungsmacht in Deutschland ernennt Hinrich Wilhelm Kopf zum Regierungspräsidenten der Provinz Hannover.
Die provisorische französische Regierung gibt ihre Teilnahme an der gemeinsamen Besetzung und Verwaltung Deutschlands durch die Siegermächte bekannt.
An der Girondemündung kapitulieren letzte deutsche Einheiten.

2.5.1945
Karl Dönitz ernennt den bisherigen Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk zum neuen Reichsminister des Auswärtigen. Außerdem wird Generaladmiral von Friedeburg zum neuen Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt. Das Hauptquartier von Dönitz wird nach Flensburg verlegt. Paul Wegener wird Chef des Zivilkabinetts im Range eines Staatssekretärs.
In Italien tritt die Kapitulation der dort stehenden deutschen Heeresgruppe in Kraft, über die Feldmarschall Albert Kesselring erst an diesem Tage unterrichtet wird. Damit findet der Krieg im Südraum ein Ende.
In den frühen Morgenstunden sprengt ein SS-Kommando in Berlin die Tunneldecke des S-Bahn-Tunnels unter dem Landwehrkanal, woraufhin weite Teile des Tunnelnetzes von U- und S-Bahn, in das sich Tausende von Menschen geflüchtet haben, überflutet werden.
Flucht aus dem Bunker der Reichskanzlei:
Heinz Linge, Leibdiener Adolf Hitlers, und Otto Günsche, Hitlers Persönlicher Adjutant, werden beim Ausbruchsversuch von der Roten Armee gefangen genommen und nach Russland gebracht. Hitlers Sekretärin Traudl Junge floh aus der Reichskanzlei und lebte zunächst unter dem Pseudonym Gerda Alt. Paul Giesler, Gauleiter von Westfalen-Süd und München, erschießt seine Frau in einem Waldstück in der Nähe von Berchtesgaden, dann schießt er sich selbst in die Schläfe. Nach Zeugenaussagen soll Paul Giesler nur schwer verletzt sein und wird in ein Lazarett gebracht. Martin Bormann und Dr. Ludwig Stumpfegger verüben beim Ausbruch aus der Reichskanzlei durch Einnahme von Blausäure Selbstmord. Constance Manziarly, Hitlers Diätköchin, bricht aus der Reichskanzlei aus und fällt Russen in die Hände und gilt seitdem als verschollen. Walther Hewel, Botschafter und Vertreter des Reichsaußenministers Ribbentrop bei Hitler, verübt nach Ausbruch aus dem Bunker im Alter von 41 Jahren Selbstmord. Johann Rattenhuber, Leiter des Reichssicherheitsdiensts, wird von der Roten Armee gefangen genommen und nach Russland gebracht. Hans Fritzsche, Leiter von Presse und Rundfunk im Propagandaministerium, gerät in russische Kriegsgefangenschaft. Hans-Erich Voss, Vertreter des Oberkommandos der Marine im Führerhauptquartier, gerät beim Ausbruch in russische Kriegsgefangenschaft. Hans Baur, Hitlers Chefpilot, gerät schwer verwundet in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Arthur Axmann, Reichsjugendführer, flieht aus Berlin. Rochus Misch, bis zum jetzigen Zeitpunkt Telefonist und Kurier im Bunker der Reichskanzlei, verlässt als einer der Letzten den Bunker, wird aber im Verlaufe des Tages von russischen Soldaten gefangen genommen.
Der Kampfkommandant von Berlin, General Helmuth Weidling, unterzeichnet die Kapitulation der ihm unterstehenden Truppen; die Schlacht um Berlin ist beendet.
Mitglieder einer von Walter Ulbricht geführten kommunistischen Initiativgruppe (welche den Krieg unversehrt im Exil verbrachten) treffen zur Unterstützung der Sowjets in Berlin ein.
In der Nacht fliegen RAF-Bomberverbände den letzten Angriff auf das Deutsche Reich. Ziel sind die Hafenanlagen von Kiel.
Vom deutschen Marinestützpunkt Kristiansund (Norwegen) aus sticht das U-Boot U 977 zu einem der letzten Einsätze der deutschen Kriegsmarine gegen Großbritannien in See. Nach der Kapitulation der Wehrmacht setzt sich die Besatzung mit dem Boot nach Argentinien ab.

3.5.1945
In einer Rundfunkansprache widerruft Reichsminister Albert Speer sämtliche von Adolf Hitler gegebenen Zerstörungsbefehle für das Reichsgebiet und die besetzten Gebiete.
Generaladmiral von Friedeburg nimmt im Auftrag von Karl Dönitz Verbindung mit dem britischen Feldmarschall Bernard Montgomery auf, um einen Waffenstillstand für den Nordraum zu erreichen.
Karl Dönitz verleiht dem Kommandanten von Breslau, General der Infanterie Hermann Niehoff, als 146. Soldaten der Wehrmacht das „Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
RAF Jagdbomber versenken vor der Lübecker Bucht den mit mehr als 10.000 Häftlingen des KL Neuengamme überladenen Dampfer „Cap Arcona", was 5.600 Tote fordert. Die Bomber der Typhoon-Klasse griffen trotz der Rotkreuzbeflaggung, wohlwissend, dass es sich um Häftlingsschiffe handelte, sofort an. In einem zweiten Angriff feuerten die Piloten im Tiefflug aus ihren Bordkanonen zusätzlich noch auf die im Wasser treibenden Überlebenden. Auch Dampfer „Thielbek" wird versenkt was 2.400 Todesopfer kostet; dazu noch der Dampfer „Deutschland". Die Häftlinge sollten im Rahmen einer humanitären Aktion nach Schweden in die Freiheit entlassen werden.
Britische Truppen besetzen das von ihnen zerstörte Hamburg. Zuvor werden noch im Hafen zahlreiche Schiffe, Docks und Kleinfahrzeuge selbst versenkt.
Die Transporter „Sachsenwald" und „Weserstrom" können mit 8.550 Flüchtlingen und die T-Boote T 36 und T 108 mit je 150 Flüchtlingen, von Hela über die Ostsee nach Westen durchbrechen.
Unter dem Codewort "Regenbogen" erhalten alle schwimmenden Einheiten der deutschen Kriegsmarine den Befehl, sich im Fall der Kapitulation selbst zu versenken; dieser Befehl wird von dem seit dem 1. Mai als Reichspräsident amtierenden Großadmiral Karl Dönitz jedoch am folgenden Tag widerrufen.
Fedor von Bock, Generalfeldmarschall, kommt im Alter von 65 Jahren bei einem Angriff englischer Jagdflugzeuge bei Lensahn, Schleswig-Holstein ums Leben.
Heinrich Heim, Reichsamtsleiter, mit den Aufzeichnungen von „Hitlers Tischgesprächen" beauftragt, wird von der US-Armee interniert. Mitte 1948 entlassen.
Wernher von Braun stellt sich in Bayern den Amerikanern. Er wird später in die USA gebracht und nimmt dort sogleich seine Raketen-Forschung wieder auf.

4.5.1945
Einheiten der US-Armee, die im Juli 1943 auf Sizilien und im Juni 1944 in der Normandie gelandet waren, treffen am Brenner in den Alpen zusammen.
Im Hauptquartier des britischen Feldmarschalls Bernard Law Montgomery in der Lüneburger Heide unterzeichnet Generaladmiral Hans Georg von Friedeburg die Kapitulation der deutschen Truppen in Dänemark, Nordwestdeutschland und in den Niederlanden. Sie tritt am 5. Mai um 08.00 Uhr in Kraft.
Als erster deutscher Sender unter britischer Regie strahlt Radio Hamburg wieder ein Rundfunkprogramm aus.
In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wird nach Unterzeichnung der deutschen Kapitulation eine provisorische Regierung gebildet.
Ein Vorauskommando der 5. US-Armee erreicht das Lager der Sonder- und Sippenhäftlinge am Prager Wildsee bei Niederdorf (Vallebasse). Die prominenten Häftlinge wie Pfarrer Martin Niemöller, Leon Blum, Familie und Kurt von Schuschnigg werden nach Neapel interniert. Generaloberst Franz Halder, General Alexander von Falkenhausen, General Georg Thomas, Fritz Thyssen, Hjalmar Schacht und Prinz Philipp von Hessen kommen in alliierte Gefangenschaft.
Wilhelm Brückner, ehemaliger Chefadjutant von Adolf Hitler, wird im Lazarett Traunstein von der 7. US-Armee interniert.
Max Amann, Reichsleiter der NSDAP, Präsident der Reichspressekammer und Adolf Hitlers persönlicher Bankier, wird durch die US-Armee verhaftet und interniert.
Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt wird von amerikanischen Truppen festgenommen und dann an die Engländer ausgeliefert.
Karl Kaufmann, Gauleiter von Hamburg, wird von englischen Truppen verhaftet.
Britische Truppen nehmen Generalfeldmarschall Erhard Milch fest.
Der Generalgouverneur von Polen, Hans Frank, wird in Neuhaus am Schliersee von den Alliierten festgenommen. Im Kriegsgefangenenlager in Berchtesgaden schrieb er seine Lebenserinnerungen.
Julius Schaub fährt nach Zeil am See und Mallnitz zur Sprengung des Führersonderzuges und flüchtet dann mit einem falschen Ausweis als Herr Josef Huber nach Kitzbühl (Tirol).

5.5.1945
Der Reichspräsident, Großadmiral Karl Dönitz, beruft eine „Geschäftsführende Reichsregierung", deren Gesamtleitung Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk übernimmt, der zugleich Außenminister bleibt. Wilhelm Stuckardt wird Reichsinnenminister, Albert Speer Reichswirtschafts- und Produktionsminister, Herbert Backe, Reichsminister Ernährung, Landwirtschaft und Forstei, Franz Seldte, Reichsarbeits- und Sozialminister, und Julius Heinrich Dorpmüller Reichsverkehrs- und Postminister. Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel bleibt Chef des OKW, Generaloberst Alfred Jodl Chef des Wehrmachtsführungsstabes. Auch Generaladmiral Hans von Friedeburg als OB der Kriegsmarine, Generalfeldmarschall Robert Ritter von Greim als OB der Luftwaffe und Generalfeldmarschall Albert Kesselring als OB im Südraum werden in ihren Ämtern bestätigt.
Die am Vortag unterzeichnete Kapitulation der deutschen Besatzungstruppen in Dänemark tritt um 8 Uhr in Kraft.
Die schweizerische Regierung in Bern bricht die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich ab.
Trotz Teilkapitulation laufen noch einmal deutsche Seestreitkräfte Hela an und retten 45.000 deutsche Flüchtlinge vor den Zugriff der Sowjets!
US-amerikanische Truppen besetzen das Konzentrationslager Mauthausen bei Linz in Österreich, und lassen alle Häftlinge einfach frei. Ein erheblicher Teil nutzte die Freiheit um in der Folge zahlreiche Verbrechen in der Umgebung zu begehen und entwickelte sich für die Bevölkerung zu einer "wahren Landplage".
Eleonore Baur alias „Schwester Pia" wird verhaftet, kurz darauf wieder freigelassen.

Durch die Morgensendung im tschechischen Radio ausgelöst, kam es zum sogenannten „Prager Maiputsch" (auch Prager Maiaufstand), gesteuert von den dortigen Kommunisten. In Prag, aber auch in vielen anderen Orten Tschechiens, beginnt eine Hetzjagd auf dort ansässige Deutsche. Die Stadt war von bewaffneten tschechischen Truppen besetzt, die jetzt an wehrlosen Deutschen ihren Heldenmut beweisen, und die deutsche Bevölkerung in den Straßen kurzerhand erschlagen oder erschossen. Es wurde ein grauenvolles Blutbad angerichtet. In den Straßen lagen Massen von Leichen, Soldaten und Zivilisten, Frauen und Kinder. Diese verbrecherischen Meucheleien gingen über Monate nicht nur in Prag, sondern im ganzen vorher besetztem Osten, bis kein Deutscher mehr da war.

auch die Kinder mitgenommen, denn sie sind zu schade für das nach uns kommende Leben, ein gnädiger Gott wird mich verstehen, wenn ich ihnen selbst die Erlösung geben werde ... Sei treu! Treu dir selbst, treu den Menschen und treu deinem Land gegenüber. Sei stolz auf uns, versuche uns in freudiger Erinnerung zu behalten ..."            

Die Goebbels-Familie in glücklichen Tagen            

Die Goebbels-Familie in glücklichen Tagen            

Die Goebbels-Familie in glücklichen Tagen            

Die tschechischen Mörder waren genauso blutrünstig wie die Russen
Die tschechischen Mörder waren genauso blutrünstig wie die Russen
Die tschechischen Mörder waren genauso blutrünstig wie die Russen
Die tschechischen Mörder waren genauso blutrünstig wie die Russen
Die tschechischen Mörder waren genauso blutrünstig wie die Russen


In Prag beginnen Kämpfe tschechischer Milizen gegen deutsche Truppen, denen später verbrecherische Pogrome gegen die deutsche Bevölkerung Prags folgen! Auf dem Wenzelsplatz werden unbewaffnete kranke und verwundete deutsche Soldaten an den Laternenmasten aufgeknüpft und Feuer unter die Unglücklichen gelegt, so dass sie als lebende Fackeln eines grässlichen Todes starben. Bewaffneten tschechischen Truppen stürmen die deutschen Lazarette, ermorden die Verwundeten, dringen in deutsche Wohnungen und Geschäfte ein und richten grauenvolles Blutbad an. Die Schwestern vom Roten Kreuz wurden vor den Augen aller, öffentlich vergewaltigt und erschlagen. In den Straßen liegen Massen von Leichen, Soldaten und Zivilisten, Frauen und Kindern. Sie wurden aus den Fenstern ihrer Wohnungen einfach auf die Straße gestürzt. Frauen wurden mit Kolbenschlägen und Peitschenhieben, vollkommen unbekleidet, durch die Straßen getrieben und geschändet. Die Massaker und viehischen Gewalttaten an deutschen Männern und Frauen, Kindern und Greisen aber geschahen in aller Öffentlichkeit, am hellichten Tage, unter johlendem Beifall und tätiger Mitwirkung der gesamten Bevölkerung. Das tschechische Volk hat in seiner Mehrheit diese Verbrechen begangen, gesehen und geduldet. Man hat zur Entschuldigung der tschechischen Grausamkeiten die Lüge in die Welt gesetzt, sie seien nur die Vergeltung für die deutschen Grausamkeiten. Abgesehen davon, daß von den Deutschen gegen die Tschechen keine Grausamkeiten verübt wurden, hat sich die deutsche Bevölkerung auch niemals an Gräueltaten beteiligt.              


In Prag beginnen Kämpfe tschechischer Milizen gegen deutsche Truppen, denen später verbrecherische Pogrome gegen die deutsche Bevölkerung Prags folgen! Auf dem Wenzelsplatz werden unbewaffnete kranke und verwundete deutsche Soldaten an den Laternenmasten aufgeknüpft und Feuer unter die Unglücklichen gelegt, so dass sie als lebende Fackeln eines grässlichen Todes starben. Bewaffneten tschechischen Truppen stürmen die deutschen Lazarette, ermorden die Verwundeten, dringen in deutsche Wohnungen und Geschäfte ein und richten grauenvolles Blutbad an. Die Schwestern vom Roten Kreuz wurden vor den Augen aller, öffentlich vergewaltigt und erschlagen. In den Straßen liegen Massen von Leichen, Soldaten und Zivilisten, Frauen und Kindern. Sie wurden aus den Fenstern ihrer Wohnungen einfach auf die Straße gestürzt. Frauen wurden mit Kolbenschlägen und Peitschenhieben, vollkommen unbekleidet, durch die Straßen getrieben und geschändet. Die Massaker und viehischen Gewalttaten an deutschen Männern und Frauen, Kindern und Greisen aber geschahen in aller Öffentlichkeit, am hellichten Tage, unter johlendem Beifall und tätiger Mitwirkung der gesamten Bevölkerung. Das tschechische Volk hat in seiner Mehrheit diese Verbrechen begangen, gesehen und geduldet. Man hat zur Entschuldigung der tschechischen Grausamkeiten die Lüge in die Welt gesetzt, sie seien nur die Vergeltung für die deutschen Grausamkeiten. Abgesehen davon, daß von den Deutschen gegen die Tschechen keine Grausamkeiten verübt wurden, hat sich die deutsche Bevölkerung auch niemals an Gräueltaten beteiligt.              

6.5.1945
Reichsmarschall Hermann Göring versucht vergeblich, von Berchtesgaden (Oberbayern) aus mit dem Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower, in Kapitulationsverhandlungen zu treten.
Reichsführer SS Heinrich Himmler wird vom neuen Reichspräsidenten, Großadmiral Karl Dönitz, aus allen seinen Ämtern entlassen.
Der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte, General Dwight D. Eisenhower, befiehlt den US-amerikanischen Truppen, ihren Vormarsch in Böhmen zu stoppen.
Die Sowjets beginnen in Böhmen mit einer Großoffensive gegen die Reste der deutschen Heeresgruppe Mitte unter dem Befehl von General Ferdinand Schörner.
Die letzten deutschen Truppen der zur Festung erklärten schlesischen Stadt Breslau kapitulieren vor Einheiten der Roten Armee. Karl Hanke, Gauleiter, verlässt Breslau in einem Fieseler Storch. Der weitere Weg Hankes ist nicht eindeutig zu verfolgen. Er soll unerkannt als SS-Offizier von tschechischen Partisanen im Sudetenland gefangen genommen worden sein.
In Hannover findet unter Federführung von Kurt Schumacher die Wiedergründung des sozialdemokratischen Ortsvereins statt. Schumacher hatte mit den Vorbereitungen bereits im April begonnen.
Franz Hofer, Gauleiter von Tirol-Vorarlberg, wird durch amerikanische Besatzungsbehörden verhaftet und in verschiedenen Lagern und Gefängnissen interniert.

7.5.1945
In Reims (Frankreich), im Hauptquartier der westlichen alliierten Streitkräfte (SHAEF), unterzeichnen Generaloberst Alfred Jodl (Heer), Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg (Marine) und General Wilhelm Oxenius (Luftwaffe) die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte. Die bedingungslose Kapitulation trat für alle Fronten am 8. Mai um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft.
Teilen der deutschen 9. und 12. Armee gelingt es beim Rückzug in Richtung Westen bei Tangermünde die Elbe zu überqueren und sich geschlossen in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft zu begeben.
Die US-amerikanischen Truppen räumen die von ihnen gehaltenen Brückenköpfe am Ostufer der Elbe.
An der deutschen Nordseeküste werden Cuxhaven, Wilhelmshaven und Emden von britischen Truppen besetzt.
Kurz vor Waffenruhe werden von deutschen Kriegsschiffen von Hela noch einmal 20.000 Soldaten und Flüchtlinge Richtung Glücksburg über die Ostsee vor den Zugriff der Sowjets gerettet.
Einheiten der sowjetischen 1. Weißrussischen und 1. Ukrainischen Front unter dem Befehl der Marschälle Georgi K. Schukow und Iwan S. Konjew stoßen bis zur Elbe vor.
U 2336 erzielt den letzten deutschen U-Boot-Erfolg im 2. Weltkrieg mit der Versenkung der Küstenfrachter Avondale Park und Sneland im Firth of Forth. U 320 wird von einem Catalina-Flugboot der RAF vor Bergen versenkt. Es ist das letzte deutsche U-Boot, welches durch die Alliierten im 2. Weltkrieg versenkt wird.
Die US-amerikanische Besatzungsmacht setzt den früheren Zentrumspolitiker Konrad Adenauer zum Oberbürgermeister von Köln ein.
Spanien bricht die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich ab.

8.5.1945
In einer Rundfunkansprache über den Sender Flensburg gibt der Reichspräsident, Großadmiral Dönitz, den deutschen Streitkräften den Befehl zur Kapitulation.
Nach Inkrafttreten der am Vortag in Reims (Frankreich) unterzeichneten deutschen Gesamtkapitulation begeben sich rund 7,5 Millionen deutsche Wehrmachtsangehörige in alliierte Kriegsgefangenschaft.
Der erfolgreichste deutsche Jagdflieger des Zweiten Weltkriegs, Major Erich Hartmann, startet vom Feldflugplatz in Brod im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren zu seinem 1405. Feindflug. Mit dem Abschuss eines sowjetischen Jagdflugzeuges gelingt ihm der letzte deutsche Luftsieg in diesem Krieg.
General der Panzer Dieterich von Saucken erhält als 27. und letzter Soldat der Wehrmacht das „Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".
Die Stützpunkte la Rochelle, St. Nazaire, Lorient und Dünkirchen, die Insel Kreta und verschiedene Stützpunkte in der Ägäis sowie ganz Norwegen befinden sich noch in deutscher Hand.
Truppenteile der 3. US-Armee treffen in Altaussee ein. Die Eingänge zum Salzbergwerk mit den Kunstschätzen sind 3 oder 4 Tage vorher durch wohldosierte Sprengladungen verschlossen worden.
General Hermann Balck, Oberbefehlshaber der deutschen 6. Armee, vereinbart mit dem US-amerikanischen General M. C. Bridge, daß die Reste der deutschen 6. Armee sich von der Ostfront in westliche Richtung absetzen können. Damit gelang es ihm, mehr als 300.000 verbündete und deutsche Soldaten vor dem Zugriff der Roten Armee und dem Schicksal in einem sibirischem Gulag zu retten.
Norwegens Kronprinz Olaf landet in Oslo von einem britischen Kriegsschiff an und verkündet die Kapitulation der deutschen Besatzungstruppen in Norwegen.
In zahlreichen Staaten Europas feiert die Bevölkerung die deutsche Gesamtkapitulation. Auch in den USA begehen die Menschen das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa mit Freude und Erleichterung.
In zahlreichen deutschen Städten haben sich, meist aus charakterlosen Verrätern und opportunistischen Emporkömmlingen, politische Selbsthilfeorganisationen, sogenannte Antifaschistische Aktionsausschüsse, gebildet. Viele von den Gründern haben Tage vorher noch "SIEG HEIL" gebrüllt.
Julius Schaub, Adolf Hitlers Chefadjutant, wird unter falschem Namen (Josef Huber) von der US-Armee in Kitzbühel festgenommen und interniert. Sepp Dietrich, SS-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS, wird von der US-Armee in Österreich festgenommen. Karl Fiehler, Reichsleiter der NSDAP und Oberbürgermeister von München, wird durch die US-Armee verhaftet. Hermann Göring, Reichsmarschall, wird von der 7. US-Armee auf Schloss Fischhorn am Zeller See verhaftet. Der Reichskommissar von Norwegen und Gauleiter der NSDAP in Essen, Josef Terboven, verübt im Alter von 47 Jahren in Oslo Selbstmord. Bernhard Rust, Reichsminister, erschießt sich nach Bekanntgabe der deutschen Kapitulation im Alter von 62 Jahren in Berne Oldenburg.
Paul Giesler, Gauleiter, stirbt im Alter von 50 Jahren an seiner selbst beigebrachten Schussverletzung. Karl Hermann Frank, Staatsminister, kann sich in Prag absetzen, bei Pilsen gibt er sich in amerikanische Gefangenschaft. Er wird von den USA an die Tschechoslowakei ausgeliefert. Jürgen Stroop, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS und Polizei, wird von den Amerikanern festgenommen. August Wilhelm von Preußen auch „Auwi" genannt, SA-Obergruppenführer wird durch US-amerikanische Truppen verhaftet.


9.5.1945
Um 00.01 Uhr MEZ tritt die deutsche Kapitulation in Kraft, die um 00.16 Uhr noch einmal in der ehemaligen Festungspionierschule in Karlhorst bei Berlin von Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Generaladmiral von Friedeburg und Generaloberst Stumpf für Deutschland, dem britischen Luftmarschall Tedder und Marschall Schukow für die Alliierten in Anwesenheit des US-Generals Spaatz und des französischen Generals de Lattre de Tassigny unterzeichnet wird.
Die Besatzungen der letzten deutschen Stützpunkte auf den britischen Kanalinseln Guernsey und Jersey, sowie von den Festungen an der französischen Atlantikküste La Rochelle, St. Nazaire, Lorient strecken die Waffen. Auch im Mittelmeer in der Ägäis auf Kreta, Milos, Rhodos, Leros, Kos und einigen kleineren Inseln im Dodekanes kapitulieren die deutsche Truppen.
Seit dem 6. Mai ist es der deutschen Kriegsmarine gelungen, rund 44.000 Flüchtlinge auf die der Danziger Bucht vorgelagerte Halbinsel Hela zu evakuieren.
Der sog. "Kurlandkessel" kapituliert vor den Sowjets. 200.000 Menschen gehen in Gefangenschaft, von denen die meisten die Heimat nie wieder sehen.
Einen Tag nach Kriegsende versenken sowjetische Bomber südlich von Bornholm den Flüchtlingstransporter "Liselotte Friedrich". Dieses Kriegsverbrechen bezahlen mind. 50 Deutsche mit ihrem Leben.
Ferdinand Schörner, Generalfeldmarschall, verlässt seine Heeresgruppe in der Tschechoslowakei und flüchtet in Zivil nach Tirol.
Vidkun Quisling, Norwegischer Ministerpräsident einer „nationalen Regierung", wird verhaftet.
Hugo Jury, Gauleiter von Niederdonau, erschießt sich in einem Landgasthof bei Zwettl im Alter von 58 Jahren mit seiner Pistole.
Die Bewohner von Leština im Sudetenland beginnen ein Pogrom gegen ihnen bekannte Deutsche in den umliegenden Dörfern. Dabei fielen sie u.a. in das anderthalb Kilometer südöstlich gelegene Vitošov ein und ermordeten, verstümmelten und steinigten wahllos Angehörige der deutschen Volksgruppe. Anschließend vergruben sie ihre Opfer auf einem Feld.


















Die Alliierten beginnen, weitere Rheinwiesenlager anzulegen (die ersten Lager wurden Anfang April 45 von den Amerikanern angelegt), um ehemalige Soldaten der deutschen Wehrmacht, darunter auch Amputierte, Versehrte, Kranke aus Hospitälern, Frauen, alte Männer, Jugendliche und Kinder gefangen zu halten. Die amerikanische Militärregierung ordnet an, dass unter keinen Umständen unter der Bevölkerung Lebensmittel gesammelt werden dürfen, um sie deutschen Kriegsgefangenen zuzustellen, obwohl sie von den Amerikanern auch nicht ernährt werden. Wer dieses Gebot übertritt und gegebenenfalls unter Umgehung der Absperrung den Gefangenen trotzdem etwas zukommen zu lassen, wird erschossen. Es wurden sogar zwei voll mit Hilfsgütern beladene Rotkreuz Züge aus der Schweiz die bereits bis vor Mannheim gelangt waren, nach Bern zurück geschickt.                            

10.5.1945
In Prag bei der Scharnhorstkaserne wurden 4000 verwundete Deutsche, die man zusammengetrieben hatte, erschossen. Nacht für Nacht wurden deutsche Frauen, die Kranken, die Alten, bis zu Elfjährigen, vergewaltigt. Sie kamen jede Nacht zwei- bis fünfmal dran. Im ganzen Land entstehen Konzentrationslager für die Deutschen, die wahllos hingebracht werden, sogar Juden und Nazigegner, die erst kürzlich aus deutschen Arbeitslagern befreit worden waren. In der CSR waren an die vier Millionen Deutsche ansässig, die jetzt erbarmungslos gejagt wurden. Nur zweieinhalb Millionen von ihnen erreichten die rettende Grenze. Weit über eine Million deutscher Männer und Frauen, Greise, Kinder und Säuglinge wurden bei dieser Treibjagd gleich räudigen Tieren erschlagen und hingemordet. 600.000 Menschen wurden als Zwangsarbeiter zurückbehalten und in Konzentrationslagern untergebracht.
Russischen Truppen der 63. Garde-Panzerbrigade beginnen Prag zu besetzen.
Auf dem Marktplatz im tschechischen Melnik werden deutsche Gefangene im Rahmen einer Nationalfeier an den Füßen an Straßenlaternen aufgehängt, noch lebend mit Benzin übergossen und angezündet.
US-Präsident Harry Spencer Truman genehmigt die Direktive "JCS-1067", die Einzelheiten des US-Besatzungsregimes in Deutschland regelt. Sie bestimmt u.a., dass Deutschland nicht zum Zweck der Befreiung, sondern als besiegter Feindstaat besetzt worden sei.
Das US-Kriegsministerium in Washington gibt den bevorstehenden Abzug von 3.100.000 US-Soldaten aus Europa bekannt. Ein Teil von ihnen soll im pazifischen Raum gegen Japan zum Einsatz kommen.

11.5.1945
Die letzten deutschen Truppen bei Dünkirchen kapitulieren und die Garnison übergibt sich den belagernden tschechischen Truppen.
Die Nordseeinsel Helgoland in der Deutschen Bucht wird von britischen Truppen besetzt.
Sowjetische Landungstruppen besetzen die dänische Insel Bornholm.
Die tschechoslowakische Exilregierung kehrt aus der britischen Hauptstadt London nach Prag zurück.
In Anordnungen für die Wehrmacht betont Admiral Karl Dönitz das Recht der deutschen Soldaten, ihre Kriegsauszeichnungen auch weiterhin zu tragen. Dagegen sei das „Goldene Ehrenzeichen der NSDAP" abzulegen.
Hermann Esser, Gründermitglied der NSDAP, wird von der US-Armee interniert.
Walther Funk, Reichswirtschaftsminister, wird von den Alliierten in Haft genommen.
Australische Truppen beginnen mit dem Großangriff auf die letzte japanische Hochburg im Norden Neu- Guineas. Trotz fanatischen Widerstands, können Panzer und von See anlandende Infanterie sich vereinigen und zwingen die japanische 18. Armee, sich in die unzugänglichen Prinz-Alexander-Berge zurückziehen.

12.5.1945
General Helmuth von Pannwitz, Kommandeur des XV. Kosaken-Kavallerie-Korps der Wehrmacht kapituliert mit seiner heroischen 25.000 Mann-Kosakenarmee vor der 11. britischen Panzerdivision. Bevor die Kosaken jedoch die Waffen niederlegten, kam es noch zu einer letzten Treue- und Ehrenbezeugung ihrem militärischen Führer gegenüber, die wohl einmalig in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist. Unter den Augen der schweigend zuschauenden Briten formierten sich zu den Klängen des Prinz Eugen Marsches zum letzten Mal die Schwadronen der Kosakenregimenter vom zum "Parademarsch in Linie" in vollem Galopp vorbei an ihrem verehrten General. Keiner von den vertrauensvollen Unglücklichen wusste, dass die Briten sie, nach den Absprachen am 23. Mai 1945 mit den Russen, in die gnadenlosen Hände der bolschewistischen Henker ausliefern würden.

In München wird die Anordnung zur Verdunkelung aufgehoben, die seit dem 3. September 1939 in Kraft war. Sechs Tage später wird auch die Straßenbeleuchtung wieder in Betrieb genommen.
Im tschechischen Nachod fand ein Massaker an deutschen Soldaten, Angehörigen der SS und an Zivilpersonen durch tschechische Partisanen, und Zivilisten statt. Es wurden 520 Deutsche erschossen, überwiegend entwaffnete ungarndeutsche Soldaten.

13.5.1945
Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW), Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, wird in Flensburg von britischen Soldaten verhaftet. Zu seinem Nachfolger wird Generaloberst Alfred Jodl, bisher Chef des Wehrmachtsführungsstabes, ernannt.
Der aus Holland herangebrachte Konteradmiral Alfred Breuning unterzeichnet in Felixtowe die Kapitulation der in Holland stationierten Marinestreitkräfte.
Die letzten Arktis-Konvois JW-67 mit 26 Schiffen (nach Osten) und RA-67 mit 25 Schiffen (Richtung Westen). Am 16. Mai nimmt der Geleitschutz des Konvois die Kapitulation von 14 deutschen U-Booten an und begleitet sie bis nach Loch Eriboll an der schottischen Nordküste.
Als erster Rundfunksender nach Kriegsende im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands wird der "Berliner Rundfunk" in Betrieb genommen.
Um die regelmäßige Versorgung der Berliner Bevölkerung sicherzustellen, hat das Sowjetische Militärkommando der Stadtverwaltung Lebensmitteln zur Verfügung gestellt. Gemäß Befehl des Militärkommandanten der Stadt Berlin sind ab 15. Mai 1945 feste Rationen pro Person und Tag bestimmt worden
In Berlin wird von der sowjetischen Besatzungsmacht unter dem Parteilosen Arthur Werner ein erster Nachkriegsmagistrat eingesetzt.
Die letzten Arktis-Konvois JW-67 mit 26 Schiffen (nach Osten) und RA-67 mit 25 Schiffen (Richtung Westen). Am 16. Mai nimmt der Geleitschutz des Konvois die Kapitulation von 14 deutschen U-Booten an und begleitet sie bis nach Loch Eriboll an der schottischen Nordküste.

14.5.1945
In Spindlermühle, dem international bekanntesten Ort des böhmischen Riesengebirges spielten sich entsetzliche Mordtaten an der wehrlosen deutschen Bevölkerung ab, begangen von Tschechen (Partisanen), die schlimmer als wilde Tiere auf die Leute losgingen.
Die letzten deutschen Truppen in Ostpreußen (rund 150.000 Mann) ergeben sich der Roten Armee.
Das deutsche U-Boot U-234 vom Typ XB, das größte U-Boot der Kriegsmarine, kapituliert vor dem Zerstörers USS "Sutton". Es war auf Spezialmission mit Ziel Japan. An Bord waren Spezialisten, Konstruktionspläne neuer Waffen und 560 Kilogramm Uranoxid.

15.5.1945
In Berlin erscheint mit der "Täglichen Rundschau" die erste reguläre Tageszeitung seit Kriegsende, sie wird von der sowjetischen Besatzungsmacht für die deutsche Bevölkerung in einer Auflage von 150.000 Exemplaren herausgegeben.
Die Badische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF) in Ludwigshafen nimmt mit rund 800 Beschäftigten die Produktion wieder auf.

Ein Großteil (ca. 200.000) der in Österreich vor den Briten kapitulierenden kroatischen Kampfverbände und der antikommunistischen Flüchtlinge wird, entgegen der Genfer Konventionen, an die dem Befehl von Marschall Josip Tito unterstehenden jugoslawischen Partisanen ausgeliefert. Damit begann eines der größten Kriegsverbrechen in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, das „Massaker von Bleiburg und Viktring". Auf Kärntner Boden endete der jugoslawische Partisanenkrieg in einem Genozid. Fast alle ausgelieferten Soldaten und Flüchtlinge werden von den Partisanen meist bestialisch ermordet. Im Mai und Juni 1945 dürften an die 180.000 Südslawen massakriert worden sein, zumeist in Kärnten und Slowenien, oder beim Todesmarsch über den Balkan. Auch dieser Massenmord wird bis in die 1990iger Jahre verheimlicht, danach verharmlost und herunter gespielt.

16.5.1945
Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion nach Prag, verkündete Edvard Beneš, der wieder das Amt des Staatspräsidenten übernommen hatte, vor einer begeisterten Menge auf dem Altstädter Ring: „Es wird notwendig sein …, insbesondere kompromisslos die Deutschen in den tschechischen Ländern und die Ungarn in der Slowakei völlig zu liquidieren, soweit diese Liquidierung im Interesse des einheitlichen Nationalstaates der Tschechen und Slowaken überhaupt nur möglich ist. Unsere Losung muss es sein, unser Land kulturell, wirtschaftlich und politisch endgültig zu entgermanisieren." Damit wurde der tschechische Mob, der seit Tagen in den Straßen wütet und alle Deutschen massakriert, noch in seinen Taten bestärkt und aufgestachelt.
In Berlin finden in 30 Kinos erstmals seit Beendigung der Kampfhandlungen am 2. Mai wieder Filmvorführungen statt.
In der sowjetischen Besatzungszone wird begonnen, zu demontieren und zu entfernen, ganzen Fabriken werden abgebaut um sie in Russland wieder aufzubauen. Die Gesetzlosigkeit der Sowjets nach dem Sieg wurde dadurch allerdings nicht weniger, Vergewaltigungen und Plünderungen waren weiter an der Tagesordnung.

Die Massenexekutionen von Titos Mörderbanden im Frühjahr 1945 dauerten wochenlang. Die Ermordeten wurden in der Regel in Massengräber verscharrt. Grausige Fundorte, wie der Barbara-Stollen (Bild) mit Skeletten von mehr als 4000 Menschen, legen schreckliches Zeugnis darüber ab. In den 590 Massengräbern, die bisher allein auf slowenischem Territorium registriert wurden (zahlreiche weitere Massengräber befinden sich in Kärnten, Kroatien und Serbien), dürften mehr als hunderttausend Opfer des revolutionären Terrors verscharrt sein. Bild rechts: Todesmarsch von Bleiburg                    

Die Massenexekutionen von Titos Mörderbanden im Frühjahr 1945 dauerten wochenlang. Die Ermordeten wurden in der Regel in Massengräber verscharrt. Grausige Fundorte, wie der Barbara-Stollen (Bild) mit Skeletten von mehr als 4000 Menschen, legen schreckliches Zeugnis darüber ab. In den 590 Massengräbern, die bisher allein auf slowenischem Territorium registriert wurden (zahlreiche weitere Massengräber befinden sich in Kärnten, Kroatien und Serbien), dürften mehr als hunderttausend Opfer des revolutionären Terrors verscharrt sein. Bild rechts: Todesmarsch von Bleiburg                    

Die Massenexekutionen von Titos Mörderbanden im Frühjahr 1945 dauerten wochenlang. Die Ermordeten wurden in der Regel in Massengräber verscharrt. Grausige Fundorte, wie der Barbara-Stollen (Bild) mit Skeletten von mehr als 4000 Menschen, legen schreckliches Zeugnis darüber ab. In den 590 Massengräbern, die bisher allein auf slowenischem Territorium registriert wurden (zahlreiche weitere Massengräber befinden sich in Kärnten, Kroatien und Serbien), dürften mehr als hunderttausend Opfer des revolutionären Terrors verscharrt worden sein.

Die Massenexekutionen von Titos Mörderbanden im Frühjahr 1945 dauerten wochenlang. Die Ermordeten wurden in der Regel in Massengräber verscharrt. Grausige Fundorte, wie der Barbara-Stollen (Bild) mit Skeletten von mehr als 4000 Menschen, legen schreckliches Zeugnis darüber ab. In den 590 Massengräbern, die bisher allein auf slowenischem Territorium registriert wurden (zahlreiche weitere Massengräber befinden sich in Kärnten, Kroatien und Serbien), dürften mehr als hunderttausend Opfer des revolutionären Terrors verscharrt worden sein.

Die Massenexekutionen von Titos Mörderbanden im Frühjahr 1945 dauerten wochenlang. Die Ermordeten wurden in der Regel in Massengräber verscharrt. Grausige Fundorte, wie der Barbara-Stollen (Bild) mit Skeletten von mehr als 4000 Menschen, legen schreckliches Zeugnis darüber ab. In den 590 Massengräbern, die bisher allein auf slowenischem Territorium registriert wurden (zahlreiche weitere Massengräber befinden sich in Kärnten, Kroatien und Serbien), dürften mehr als hunderttausend Opfer des revolutionären Terrors verscharrt worden sein.

Die Massenexekutionen von Titos Mörderbanden im Frühjahr 1945 dauerten wochenlang. Die Ermordeten wurden in der Regel in Massengräber verscharrt. Grausige Fundorte, wie der Barbara-Stollen (Bild) mit Skeletten von mehr als 4000 Menschen, legen schreckliches Zeugnis darüber ab. In den 590 Massengräbern, die bisher allein auf slowenischem Territorium registriert wurden (zahlreiche weitere Massengräber befinden sich in Kärnten, Kroatien und Serbien), dürften mehr als hunderttausend Opfer des revolutionären Terrors verscharrt worden sein.

17.5.1945
Im böhmischen Landskron wird ein Massaker unter der deutschen Bevölkerung angerichtet, später das "Das Blutbad von Landskron" genannt. In kleineren und größeren Gruppen wurden mehr als 1000 deutschen Männer, Frauen und Kinder, auf den Stadtplatz gehetzt. Keines der Opfer wurde lediglich erhängt oder erschossen. Durch Kolben-, Stock- und Peitschenhiebe über Kopf, Gesicht und Rücken, am Boden liegend, buchstäblich zertreten, wurden Besinnungslose in den vor der Südseite des Rathauses stehenden Luftschutz- wasserbehälter geworfen. Sobald die Unglücklichen wieder hochkamen, wurden sie mit Gewehrkolben und Stangen unter Wasser gedrückt, danach herausgezogen und oft erst Stunden später durch Gnadenschüsse oder Erhängen von ihren erduldeten Leiden erlöst. Die grausigen Schmerzensschreie der blutenden Menschen übertönte bald alles Geschehen, viele saßen und lagen teilnahmslos um die Toten. Während sich diese unmenschlichen Greueltaten abspielten, hatte sich auf dem Gehsteig vor dem Landratsamt das sogenannte "Volksgericht" eingerichtet. Es spielten sich an diesem Tage noch furchtbarere Szenen ab. Vor dem Rathause, an der Stelle, wo das selbs ernannte "Volksgericht" mordete, lagen in großen Blutlachen und Rinnsalen von Blut tote Menschen, nur weil sie Deutsche waren, teils erschossen, teils erschlagen und noch bis zur Unkenntlichkeit zertreten und verstümmelt.

18.5.1945
Das Massaker von Leše (deutsch: Liescha) fand nach kurz nach der Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht in der Gemeinde Prevalje nahe der österreichisch-slowenischen Grenze statt. Es wurden rund 700 Frauen und Männer von Einheimischen getötet, die meisten davon erschlagen. Anfangs wurden sie nur mit Reisig zugedeckt, als der Leichengeruch zu extrem wurde, hat man sie notdürftig in einer ehemaligen 21 Meter langen, drei Meter breiten und zweieinhalb Meter tiefen Kohlengrube verscharrt.
In Iglau in Mähren wird die gesamte deutsche Bevölkerung binnen 20 Minuten von Partisanen aus den Wohnungen getrieben und in die Lager Helenental und Altenberg eingesperrt. Diese Lager waren offiziell "Konzentrationslager" benannt. In Helenental waren 3700 Personen untergebracht, in Altenberg gegen 3000. Es war weder für Trink- noch Nutzwasser hinreichend gesorgt. Klosettanlagen und Waschgelegenheiten gab es keine.
Auslieferung von US Kriegsschiffen gemäß Lend-/Lease - Abkommen an die sowjetische Pazifikflotte. Es laufen 17 Minensuchboote und 6 U-Boot-Jäger nach Russland aus, die gegen Japan eingesetzt werden sollen.
Einheiten der 7. US-Armee entdecken in einem Eisenbahntunnel bei Salzburg einen aus 50 Waggons bestehenden Güterzug, der Schmuck und andere Wertgegenstände im Gesamtwert von mehreren Millionen US-Dollar geladen hat.
Das Hauptquartier der britischen und US-amerikanischen Streitkräfte in Deutschland genehmigt die Entlassung von Kriegsgefangenen, die älter als 50 Jahre sind.

19.5.1945
Alfred Rosenberg, der ehemalige Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, wird in einem Marinelazarett in Flensburg Mürwik von britischen Soldaten verhaftet.
Mit der Bildung des neuen Berliner Magistrats, dem Beginn der Reorganisation der KPD, und der Vorbereitung der Wiedergründung der Gewerkschaften, nimmt die Gruppe von Walter Ulbricht ihre Arbeit in Berlin auf.
Der parteilose Arthur Werner wird vom ersten sowjetischen Stadtkommandanten Nikolai E. Bersarin zum Oberbürgermeister von Berlin ernannt. Diese Ernennung wurde später von der Alliierten Kommandantur bestätigt.
Im tschechischen Dobronin, in der nördlichen Iglauer Sprachinsel wurden, nach einer Tanzunterhaltung, mehrere deutsche Männer aus den umliegenden Dörfern im Wald mit Spaten, Schaufeln und Hacken bestialisch erschlagen. Die betrunkenen tschechischen Mörder ließen die Opfer unter Schlägen erst ihr Grab selber schaufeln, bevor sie brutal ermordet wurden. Die am 8. Mai selbst ernannten „Vaterländischen Partisanen- und Revolutions-Garden" erklärten sich in Dobronin und Umgebung für Monate zum Herrn über Leben und Tod ihrer deutschen Mit-Landsleute. Die Täter waren immer namentlich bekannt und wurden nie bestraft.

20.5.1945
In Berlin wird die Moskauer Zeit eingeführt. Die Uhren müssen zwei Stunden vorgestellt werden. Die ersten Sparkassen und Banken nehmen den Schalterbetrieb wieder auf. Im Berliner Stadtbezirk Lichtenberg findet vor rund 10 000 Zuschauern das erste Fußballspiel seit Kriegsende statt.
Der ehemalige Reichsjustizminister Otto Georg Thierack stellt sich den Alliierten und wird in Haft genommen.
Das Ehepaar Schönmann-Petzl (Marianne Petzl, Bekannte von Adolf Hitler) wird nach der französischen Besatzung durch die französische Militärpolizei in Holzhausen festgenommen.

21.5.1945
Der deutsche Physiker Manfred Baron von Ardenne, einer der bedeutendsten Mitarbeiter des „Uranprojekts", folgt einer Aufforderung zur Übersiedlung in die UdSSR. Sein Forschungslaboratorium für Elektronenphysik wurde nach Sochumi in der ehemaligen AbASSR (im heutigen Abchasien/Georgien) verbracht, wo das NKWD am 27. Juli 1945 das Physikalisch-Mathematische Institut eröffnet hatte.
Im ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen werden wegen Typhusgefahr die letzten Häftlingsbaracken von britischen Soldaten abgerissen.
Der Großindustrielle Alfried Krupp von Bohlen und Halbach wird von den alliierten Militärbehörden in Haft genommen.
Der ehemalige Reichsführer SS Heinrich Himmler, der in der Uniform eines Feldwebels der deutschen Wehrmacht bei Lüneburg von britischen Truppen gefangengenommen wurde, begeht nach seiner Identifikation angeblich Selbstmord. Es ist höchst unglücklich, daß Himmler ein „Selbstmordfall" war, während er sich in britischer Haft befand, denn, wäre er ein Angeklagter im Nürnberger IMT gewesen, so wäre er in der Lage gewesen, vor der Öffentlichkeit den wahren Hergang der Geschichte vorzutragen (er als einziger war ja voll unterrichtet und hatte keine Möglichkeit, die Schuld jemandem anders zuzuschieben).
Werner Best, Reichsbevollmächtigter in Dänemark, wird von den dänischen Behörden verhaftet.

22.5.1945
In Berchtesgaden wird in einer Ausstellung ein Teil der von Reichsmarschall Hermann Göring in ganz Europa geraubten Kunstschätze gezeigt.
Die Abteilung für psychologische Kriegführung der US-amerikanischen Besatzungsmacht veröffentlicht in einer Direktive die Richtlinien für die künftige Medienpolitik der Vereinigten Staaten in Deutschland.
In dem Bericht des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK)-Beauftragten für das KL Theresienstadt heißt es: „In Theresienstadt ist kein Internierter eines gewaltsamen Todes gestorben."
In der amerikanischen Zone in Waidring Tirol wird der frühere Gauleiter von Franken und Herausgeber der antisemitischen Zeitung „Der Stürmer", Julius Streicher verhaftet. Internierung in Salzburg Freising, Wiesbaden und Mondorf, wo er brutal misshandelt wurde.
Walter Frentz, Hitlers Kameramann wird von den amerikanischen Behörden in Frankfurt verhaftet.
1.000 B-29 Superfortress (30 verloren) sind an zwei Höhepunkten der Nachtangriffe auf Tokio beteiligt. Entschlossene japanische Jagdabwehr und schwere Flak. Trotzdem bringen die Angriffe den ausgebrannten Stadtbereich auf 90 km².

23.5.1945
Am Morgen wird Großadmiral Karl Dönitz mit Generaloberst Alfred Jodl und Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg von Generalmajor Lowell W. Rooks an Bord der „Patria" empfangen, wobei ihm eröffnet wird, dass die geschäftsführende Regierung und das Oberkommando der Wehrmacht auf Anweisung von General Dwight D. Eisenhower inhaftiert werden sollen. Damit habe die deutsche Reichsregierung aufgehört zu existieren. Dönitz wird anschließend in das Polizeipräsidium nach Flensburg gebracht und dort in Haft genommen. Einheiten der 21. britischen Armeegruppe verhaften daraufhin die „Geschäftsführende Deutsche Reichsregierung". Die oberste Regierungsgewalt in Deutschland übernehmen die alliierten Oberbefehlshaber. General Eisenhower in der amerikanischen, Feldmarschall Bernard Montgomery in der britischen und Marschall Schukow in der sowjetischen Zone.
Offiziere von Feldmarschall Harold R. Alexander, dem Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte im Mittelmeerraum, treffen mit dem Balkan-Oberkommando der Sowjetarmee ein Abkommen, wonach die Kosaken „als Spezialeinheiten der deutschen SS-Partisanen" (die sie nie waren) und „als gegenrevolutionäre weiße Banden, die in deutschem Sold gestanden haben", an die Sowjets (das kam einem Todesurteil gleich) auszuliefern seien.
In einer Waldhütte in Westfalen wird der ehemalige Reichskanzler Franz von Papen von britischem Militär verhaftet. Am selben Tag gelingt es kanadischen Marine-Einheiten, Arthur Seyß-Inquardt, zuletzt deutscher Reichskommissar der besetzten Niederlande auf einem deutschen Schnellboot festzunehmen.
In Allenstein übergeben Vertreter der Sowjets den südlichen Teil Ostpreußens polnischer Verwaltung.

In Flensburg wird eine Suchdienst-Stelle unter dem Namen "Deutsches Rotes Kreuz, Flüchtlingshilfswerk, Ermittlungsdienst, Zentrale-Suchkartei" gegründet. Nahezu zeitgleich begann die Suchdienstarbeit in München, der Zonen-Zentrale im US-amerikanischen Sektor. Auch Zehntausende Kinder sind allein unterwegs. Sie suchen ihre Eltern, ihre Großeltern oder ihre Geschwister. Die Kinder sind traumatisiert, ausgehungert, häufig schwer krank. Viele von ihnen werden niemand mehr von ihrer Familie finden, sie werden als elternlose Flüchtlings- und Vertriebenenkinder registriert.

In Flensburg wird eine Suchdienst-Stelle unter dem Namen "Deutsches Rotes Kreuz, Flüchtlingshilfswerk, Ermittlungsdienst, Zentrale-Suchkartei" gegründet. Nahezu zeitgleich begann die Suchdienstarbeit in München, der Zonen-Zentrale im US-amerikanischen Sektor. Auch Zehntausende Kinder sind allein unterwegs. Sie suchen ihre Eltern, ihre Großeltern oder ihre Geschwister. Die Kinder sind traumatisiert, ausgehungert, häufig schwer krank. Viele von ihnen werden niemand mehr von ihrer Familie finden, sie werden als elternlose Flüchtlings- und Vertriebenenkinder registriert.

24.5.1945
Carl Scharnagl wird von der US-amerikanischen Militärregierung zum Oberbürgermeister von München ernannt.
Selbstmord von Feldmarschall von Greim, letzter Oberbefehlshaber der Luftwaffe, in Salzburg im Alter von 50 Jahren in einem Krankenhaus.
In Moskau findet ein großer Festempfang im Kreml zu Ehren der Oberbefehlshaber der sowjetischen Truppen statt. Bei dieser Gelegenheit sprach Stalin den berühmten Trinkspruch "auf das Wohl des russischen Volkes".
Aus dem US-Hauptquartier wird versucht, deutsche Soldaten, besonders Feldjäger anzuwerben, um auf der Seite der Amerikaner bei der kommenden Landung in Japan mitzukämpfen. Kein einziger deutscher Kämpfer meldet sich freiwillig, trotz angebotener Haftentlassung.
Australische Truppen kreisen Wewak ein, die letzte japanische Hochburg an der Küste.

25.5.1945
In Berlin einigt sich ein Kreis ehemaliger Vertreter des Zentrums und der Deutschen Demokratischen Partei auf die Gründung einer bürgerlichen Sammlungsbewegung, die den Namen Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDUD) erhalten soll.
Den alliierten europäischen Befehlsstellen wird mitgeteilt, daß sie nicht das Ultra-Geheimnis (Decknamen für Informationen, die über Entzifferungen des verschlüsselten geheimen deutschen Nachrichtenverkehrs) zu offenbaren haben.
Der Stadtrat der "Stadt des KdF-Wagens" beschließt in seiner ersten Sitzung seit Kriegsende die Umbenennung der Stadt in „Wolfsburg".
Über 60 Tote gibt es bei einer Explosion des chemischen Kampfservicegebäudes der Armee im Edgewood Arsenal, Maryland, USA.

Das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Deutschland im ehemaligen I.G. Farben-Gebäude in Frankfurt am Main. Mit seinen sechs Flügeln und neun Geschossen bot das Gebäude eine Bürofläche von mehr als 25.000 qm. Hier erließen die Alliierten Streitkräfte eine Sammlung von Gesetzen, Verordnungen, Anweisungen, die Deutschland bis heute unter Fremdherrschaft halten. Eine Aufhebung der SHAEF-Gesetze ist bisher nicht erfolgt.                     

Das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Deutschland im ehemaligen I.G. Farben-Gebäude in Frankfurt am Main. Mit seinen sechs Flügeln und neun Geschossen bot das Gebäude eine Bürofläche von mehr als 25.000 qm. Hier erließen die Alliierten Streitkräfte eine Sammlung von Gesetzen, Verordnungen, Anweisungen, die Deutschland bis heute unter Fremdherrschaft halten. Eine Aufhebung der SHAEF-Gesetze ist bisher nicht erfolgt.                     

26.5.1945
Das SHAEF Hauptquartier (Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Nordwesteuropa) wird von Reims nach Frankfurt am Main verlegt.
Die US-amerikanische Luftwaffe beendet eine Serie von Angriffen auf Japans Hauptstadt Tokio. Dabei zerstören rund 750 000 Phosphorbomben 50% der bebauten Fläche der Stadt.
Die Berliner Philharmoniker geben im Titania-Palast in Berlin unter Leitung von Leo Borchard ihr erstes Nachkriegskonzert. Gespielt werden Werke von Peter Tschaikowski, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy.

27.5.1945
Der jugoslawische Ministerpräsident Marschall Josip Tito, fordert die Angliederung des südlichen Teils von Kärnten an Jugoslawien.
Bei Berchtesgaden werden vom ehemaligen Reichsmarschall Hermann Göring geraubte Kunstschätze gesichert (also auch geraubt).
Die in Bayern amtierende Militärverwaltung erteilt dem Bayerischen Roten Kreuz als den Auftrag, seine Arbeit wieder aufzunehmen und Unfallrettungsdienste, u.a. am Wasser, wieder aufzunehmen.
Im sächsischen Bautzen wird die bisherige Strafvollzugsanstalt von der Roten Armee als sowjetisches Speziallager umfunktioniert und bis 1950 weiter genutzt.
Im Iran fordert der Außenminister den Rückzug aller britischen, amerikanischen und russischen Streitkräfte aus dem Land.

28.5.1945
Die US-amerikanische Militärverwaltung setzt in München unter Ministerpräsident Fritz Schäffer die erste bayerische Nachkriegsregierung ein.
Eine Direktive der US-Militärregierung in Deutschland unterscheidet zwischen aktiver und passiver Schuld der Deutschen an den Verbrechen, die während der NS-Zeit begangen wurden.
Königin Wilhelmina der Niederlande und Prinzessin Juliana kehrt aus dem Londoner Exil in ihre Heimat zurück. Drei Tage später kehrt auch Håkon VII. nach Norwegen zurück.
Bei Berchtesgaden werden vom ehemaligen Reichsmarschall Hermann Göring geraubte Kunstschätze gesichert.
US-Präsident Truman schlägt vor, die Bundes-Arbeitslosenversicherung auf bis zu 25 US-Dollar pro Woche zu erhöhen.

29.5.1945
Zwei voll mit Hilfsgütern beladene Rotkreuz Züge aus der Schweiz die bereits bis Mannheim beziehungsweise Augsburg gelangt waren, wurden nach Bern zurückgeschickt, obwohl die Gefangenen in den Rheinwiesenlagern verhungerten. Den Delegationen des IRK wurde der Zutritt zu diesen Lagern verweigert.
35.000 Kosaken, Männer, Frauen und Kinder, Greise und Verwundete, die man in dem riesigen Lager Peggetz bei Lienz in Osttirol zusammengetrieben hatte, sollten an die Sowjets ausgeliefert werden. Die Todgeweihten weigerten sich, den britischen Befehl zum Einsteigen zu befolgen. Zuerst wurden sie mit Kolbenschlägen getrieben; schließlich ließ man die Panzer anrollen. Augenzeugen berichten, daß sich die Frauen unter die Panzerketten warfen und zermalmt wurden, daß sie blindlings vor die Läufe der Maschinenpistolen liefen, um nicht „repatriiert" zu werden. Sieben Tage dauerten diese furchtbaren Szenen: Mütter stürzten sich mit ihren Kindern in die eisige Drau; Hunderte kamen durch Kugeln und Kolbenschläge der britischen Truppen um. Ein grauenhaftes unaufhörliches Niederschlagen - Kinder trampeln sie mit Füßen nieder. Die an den Rand der Verzweiflung gebrachten Menschen versuchen Selbstmord. Väter, töten ihre ganze Familie. Über 1.150 Leichen der Unglücklichen wurden in Peggetz an der Drau bei Lienz (Osttirol) in Massengräbern begraben.
Britische Marineeinheiten beginnen mit der Zusammenziehung deutscher U-Boote aus norwegischen Häfen, um sie nach Großbritannien zu überführen. Die Boote sollen später versenkt werden.

30.5.1945
In Brünn in Mähren beginnt der Todesmarsch von ca. 25.000 Deutschen, die nach Österreich "ausgewiesen" werden sollen. Allein bei dieser menschenverachtenden Massenvertreibung kommen mehrere tausend Deutsche ums Leben.
100.000 deutsche Kriegsgefangene werden in Frankreich eingesetzt, um 100 Millionen Minen zu räumen.
Das Ehepaar Schönmann-Petzl wird wieder freigelassen, sie werden später von der Spruchkammer als „Mitläufer" eingestuft und mit 300 DM Strafe belegt.
Fritz Thyssen wird auf Capri von amerikanischen Offizieren über seine Einstellung zum Nationalsozialismus und seine Rolle im Dritten Reich einvernommen.
In Berlin werden die Trümmer von nun an in „zentral geleitetem Arbeitseinsatz" beseitigt. Die Zeit der „Trümmerfrauen" beginnt.

31.5.1945
Auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht gibt der Berliner Oberbürgermeister Arthur Werner bekannt, dass im Falle von Anschlägen auf Angehörige oder Einrichtungen der Roten Armee als Vergeltung 50 Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) erschossen würden.
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) wird durch Gesetz der britischen Militärregierung in Deutschland aufgelöst.
Odilo Globocnik, Gauleiter, wird von einem englischen Kommando in Kärnten verhaftet und nach Paterion im Drautal gebracht, dort vergiftet er sich mit einer Zyankalikapsel im Alter von 41 Jahren.
In ihrem „Gesetz Nr. 5" verfügt die amerikanische Militärregierung die Auflösung der NSDAP. Mit diesem Gesetz werden alle Amtsstellen der Partei mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das Dritte Reich ist endgültig vorbei.

Handelsschiffs-Verluste im Mai 1945:
3 alliierte Schiffe mit zusammen 10.022 Tonnen im Atlantik, 3 alliierte Schiffe mit 7.176 Tonnen in anderen Gewässern. 118 japanische Schiffe mit 270.703 Tonnen im Pazifik. 10 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 245 U-Boote einschließlich Selbstversenkungen verloren), 124 U-Boote haben sich übergeben.

Lager Sinzig mit 300.000 Gefangenen
-zum vergrößern anklicken-
Lagergelände in den Rheinwiesen
-zum vergrößern anklicken-

amerikanischer Soldat bewacht deutsche Kriegsgefangene

Von den Briten verraten und ausgeliefert: Das XV. Kosaken-Kavallerie-Korps unter Generalmajor Helmuth von Pannwitz            

Von den Briten verraten und ausgeliefert: Das XV. Kosaken-Kavallerie-Korps unter Generalmajor Helmuth von Pannwitz            

In Reims unterzeichnen Generaloberst Alfred Jodl (Heer), General- admiral Hans-Georg von Friedeburg (Marine) und General Wilhelm Oxenius (Luftwaffe) die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte. Die Herren konnten noch nicht wissen, dass ab jetzt mehr Deutsche sterben sollten, als im ganzen zweiten Weltkrieg davor.                   

In Reims unterzeichnen Generaloberst Alfred Jodl (Heer), General- admiral Hans-Georg von Friedeburg (Marine) und General Wilhelm Oxenius (Luftwaffe) die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte. Die Herren konnten noch nicht wissen, dass ab jetzt mehr Deutsche sterben sollten, als im ganzen zweiten Weltkrieg davor.                   

Die Russen sind in Berlin. Man kann sich nicht vorstellen, welche Verwüstung diese Barbarenhorden in den eroberten Gebieten hinterlassen haben. Jetzt werden die Berliner Frauen und Kinder vergewaltigt, gequält und ermordet. Man mag über den Mord an den Goebbels- Kindern denken wie man will, überlebt hätten sie nicht !!               

Die Russen sind in Berlin. Man kann sich nicht vorstellen, welche Verwüstung diese Barbarenhorden in den eroberten Gebieten hinterlassen haben. Jetzt werden die Berliner Frauen und Kinder vergewaltigt, gequält und ermordet. Man mag über den Mord an den Goebbels- Kindern denken wie man will, überlebt hätten sie nicht !!               

Was in Brünn in der Nacht zum 31. Mai 1945 (Fronleichnam) vor sich geht, ist in das Gedächtnis von Tschechen, Deutschen und Österreichern als der "Brünner Todesmarsch" eingegangen. Am späten Abend wird die Parole ausgegeben: "Všechny nemci ven!" ("Alle Deutschen raus!"). Trupps bewaffneter Arbeiter und Partisanen eilen von Haus zu Haus, die Gewehrkolben donnern an die Türen: "Packt das Wichtigste, ihr müsst fort! In zwei Stunden müsst ihr auf dem Hauptplatz stehen. 15 Kilo Gepäck, mehr nicht!" Es handelt sich vornehmlich um Frauen, Kinder und alte Menschen, wie die Augenzeugen berichten. Früh am Morgen formiert sich ein Zug von etwa 30.000 Menschen, der sich in Richtung Süden nach Niederösterreich in Bewegung setzt. Alle paar Meter ein Posten, das Gewehr griffbereit, Kolbenschläge für die Erschöpften. Wer nicht mehr weiter kann, wird am Ende des Zuges erschossen und in den Straßengraben gestoßen. Am nächsten Abend erreicht man die österreichische Grenze, Bauern helfen, aber die Tausenden sind zu viel. Unterwegs aus Brünn starben 5200 Menschen durch Erschöpfung, oder sie wurden durch das begleitende Personal erschlagen oder erschossen und in Massengräbern entlang der Brünner Straße bis Wien verscharrt.

Was in Brünn in der Nacht zum 31. Mai 1945 (Fronleichnam) vor sich geht, ist in das Gedächtnis von Tschechen, Deutschen und Österreichern als der "Brünner Todesmarsch" eingegangen. Am späten Abend wird die Parole ausgegeben: "Všechny nemci ven!" ("Alle Deutschen raus!"). Trupps bewaffneter Arbeiter und Partisanen eilen von Haus zu Haus, die Gewehrkolben donnern an die Türen: "Packt das Wichtigste, ihr müsst fort! In zwei Stunden müsst ihr auf dem Hauptplatz stehen. 15 Kilo Gepäck, mehr nicht!" Es handelt sich vornehmlich um Frauen, Kinder und alte Menschen, wie die Augenzeugen berichten. Früh am Morgen formiert sich ein Zug von etwa 30.000 Menschen, der sich in Richtung Süden nach Niederösterreich in Bewegung setzt. Alle paar Meter ein Posten, das Gewehr griffbereit, Kolbenschläge für die Erschöpften. Wer nicht mehr weiter kann, wird am Ende des Zuges erschossen und in den Straßengraben gestoßen. Am nächsten Abend erreicht man die österreichische Grenze, Bauern helfen, aber die Tausenden sind zu viel. Unterwegs aus Brünn starben 5200 Menschen durch Erschöpfung, oder sie wurden durch das begleitende Personal erschlagen oder erschossen und in Massengräbern entlang der Brünner Straße bis Wien verscharrt.

Brünner Todesmarsch
die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares

Otto Günsche

Dr. Ludwig Stumpfegger

Traudl Junge

Constanze Manziarly

Hans-Georg von Friedeburg

Wilhelm Stuckart

Franz Hofer

Wilhelm Oxenius

Konrad Adenauer

Dietrich von Saucken

Der Prager Maiputsch: Auf dem Wenzelsplatz in Prag werden unbewaffnete Kranke und verwundete deutsche Soldaten kopfüber an den Laternenmasten aufgeknüpft und Feuer unter die Unglücklichen gelegt, sie starben als lebende Fackeln einen grässlichen Tod.                 

Der Prager Maiputsch: Auf dem Wenzelsplatz in Prag werden unbewaffnete Kranke und verwundete deutsche Soldaten kopfüber an den Laternenmasten aufgeknüpft und Feuer unter die Unglücklichen gelegt, sie starben als lebende Fackeln einen grässlichen Tod.                 

Beim Blutgericht von Landskron spielten sich furchtbare Szenen ab            

Beim Blutgericht von Landskron spielten sich furchtbare Szenen ab            

Chronik des Nationalsozialismus Mai 1945
 
Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

Neue Doku basierend auf Originalaufnahmen: Töten auf Tschechisch            

Neue Doku basierend auf Originalaufnahmen: Töten auf Tschechisch            

Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die großen Flüchtlingsströme bringen Millionen vermisster Soldaten, Zivilisten und Kinder mit sich. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen Kinder.