Chronik des Nationalsozialismus Mai / Juni 1942

MAI 1942

1.5.1942
In einem Tagesbefehl an Bevölkerung und Rote Armee fordert der sowjetische Staatschef Josef W. Stalin die Fortsetzung der gemeinsamen Anstrengungen zur Niederwerfung der deutschen Invasoren.
Im belagerten Sewastopol werden Umzüge und Demonstrationen zum Mai-Feiertag abgehalten, trotz deutscher Luftangriffe und Artillerie-Feuer.
Adolf Hitler ist wieder auf dem Obersalzberg. In einem Telegramm an Robert Ley zur Reichskammertagung, die im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei stattfindet, würdigt Adolf Hitler „die Heimat", die sich durch ihren Fleiß und Opfersinn (...) des Heldentums unserer Soldaten würdig erwiesen" habe.
Eine Million Rüstungsarbeiter erhalten eine „Leistungsprämie" in Form von Branntwein und Tabak. Diese „Sonderration" an die Rüstungsarbeiter wird von nun an von Hitler mehrfach angeregt.
Als Vergeltung für einen Überfall auf einen deutschen Wachtposten werden in der norwegischen Hauptstadt Oslo 18 norwegische Staatsangehörige, die am 18. April bei einem Fluchtversuch nach Großbritannien auf einem Fischkutter verhaftet worden waren, erschossen.
Der Zerstörer „Punjabi" sinkt bei einer Kollision mit dem Schlachtschiff „King George V", welches selbst durch explodierende Wasserbomben beschädigt wird.
Die 56. Infanteriedivision der japanischen 15. Armee besetzt die Stadt Mandalay im Norden des Staates Birma.
Das eidgenössische Kriegsernährungsamt in der Schweiz erhöht die Käseration für Schwerstarbeiter auf 700 g für die nächsten zwei Monate.
Bei einem Explosionsunglück in einer chemischen Fabrik im belgischen Tessenderlo werden über 200 Arbeiter getötet und etwa 1000 verletzt.
Die seit vier Tagen wütenden heftigen Wirbelstürme in den US-amerikanischen Bundesstaaten Colorado, Kansas und Texas fordern insgesamt 120 Tote und richten schwere Schäden in der Landwirtschaft an.

2.5.1942
Erstmals wird an 19 Betriebe im Deutschen Reich der Titel „Nationalsozialistischer Kriegs-Musterbetrieb" verliehen. Damit ist das Recht verbunden, das Kriegsverdienstkreuz auf der Betriebsfahne zu tragen. Weitere 76 Betriebe erhalten die Auszeichnung »Nationalsozialistischer Musterbetrieb«.
Der VW-Konstrukteur Ferdinand Porsche, der Flugzeugbauer Ernst Heinkel und Wirtschaftsminister Walther Funk werden zu »Pionieren der Arbeit« ernannt.
Aus Solidarität mit den Dreierpaktstaaten Deutsches Reich, Japan und Italien bricht Ungarn die diplomatischen Beziehungen zu den südamerikanischen Staaten Brasilien, Uruguay und Paraguay ab.
Japanische Sturmtruppen sprengen mit 240-mm-Granaten ein ganzes Munitionsmagazin auf der Festungsinsel Corregidor (Philippinen) hoch, wobei schwerste Mörser einfach durch die Luft geschleudert werden. 3.600 Granaten fallen auf die Insel innerhalb von 5 Stunden.
Das Komitee der indischen Kongreßpartei beschließt mit 180:4 Stimmen, im Falle einer japanischen Invasion nicht zusammen mit den Truppen der britischen Kolonialmacht zu kämpfen, sondern lediglich passiven Widerstand gegen die Angreifer zu leisten.

3.5.1942
Um der Bandentätigkeit im besetzten Jugoslawien besser begegnen zu können, ordnet Adolf Hitler eine Verstärkung der deutschen Truppen an.
Nach dem Tod des sozialdemokratischen dänischen Ministerpräsidenten Thorvald Stauning wird der Sozialdemokrat Vilhelm Buhl neuer Kabinettschef unter Beibehaltung des Finanzministeriums.
Die deutsche Luftwaffe fliegt einen Angriff auf Exeter im Südwesten Englands. 90 Flugzeuge (7 verloren) verursachen eine Feuersbrunst im Stadtzentrum.
Die Royal Air Force fliegt Nachtangriffe auf Hamburg, den U-Boot-Stützpunkt von St. Nazaire und den Flugplatz von Kristiansand (Norwegen), wobei insgesamt 5 Bomber verloren gehen.
Adolf Hitler trifft wieder mit dem Sonderzug in seinem Hauptquartier „Wolfsschanze" in Ostpreußen ein.
Adolf Hitler lässt in Kopenhagen durch den Gesandten Cécil von Renthe-Fink sein Beileid zum Tod des Staatsministers Thorvald Stauning aussprechen.
Das Konzentrationslager Sobibor (Polen) wird eingerichtet. Es war als Durchgangslager mit dem Ziel der Umsiedlung von Juden geplant.
Das Fürstentum Liechtenstein feiert den 600. Gründungstag der Herrschaften Vaduz und Schellenberg, aus denen das Fürstentum entstanden ist.
Die deutsche Fußballnationalmannschaft besiegt Ungarn in einem Länderspiel in Budapest 5:3.

4.5.1942
Generalleutnant Walter von Unruh wird als Kommandeur des OKW-Stabes z.b.V. („zur besonderen Verwendung") Adolf Hitlers Sonderbeauftragter. Seine Aufgabe ist, zu prüfen, ob im Großdeutschen Reich alle Kräfte im Hinblick auf die Erfordernisse des Krieges „zweckmäßig verwendet und voll ausgenutzt sind".
In den USA beginnt die Registrierung der gesamten Bevölkerung für die Ausgabe von Lebensmittelkarten.
Malta wird weiterhin von der deutschen Luftwaffe bombardiert.
Die „Schlacht in der Korallensee" ist die erste reine Flugzeugträger-Schlacht der Militärgeschichte, bei der kein Kriegsschiff in Sichtweite eines feindlichen kommt. Der US-Flottenträger „Lexington" und der japanische Leichte Flugzeugträger „Shoho" werden versenkt und der japanische Flottenträger „Shokaku" schwer beschädigt. Taktisch endet die Schlacht Unentschieden, aber strategisch ist sie ein größerer amerikanischer Sieg, da die Japaner die Invasion von Port Moresby auf Neuguinea abbrechen.
Bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien siegt der Liberale Alfonso López Pumarejo mit 597 000 Stimmen; er übernimmt am 7. August 1942 die Regierungsgeschäfte.

5.5.1942
Nach einer Übereinkunft zwischen Adolf Hitler und Mussolini soll Anfang Juni die Offensive in Nordafrika wieder aufgenommen und Tobruk erobert werden. Im Juli, bevor die deutsch-italienischen Truppen weiter nach Ägypten vordringen, soll die Insel Malta durch Luftlandetruppen erobert werden.
Gegen französischen Widerstand landen britische Truppen auf der Insel Madagaskar und besetzen den Marinestützpunkt Diego Suarez, um angeblich einer japanischen Invasion zuvorzukommen.
Auf den Philippinen setzen japanische Sturmtruppen von der Bataan-Halbinsel nach Corregidor über und können trotz schweren Feuers der US-Filipino-Truppen einen Landekopf gewinnen.
Entsprechend einer Verordnung des niederländischen Generalkommissars für das Sicherheitswesen müssen Juden über sechs Jahren in den Niederlanden den Judenstern tragen.
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels schreibt in seiner Eigenschaft als Gauleiter von Berlin einen bis zum 1. Juni befristeten Höflichkeitswettbewerb in der Reichshauptstadt aus.
In der Schweiz wird ein Volksbegehren zur Teilreform des Parlaments bei einer Abstimmungsbeteiligung von unter 50% mit 408 000:219 000 Stimmen abgelehnt.

6.5.1942
Eine Verordnung der Hauptvereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft verbietet Bauern und Gärtnern den direkten Verkauf von Obst und Gemüse.
Um bei eingeschlossenen sowjetischen Truppen die „Neigung zum Überlaufen" zu steigern, ordnet der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler an, dass in solchen Fällen Kommissaren und Politruks zunächst versuchsweise die „Erhaltung ihres Lebens" zugesichert werden kann.
Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, unterhält sich mit Adolf Hitler über die vernachlässigte Kernforschung. Speer schlägt die Bildung eines deutschen Reichsforschungsrates vor, der aus Vertretern der Wehrmacht und Rüstungsindustrie gebildet werden soll.
Die alliierten Streitkräfte auf der Philippineninsel Corregidor kapitulieren vor den Japanern. Die Japaner nehmen 12.495 Gefangene, einschließlich US-General Jonathan M. Wainwright und Generalmajor Edward P. King.
Kommandos der königlich-britischen Marine landen vom Zerstörer Anthony und brechen den hartnäckigen Widerstand der Vichy-Truppen in Diego Suarez auf Madagaskar.

7.5.1942
Albert Speer, Reichsminister für Bewaffnung und Munition, bildet einen 'Rüstungsrat' mit Generalfeldmarschall Erhard Milch (Luftwaffe), 3 Generälen, 1 Admiral und 8 Vertreten der Rüstungsindustrie.
Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz im Reich Fritz Sauckel verpflichtet in einem Erlass die deutsche Arbeitsfront, alles ihr Mögliche zu tun, um attraktive Einsatzbedingungen für Fremdarbeiter zu schaffen. Dies betraf vor allem die Unterbringung, Verpflegung, Entlohnung, Versicherung und Sozialbetreuung, die gleichartig mit dem Lebensstandard der Deutschen verordnet waren.
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erklärt sich damit einverstanden, dass Fritz Todt, gleichnamiger Sohn des bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen ehemaligen Ministers, in die Luftwaffe aufgenommen wird.
In Madagaskar kapitulieren die Vichy-Franzosen und übergeben Diego Suarez den Briten. Die Vichy-französischen Unterseeboote Le Heros und Monge werden vor Diego Suarez versenkt.
In Italien werden alle Juden zwischen dem 18. und 55. Lebensjahr zum zivilen Arbeitsdienst eingezogen.
Aufgrund wachsender Schwierigkeiten in der Kohleversorgung kündigt der britische Handelsminister Hugh Dalton im Unterhaus in London eine sofortige Brennstoffrationierung an.
In Winterthur stirbt der am 2. Juni 1863 in Zadar/Jugoslawien geborene österreichische Komponist und Dirigent Felix von Weingartner.

8.5.1942
Im Zuge einer bis zum 18. Mai dauernden Offensive der deutschen 11. Armee an der sowjetischen Kertsch-Front unter dem Namen »Trappenjagd« wird ein Großteil der Truppen der sowjetischen Krimfront vernichtet.
Nach deutschem Vorbild wird in der niederländischen Hauptstadt Den Haag die Niederländische Arbeitsfront errichtet, in welcher die Arbeitgeber- und Gewerkschaftsorganisationen aufgehen.
Alfred Rosenberg ist bei einer Besprechung bei Adolf Hitler im FHQ „Wolfsschanze".
Das japanische Passagierschiff „Taiyo Maru" (14.000 t.) wird von einem amerikanischen U-Boot vor Hong Kong versenkt. 780 Experten der Ölindustrie und Techniker, welche die Erdölfelder in Niederländisch-Ostindien wieder in Betrieb nehmen sollen, werden mit dem Schiff in die Tiefe gerissen.
Sir Archibald Sinclair, der Staatssekretär für Luftfahrt, erklärt in einer Rede in Birmingham, daß die Royal Air Force zwar nicht die historischen deutschen Städte zerstören möchte, aber: „wir müssen und werden die feindlichen Mittel, den Krieg zu führen, vernichten - seine Verteidigungen, Fabriken ... wo immer sie gefunden werden ... der deutschen Luftwaffe wird ein schrecklicher Sommer bevorstehen. Bei Tag und Nacht, in der Luft und auf den Boden werden sie unerbittlichen Angriffen ausgesetzt sein ...'".
Im Korallenmeer zwischen Australien und Neu-Guinea kommt es zu einer See-Luftschlacht zwischen einem japanischen und einem US-amerikanischen Flugzeugträgerverband.

9.5.1942
Chaim  Weizmann,  Präsident  der  Jewish  Agency,  fordert  in  einer
Rede  in  New  York  vor  der  „Extraordinary  Zionist  Conference" in
Biltmore  Hotel  die  Juden  auf,  in  Europa  Sabotage  zu  betreiben.
Aus Anlaß seines 50. Geburtstages erhält der deutsche
Schauspieler Heinrich George vom Führerstellvertreter
Joseph  Goebbels  den  Titel  "Generalintendant".
Neu auf dem deutschen Buchmarkt erschienen
ist "Das Jahr der Farben", ein Lehrbuch der
Farbfotografie  von  Michael  Neumüller.
Im  Berliner  Lustgarten  wird  die  anti-
sowjetische Propaganda-Ausstellung
»Das Sowjetparadies« auf 9.000 m²
Ausstellungsfläche eröffnet.

Bei einem Vorstoß der Sowjets im Raum um Charkow werden mehrere Sowjet- Armeen von deutschen Truppen bis zum 28. Mai 1942 aufgerieben. Die Schlacht um Charkow, war eine der größeren Schlachten im Deutsch-Sowjetischen Krieg, die in der Nähe von Charkow stattfand und nach sowjetischen Anfangserfolgen zur Einkesselung eines großen Teils der Angriffsverbände durch einen deutschen Gegenangriff führte.


In einem Abkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika verpflichtet sich Brasilien, den USA für fünf Jahre zu festen Preisen sämtliche brasilianischen Gummiüberschüsse zu überlassen; als Gegenleistung sichern die USA die Entsendung von Sanitätsexperten zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der brasilianischen Kautschukarbeiter im Amazonastiefland zu.
Der Reichskommissar der Ukraine, Gauleiter und Oberpräsident Erich Koch (Gauleiter von Ostpreußen) beginnt, für die Versorgung der Wehrmacht und der deutschen Zivilbevölkerung, im großen Stil Lebensmittel aus der Ukraine abzutransportieren, was bedeutete, dass die einheimische Bevölkerung schlechter versorgt wurde. Die ursprünglich deutschfreundliche Haltung der ukrainischen Zivilbevölkerung schlägt rasch ins Gegenteil um und begünstigt die Entstehung einer für die Wehrmacht gefährlichen Partisanenbewegung.
Den ca. 140.000 holländischen Juden wird das Tragen des Judensterns zur Pflicht gemacht.

10.5.1942
Eine Rundfunkrede des britischen Premierministers Winston Churchill, in welcher er sowjetische Propagandalügen über den angeblichen Einsatz von Giftgas durch deutsche Truppen an der Ostfront aufgreift, löst ein lebhaftes Presseecho aus. Churchill warnt Deutschland, daß England mit Giftgasangriffen zurückschlagen wird, falls Giftgas an der Ostfront zum Einsatz kommt.
Nach insgesamt 11.000 Einsätzen wird die deutsch-italienische Luftoffensive gegen die britische Inselfestung Malta im Mittelmeer vorläufig eingestellt.
Das Oberkommando der Wehrmacht führt für dringende Nachrichten an Angehörige, das sog. Kuriertelegramm ein, das höchstens acht Worte enthalten darf.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an König Michael und Marschall Ion Antonescu zum rumänischen Nationalfeiertag. Generalfeldmarschall Wilhelm List nimmt als Hitlers Vertreter an den Feierlichkeiten in Bukarest teil.
In Anwesenheit von Reichsjugendführer Artur Axmann findet in Berlin die vierte Reichsveranstaltung des BDM-Werkes (Bund Deutscher Mädel) »Glaube und Schönheit« statt.
In einem OKH-Befehl wird die grundsätzliche Freiwilligkeit für den Arbeitseinsatz von Fremdarbeitern im Deutschen Reich festgelegt.
Mit dem Ziel der Förderung der Kautschukgewinnung und des Anbaus tropischer Pflanzen beschließen die Regierung der Vereinigten Staaten und Brasiliens die Einsetzung eines Komitees zur Vorbereitung der Besiedlung des Amazonastieflandes.

11.5.1942
Deutsche U-Boote dringen in die Mündung des kanadischen Sankt-Lorenz-Stroms und des Mississippi in den USA ein und versenken mehrere Handelsschiffe.
Im Deutschen Reich wird der freie Verkauf von Kartoffeln verboten; ebenfalls in die Zwangsbewirtschaftung einbezogen werden Spirituosen.
Die britischen Zerstörer „Lively", „Kipling" und „Jackal" werden von Ju 88-Bombern vor Alexandria versenkt. Das Schwesterschiff „Jervis" rettet 630 Überlebende.
Australien, der führende Wollproduzent der Welt, führt die Kleiderkarte ein.

12.5.1942
Die russische 'Südwest-Front' (entspricht etwa einer deutschen Armee) beginnt mit einer Gegenoffensive aus der Barwenkowo-Frontausbuchtung, südlich von Charkow.
Der Chef der Reichskanzlei Hans Heinrich Lammers fasst in einem Brief an alle Reichsminister das Ergebnis einer Besprechung zwischen Heer und HJ-Führung zusammen. „Der Führer hat angeordnet, dass der älteste Jahrgang der Hitlerjugend laufend vormilitärisch ausgebildet werden soll. Die Ausbildung soll in dreiwöchigen Kursen vorgenommen werden, die in Wehrertüchtigungslager der Hitlerjugend, nicht in Kasernen stattfinden und von der Reichsjugendführung organisiert werden soll (...)"
Im Führerhauptquartier empfängt Adolf Hitler den italienischen General Gariboldi, der den Befehl über die italienischen Truppen an der Ostfront übernehmen soll.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an den Präsidenten der Chinesischen Nationalregierung Wang Tsching Wei zum Geburtstag.
Kittyhawk und Beaufighter-Jäger der RAF greifen eine Formation von 16 Ju 52-Truppentransportflugzeugen über der nordafrikanischen Küste an und schießen 9 Stück ab und beschädigen 2 weitere schwer.
Bei einer Schlagwetterexplosion in einem Bergwerk nördlich von Morgantown im US-Bundesstaat West-Virginia werden über 100 Bergleute verschüttet.
Paul Verhoeven führt Regie in dem in Berlin uraufgeführten Liebesfilm "Der Fall Rainer" mit Erich Ponto, Luise Ullrich, Paul Hubschmid und Karl Schönböck.

13.5.1942
Die deutsche Seekriegsleitung erlaubt den U-Boot-Kommandanten, bewaffnete Schiffe der amerikanischen Staaten, die keine diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich mehr unterhalten, ohne Vorwarnung anzugreifen.
Englische Motortorpedoboote versenken die deutschen Torpedoboote „lIltis" und „Seeadler" (200 Tote), welche den Handelszerstörer „Stier" von Rotterdam nach Bordeaux geleiten. Das englische MTB 220 geht dabei ebenfalls verloren. Der mexikanische Tanker „Portrero del Llano" wird von einem deutschen U-Boot vor Miami versenkt. Am 15. Mai fordert Mexiko Entschädigungen.
Der Kriegshafen Murmansk wird von Stukas bombardiert, ein Sowjet U Boot und ein amerikanischer Frachter werden schwer beschädigt.
Albert Speer erhält von Hitler den Befehl für Baumaßnahmen in Norwegen (Wiking-Programm). „Die Durchführung der von mir für Norwegen angeordneten Baumaßnahmen ist kriegsentscheidend." Adolf Hitler verlangt u.a. Ständiger Festungsbau, wintersichere Verbindungsstraßen, Eisenbahnverbindungen, Bau eines „Riesendocks" in Drontheim und U-Boot-Stützpunkte.
Adolf Hitler fordert Schussweitensteigerung für Geschützneukonstruktionen.
Das Reichserziehungsministerium fordert in einer Denkschrift eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Volks- und Hauptschulen und dem Langemarck-Studium, einem Studiengang für begabte Schüler ohne Abitur, die sich im praktischen Beruf bewährt haben.
In den US-amerikanischen Kinos startet ein Klassiker der Schwarzen Serie: "This Gun for hire" (Die Narbenhand/Killer zu vermieten) mit Alan Ladd und Veronica Lake in den Hauptrollen. Die Romanvorlage des von Frank Tuttle inszenierten Films, "A Gun for sale", stammt von Graham Greene.

14.5.1942
Adolf Hitler ordnet auf Vorschlag von Großadmiral Erich Raeder an, die Schnelldampfer „Europa", „Potsdam" und „Gneisenau" zu Hilfsflugzeugträger umzubauen. Admiral Karl Dönitz erklärt vor Hitler, dass es darauf ankommt, möglichst bald zu versenken, möglichst bald viele U-Boote, die sich tatsächlich in See, in der Operation befinden, den Gegner zu schädigen. Was heute versenkt wird, ist wirkungsvoller, als was erst im Jahre 1943 versenkt wird.
Das englische Unterseeboot „Turbulent" unternimmt bis zum 29. Mai wiederholte Angriffe auf stark gesicherte italienische Konvois auf dem Weg nach Bengasi. Es kann 3 Handelsschiffe und den Zerstörer „Emanuele Pessagno" versenken.
Der beschädigte Kreuzer „Trinidad" läuft mit starkem Geleitschutz aus Murmansk nach Scapa Flow aus. Trotzdem wird er von Ju 88 im Sturzangriff getroffen und in Brand gesetzt. Der Kreuzer wird von den Engländern selbst versenkt.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an König Christian X. von Dänemark zum 30-jährigen Regierungsjubiläum.
Aus Anlaß seines 25jährigen Bischofsjubiläums appelliert Papst Pius XII. in Rom an die Staatsmänner der Erde, die Völker auf den Weg eines "gedeihlichen Friedens" zu bringen.
In der japanischen Hauptstadt Tokio wird die Partei Yukosan Sejikai unter Vorsitz des Generals Noboyuki Abe gegründet. Wichtigster Punkt des Parteiprogramms ist die Errichtung einer ostasiatischen Wohlstandszone unter japanischer Herrschaft.
US-Experten, welche den japanischen Marine-Code gebrochen haben, erfahren, daß Admiral Yamamoto ein komplexes Unternehmen zur vollständigen Vernichtung der US-Pazifik-Flotte im Zentralpazifik plant.
Adolf Hitler ordnet ein „Staatsbegräbnis" für den General der Infanterie z.V. von Lossberg an, der 75-jährig in Lübeck gestorben ist.

15.5.1942
Der Nationalsozialistische Lehrerbund gibt in einem Aufruf an alle deutschen Lehrer und Erzieher die Parole aus, den Unterricht unter das Motto "Sieg um jeden Preis" zu stellen.
Der Raketenangetriebene Jäger Beresniak-Isnaew BI-1 macht seinen ersten Testflug in Russland.
14 Mitglieder der Mannheimer Lechleiter-Widerstandsorganisation werden wegen Herausgabe der Untergrundzeitschrift "Der Vorbote" vom Volksgerichtshof in Berlin zum Tode verurteilt.
In der Orangerie der Tuilerien in Paris wird eine Ausstellung mit Plastiken und Zeichnungen des von dem nationalsozialistischen Regime anerkannten und protegierten deutschen Bildhauers Arno Breker eröffnet.
Drei Vichy-französische Kriegsschiffe (Flugzeugträger „Bearn" und 2 Kreuzer) werden auf Druck der US-Regierung in Martinique demobilisiert.
Der reparierte Schwere Kreuzer „Prinz Eugen" läuft mit den Zerstörern Z 25, „Paul Jacobi" sowie den T-Booten T 11 und T 12 von Drontheim Richtung Kiel aus.
Japanische Truppen beginnen mit einer Strafaktion in der chinesischen Provinz Chekiang. 100 Familien werden wegen des Verdachts, amerikanische Bomberbesatzungen beherbergt zu haben, massakriert und mehrere 1000 Häuser werden zerstört.
In einer Erklärung vor Vertretern der US-amerikanischen Gewerkschaften in Washington gibt der Gewerkschaftsführer William Green einen Überblick über die Steigerung der Rüstungsproduktion in den Vereinigten Staaten.
In Oldenburg stirbt der 53-jährige Gauleiter des Gaues Weser-Ems Carl Rover an den Folgen einer Lungenentzündung. Der Todesfall wurde erst am 17. bzw. 18. Mai bekannt gegeben. Adolf Hitler verfügt ein „Staatsbegräbnis". An Carl Rovers Stelle ernennt Hitler Paul Wegener zum Gauleiter.

16.5.1942
Die deutsche 11. Armee erobert Stadt und Hafen von Kertsch im äußersten Osten der Halbinsel Krim, wodurch die russischen Hoffnungen zerschlagen werden, daß die Belagerung von Sewastopol aufgehoben werden kann.
Adolf Hitler beauftragt den Oberbefehlshaber der Luftwaffe mit Erkundungen einer möglichen Besetzung von Spitzbergen.
Im Zuge eines Diplomatenaustauschs zwischen den Achsenmächten und den amerikanischen Staaten trifft ein erster Transport von Deutschen und Italienern mit dem schwedischen Passagierdampfer »Drottningholm« in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ein.
Zwischen den USA und Ägypten wird ein drahtloser Bilderdienst eingerichtet. Die ersten übermittelten Bilder zeigen den US-amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt zusammen mit dem ägyptischen Gesandten in den USA, Mahmoud Hassan, sowie den König von Ägypten, Faruk I.

17.5.1942
Geheimes Unternehmen Kreml: Das deutsche Oberkommando versucht die Aufklärung der Rote Armee dadurch in die Irre zu führen, daß die Wehrmacht im Begriff ist, eine große Offensive zur Eroberung von Moskau zu starten.
Einheiten der deutschen Heeresgruppe Süd treten im Raum Charkow zu einer Gegenoffensive an, welche die Russen schnell dazu zwingt (19. Mai), ihre Vorstöße in Richtung Charkow und das Donezbecken einzustellen.
Adolf Hitler beruft den Oberst d.G. Walter Scherff zum Beauftragten für die militärische Geschichtsschreibung. Er wird mit der grundlegenden Darstellung des großdeutschen Freiheitskampfes beauftragt.
Bei einem Gastspiel der Berliner Philharmoniker in Marseille kommt es zu antideutschen Protesten der Bevölkerung.



Adolf Hitler unterzeichnet das Mutterschutzgesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter. Es beinhaltet eine Ausdehnung der sechswöchigen Schutzfrist auf acht Wochen, ein Verbot von Mehrarbeit über acht Stunden und das Verbot der Kündigung während der Schwangerschaft u. a. m. Dieses Gesetz vom 17. Mai 1942 gilt in seinen Grundbestimmungen heute noch im Bereich der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme des § 7 (Mehrleistungen).                  




















Während der Kriegszeit war der Schutz der zahlreichen Frauen vordringlich, die die Arbeitsplätze der zur Wehrmacht einberufenen Männer ausfüllen und damit unmittelbaren Anteil an der Sicherung des Sieges haben. Im Mittelpunkt des Mutterschutzgesetzes standen Maßnahmen, um Frühgeburten zu verhindern und die Säuglingssterblichkeit zu senken. Das neue Gesetz enthielt erweiterte Beschäftigungsverbote für werdende und stillende Mütter (Verbot von Akkordarbeit, von schwerer bzw. gesundheitsschädlicher Arbeit, Mehr- und Sonntagsarbeit). Die Schutzfrist nach der Niederkunft wurde für stillende Mütter auf acht Wochen, nach Frühgeburten auf zwölf Wochen verlängert und Wochengeld für die gesamte Dauer der Schutzfrist (auch bis zu sechs Wochen vor der Geburt) gezahlt. Ausserdem wurde das Stillgeld verdoppelt und die Stillpausen verlängert. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch einen umfassenden Kündigungsschutz, der auch ermöglichte, daß der Gesundheitsschutz möglichst frühzeitig einsetzte die Frauen mußten keine Entlassung befürchten, wenn sie ihre Schwangerschaft dem Arbeitgeber meldeten. Das deutsche Mutterschutzgesetz war bis dato einmalig auf der Welt.                 



Adolf Hitler unterzeichnet das Mutterschutzgesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter. Es beinhaltet eine Ausdehnung der sechswöchigen Schutzfrist auf acht Wochen, ein Verbot von Mehrarbeit über acht Stunden und das Verbot der Kündigung während der Schwangerschaft u. a. m. Dieses Gesetz vom 17. Mai 1942 gilt in seinen Grundbestimmungen heute noch im Bereich der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme des § 7 (Mehrleistungen).                  




















Während der Kriegszeit war der Schutz der zahlreichen Frauen vordringlich, die die Arbeitsplätze der zur Wehrmacht einberufenen Männer ausfüllen und damit unmittelbaren Anteil an der Sicherung des Sieges haben. Im Mittelpunkt des Mutterschutzgesetzes standen Maßnahmen, um Frühgeburten zu verhindern und die Säuglingssterblichkeit zu senken. Das neue Gesetz enthielt erweiterte Beschäftigungsverbote für werdende und stillende Mütter (Verbot von Akkordarbeit, von schwerer bzw. gesundheitsschädlicher Arbeit, Mehr- und Sonntagsarbeit). Die Schutzfrist nach der Niederkunft wurde für stillende Mütter auf acht Wochen, nach Frühgeburten auf zwölf Wochen verlängert und Wochengeld für die gesamte Dauer der Schutzfrist (auch bis zu sechs Wochen vor der Geburt) gezahlt. Ausserdem wurde das Stillgeld verdoppelt und die Stillpausen verlängert. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch einen umfassenden Kündigungsschutz, der auch ermöglichte, daß der Gesundheitsschutz möglichst frühzeitig einsetzte die Frauen mußten keine Entlassung befürchten, wenn sie ihre Schwangerschaft dem Arbeitgeber meldeten. Das deutsche Mutterschutzgesetz war bis dato einmalig auf der Welt.                 

18.5.1942
In seinem ostpreußischen Hauptquartier »Wolfsschanze« empfängt der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in Gegenwart des Reichsministers für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, mehrere Großindustrielle, um Fragen des Bunker- und Eisenbahnbaus zu besprechen. Hitler ordnet dabei an, dass Kriegsgefangene Tabak als Anreiz für gute Arbeit bekommen sollen.
Mitglieder der überwiegend aus jüdischen Jugendlichen bestehenden Widerstandsgruppe Herbert Baum verüben in Berlin einen Brandanschlag auf die antisowjetische Ausstellung "Das Sowjetparadies".
In einem Verteidigungsvertrag stellt Panama den Vereinigten Staaten als Gegenleistung für die Stornierung langfristiger Kreditverpflichtungen Gebiete für die Anlage militärischer Stützpunkte zur Verfügung und räumt den USA das Recht ein, Häfen auf dem Territorium von Panama anzulegen.
Admiral Sir Henry Harwood wird zum Oberbefehlshaber der britischen Mittelmeer-Flotte ernannt, da Admiral Sir Andrew Cunningham nun die Marine-Delegation in Washington anführt.
Die New York Times berichtet, dass deutsche Nazis mehr als 100.000 Juden im Baltikum, 100.000 in Polen und doppelt so viele im westlichen Russland erschossen hätten. Allerdings hat es diese lächerliche Meldung wegen fehlender Quellangaben nur auf eine Innenseite geschafft.

19.5.1942
In der Nacht zum 20. Mai greifen 197 Terrorbomber der RAF Mannheim an.
Die britische Admiralität wendet sich über die BBC an die Bevölkerung, mit der Bitte, dass ihr Postkarten und Fotos, die die französische Küste zeigen, zugesandt würden. Von neun Millionen Fotos und Karten, werden ca. 500.000 kopiert und ausgewertet. Auf diese Weise wurde eine Vielzahl von geologischen Details entdeckt, die auf keiner Karte verzeichnet waren.
UN-Piloten-Trainings-Konferenz in Ottawa vom 19. bis 22. Mai. Ein vergrößertes Empire-Piloten-Trainingsprogramm wird in Ottawa am 5. Juni 1942 unterzeichnet.

20.5.1942
In einem Staatsakt im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei überreicht der Gefreite Krohn als „Sonderbeauftragter des Führers" in Gegenwart von Hermann Göring, Albert Speer und Robert Ley dem Werkmeister Franz Hahne das „Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz" als Anerkennung des Führers für den „gewaltigen Idealismus der Heimat". Auf Wunsch Adolf Hitlers werden u.a. 100 „Kriegsverdienstkreuze 1. Klasse" ausschließlich an Arbeiter verteilt.
Die britischen Truppen unter dem Oberbefehl von General Harold Alexander ziehen sich vor der japanischen 15. Armee über die indisch-birmanische Grenze nach Indien zurück.
Der mexikanische Tanker "Faja de Oro" wird durch ein deutsches U-Boot vor Florida versenkt. Die Versenkung des Tankers „Potrero del Llano" (13. Mai 1942) und dieser Zwischenfall, führen endgültig zur Kriegserklärung Mexicos an das Deutsche Reich.
Die US-Marine rekrutiert erstmals in ihrer Geschichte Farbige als Soldaten.

21.5.1942
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler verschiebt, nach Gesprächen mit den Luftwaffengeneralen Kurt Student und Freiherr Wolfram von Richthofen, die als Unternehmen »Herkules« geplante Eroberung der Insel Malta auf unbestimmte Zeit.
Adolf Hitler besteigt am Abend den Sonderzug, um wegen des Staatsaktes für den verstorbenen Carl Rover nach Berlin zu fahren.
Der Reichsführer SS Heinrich Himmler verbietet aus Gründen des »Ansehens der Sicherheitspolizei« die bis dahin übliche telegrafische Benachrichtigung der Angehörigen von verstorbenen Konzentrationslagerhäftlingen.
Japan erklärt sich bereit, den Vertretern des Internationalen Roten Kreuz zu erlauben, die britischen Kriegsgefangenen zu besuchen.

22.5.1942
Deutsche Artillerie versenkt vor Leningrad zwei Torpedoschnellboote der Sowjets. Weitere Einheiten werden beschädigt, darunter ein Bau im befindlicher Zerstörer.
Teile des deutschen Wehrwirtschafts- und Rüstungsamtes, die bisher dem Oberkommando der Wehrmacht unterstanden, werden dem Ministerium für Bewaffnung und Munition unter Albert Speer zugeordnet, um die Effektivität zu erhöhen.
In Berlin nimmt Adolf Hitler an einem Staatsakt im Mosaiksaal der Reichskanzlei für den verstorbenen Gauleiter Carl Rover teil. Die Gedenkrede hält Alfred Rosenberg.
Zum Jahrestag der „Stahlpakt-Unterzeichnung" findet ein Telegrammwechsel zwischen Adolf Hitler, König Viktor Emanuel III. und Benito Mussolini statt.
Adolf Hitler lädt Hans Frank, Generalgouverneur, zu dessen Geburtstag zu einem Essen in die Reichskanzlei ein.
Erste Tagung des „Kreisauer Kreises" um Helmut James Graf von Moltke. Diese Widerstandsgruppe setzt sich aus Vertretern aller gesellschaftlichen und politischen Richtungen zusammen und setzt sich für eine politische und gesellschaftliche Neuordnung Deutschlands und Europas nach dem Kriege ein.
Mit den Stapelläufen von 27 Frachtschiffen erreicht die US-amerikanische Schiffsproduktion den bisherigen Höchststand ihrer Geschichte; die Werftkapazitäten in den USA erreichen teilweise einen Tagesdurchschnitt von drei Schiffsbauten.

23.5.1942
In der Reichskanzlei hält Adolf Hitler eine Rede vor den Reichs- und Gauleitern und gibt ihnen einen Überblick über die Lage an der Ostfront, die von der erfolgreichen Angriffsschlacht auf der Krim und dem Abwehrsieg in der Schlacht bei Charkow gekennzeichnet ist.
Reichsleiter Walther Darre wird wegen seiner angegriffenen Gesundheit von Adolf Hitler bis auf weiteres beurlaubt. Reichshauptamtsleiter Herbert Backe wird daraufhin mit der Führung der Geschäfte des Reichsamtes für Agrarpolitik in der Reichleitung der NSDAP beauftragt.
Adolf Hitler ist über eine von Reichsminister Julius Heinrich Dorpmüller angegebene Erklärung empört. Die deutsche Reichsbahn kann demnach „keine Verantwortung für geregelte Verkehrsverhältnisse im Reich mehr übernehmen", Hitler ordnet eine Sonderaktion zur Reparatur von Lokomotiven und Waggons an. Innerhalb von 2 Monaten soll die Verkehrslage der Reichsbahn entscheidend verbessert werden. Albert Ganzenmüller wird von Hitler zum Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium ernannt.
Deutsche Panzerspitzen kesseln 2 russische Armeen im Barwenkowo-Bogen ein. Bis zum 31. Mai werden 214.000 Gefangene gemacht.
Der Boxer Josef Besselmann aus Köln, Deutscher Meister im Mittelgewicht, gewinnt in Stuttgart durch einen Punktsieg nach 15 Runden über den Italiener Mario Casadei den Europameistertitel.
Ein auf der Margareteninsel in der ungarischen Hauptstadt Budapest bis zum 27. Mai ausgetragener Tennis-Länderkampf zwischen dem Deutschen Reich und Ungarn endet 3:3.

24.5.1942
Im Führerhauptquartier »Wolfsschanze« bei Rastenburg in Ostpreußen findet eine Besprechung zwischen Adolf Hitler, dem Leiter der Parteikanzlei, Martin Bormann, dem Minister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, und Reichsverkehrsminister Julius Heinrich Dorpmüller über den geplanten Bau eines Breitspureisenbahnnetzes in den von der Wehrmacht besetzten Ostgebieten statt. Außerdem berichtet Admiral Karl Dönitz Hitler über den Stand des Unterseebootskrieges.
Die Regierung der Slowakei beschließt die Aussiedlung aller Juden, die sich nicht vor dem 14. März 1939 taufen ließen, die nicht in einer vor dem 10.September 1941 geschlossenen Ehe mit einem Nichtjuden leben oder keine »staatswichtigen Berufe« ausüben.
Die britische Luftwaffe wirft die 100.000ste Bombe auf das Deutsche Reich.

25.5.1942
Auf einer in Washington zu Ende gehenden Konferenz beschließen der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill ein alliiertes Landungsunternehmen in Sizilien.

26.5.1942
Unter dem Decknamen "Theseus" beginnt an der El-Gazala-Front in Nordafrika eine Offensive der deutsch-italienischen Panzerarmee Afrika unter dem Oberbefehl von Generaloberst Erwin Rommel.
Der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw M. Molotow unterzeichnet in London einen auf 20 Jahre befristeten Freundschaftsvertrag mit Großbritannien.
Die deutschen Pfarrer Hans Schoenfeld und Dietrich Bonhoeffer nehmen in Schweden Verbindung mit dem britischen Lordbischof von Chichester, George Bell, auf, um Friedensmöglichkeiten nach einem Sturz des nationalsozialistischen Regimes zu sondieren.
In Bayreuth stirbt im Alter von 75 Jahren Eva Chamberlain Wagner, die Tochter von Richard Wagner aus seiner Ehe mit Cosima Wagner.




































Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an den König von Afghanistan zum Unabhängigkeitstag.
Im nordafrikanischen Bir Hakeim trotzt eine frei-französische Brigade unter Brigadegeneral Marie-Pierre Koenig den Angriffen Rommels bis zum 10. Juni und lehnt drei Ultimaten zur Kapitulation ab. Stukas zermürben die Franzosen, welche aus der Luft versorgt werden müssen. Koenig gehorcht schließlich den Befehlen seiner Vorgesetzten und zieht sich in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni zurück.
Beim Seekrieg in der Arktis versenken 7 He111-Bomber und 111 Ju 88-Stukabomber 5 Schiffe aus dem Konvoi PQ.16.
In seiner Eigenschaft als Beauftragter für den Vierjahresplan erlässt Hermann Göring eine "Verordnung über die Sicherung des Gefolgschaftsstandes in der Kriegswirtschaft", durch die selbständige Kündigungen von Arbeitnehmern oder eigenmächtige Entlassungen von Werksseite verboten werden.

28.5.1942
Die Schlacht bei Charkow im Südabschnitt der Ostfront endet mit der Vernichtung der eingeschlossenen sowjetischen Verbände. 3 sowjetische Armeen mit 20 Schützendivisionen, 7 Kavalleriedivisionen und 14 Panzerbrigaden wurden vernichtet. 1.300 Panzer, über 2.000 Geschütze, 538 Flugzeuge und riesige Mengen an sonstigen Waffen und Fahrzeugen erbeutet oder zerstört, fast eine viertel Million Gefangene.
Die RAF bombardiert Rommels Panzer bei dem Versuch, die schmalen Durchgänge in den britischen Minenfeldern zu durchqueren.
Die mexikanische Regierung erklärt den Achsenmächten den Krieg.
Sepp Dietrich, Kommandeur der „Leibstandarte SS Adolf Hitler", erhält zu seinem 50. Geburtstag von Adolf Hitler eine Dotation von 100.000 RM.
Adolf Hitler lässt am Grab von Eva Chamberlain, einer Tochter Richard Wagners, in Bayreuth einen Kranz durch Gauleiter Adolf Wagner niederlegen.
Zwei US-Task-Forces (Flottenverbände) laufen aus Pearl Harbor aus, um die japanische Armada bei der Midway-Insel abzufangen. Sie beinhalten 3 Flugzeugträger, aber keine Schlachtschiffe, während die Japaner über 4 Flugzeugträger und 9 Schlachtschiffe verfügen.

29.5.1942
Adolf Hitler stiftet die Medaille "Winterschlacht im Osten 1941/42" als Anerkennung für den Kampf gegen den bolschewistischen Feind und den russischen Winter.
Auf Anordnung des Reichswirtschaftsministeriums wird unter dem Vorsitz des Saarindustriellen Hermann Röchling die Reichsvereinigung Eisen zur Leistungssteigerung in der deutschen Schwerindustrie gebildet.
Der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow fliegt mit dem schweren Langstreckenbomber Petljakow Pe-8 nach Washington und bleibt bis zum 4. Juni.

27.5.1942
Auf den stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, wird in Prag von zwei tschechischen Heckenschützen ein Attentat verübt. Er wird durch eine Handgranate schwer verwundet. Die beim Attentat eingesetzten Handgranaten wurden vom englischen Geheimdienst mit dem Botulinus-Erreger infiziert. An den Folgen dieser Infektion verstarb der verwundete Heydrich am 3. Juni. Heydrich errang die Sympathie der tschechischen Arbeiterschaft in einem derartigen Ausmaß, beispielsweise durch seine Pläne zur Sozialversicherung und Rentenregelung, daß sich 1942 nach seiner Ermordung 30.000 Tschechen auf dem Wenzelsplatz in Prag drängten, um ihren Protest zu bekunden.                   





















Die vom englischen Geheimdienst ausgerüsteten Mörder Jan Kubis und Josef Gabcic, hatten festgestellt, daß die günstigste Stelle für ein Attentat eine Harnadelkurve im Prager Stadtteil Holeschowitz war. Um 10.30 Uhr kam Heydrich in seinem dunkelgrünen Mercedes mit offenem Verdeck, welcher von SS-Oberscharführer Klein gefahren wurde, an der Stelle an, wo seine feigen Mörder auf ihn warteten. Einer der Attentäter, Gabcic, richtete eine Maschinepistole auf Heydrich und lud durch. Es löste sich aber kein Schuß, da der Attentäter vergessen hatte, die Waffe zu entsichern. Heydrich zog nun selbst seine Pistole und feuerte auf Gabcic. Dann warf der zweite Mörder, Kubis, eine speziell gefertigte Handgranate, die in der Nähe des rechten Hinterrades explodierte. Heydrich wurde sehr schwer verwundet, aber trotzdem feuerte er noch einige Male auf Kubis. Dann brach er zusammen.                    


27.5.1942
Auf den stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, wird in Prag von zwei tschechischen Heckenschützen ein Attentat verübt. Er wird durch eine Handgranate schwer verwundet. Die beim Attentat eingesetzten Handgranaten wurden vom englischen Geheimdienst mit dem Botulinus-Erreger infiziert. An den Folgen dieser Infektion verstarb der verwundete Heydrich am 3. Juni. Heydrich errang die Sympathie der tschechischen Arbeiterschaft in einem derartigen Ausmaß, beispielsweise durch seine Pläne zur Sozialversicherung und Rentenregelung, daß sich 1942 nach seiner Ermordung 30.000 Tschechen auf dem Wenzelsplatz in Prag drängten, um ihren Protest zu bekunden.                   





















Die vom englischen Geheimdienst ausgerüsteten Mörder Jan Kubis und Josef Gabcic, hatten festgestellt, daß die günstigste Stelle für ein Attentat eine Harnadelkurve im Prager Stadtteil Holeschowitz war. Um 10.30 Uhr kam Heydrich in seinem dunkelgrünen Mercedes mit offenem Verdeck, welcher von SS-Oberscharführer Klein gefahren wurde, an der Stelle an, wo seine feigen Mörder auf ihn warteten. Einer der Attentäter, Gabcic, richtete eine Maschinepistole auf Heydrich und lud durch. Es löste sich aber kein Schuß, da der Attentäter vergessen hatte, die Waffe zu entsichern. Heydrich zog nun selbst seine Pistole und feuerte auf Gabcic. Dann warf der zweite Mörder, Kubis, eine speziell gefertigte Handgranate, die in der Nähe des rechten Hinterrades explodierte. Heydrich wurde sehr schwer verwundet, aber trotzdem feuerte er noch einige Male auf Kubis. Dann brach er zusammen.                    


30.5.1942
Beim ersten 1.000-Bomber-Angriff der Royal Air Force wird in 90 Minuten die gesamte Innenstadt von Köln stark zerstört. 1.046 RAF-Bomber (einschließlich 101 mit polnischen Besatzungen und 367 älteren Bombern, welche sonst als Trainingsflugzeuge verwendet werden) werfen 1.455 Tonnen Bomben über der Stadt ab. 40 Bomber gehen verloren, 600 Hektar bebauter Fläche werden durch einen Großband verwüstet. 18.472 Häuser und Gebäude zerstört, 40.000 Gebäude beschädigt, 368 Industrieanlagen getroffen und die Eisenbahn-Werkstätten zerstört. Personenverluste: 486 Tote, 5.207 Verletzte, 59.100 Obdachlose. Vor diesem historischen Angriff läßt Luftmarschall Harris diese Nachricht den Bomberbesatzungen zukommen: 'Führt Euren Angriff mit äußerster Entschlossenheit durch ... wenn jeder Einzelne erfolgreich ist, wird der härteste und vernichtenste Schlag gegen die feindlichen Lebenszentren durchgeführt, welcher je erfolgt ist. Gebt es ihnen - direkt auf das Kinn!'
Auf der Suche nach Möglichkeiten der Benzineinsparung im Kraftfahrzeugverkehr wird in Berlin eine Zentralstelle für Generatoren gegründet.

31.5.1942
Als Vergeltung für den schweren britischen Luftangriff auf Köln greift die deutsche Luftwaffe in der Nacht zum Montag die britische Stadt Canterbury an.
In den US-amerikanischen Kinos startet der von William McGann inszenierte Abenteuerfilm "In old California" (Der Draufgänger von Boston) mit John Wayne.
Seekrieg - Handelsschiffs-Verluste im Mai 1942: 136 alliierte Schiffe mit zusammen 644.827 Tonnen im Atlantik, 15 alliierte Schiffe mit 60.223 Tonnen in anderen Gewässern. 8 Schiffe der Achsenmächte mit 23.819 Tonnen im Mittelmeer, 24 japanische Schiffe mit 105.128 Tonnen im Pazifik. 1 deutsches U-Boot im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit 3 Boote verloren), 19 neue U-Boote in Dienst gestellt, 298 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Deutsche Panzerkolonne bei Charkow im Südabschnitt der Ostfront
Vorschiff des schweren Kreuzer "Prinz Eugen"


JUNI 1942

1.6.1942
In der Nacht zum Dienstag greifen Terrorbomber der Royal Air Force Ziele in den Ruhrgebietsstädten Duisburg, Essen und Oberhausen an.
Unter dem Motto »Räder müssen rollen für den Sieg!« startet die Reichsbahn eine Kampagne zur Einschränkung des privaten Reiseverkehrs zugunsten von Rüstungstransporten.
Adolf Hitler fliegt von seinem Hauptquartier zur Heeresgruppe Süd nach Poltawa, wo er mit Feldmarschall Fedor von Bock und den Heerführern der Heeresgruppe den Fortgang der Operationen bespricht.
Die Deutsche Bücherei in Leipzig veröffentlicht eine Aufstellung über die seit Kriegsbeginn in deutscher Sprache erschienenen Kriegsbücher.
Im Deutschen Reich wird eine bis zum 15. des Monats befristete Sammlung von Altkleidern und Spinnstoffen für Rüstungsarbeiter und -arbeiterinnen durchgeführt.
In Indien wird in der Provinz Sindh das Kriegsrecht nach wiederholten Ausschreitungen der Hurs ausgerufen. Es müssen Flugzeuge und Fallschirmjäger eingesetzt werden.

2.6.1942
Im Altersghetto Theresienstadt (Reichsprotektorat Böhmen und Mähren) treffen die ersten deutschen Juden ein.
Auf der Halbinsel Krim beginnt um 6.00 Uhr Ortszeit die Artillerievorbereitung für den deutschen Angriff auf die Festung Sewastopol.
In Nordafrika setzt Erwin Rommel die britische 150. Brigade außer Gefecht.
Eine Verordnung des Reichswirtschaftsministeriums sieht die Errichtung von Gauwirtschaftskammern vor, denen alle Betriebe eines Bezirks mit Ausnahme der Landwirtschaft angehören müssen.
Adolf Hitler sendet an Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk ein Glückwunschtelegramm zum 10-jährigcn Dienstjubiläum.
Adolf Hitler verfügt die Umbenennung des Gaues Bayerische Ostmark der NSDAP in Gau Bayreuth der NSDAP.
Der US-amerikanische Unterstaatssekretär Sumner Welles nennt anlässlich einer Heldengedenkfeier auf dem Nationalfriedhof in Arlington u.a. die Bestrafung der Verantwortlichen für den Zweiten Weltkrieg und den Aufbau einer neuen Weltordnung unter alliierter Führung als die wichtigsten Kriegs- und Friedensziele der Vereinigten Staaten.
Als Wiedergutmachung für die Wegnahme umfangreicher Ländereien in sieben US-Bundesstaaten im Jahr 1877 klagen Vertreter der Sioux-Indianer vor einem Washingtoner Gericht auf Entschädigungszahlungen.

3.6.1942
Der erste und einzige Kampfeinsatz der 80 cm Kanone „Dora" findet während der Schlacht um Sewastopol statt. Im Zeitraum bis Ende des Monats wird der gesamte Munitionsvorrat von 48 panzerbrechenden Granaten auf die verschiedenen Festungsanlagen der Stadt abgefeuert. Einige der deutschen Flugzeuge fliegen bis zu 18 Bombeneinsätze am Tag.
Zur Vorbereitung einer Landeoperation fliegen Bomber der japanischen Luftwaffe Angriffe auf den US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Dutch Harbor auf den Aleuten vor der Westküste von Alaska.

4.6.1942
Aus Anlass des 75. Geburtstages des finnischen Marschalls Carl Gustaf Emil Freiherr von Mannerheim begibt sich der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in dessen Hauptquartier nach Südfinnland und überreicht ihm das Goldene Großkreuz vom Deutschen Adlerorden. Der ebenfalls anwesende General Eduard Dietl wird bei dieser Gelegenheit zum Generalobersten befördert. Mittags ist Hitler Gast von Staatspräsident Risto Ryti. Am Abend startet Hitler zum Rückflug in sein FHQ nach Rastenburg.
Der bei einem Attentat in Prag am 27. Mai schwer verwundete stellvertretende Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, erliegt in Prag seinen Verletzungen. Adolf Hitler verfügt ein „Staatsbegräbnis" für Heydrich und verleiht der 6.SS-Infanterie-Standarte den Namen „Reinhard Heydrich". Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Prager Attentats auf Heydrich ordnet Hitler an, dass „die besonders gefährdeten Männer die Sicherheitsbestimmungen unbedingt einzuhalten" haben. Ein Fahren in ungepanzerten und offenen Wagen wird ihnen verboten. Nachfolger wird der SS-Obergruppenführer und Generaloberst der Polizei Kurt Daluege.
Im Vorfeld eines japanischen Landungsversuchs auf den Midwayinseln im Nordpazifik erleidet ein japanischer Flottenverband eine vernichtende Niederlage gegen US-amerikanische Seestreitkräfte in einer See-Luftschlacht. Die US-Armee nutzt nun ihre Überlegenheit und beginnt mit der Einnahme der von den Japanern besetzten Gebiete in der Pazifikregion.
Japanische Truppen erobern in China bis zum 24. Juni sämtliche für den Einsatz US-amerikanischer Bomber gegen Japan wichtigen Flugplätze.
In den Kinos der Vereinigten Staaten startet der von Lewis Seiler inszenierte Kriminalfilm "The big Shot" (Der große Gangster) mit Humphrey Bogart und Irene Manning in den Hauptrollen.

5.6.1942
Nach Erbeutung eines britischen Befehls, den in Nordafrika in Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten bei Verhören Bequemlichkeiten jeder Art zu verweigern, ordnet das Oberkommando der Wehrmacht für britische Kriegsgefangene in Nordafrika ähnliche Repressalien an.
Die britische 8. Armee greift Rommel - nun viel zu - spät an.
Die Vereinigten Staaten von Amerika erklären den Balkanstaaten Bulgarien, Rumänien und Ungarn den Krieg.
Roosevelt verurteilt den Einsatz von 'giftigen und schädlichen Gasen' der japanischen Truppen in China und warnt Japan, wenn es weiterhin solche Aktionen durchführt, die USA auf gleiche Weise zurückschlagen werden.

6.6.1942
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfängt in seinem Hauptquartier »Wolfsschanze« in Ostpreußen den ungarischen Ministerpräsidenten und Außenminister Nikolaus Kállay von Nagy-Kálló und verleiht ihm das Goldene Großkreuz vom Deutschen Adlerorden.
"Um die Neigung zum Überlaufen und zur Kapitulation eingeschlossener sowjetischer Truppen zu steigern", lockert Adolf Hitler den "Kommissarbefehl" zur Liquidierung der gefangenen politischen Kommissare der Roten Armee vom 6. Juni 1941.
Der getarnte Handelszerstörer „Stier" versenkt im Atlantik den panamaischen Tanker „Stanvac Calcutta" (10.200 t).
Das englische Jagdflugzeug Hawker Hurricane „Panzerknacker" kommt erstmals in Aktion über der libyschen Wüste.
Eine unentdeckt gebliebene deutsche Fliegerbombe (vermutlich im Mai 1941 abgeworfen) explodiert in der Nähe von Elephant and Castle in London und tötet 20 und verletzt 59 Menschen.
Der französische expressionistische Maler Maurice de Vlaminck, der mit den deutschen Besatzern in Frankreich kollaboriert, klagt den spanischen Maler Pablo Picasso öffentlich an, die Kunst in eine Sackgasse getrieben zu haben.

7.6.1942
Im Ehrenhof der Prager Burg findet in Gegenwart von Staatspräsident Emil Hacha und Reichsführer-SS Heinrich Himmler eine Trauerfeier für Reinhard Heydrich statt. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des Reichsprotektors wurde, bedeckt mit einer Hakenkreuzfahne, im Hof des Hradschin aufgebahrt. Offiziere der Wehrmacht und der SS standen Spalier. Im Hintergrund standen ein riesiges Eisernes Kreuz und SS-Fahnen auf Halbmast.                  
























Die Bevölkerung nahm von "ihrem" Protektor Abschied und defilierte zu Tausenden am Katafalk vorbei. Die Trauerfeier wurde musikalisch umrahmt von Beethoven, der deutschen Nationalhymne und dem Horst Wessel-Lied. Der Sarg wird anschließend mit einem Sonderzug nach Berlin überführt. Am Tatort des feigen Attentats wurde ein Denkmal gebaut, wo eine SS-Ehrengarde rund um die Uhr neben einer Büste des Reichsprotektors Wache stand.                

Nach einer Verordnung der deutschen Militärbefehlshaber in Belgien und Frankreich haben Juden ab sofort in der Öffentlichkeit den gelben Stern zu tragen. Die Tätigkeit in Heil- und Pflegeberufen sowie in Apotheken und Drogerien wird ihnen untersagt.
Mit dem Unternehmen »Störfang« beginnt der Angriff der deutschen 11. Armee gegen die Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim.
Wegen Herstellung und Verbreitung oppositioneller Zeitungen verurteilt der norwegische Gerichtshof in Oslo 21 Norweger zu Freiheitsstrafen. Am gleichen Tag kommt es in zahlreichen Orten Norwegens zu Protestdemonstrationen gegen das Regime des Ministerpräsidenten Vidkun Abraham Lauritz Quisling.
Die Japaner landen auf den Inseln Attu und Kiska, welche sich in amerikanischen Besitz auf den Aleuten-Archipel vor Alaska befinden.
Die deutsche Mannschaft gewinnt den im Parteistadion der italienischen Hauptstadt Rom ausgetragenen dreitägigen Amateur-Boxländerkampf zwischen Deutschland, Ungarn und Italien.
Bei einem deutsch-italienischen Tenniswettkampf in Mailand unterliegt das deutsche Team den Italienern 1:3.

7.6.1942
Im Ehrenhof der Prager Burg findet in Gegenwart von Staatspräsident Emil Hacha und Reichsführer-SS Heinrich Himmler eine Trauerfeier für Reinhard Heydrich statt. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des Reichsprotektors wurde, bedeckt mit einer Hakenkreuzfahne, im Hof des Hradschin aufgebahrt. Offiziere der Wehrmacht und der SS standen Spalier. Im Hintergrund standen ein riesiges Eisernes Kreuz und SS-Fahnen auf Halbmast.                  
























Die Bevölkerung nahm von "ihrem" Protektor Abschied und defilierte zu Tausenden am Katafalk vorbei. Die Trauerfeier wurde musikalisch umrahmt von Beethoven, der deutschen Nationalhymne und dem Horst Wessel-Lied. Der Sarg wird anschließend mit einem Sonderzug nach Berlin überführt. Am Tatort des feigen Attentats wurde ein Denkmal gebaut, wo eine SS-Ehrengarde rund um die Uhr neben einer Büste des Reichsprotektors Wache stand.                

8.6.1942
Großangriff auf Sewastopol durch die deutsche 11. Armee unter Generaloberst von Manstein mit starker Unterstützung durch schwerste Artillerie und durch das VIII. Fliegerkorps von Generaloberst Wolfram Freiherr von Richthofen.
Adolf Hitler lässt dem Reichspostminister Wilhelm Ohnesorge zum 70. Geburtstag ein Handschreiben mit Bild und Widmung sowie einen Scheck über 250.000 RM durch seinen Adjutanten Julius Schaub überreichen. Außerdem sendet er ein Glückwunschtelegramm an Professor Lenard in Heidelberg und würdigt dessen „Verdienste als Wissenschafter und Nationalsozialisten".
Zwischen der Ortschaft Modschi auf der japanischen Insel Hondo und Schimonoseki auf der Nachbarinsel Kiuschu wird ein unterseeischer Eisenbahntunnel für den Fracht- und Personenverkehr fertig gestellt.
Der von Carl Froelich inszenierte Liebesfilm "Hochzeit auf Bärenhof" mit Heinrich George und Ilse Werner in den Hauptrollen wird von der Ufa-Film GmbH in Berlin uraufgeführt.

9.6.1942
In der Neuen Reichskanzlei in Berlin findet in Anwesenheit von Adolf Hitler ein Staatsakt für den am 4. Juni an den Folgen eines Attentats in Prag verstorbenen stellvertretenden Reichsprotektors von Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, statt. Nach der Gedenkrede Heinrich Himmlers tritt Hitler an den Sarg und erklärt: „Ich habe diesem Toten nur noch wenige Worte zu widmen. Er war einer der besten Nationalsozialisten, einer der stärksten Verteidiger des deutschen Reichsgedanken, einer der größten Gegner aller Feinde dieses Reiches. Er ist als Blutzeuge gefallen für die Erhaltung und Sicherung des Reiches." Anschließend empfängt der Führer den tschechischen Staatspräsidenten Emil Hacha und die Mitglieder der Protektoratsregierung zur „Entgegennahme der Beileidsbezeichnungen".

10.6.1942
Die deutsch-italienischen Panzertruppen in Nordafrika unter dem Befehl von Generaloberst Erwin Rommel erobern das Fort Bir Hacheim, den südlichsten Eckpfeiler der britischen Frontlinie.
Die 1. Panzer-Armee und Paulus 6. Armee drängen zwischen dem 10. und 26. Juni die Russen auf breiter Front östlich von Charkow zurück und erobern Wolchansk und Kupjansk und erreichen den Fluss Oskol.
Ein russischer Nachschubskonvoi wird während des Entladens in Sewastopol durch Junkers Ju 88 vernichtet.
Adolf Hitler genehmigt sich wieder einige Tage Urlaub auf dem Obersalzberg. Er unterbricht die Reise in München und trifft sich mit Frau Professor Gerdy Troost und Winifred Wagner, dessen Tochter Verena und dem Sohn Wolfgang im Restaurant Bavaria.
Als Vergeltungsmaßnahme für das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, wurde von Einheiten der deutschen Sicherheitspolizei der nördlich von Prag gelegenen Ort Lidice abgeriegelt, die Frauen und Kinder waren zuvor aus dem Dorf evakuiert worden. Im Anschluss erfolgte die Exekution der 173 männlichen Einwohner des Dorfes durch tschechische Ordnungspolizei. Die Maßnahme erfolgte, nachdem bekannt geworden war, daß die Attentäter auf Heydrich in eben jenem Ort zuvor aus England kommend per Fallschirm abgesprungen waren und Unterschlupf gefunden hatten. Die Vergeltungsmaßnahme, die heute als SS-Verbrechen (obwohl die SS nicht beteiligt war) dargestellt wird, war völker- und kriegsrechtlich legal. Es sollte der Abschreckung vor ähnlichen Aktionen dienen und die Infiltration britischer Agenten im Protektorat Böhmen und Mähren endgültig beenden.

11.6.1942
Die Außenminister der USA und der UdSSR, Henry Lewis Stimson und Wjatscheslaw M. Molotow, unterzeichnen in Washington ein Abkommen über die gegenseitige Unterstützung im Kampf gegen das NS-Regime und die Prinzipien der Zusammenarbeit nach Kriegsende. Außerdem sichert die USA der UdSSR weiterhin das Verteidigungsmaterial zu, das für den Krieg notwendig ist.
Das US-Produktionsamt beschließt den Bau einer Petroleum-Pipeline von Texas nach Salem im US-Bundesstaat Illinois, um der Benzinknappheit im Osten der USA wirksam begegnen zu können.
Adolf Hitler erlässt die Weisung Nr. 43, die „Fortsetzung der Operationen von der Krim" betreffend.
Deutsche U-Boote legen während des Junis Minen vor Boston (Massachusetts), Delaware und der Chesapeake-Bucht.
Mit einer Rundfunkübertragung der "Uhrensinfonie" von Joseph Haydn wird in ganz Japan ein sog. Volksuhrentag eingeleitet.

12.6.1942
Ein Erlass verfügt, dass die Juden im Deutschen Reich alle elektrischen und optischen Geräte, Fahrräder und Schreibmaschinen abzuliefern haben.
Nach deutschen Bomberangriffen erreichen nur zwei von 17 Schiffen eines britischen Doppel-Konvois von Gibraltar und Alexandria aus die Insel Malta.
Erster Angriff amerikanischer B-24 Liberator auf Ploesti und Konstanza (Rumänien). 4 Bomber machen Notlandungen in der Türkei, wo ihre Besatzungen interniert werden. Der viermotorige Liberator war im 2. Weltkrieg neben der B-17 der wichtigste strategische Bomber der USAAF auf dem europäischen Kriegsschauplatz.
In Berlin wird das von Rolf Hansen inszenierte Liebes- und Abenteuermelodram "Die große Liebe" mit Zarah Leander und Viktor Staal in den Hauptrollen uraufgeführt. Der UFA-Spielfilm wurde zum populärsten und zum kommerziell erfolgreichsten Film im Dritten Reich. Er spielte 8 Millionen Reichsmark ein.

13.6.1942
Auf Anordnung des Oberbefehlshabers der deutschen U-Boote, Großadmiral Karl Dönitz, verlegen die deutschen U-Boote den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit von den amerikanischen Küsten wieder auf den Geleitzugverkehr im Nordatlantik.
Die britische 8. Armee verliert in Nordafrika bis zum Mittag 138 Panzer. Nur noch 75 britische Panzer sind bis zum Sonnenuntergang einsatzbereit.
Die Briten finden heraus, daß der US-Militär-Attache in Kairo Nachrichten sendet, welche durch die Achsenmächte abgefangen und entschlüsselt werden, so daß Rommel alles mitlesen konnte.
Einheiten der japanischen Armee besetzen die Nikobaren-Inseln im Indischen Ozean und richten ein japanisches Marinehauptquartier ein.
In Zürich erlebt das musikalische Mysterienspiel "Jeanne d'Arc au bûcher" (Johanna auf dem Scheiterhaufen) von Paul Claudel (Text) und Arthur Honegger (Musik) seine szenische Uraufführung in deutscher Sprache.

14.6.1942
Die Alliierten begehen den "Tag der Vereinten Nationen". Aus diesem Anlass formuliert der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt vier Grundfreiheiten: Die Freiheit der Rede, der Religion, des Wollens und des Fühlens.
Zur Vereinheitlichung der Propaganda in den USA und zur Kontrolle der Zensurmaßnahmen bei Presse und Rundfunk wird in der US-Hauptstadt Washington eine Zentralstelle für Kriegsinformation eingerichtet.
Unternehmen Pastorius: 2 deutsche U-Boote landen jeweils ein 4-Mann-Team aus Saboteuren und Spionen an der US-Ostküste an. U 202 (Kptlt. Linder) auf Long-Island und U 584 (Kptlt. Deecke) bei Jacksonville. Die U-Boote gehen anschließend zu Torpedo-Unternehmungen an die US-Ostküste. Alle Agenten werden gefangen, bevor sie mit ihren Unternehmungen beginnen können. 6 von ihnen werden hingerichtet.
"Roma", das neuste und letzte italienische Schlachtschiff, wird in Triest fertig gestellt. Sie tritt der Flotte im November 1942 bei.
In Kasachstan/UdSSR stirbt der am 12. Dezember 1872 in Bremen geborene Grafiker, Maler und Kunsthandwerker Heinrich Vogeler.

15.6.1942
Um die Forschung für die deutsche Kriegführung zu intensivieren, ordnet Adolf Hitler die Errichtung eines Reichsforschungsrates unter dem Vorsitz von Reichsluftfahrtminister Hermann Göring an.
U-552 unter Kapitänleutnant Erich Topp, auch „Teufelsboot" genannt, versenkt 5 Schiffe aus dem Geleitzug HG.84.
Das Komitee vom Internationalen Roten Kreuz in Genf gibt die Gründung einer "Stiftung zur Durchführung von Transporten im Interesse des Roten Kreuzes" bekannt.
Auf der Eröffnungssitzung der indischen Unabhängigkeitskonferenz in Bangkok wird Rash Behari Bose einstimmig zum Präsidenten gewählt.

16.6.1942
Um Transporte im Deutschen Reich besser organisieren zu können, wird eine Zentralverkehrsleitstelle gebildet.
Bei Operationen gegen einen britischen Doppel-Konvoi zur Versorgung der Insel Malta versenken deutsch-italienische Einheiten im Mittelmeer sechs Frachter mit 41.594 Bruttoregistertonnen, fünf Zerstörer und einen Kreuzer.
Im Mittelmeer wird der britische Kreuzer „Hermione", aus dem zurücklaufenden britischen Deckungsverband Ost, durch U-205 südwestlich von Kreta versenkt.                     

17.6.1942
Im Prozess gegen die Schuldigen an dem gescheiterten Attentat auf den deutschen Botschafter Franz von Papen am 24. Februar 1942 in der türkischen Hauptstadt Ankara werden die beiden sowjetischen Staatsangehörigen Pawlow und Kornilow zu je 20, zwei türkische Angeklagte zu je zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Das US-amerikanische Repräsentantenhaus genehmigt in Washington einen Flottenkredit in Höhe von 8,55 Milliarden US-Dollar zum Bau von Flugzeugträgern.
Der Zerstörer „Wild Swan" schießt 6 von 12 angreifenden deutschen Bombern ab. Der Zerstörer wird aber schwer beschädigt und sinkt schließlich nach einer Kollision mit einem spanischen Trawler.
Die britische 8. Armee unter Generalmajor Neil Ritchie, zieht sich östlich von Tobruk zurück.
Ewald Balser, Gisela Uhlen und Elisabeth Flickenschildt spielen unter der Regie von Hans Steinhoff die Hauptrollen in dem Film "Rembrandt", der in Berlin uraufgeführt wird.

18.6.1942
Die mutmaßlichen Mörder des stellvertretenden Reichsprotektors von Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, werden von der Waffen-SS in einer Prager Kirche gestellt und erschossen.
An der Ostfront bricht die 11. Armee, verstärkt durch Teile der 17. Armee, durch die russischen Verteidigungslinien von Sewastopol und erreicht die nördlich der Festung liegende Swernajabucht.
Bei einer bis zum 26. Juni dauernden Konferenz in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington beschließen der britische Premierminister Winston Churchill und der US-amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt, die Errichtung einer zweiten Front in Europa zugunsten einer Landung in Nordafrika im Spätherbst 1942 zurückzustellen.
Die Eisenbahnverbindungen zwischen der Türkei und Südosteuropa werden nach ihrer Trennung während des Balkanfeldzuges im April 1941 wieder eröffnet.

19.6.1942
Bis zum 26. des Monats fliegen sowjetische Bombergeschwader zahlreiche Luftangriffe gegen die ostpreußische Stadt Königsberg.
Bei der Notlandung eines deutschen Majors an der Ostfront hinter den sowjetischen Linien fallen Befehle und Karten für die erste Phase der deutschen Sommeroffensive in sowjetische Hand.
Führererlass über die Beisetzung „verdienter Deutscher": „Es ist mein Wille, dass Deutsche, die sich um das Deutsche Reich in besonderem Maße verdient gemacht haben, künftig in Ehrenhallen beigesetzt werden. (...) Wird ein Deutscher in einer Ehrenhalle beigesetzt, so ist Vorsorge zu treffen, dass neben ihm ein Platz für die Beisetzungseiner Gattin freigehalten wird (...)"
Der tschechische General Alois Elias, ehemaliger Ministerpräsident der Marionettenregierung des Protektorat Böhmen-Mähren wird durch ein Erschiessungskommando exekutiert. Heydrich hatte Elias im September 1941 verhaften lassen und er wurde im Oktober 1941 zum Tode verurteilt. Elias wurde 52 Jahre alt.
Nachdem die Titobanden in Montenegro von deutschen und kroatischen Truppen umzingelt worden sind, entschließt sich Tito zum legendären »Langen Marsch« über 350 km durch Westbosnien.

20.6.1942
In den frühen Morgenstunden greifen 130 Maschinen der Royal Air Force die Hafenstadt Emden an.
Die letzte von 8 U-Boot-Gruppen seit Januar 1942 wird an die amerikanische Ostküste entsandt. Sie finden jedoch keine 'lohnenden Ziele'.
Standgerichte der SS in den Städten Prag und Brünn im Protektorat Böhmen und Mähren verurteilen 75 Personen wegen »reichsfeindlicher Handlungen« zum Tode.
Das japanische Unterseeboot I-26 beschießt die Regierungs-Telegrafenstation auf Vancouver Island. Es entsteht aber kein Schaden.

21.6.1942
Deutsche und italienische Truppen erobern in einem Überraschungsangriff die Festung Tobruk. Die Achsentruppen nehmen 32.0000 Gefangene (darunter die komplette 2. südafrikanische Division mit Generalmajor Koppel), mehrere hundert Geschütze und 100 Panzerfahrzeuge. Rommel verfolgt danach bis zum 26. Juni die britische 8. Armee bis nach Marsa Matruh.
Ein Bombergeschwader der deutschen Luftwaffe fliegt einen Nachtangriff auf Southampton.
Staatsakt für den verstorbenen Korpsführer Adolf Hühnlein im Kuppelsaal des Münchner Armeemuseums. Nach der Trauerrede von Joseph Goebbels tritt Adolf Hitler an den Sarg und legt „in tiefer Ergriffenheit einen Lorbeerkranz mit weißen Nelken" nieder. Auch Hühnlein erhielt die „oberste Stufe des Deutschen Ordens". Am gleichen Tag besucht Hitler den erkrankten Staatsminister und Gauleiter Adolf Wagner in München. Da mit dessen Erholung nicht mehr zu rechnen ist, beauftragt er den Gauleiter Paul Giesler (Westfalen-Süd) mit der Vertretung.
Das rassenpolitische Amt der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) in Berlin erlässt verschärfte Bestimmungen zur Ausgrenzung bestimmter Teile der Bevölkerung als "gemeinschaftsunfähige" asoziale Elemente aus der "Volksgemeinschaft".
In Venedig wird in Anwesenheit des italienischen Königs Viktor Emanuel III. die 23. Internationale Kunstbiennale mit Werken von Künstlern aus elf europäischen Nationen eröffnet.

22.6.1942
Nach seiner Beförderung zum Generalfeldmarschall bestimmt Erwin Rommel als nächste Angriffsziele der deutschen und italienischen Truppen in Nordafrika die Stellungen der britischen 8. Armee bei Al Alamein sowie die Städte Alexandria und Kairo.
Der Führer trifft wieder in Berlin ein. Dort erörtert er mit Heinrich Himmler in der Reichskanzlei noch einmal das Heydrich-Attentat.
Maxim Litwinow, der sowjetische Botschafter in den USA, fordert während einer Rede in New York die sofortige Errichtung einer 'Zweiten Front'.
In einer Rundfunkansprache fordert der französische Ministerpräsident Pierre Laval die Franzosen auf, sich als Gegenleistung für die vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in Aussicht gestellte Freilassung französischer Kriegsgefangener freiwillig für den Arbeitseinsatz im Deutschen Reich zu melden.
Nach Versenkung des schwedischen Frachters "Gorthon" durch ein U-Boot unbekannter Nationalität innerhalb der schwedischen Hoheitsgewässer ordnet die schwedische Regierung Geleitschutz für Handelsschiffe an.
In der Uraufführung seiner ersten eigenen Inszenierung des "Faust II" von Johann Wolfgang von Goethe am Staatlichen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin spielt Gustaf Gründgens den Mephisto.

23.6.1942
Einheiten der deutsch-italienischen Panzerarmee Afrika erreichen bei der Verfolgung der Reste der britischen 8. Armee die libysch-ägyptische Grenze. Schwere Bomber der 10. US-Luftflotte werden von Indien nach Ägypten verlegt, um die weichende 8. Armee zu unterstützen.
An der Ostfront ziehen sich die Russen von der Küste der nördlich der Stadt Sewastopol gelegenen Swernajabucht zurück.
In einem nächtlichen Funkspruch billigt der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini den weiteren Vorstoß der deutsch-italienischen Panzertruppen nach Ägypten.
Nach der britischen Niederlage in Nordafrika kommt es im Unterhaus in London zu erregten Debatten, in deren Verlauf konservative Abgeordnete dem Kriegskabinett des Premierministers Winston Churchill das Misstrauen aussprechen.
Die englische RAF kann eine der neuen deutschen Jagdmaschinen vom Typ Focke-Wulf Fw 190 erbeuten, welche durch ihren Piloten irrtümlich auf dem Flugplatz Pembrey in Südwales gelandet wurde.
Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, spricht sich gegen eine Einbeziehung der Jugendlichen des Jahrgangs 1925 zum Reichsarbeitsdienst aus, da vielen von ihnen dadurch der Abschluss der Lehre nicht mehr möglich wäre und langfristig der Facharbeiterbedarf der Wirtschaft nicht mehr gedeckt werden könne. Albert Speer unterrichtet Hitler über eine stattgefundene Kernspaltungskonferenz, doch Hitler zeigte ein geringes Verständnis für wissenschaftliche Grundlagenforschung.
Erlass des Führers zum Ausbau der Handelsschilftonnage.
Der NSKK-Obergruppenführer Erwin Kraus wird als Nachfolger von Adolf Hühnlein zum Korpsführer des NSKK ernannt.
Zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien wird erstmals ein regelmäßiger Flugbootverkehr zur Passagier- und Frachtbeförderung eingerichtet.
Im Deutschen Reich beginnt eine Propagandaaktion zur Einsparung von Strom und Gas mit dem Slogan "Kampf dem Kohlenklau".

24.6.1942
Adolf Hitler telegraphiert an die Kulturkundgebung der europäischen Jugend in Wien und dankt den dort versammelten Jugendführern für ihr „Ergebenheitstelegramm".
Erster von 4 versuchten Luftangriffen auf Birmingham - nur 2 sind erfolgreich und finden das Ziel (in der Nacht vom 27. auf den 28. und 29. auf den 30. Juli).
Eine Verordnung des japanischen Ministeriums für Ackerbau und Forstwirtschaft stellt wichtige Lebensmittel und Agrarerzeugnisse unter Staatskontrolle; der Im- und Export von Reis und Weizen wird einem staatlichen Lizenzierungssystem unterstellt.
Der argentinische Staatspräsident Roberto M. Ortiz, der wegen eines Augenleidens sein Amt seit Juni 1940 nicht mehr ausübte, tritt zurück. Kommissarischer Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter, Außenminister Ramón S. Castillo, der bis zum Ende der Amtszeit von Ortiz am 20. Februar 1944 im Amt bleibt.

25.6.1942
Einer Mitteilung der Berliner Zeitung "Neuer Tag" zufolge haben SS-Einheiten am Vortag die Ortschaft Lezaky südlich von Pardubice im Protektorat Böhmen und Mähren dem Erdboden gleichgemacht.
Besprechung Adolf Hitler mit Generalfeldmarschall Fedor von Bock im FHQ.
Generalmajor Dwight D. Eisenhower wird Oberbefehlshaber der US-amerikanischen Streitkräfte in Europa. Sitz seines Hauptquartiers wird London.
In Nordafrika löst der britische Feldmarschall Claude Auchinleck den General Neil Ritchie ab und übernimmt das Kommando über die britische 8. Armee.

1000-Bomber-Angriff auf Bremen: 1.006 Bomber werden losgeschickt, einschließlich 272 alter Bomber-Trainingsflugzeuge und 102 Flugzeuge des Küstenkommandos. in der Nacht zum Freitag 1450 Tonnen Bomben auf Bremen. Dabei der erste erfolgreicher Einsatz des 'Gee'-Blindabwurf-Bombenzielgerätes gegen ein wichtiges Ziel. Die Focke-Wulf-Flugzeugwerke werden schwer beschädigt und 27 Hektar an bebauter Fläche zerstört.                

26.6.1942
Als Vergeltung für den britischen Luftangriff auf Bremen in der Nacht zuvor fliegen deutsche Geschwader einen Angriff auf die britische Stadt Norwich.
Eine im Bereich der deutschen Heeresgruppe Mitte an der Ostfront am 22. Juni im Raum südöstlich von Charkow begonnene Teiloffensive zur Vorbereitung der deutschen Sommeroffensive wird erfolgreich abgeschlossen.
Die britische 8. Armee zieht sich in Panik aus Mersa Matruh zurück, unbewußt des Umstandes, daß Rommels Verbände ebenfalls nahezu erschöpft sind.
Im Hauptquartier „Wolfsschanze" konferiert Adolf Hitler mit Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge über die weiteren Operationen im Bereich der Heeresgruppe Mitte und hält es dabei für vordringlich, die große Lücke zwischen den Heeresgruppen Mitte und Nord durch einen Vorstoß bei Ostaschokow zu schließen.
"So ein Früchtchen", ein Film mit Paul Hörbiger, Fita Benkhoff und Rudolf Platte unter der Regie von Alfred Stöger, wird in Berlin uraufgeführt.

27.6.1942
Der finnische Marschall Carl Gustaf Emil Freiherr von Mannerheim stattet Adolf Hitler in dessen Hauptquartier »Wolfsschanze« einen Höflichkeitsbesuch ab. Es gibt wieder eine große „Lagebesprechung" mit Wilhelm Keitel, Alfred Jodl, Franz Halder, deutschen und finnischen Offizieren. Beim Mittagsempfang erscheinen noch Erich Raeder, Heinrich Himmler, Hans Heinrich Lammers, Otto Dietrich, Martin Bormann, Walther Hewel und zahlreiche Generale.
Adolf Hitler gibt den Befehl zur Verminung des Suez-Kanals durch die Luftwaffe.
Während der russische Großzerstörer „Taschkent" 2.300 Verwundete und Zivilisten aus dem belagerten Sewastopol nach Noworossik abtransportiert, wird er mehrmals aus der Luft bombardiert und schwer beschädigt, kann aber das Ziel noch erreichen. Das Schiff muss in den Hafen eingeschleppt werden, wo es auf Grund sinkt.
Nachtangriff auf Weston-super-Mare in North Somerset, welcher in der Nacht vom 28. auf den 29. Juni wiederholt wird. Es entstehen schwere Brandschäden.

28.6.1942
Mit einem Angriff der Heeresgruppe Süd im Raum östlich von Charkow und Kursk beginnt an der Ostfront die deutsche Sommeroffensive.
In einem Nachtangriff (28. auf 29. Juni) überwinden deutsche Sturmboote die Swernjabucht nördlich der Stadt Sewastopol und errichten einen Brückenkopf, welcher Sewastopol direkt bedroht.
Um Arbeitskräfte für die Rüstung freizusetzen, werden im Zuge einer Rationalisierung des Kreditwesens 60 Sparkassenzweigstellen im Deutschen Reich für die Dauer des Krieges stillgelegt.

29.6.1942
Die Britische Sektion des WJC (World Jewish Conference) organisierte eine "Konferenz der Presse der freien Welt" und gab dort "die Fakten der systematischen Vernichtung des europäischen Judentums" bekannt. Die sogenannten "Fakten" waren Pressebehauptungen von deutschen Gräueltaten an Juden, ohne Nachprüfungsmöglichkeit und ohne Dokumentationswert. Auch der britische Rundfunk BBC übertrug die Verlautbarungen.
In einem Erlass wendet sich Adolf Hitler gegen „Vorstöße bei Benutzung von Kraftfahrzeugen" bei der Wehrmacht. „Die Treibstofflage lässt derartige Gedankenlosigkeiten und Vorstöße unter keinen Umständen mehr zu"
Adolf Hitler bestimmt, dass die Marine 10 % ihrer Handelstonnage für das Unternehmen „Wiking" Reichsstatthalter Karl Kaufmann zur Verfügung stellen muss. „Wiking" soll zur Sicherung Norwegens beitragen und die norwegische Wirtschaft der deutschen Kriegswirtschaft nutzbar machen.
Adolf Hitler lässt Arbeitsminister Franz Seldte zum 60. Geburtstag ein Handschreiben mit Bild durch Staatsminister Otto Meissner überreichen.
Einheiten der deutschen 90. Leichten Division und des XXI. italienischen Armeekorps erobern Marsa Matruh hinter der ägyptischen Grenze, wohin sich die britische 8. Armee nach der Niederlage von Gazala zunächst zurückgezogen hatte, und nehmen 6.000 Kriegsgefangene.
In Erwartung eines triumphalen Einzugs in Kairo trifft der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini in der libyschen Stadt Darna ein.

30.6.1942
Deutsch-italienische Verbände der Panzerarmee Afrika erreichen die britischen Stellungen zwischen Al Alamein und der Kattara-Senke, 150 km westlich von Alexandria.
Deutsche Verbände brechen in die Stadt Sewastopol ein. Der Versuch, die russischen Verteidiger zu evakuieren, beginnt. Russische Unterseeboote und kleinere Kriegsschiffe holen bis zum 3. Juli eine kleinere Anzahl von Truppen aus der Stadt heraus, aber die größeren Schiffe können die deutsch-italienische See- und Luftblokade nicht durchdringen.
Reichskanzler Adolf Hitler befahl die Bevorratung von Kampfstoffen und die Gas-Abwehrbereitschaft der Wehrmacht zu überprüfen, nachdem die Japaner mitgeteilt hatten, dass bei den Amerikanern überall Kampfstoff-Munition gefunden wurde. Das ändert aber nichts an seinem ausdrücklichen Verbot des Einsatzes von Kampfgas von deutscher Seite aus.
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord, Generaloberst Georg von Küchler, zum Generalfeldmarschall.
Nach einer erfolgreichen Feindfahrt im Golf von Mexiko mit 12 versenkten Schiffen wird U-158 (Kptlt. Erwin Rostin) vor den Bermudas durch ein Martin PBM Mariner-Flugboot der US-Navy versenkt. Es war ein Totalverlust mit 54 Toten.
Das Unterseeboot-Depotschiff „Medway" wird durch U-372 vor Port Said versenkt.
Ein US-Agent fliegt mit Billigung von Präsident Franklin Delano Roosevelt Ernst Hanfstaengl von Kanada nach Washington. Hanfstaengl ("Putzi") hat den Alliierten seine Dienste angeboten, deutsche Propagandasendungen auszuwerten und sogar Gegenpropaganda vorzubereiten und in seinem Heimatland ausstrahlen zu lassen. Das geheime Vorhaben läuft unter dem Namen „S-Projekt". Der Tarnname für Ernst Hanfstaengl wird „Ernest Sedgwick". Putzi bekommt einen leistungsstarken Kurzwellenempfänger, hört sich die deutschen Nachrichtensendungen und Reden von Adolf Hitler an, erstellt Berichte und Analysen, die bis zum Präsidenten Roosevelt gelangen.
Im gesamten Deutschen Reich werden die jüdischen Schulen geschlossen. Alle in der Rüstungsindustrie innerhalb des Reiches beschäftigten Juden müssen durch ausländische Arbeiter ersetzt werden.
Der Senat des Kongresses verabschiedet in Washington das Rüstungsbudget für 1942, das bislang höchste in der Geschichte der USA.


Die meisten Gräuelgeschichten und Vernichtungsbehauptungen von Juden sind in der Hochburg des Deutschen- Hasses, im Londoner Büro des Weltjudenkongresses, im Juni 1942 aufgestellt worden, wie z. B.: ein anonymer deutscher Industrieller sie davon unterrichtet hätte, von einem Beschluss erfahren zu haben, alle nicht sowjetischen Juden unter deutscher Herrschaft zu töten. Man formulierte die Story in der „New York Times" dergestalt, daß eine Million Juden in einem nicht näher bezeichneten „riesigen Schlachthaus für Juden" getötet worden seien, das in Osteuropa eingerichtet worden wäre. Rabbi Stephen Wise, Präsident des jüdischen Weltkongresses, erklärte zur selben Zeit, dass die Deutschen in industriellem Maßstab Seife aus jüdischen Leichen herstellten. Auch von Massentötungen auf elektrisch geladenen Fließbändern wurde phantasievoll berichtet.                  


Die meisten Gräuelgeschichten und Vernichtungsbehauptungen von Juden sind in der Hochburg des Deutschen- Hasses, im Londoner Büro des Weltjudenkongresses, im Juni 1942 aufgestellt worden, wie z. B.: ein anonymer deutscher Industrieller sie davon unterrichtet hätte, von einem Beschluss erfahren zu haben, alle nicht sowjetischen Juden unter deutscher Herrschaft zu töten. Man formulierte die Story in der „New York Times" dergestalt, daß eine Million Juden in einem nicht näher bezeichneten „riesigen Schlachthaus für Juden" getötet worden seien, das in Osteuropa eingerichtet worden wäre. Rabbi Stephen Wise, Präsident des jüdischen Weltkongresses, erklärte zur selben Zeit, dass die Deutschen in industriellem Maßstab Seife aus jüdischen Leichen herstellten. Auch von Massentötungen auf elektrisch geladenen Fließbändern wurde phantasievoll berichtet.                  

Ferdinand Porsche

Ernst Heinkel

Walther Funk

Walter von Unruh

Cecil von Renthe-Fink,

Freiherr von Mannerheim

Alfred Jodl

Dr. Ernst Hanfstaengl

Georg von Küchler

Bei einem Vorstoß der Sowjets im Raum um Charkow werden mehrere Sowjet- Armeen von deutschen Truppen aufgerieben.
Bei einem Vorstoß der Sowjets im Raum um Charkow werden mehrere Sowjet- Armeen von deutschen Truppen aufgerieben.
Jüdische Hetze

Die völkerrechtswidrigen „1000 Bomber-Angriffe" der Royal Air Force auf zivile Ziele und Wohngebiete werden trotz deutscher Vergeltungsangriffe fortgesetzt. Bis zum Kriegende mußte sich die Zivilbevölkerung allnächtlich in die Luftschutzbunker flüchten oder verließ die umkämpften Städte.                

Die völkerrechtswidrigen „1000 Bomber-Angriffe" der Royal Air Force auf zivile Ziele und Wohngebiete werden trotz deutscher Vergeltungsangriffe fortgesetzt. Bis zum Kriegende mußte sich die Zivilbevölkerung allnächtlich in die Luftschutzbunker flüchten oder verließ die umkämpften Städte.                

Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

Die Wochenschau vom 6.5.1942 - Der Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident Walther Funk, Prof. Dr. Ernst Heinkel und Prof. Dr. Ferdinand Porsche werden zu Pionieren der Arbeit ernannt.

Die Wochenschau vom 13.5.1942 - Sonntagsmarkt in Charkow. Arbeit in einem Pferdelazarett. Soldaten der norwegischen Legion pumpen das Schmelzwasser aus Unterständen heraus und reinigen Fahrzeuge.

 Die Wochenschau vom 20.5.1942 - mit Ausschnitten: Die grosse   Durchbruchsschlacht von Kertsch auf der Krim, Luftangriffe durch   Stukas, grosse Anzahl gefangener Sowjets. Vormarsch nach Osten.   Vorbereitung und Ausfuehrung von Luftangriffen auf Kertsch, Kampf in   der Stadt Kertsch und Feuer auf fliehende Sowjettransporter zu Wasser.

Die Wochenschau vom 11.6.1942 - Nachschub und Kampf an der Front bei Charkow, Bombardierung des Gegners, Kesselbildung, Gefangene, Stuka-Angriffe, Ausbruchsversuch sowjetischer Einheiten aus dem Kessel, Artillerie- und Luftangriffe auf eingeschlossene Einheiten.

Die Wochenschau vom 18.6.1942 - Die Ueberfuehrung der sterblichen Ueberreste von Reinhard Heydrich, der einem feige angezettelten Mordanschlag zum Opfer gefallen ist, nach Berlin. Der Fuehrer nimmt Abschied von einem seiner getreuesten Gefolgsmaenner.