Chronik des Nationalsozialismus Mai / Juni 1944

MAI 1944

1.5.1944
Der Maifeiertag im Deutschen Reich dient auf Anordnung von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler »ausschließlich der Entspannung der schaffenden Bevölkerung«. Veranstaltungen finden nicht statt; Beflaggung unterbleibt. Adolf Hitler ernennt einige Personen zu „Pionieren der Arbeit", u.a.: Reichsverkehrsminister Julius Heinrich Dorpmüller, Kommerzienrat Hermann Röchling, Flugzeugkonstrukteur Professor Claude Dornier und den Industriellen Albert Vogler.
Der sowjetische Partei- und Staatschef Josef W. Stalin fordert Bulgarien, Rumänien und Ungarn zum Abfall vom Deutschen Reich auf. Von den Vereinigten Staaten und Großbritannien verlangt er erneut die Errichtung einer zweiten Front im Westen. Stalin gibt in seinem Tagesbefehl bekannt: 'Die verwundete deutsche Bestie muß verfolgt und in ihrer Höhle erledigt werden.' Batterien in Moskau und 8 anderen Städten feuern 20 Salut-Salven ab.
General Georgi K. Schukow und General Alexander M. Wassilewski beginnen mit der detaillierten Planung für die entscheidende Sommeroffensive gegen den weit hervorspringenden Frontbalkon der deutschen Heeresgruppe Mitte zwischen Smolensk und Minsk in Weißrussland. Den Deutschen wird durch Täuschungsmaßnahmen glauben gemacht, daß der Schlag in der Nordukraine erfolgen soll, tatsächlich sollen aber durch eine Reihe von Zangenbewegungen die deutschen Armeen um Witebsk, Mogilew, Bobruisk und Minsk eingeschlossen werden.
In einem Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg kommt es zu einer Revolte sowjetischer Kriegsgefangener. Einigen Aufständischen gelingt die Flucht.
Im italienischen Frontgebiet von Minturno finden drei US-Soldaten in den Ruinen einer zerschossenen Kirche mehrere Kisten, in denen sich eine kostbare Sammlung alter Bücher, Manuskripte und Zeichnungen befindet - u.a. Originale von Leonardo da Vinci. Die Kunstschätze gehören der Universität Neapel und werden an sie zurückgegeben.

2.5.1944
In Prag werden 14 tschechoslowakische Staatsangehörige, darunter fünf Frauen auf Anordnung der deutschen Behörden hingerichtet, weil sie flüchtige Kriegsgefangene beherbergt und mit Lebensmitteln versorgt hatten.
Bei einem alliierten Luftangriff auf das nordfranzösische Eisenbahnnetz werden auch zwei vollbesetzte Personenzüge von Bomben getroffen. Etwa 100 Menschen finden den Tod, 200 Personen werden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Leitung der Aubert & Duval Stahlwerke bei Ancizes in Frankreich arbeitet mit der Resistance zusammen, was zu einer völigen Lahmlegung der Fabrik führt.
In London wird eine internationale Luftverkehrskonferenz eröffnet. 40 Delegierte aus 14 Ländern beraten bis zum 4. Mai über Fragen der Luftfahrt.
Das medizinische Forschungszentrum der US-Marine stellt eine neu entwickelte Notration für Schiffbrüchige vor. Sie wird in Tablettenform hergestellt, beansprucht wenig Platz und kann auch bei völliger Austrocknung des Mundes eingenommen werden.
Chinesische Truppen räumen nach achttägigen, erbitterten Kämpfen mit Japanern den Hulakowan-Paß 32 km westlich von Chenghsien in der Provinz Kansu.

3.5.1944
Der deutsche Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, erörtert in einem Artikel der Zeitschrift »Das Reich« die Möglichkeit einer bevorstehenden Invasion britischer und US-amerikanischer Verbände im deutschen Reichsgebiet. Er warnt die Alliierten vor »Überraschungen, die das deutsche Welt-Heer bei einer Landung bereithält«.
Die USA und Großbritannien schließen nach monatelangen Verhandlungen ein Abkommen mit Spanien. Darin erklärt sich das Spanien dazu bereit, die Wolfram-Exporte in das Deutsche Reich einzustellen, alle Truppen von der Ostfront zurückzuziehen und das deutsche Generalkonsulat in Tanger (Marokko) zu schließen.
Im besetzten Frankreich verbrennt die Resistance 100.000 Liter Aceton im Lambiotte-Werk von Premery.
49 RAF-Bomber gehen insgesamt bei Nachtangriffen auf einen Panzer- und LKW-Parkplatz bei Mailly in der Nähe von Reims, auf das Flugzeuglager Montdidier, ein Munitionslager in Chateaudun und auf Ludwigshafen verloren.
Die Deutsche Reichspost gibt sechs Sondermarken "Kameradschaftsblock der Deutschen Reichspost" heraus.

4.5.1944
Das britische Ministerium für den Wirtschaftskrieg in London veröffentlicht einen Bericht über die Auswirkungen der alliierten Luftangriffe auf das französische und belgische Eisenbahnnetz. In dem Papier heißt es, die Bombenschäden seien so schwerwiegend, dass der Schienenverkehr nur noch für Militär- und für Kohlentransporte aufrechterhalten werden könne.
In London endet eine 14tägige britisch-amerikanische Erdölkonferenz. Im Schlußkommuniqué wird der gemeinsame Wunsch nach einer Sicherung der Erdölversorgung geäußert und die Erschließung neuer Ölvorkommen im Nahen Osten angekündigt.
Die Royal Air Force fliegt einen Nachtangriff auf die Eisenbahnanlagen von Budapest.
Großbritannien gewährt China einen Kredit über 50 Millionen Pfund und verspricht außerdem umfangreiche Lieferungen von Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenständen.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an den Präsidenten der Chinesischen Nationalregierung, Wang-Tsching-Wei, zum Geburtstag. Am gleichen Tag kondoliert er telegrafisch zum Heldentod des lettischen Ritterkreuzträgers Voldemer Weiss in Riga.

5.5.1944
Im Deutschen Reich werden die insgesamt 46 gesetzlich festgelegten Tatbestände, die mit der Todesstrafe bedroht sind, abgeschafft. Nunmehr wird die Todesstrafe ganz allgemein für alle vorsätzlichen und fahrlässigen Tatbestände angedroht, die »Kriegsführung und Sicherheit des Reiches gefährden«.
In einem Lagevortrag weist Karl Dönitz Adolf Hitler auf den unzureichenden Schutz der Fertigungsstellen für die neuen U-Boote hin. Außerdem herrscht starker Arbeitskräftemangel, so dass 1944 nach den neusten Unterlagen statt der geplanten 218 nur 140 Unterseeboote geliefert werden können.
Bei einem US-Luftangriff auf das rumänische Erdölzentrum Ploiesti, das für die deutsche Energieversorgung wichtig ist, werden 25.000 t Treibstoff vernichtet.
Torre Dam in Italien wird durch P-51 Mustang der RAF und australischen und südafrikanischen P-40 Warhawk im Sturzangriff zerstört.
Jan Stanislaw Jankowski, stellvertretender Ministerpräsident der polnischen Exilregierung in London, beruft in Polen einen "Ministerrat im Lande".
In der Sowjetunion wird eine dritte Kriegsanleihe in Höhe von 25 Milliarden Rubel aufgelegt.

6.5.1944
Das Wetterbeobachtungsschiff "Coburg" wird durch fortgesetzte Eispressung unbrauchbar. Doch es gelingt den deutschen Meteorologen, ihre Arbeit noch 2 Monate lang fortzusetzen. Seit September 1943 arbeitete ein deutscher Wettertrupp unter Leitung des Meteorologen Dr. Heinrich Schatz in Höhe des 77. Breitengrades vor der Küste Ostgrönlands auf der "Coburg".
Die Vereinigten Staaten setzen 68 irische Firmen auf die schwarze Liste, da sie angeblich wirtschaftliche Beziehungen zum Deutschen Reich unterhalten.
Die oberste Polizeibehörde im besetzten Norwegen teilt mit, dass es künftig bei Strafe verboten ist, in Eisenbahnzügen stehen zu bleiben, wenn noch leere Sitzplätze vorhanden sind. Diese Maßnahme erfolgt, weil eine Großzahl norwegischer Fahrgäste sich weigert, neben Deutschen Platz zu nehmen.
Erstflug des japanischen Jagdflugzeuges Mitsubishi „A7M Reppu", welches als Nachfolger für die „A6M Zero" gedacht ist. Jedoch verhindern technische Probleme, ein Erdbeben im Dezember und amerikanische Luftangriffe die Massenproduktion.
Im Pazifik wird ein japanischer Truppengeleitzug durch das US-Unterseeboot „Gurnard" vernichtet.
Der indische Freiheitskämpfer Mohandas Karamchand, genannt Mahatma Gandhi, wird aus der Haft entlassen, da sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert hat.

7.5.1944
Die deutsche Bevölkerung wird zur Spinnstoff-, Wäsche- und Kleidersammlung 1944 aufgerufen. In der Presse werden Bedenken gegen die Aktion geäußert, da die Kleiderkarte für einen Großteil der Bevölkerung seit Mitte 1943 gesperrt ist und so gut wie kein Haushalt über entbehrliche Textilwaren verfügt.
Die sowjetische Kommission zur Aufdeckung deutscher Kriegsverbrechen teilt mit, dass im Gebiet von Rowno in der Ukraine angeblich mehr als 102.000 Zivilpersonen von Deutschen getötet worden seien. Diese Angaben stützen sich auf Augenzeugenberichte und Dokumente, die in der Residenz des Reichskommissars für die Ukraine, Erich Koch, gefunden wurden.
Der Führer der dänischen Nationalsozialisten, Fritz Clausen, der vor einiger Zeit in einer Alkoholentwöhnungsanstalt bei Würzburg untergebracht werden mußte, tritt von der Leitung seiner Partei zurück.
Die Zahl der in Schweden lebenden Flüchtlinge beträgt 47.000, darunter 22.000 Norweger und 14.000 Dänen. Sie dürfen sich mit geringen Einschränkungen im ganzen Land frei bewegen.
Die 8. US-Air-Force entsendet 1.500 Flugzeuge gegen Berlin. Die 9. US-Air-Force greift mit B-26 Marauder und P-38 Lightning die Rangierbahnhöfe Mezieres-Charleville an. Die 15. US-Air-Force und die RAF greifen die Bahnhöfe von Bukarest bei Tag und Nacht an und hinterlassen im Zielgebiet ein Flammenmeer.

8.5.1944
Adolf Hitler erteilt nach langem Zögern den endgültigen Räumungsbefehl für die Krim.
In der Woche vom 8. bis zum 14. Mai wird im Deutschen Reich eine Fleischzulage von 100 Gramm abgegeben. Diese Erhöhung der Ration rührt von der Abschlachtung von Kälbern her, für deren Ernährung nicht mehr genügend Futtermittel vorhanden ist.
Der Oberkommandierende der alliierten Streitkräfte General Dwight D. Eisenhower bestimmt den 5. Juni als 'D-Day' für die Invasion in der Normandie.
SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß wird noch einmal Leiter des Konzentrationslagers Auschwitz.
Adolf Hitlers Diätköchin Helene Maria von Exner, wird beurlaubt, weil sich bei der Prüfung ihrer arischen Abstammung herausstellt, dass sie möglicherweise nicht rein "arischer" Abstammung war. Als Nachfolgerin stellte Martin Bormann eine Diätassistentin namens Constanze Manziarly ein, die Hitler bis in die letzten Tage im Führerbunker bekochte.
Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika verlängert das Lend-Lease-Programm bis zum Juni 1945.
Die UdSSR und die tschechoslowakische Exilregierung schließen ein Abkommen über die Befreiung der ÇSR durch die Rote Armee.
Als ein Vorzeichen von drohendem Unheil interpretiert die Bevölkerung von Neapel, dass erstmals seit 60 Jahren das so genannte Blutwunder nicht eintritt. Das erstarrte Blut des heiligen Gennaro, das in der Kathedrale von Neapel in zwei Fläschchen aufbewahrt wird und sich jedes Jahr bei einer Zeremonie verflüssigt hatte, bleibt dieses Jahr fest.

9.5.1944
Sewastopol auf der westlichen Krim wird von der Roten Armee eingenommen. Die 17. deutsche Armee muß die Stadt unter
schweren Verlusten aufgeben, nachdem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die rechtzeitige Räumung der Krim untersagte.
Die alliierten Luftstreitkräfte beginnen zur Vorbereitung für den 'D-Day' mit Großangriffen auf die Flugplätze in Frankreich.
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler verfügt: „Die Teilnahme an den Reichsveranstaltungen anlässlich der Gedenktage der NSDAP am 30. Januar, 24. Februar und 9. November ist für die Reichsleiter, Gauleiter und Verbändeführer Pflicht (...)"
Die Westalliierten verlangen von der Schweiz und Schweden die sofortige Einstellung von Warenlieferungen an das Deutsche Reich.
Der deutsche Komponist Hans Pfitzner erhält in Würdigung seines musikalischen Schaffens ein offizielles Glückwunschtelegramm zu seinem 75. Geburtstag.

10.5.1944
Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht informiert erstmals ausführlich über eine »Unterwassersetzung Hollands«. Es wird berichtet, daß Dörfer und ganze Landschaften in einer mehrwöchigen Aktion überflutet worden seien, um auf diese Weise ein Vordringen der Alliierten in dem Gebiet unmöglich zu machen.
Pater Karl Roman Scholz und Karl Lederer, zwei führende Mitglieder der Wiener Widerstandsgruppe "Österreichischer Befreiungsfront", die sich im April 1940 zusammengeschlossen hatte, werden wegen Hochverrats auf dem Schafott hingerichtet.
Die FFI (Frei-französischen Streitkräfte der Resistance im Heimatland) sind nun insgesamt 175.000 Mann stark.
König Michael von Rumänien und Staatsführer Marschall Ion Antonescu erhalten Glückwunschtelegramme von Adolf Hitler zum rumänischen Nationalfeiertag.
Zum elften Jahrestag der Bücherverbrennung im Deutschen Reich veranstaltet das "Women's Council For Post War Europe" im Town Hall Club in New York einen Gedenktag, um die Erinnerung an die verbrannten und verbotenen Bücher wach zu halten.
Chinesische Truppen überschreiten auf breiter Front den Fluß Salween in der Nähe der burmesischen Grenze.

11.5.1944
In Italien greift die 5. US-Armee und die britische 8. Armee die Gustav-Linie an (Operation Diadem). Auf der 48 km breiten Front wird der Angriff durch die Mittelmeer-Luftflotte mit 2.750 Einsätzen und tausenden von Geschützen unterstützt. Während der vorausgegangenen 8 Wochen wurden heimlich große Teile der Britischen 8. Armee von der Adriaküste in den Cassino-Abschnitt verlegt. Die Britische 8. Armee sichert sich Brückenköpfe über den Fluß Rapido und die 5. US-Armee über den Garigliano. Die Amerikaner nehmen den Damiano-Hügel, die Frei-Franzosen erobern den Monte Faito.                

11.5.1944
In Italien greift die 5. US-Armee und die britische 8. Armee die Gustav-Linie an (Operation Diadem). Auf der 48 km breiten Front wird der Angriff durch die Mittelmeer-Luftflotte mit 2.750 Einsätzen und tausenden von Geschützen unterstützt. Während der vorausgegangenen 8 Wochen wurden heimlich große Teile der Britischen 8. Armee von der Adriaküste in den Cassino-Abschnitt verlegt. Die Britische 8. Armee sichert sich Brückenköpfe über den Fluß Rapido und die 5. US-Armee über den Garigliano. Die Amerikaner nehmen den Damiano-Hügel, die Frei-Franzosen erobern den Monte Faito.                

Der deutsche Reichsgesundheitsführer Leonardo Conti, fordert "Geburtenhöchstleistungen" von allen Müttern des Landes, denn man könne bei Soldaten "die gesunde Ansicht hören: Jetzt habe ich ein Kind, jetzt kann ich beruhigt wieder an die Front".
Die 101. US-Luftlandedivision führte das Luftlande-Übungsmanöver "EAGLE" zusammen mit der 82. US-Luftlandedivision bei Hungerford-Newbury durch. Kleinere Luftlandeübungen (CURVEBALL-Manöver) fanden schon Ende April und Anfang Mai 1944 statt.
US-amerikanische Flieger zerstören bei einem Präzisionsangriff ein Verwaltungsgebäude in Den Haag. In dem Haus waren Listen mit den Namen von niederländischen Staatsangehörigen aufbewahrt worden, die für die Deportation ins Deutsche Reich vorgesehen sind.
Oberst Walter Oesau, Jagdflieger-Ass mit 125 Luftsiegen, wird über der Eifel von amerikanischen Lightnings abgeschossen und fällt.
Die 9. US-Air-Force beginnt mit einer Reihe von Angriffen auf Flugplätze bei Caen (Normandie).
Alliierte Kriegsschiffe beschießen deutsche schwere Artillerie-Batterien bei der italienischen Stadt Gaeta.
Das schwedische Außenministerium teilt mit, dass künftig täglich lediglich einer Maschine der Deutschen Lufthansa das Überfliegen Schwedens gestattet werde. Die Mitnahme von Passagieren in Uniform sei verboten.
Der amerikanische Spielfilm "Once upon a time" (Es war einmal) des Regisseurs Alexander Hall mit Cary Grant in der Hauptrolle wird in den USA uraufgeführt.

12.5.1944
Auf Schloss Klessheim bei Salzburg empfängt Adolf Hitler im Beisein von Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, den slowakischen Staatspräsidenten Josef Tiso, Ministerpräsident Vojtech Tuka, den Kriegsminister Ferdinand Catlos und den Propagandachef Tido J. Gaspar. Dabei gibt Hitler „(...) seiner Entschlossenheit Ausdruck, den und von den Feinden des Reiches und seiner Verbündeten aufgezwungenen Krieg im Osten und im Westen bis zum siegreichen Ende kompromisslos durchzuschlagen".
Sowjetische Truppen überwältigen die letzten deutschen Verbände auf der Halbinsel Cherson südwestlich von Sewastopol.
Die Alliierten beginnen eine Luftoffensive gegen die deutsche synthetische Treibstoffindustrie Leunawerke in Merseburg, Tröglitz und Böhlau , Hydrierwerke in Pölitz und Brüx im Protektorat.
Alliierte Truppen setzen in Italien zur Offensive an, um den Weg nach Rom freizukämpfen. Am 16. Mai gelingt es ihnen, die "Gustav"-Linie zu durchbrechen.
In einem Telegramm an den Kaiser von Japan verleiht Adolf Hitler dem gefallenen japanischen Flottenchef Großadmiral Mineichi Koga das „Ritterkreuz mit Eichenlaub des Eisernen Kreuzes".
Martin Bormann stimmt einem Vertrag zu, alle für Linz bestimmten Kunstwerke im Salzbergwerk Altaussee zu lagern. Die Mine wird zum „Bergungsdepot des Reiches" mit dem Tarnnamen „Löhrer".
Die japanische Armee erringt die völlige Kontrolle über die Eisenbahnlinie Peking- Hankow (Wuhan).
Der deutsche Spielfilm "Ich brauche Dich" mit Marianne Hoppe, Paul Dahlke und Willy Birgel unter der Regie von Hans Schweikart wird in Kiel uraufgeführt.

13.5.1944
Bei der Räumung von Sewastopol werden insgesamt 130.000 deutsche und rumänische Soldaten auf dem Seeweg und 21.457 auf dem Luftweg evakuiert. 78.000 Soldaten bleiben als Gefangene oder tot zurück.
Das frei-französische Expeditionskorps der 5. US-Armee durchbricht die Gustav-Linie und erobert Monte Majo (nimmt dort 1.000 Gefangene) und Castelforte.
Adolf Hitler hat anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Deutschen bzw. Deutsch-Österreichischen Alpenvereins einen Telegrammwechsel mit Arthur Seyss-Inquart.
Adolf Hitler gibt weitere „Ritterkreuze zum Kriegsverdienstkreuz" zur Verleihung frei. Sie sollen einen Leistungsanreiz bieten.
Die UdSSR, die USA und Großbritannien fordern Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Finnland auf, den Krieg an der Seite des Deutschen Reiches einzustellen.
Ein Überfall der Resistance auf die Lorraine-Dietrich-Werke in Bagneres de Bigorre (besetztes Frankreich) stoppt die dortige Produktion von Selbstfahrlafetten.
In Portugal wird ein Zehnjahresplan zur Bekämpfung des Analphabetentums verkündet. Nur 20% der Bevölkerung des Landes können lesen und schreiben.
Spanien und Argentinien schließen einen Handelsvertrag, der Vereinbarungen über einen umfangreichen Warenaustausch enthält. Argentinien wird vor allem Getreide liefern, Spanien Eisen.

14.5.1944
In einem feierlichen Appell wenden sich die französischen Kardinäle und Bischöfe an ihre geistlichen Kollegen in Großbritannien und den USA und fordern sie auf, sich dafür einzusetzen, daß die grausame Bombardierung französischer und europäischer Städte eingestellt wird.
Nach Verhandlungen mit Finnland und den USA erteilt Schweden 110 staatenlosen Juden, die 1938 aus dem Deutschen Reich nach Finnland geflüchtet waren, die Genehmigung zur Einreise.
91 deutsche Bomber fliegen einen Nachtangriff auf Bristol und Südwest-England. 15 Bomber gehen bei dem Angriff verloren.

15.5.1944
In Italien beginnen die Deutschen mit dem Rückzug von der Gustav-Linie zur 'Führer-Senger' (oder auch 'Dora)-Linie.
Die alliierte Luftwaffe bombardiert verschiedene oberitalienische Städte und richtet dabei schwere Schäden an. In Bologna, Vicenza und Padua werden zahlreiche Kirchen und historische Gebäude von Bomben getroffen.
Erstmals fliegen US-Kampfflugzeuge vom Typ "Mosquito" ohne Zwischenlandung von Nordamerika nach Großbritannien. Eine der in Kanada gebauten und mit Merlin-Rolls-Royce-Motoren ausgerüsteten Maschinen legt die Strecke in der Rekordzeit von 6:46 h zurück.
In Ungarn beginnen die Deportationen von Juden in die Konzentrationslager.

16.5.1944
In einem „Führerbefehl" über den „Einsatz der Fernwaffen gegen England" ordnet Adolf Hitler den Beginn des Raketenbeschusses für Mitte Juni an. Hauptziel soll London sein.
Das englische Küstenkommando der RAF versenkt 5 deutsche U-Boote vor Norwegen, 3 weitere werden beschädigt.
Die Russen bombardieren den Eisenbahnknotenpunkt Minsk.
Ein Sondergericht in Frankfurt an der Oder verurteilt einen Angeklagten zum Tode, weil er neun Abtreibungen durchgeführt hat. Er wird als »gefährlicher Gewohnheitsverbrecher« bezeichnet und sofort hingerichtet.
In London geht die Empirekonferenz zu Ende. Der britische Premierminister Winston Churchill, die Premierminister der vier Dominions Neuseeland, Südafrika, Kanada und Australien sowie Vertreter Indiens hatten seit dem 1. Mai über Fragen der Empirepolitik und der Kriegführung gegen Japan debattiert.
Tod des Patriarchen Sergey, dem Oberhaupt der durch die sowjetische Regierung tolerierten Russisch-Orthodoxen Kirche, im Alter von 78 Jahren in Moskau.
Die britische Labourpartei sagt ihren traditionellen Pfingstkongress in London ab. Sie begründet dies damit, dass mit Rücksicht auf militärische Bedürfnisse Bahnfahrten und lange Reisen im Land möglichst unterbleiben sollten.

17.5.1944
Anlässlich einer Arbeitstagung der höheren SA-Führer hat Adolf Hitler einen Telegrammwechsel mit Stabschef Wilhelm Schepmann. Hitler betont in seinem Danktelegramm: „Die SA wird bei der Erfüllung der ihr von mir gestellten Aufgaben stets meine volle Unterstützung finden."
32 deutsche S-Boote legen in der Nacht vom 17./18. Mai Minen vor der englischen Süd- und Ost-Küste und führen unentschlossene Gefechte - sowohl mit englischen Patrouillen als auch einem deutschen Konvoi.
Der englische Flugzeugträger HMS „Illustrious" und die amerikanische USS „Saratoga" starten einen gemeinsamen 85-Flugzeug-Angriff gegen Surabaya auf Java.
Die Amerikaner landen bei Arare und auf der Wake-Insel, westlich von Hollandia auf Neuguinea.
Chinesische und amerikanische Soldaten erobern den Flugplatz von Myitkyina in Nordost-Burma.
In amerikanischen Gefangenenlagern sind gegenwärtig 184.000 Kriegsgefangene (133.000 Deutsche, 50.000 Italiener, 1000 Japaner) interniert. Ein Großteil von ihnen hatte in der deutsch-italienischen Heeresgruppe Afrika gekämpft.

18.5.1944
Trümmerberg Monte Cassino - Die deutsche Wehrmacht gibt den monatelang erfolgreich verteidigten Klosterberg auf. Bei der Besetzung durch polnische Soldaten gleicht der Berg und die alte Benediktiner-Abtei einem einzigen Schutthaufen.
Eine Gruppe US-amerikanischer Juden gründet in Washington ein "Jüdisches Befreiungskomitee" als Schritt zur Errichtung einer eigenen auf alliierter Seite kämpfenden "hebräischen Nation".
In der Türkei wird das Kriegsrecht nach faschistischen, pro-Achsenfreundlichen Einflussversuchen ausgerufen.
Eine neue Verfügung bestimmt, dass deutsche Gastwirte in ihren Restaurants künftig für das bisher markenfreie "Stammgericht" Nährmittelmarken verlangen dürfen. Diese Verordnung war notwendig geworden, weil immer mehr Gäste das "Stammgericht" bestellt hatten, um ihre Lebensmittelkarten nicht angreifen zu müssen.
Das Fischereiabkommen zwischen Japan und der Sowjetunion wird um fünf Jahre verlängert.

19.5.1944
Englische Panzer und Infanterie überrennen den italienischen Flugplatz bei Aquino im Liri-Tal. Deutsche Pak wehrt den Angriffsversuch auf die Kleinstadt Aquino jedoch ab. US-Truppen erobern Gaeta.
Großbritannien und die UdSSR vereinbaren, daß Rumänien auch nach dem Krieg in die sowjetische Einflussspähre fällt und Griechenland in die Britische.
Der Ministerpräsident der griechischen Exilregierung, Georgios Papandreou, bezeichnet die radikale Untergrundbewegung als Feind seines Landes.
"Der große Preis", ein deutscher Spionagefilm mit Gustav Fröhlich und Carola Höhn wird in Stuttgart uraufgeführt.

20.5.1944
Entgegen den Vorschlägen des OB der Heeresgruppe Mitte, Generalfeldmarschall Ernst Busch, befiehlt Adolf Hitler, dass die in weitem Bogen nach Osten vorspringende Frontlinie der Heeresgruppe „unter allen Umständen zu halten" sei.
Alliierte Truppen greifen die Dora-Line südlich von Rom an.
Nahezu 5.000 alliierte Flugzeuge sind im Einsatz gegen 12 Eisenbahnziele und 9 Flugplätze in Frankreich und Belgien.
Eine experimentelle V-2 stürzt nach einem Teststart in den Fluß Bug. Polnische Untergrundkämpfer treiben eine Viehherde in den Fluß, um die nahezu intakte Rakete vor deutschen Suchtrupps zu verstecken. Nach der Demontage der Rakete werden deren wichtigste Teile heimlich am 25. Juli durch ein englisches Dakota-Transportflugzeug nach London ausgeflogen.
Der am 6. Mai aus der Haft entlassene indische Freiheitskämpfer Mohandas Karamchand, genannt Mahatma Gandhi, wirft Großbritannien vor, in Indien eine Ausbeutungspolitik zu betreiben und keine wirkliche Unabhängigkeit gewähren zu wollen.

21.5.1944
Adolf Hitler verleiht dem OB der rumänischen Streitkräfte, Konteradmiral Marcellario, das „Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes", das diesem vom „Kommandierenden Admiral Schwarzes Meer", Vizeadmiral Brinkmann, überreicht wird.
Zum Muttertag hält die deutsche Reichsfrauenführerin, Gertrud Scholtz-Klink, eine Rede, in der sie die deutschen Mütter dazu auffordert, ihrem Volk mehr Kinder zu gebären.
Der britische Rundfunk startet eine für Europa bestimmte Sendereihe. In den verschiedenen Sprachen werden Ratschläge erteilt, wie sich die Bevölkerung unter der deutschen Besatzung auf die "Endphase des Freiheitskampfes" vorbereiten soll.
Beim Einsatz eines deutsch-italienischen Kampfschwimmerkommandos werden im Hafen von Neapel bei 6 großen Schiffen Haftsprengladungen angebracht. Parallel zu diesem Einsatz wird auch ein Anschlag auf die Pipeline vom Ölhafen zur Front vorbereitet. In mehreren gewaltigen Explosionen sollen mehrere Transporter gesunken sein.
Eine Explosion auf einem Landungsboot in Pearl Harbor auf Hawaii tötet 127 Personen und 380 werden verletzt.

22.5.1944
In einem Telegramm an Benito Mussolini zum 5. Jahrestag des „Stahlpaktes" gibt Adolf Hitler seiner Gewissheit Ausdruck, dass „am Ende dieses schicksalhaften Kampfes der Sieg der Dreiermächte als sicheres Gewähr für eine glückliche und freie Zukunft unserer Völker stehen wird".
In einem Vortrag bei Adolf Hitler berichtet Reichsminister Albert Speer, dass die Verkehrsschwierigkeiten im Reich bereits im April ein „leichtes Absinken der Grundproduktion" an Kohle und Eisen zur Folge gehabt hätten.
Eine Delegation des polnischen "Landesnationalrates" (das spätere "Lubliner Komitee") wird in Moskau von dem sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin offiziell empfangen und damit anerkannt.
Das Hauptquartier der britischen Luftwaffe gibt erstmals Einblick in die Flugblattpropaganda der Alliierten. Allein von der Royal Air Force sind seit Kriegsbeginn 1,25 Milliarden Flugblätter und Broschüren über dem Deutschen Reich und den von ihm besetzten Gebieten abgeworfen worden.
Im besetzten Frankreich sprengt die Resistance das Wasserkraftwerk in Bussy.
Britischer Bombenangriff auf den Kieler Hafen, zwei Schiffseinheiten werden beschädigt.

23.5.1944
Das VI. US-Korps bricht aus dem Landekopf im Raum Anzio-Nettuno (Italien), der am 22. Januar errichtet wurde, aus. Das II. US-Korps überschreitet die Gustav-Linie auf der Höhe Terracina/Pontecorvo/Atina.
Radio Paris verkündet, daß das französische Schienennetz im Chaos versunken ist.

24.5.1944
Die kanadische 5. Panzer-Division errichtet trotz schwerem Abwehrfeuer einen Brückenkopf über den Fluß Melfa.
RAF-Spitfire-Jagdflugzeuge schießen 8 deutsche FW-190 Jagdbomber nördlich von Rom ab.
Spanien schließt auf Wunsch der Alliierten das deutsche Konsulat in Tanger, im von Spanien besetzten Marokko.
SS-Obergruppenführer und Generaloberst der Polizei Kurt Daluege kann als Dotation des Führers das Rittergut llsenau mit den zusätzlichen Grundstücken des Rittergutes Scheunenort in Empfang nehmen. Der Besitz umfasst 492,55 ha. Für seinen Verwalter wurde ein Holzhaus als Bürogebäude gewährt. Wert 610.000 RM.
Ein Sondergericht in Stuttgart verhängt gegen eine 37jährige Frau wegen "Hochstapelei" die Todesstrafe. Sie hat durch "ihre äußere Erscheinung und gewandtes Auftreten eine Reihe von Männern an sich gefesselt und ihnen Geldbeträge entlockt".

25.5.1944
Reichsführer SS Heinrich Himmler plant die Errichtung von Forschungsstätten in Konzentrationslagern. Dort sollen inhaftierte jüdische Gelehrte im Auftrag des NS-Regimes wissenschaftliche Arbeiten durchführen.
Unternehmen "Rösselsprung" beginnt; es war eine deutsche Militärunternehmung gegen die Jugoslawische Volksbefreiungsarmee (JVBA). Ziel war es, Josip Broz Tito von einem SS-Fallschirmjägerbataillon gefangen zu nehmen und somit die Führungsstrukturen der JVBA zu schwächen. Tito kann im letzten Moment fliehen. Der Plan, Tito gefangen zu nehmen, wurde nicht erreicht, dennoch wurden die Kommandostrukturen der JVBA durch die Flucht Titos zeitweilig gestört.
Alliierte Kolonnen aus dem Anzio-Brückenkopf und vom 2. Korps der 5. US-Armee treffen in der Nähe von Latina (Pontinische Sümpfe) zusammen. Die Britische 8. Armee überquert in großer Stärke den Fluß Melfa.
Ein Überfall der französischen Resistance bringt die Produktion von Artilleriegeschützen im Arsenal National in Tarbes zum Stillstand.
Zur Feier ihres 75jährigen Bestehens findet in der Wiener Staatsoper eine Festaufführung der Oper "Fidelio" von Ludwig van Beethoven statt.

26.5.1944
Japanische Grossoffensive im Südosten Chinas zur Wegnahme der US-Luftbasen (Unternehmen Ichigo): 620.000 Mann, verteilt auf die japanische 11. und 23. Armee, stoßen von Hankou in Mittelchina und Kanton in Südchina vor, um im Januar/Februar 1945 zusammenzutreffen und eine vollständige Verbindung von Französisch-Indochina bis in den Norden herzustellen.
Das deutsche U-Boot U-541 hält das portugiesische Passagierschiff „Serpa Pinto" an, welches jüdische Flüchtlinge nach Kanada bringen soll. 2 US-Bürger werden auf das U-Boot gebracht und die anderen 385 Menschen an Bord in die Rettungsboote befohlen. 9 Stunden später, nachdem sich U-541 mit dem BdU per Funk ausgetauscht hat, wird ihnen die Rückkehr an Bord des Passagierschiffes gestattet.
Die Resistance führt einen Bombenanschlag auf das Wasserkraftwerk aus, welches das Tulle Arsenal versorgt und von 40 deutschen Soldaten bewacht wird.

27.5.1944
Auf dem Berghof empfängt Adolf Hitler den japanischen Botschafter General Hiroshi Oshima zu einer Unterredung über die gemeinsame Kriegsführung.
Die deutschen Truppen schlagen den Angriff der 5. US-Armee auf die 'Führer-Senger'-Linie bei Valmontone ab und graben sich ein.
Zum 65. Geburtstag von Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Hans Heinrich Lammers unterzeichnet Adolf Hitler selbst die Urkunde für die Dotation an Lammers. Er verfügt, Lammers soll als Dotation das gegenwärtig bewohnte Jagdhaus und seine Nebengebäude in der Schorfheide nebst dem vorhandenen Mobiliar bekommen. Damit Lammers in die Lage versetzt wurde, nach dem Kriege auf dem geschenkten Grundstück entsprechende Wohn- und Wirtschaftsgebäude zu errichten, erhält er außerdem eine steuerfreie Bardotation von 600.000 RM; hinzu noch ein Gemälde im Wert von 54.000 RM.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an den König von Afghanistan zum Unabhängigkeitstag.
Der britische Düsenjäger De Havilland "Vampire" erreicht eine Geschwindigkeit von 814 km/h und überschreitet damit erstmals die 800 km/h-Marke.
Das Drama "Geschlossene Gesellschaft" ("Huis clos") von Jean-Paul Sartre wird am Théâtre du Vieux-Colombier in Paris mit großem Erfolg uraufgeführt.

28.5.1944
Als Vorbereitung für die geplante Invasion in der Normandie greift die alliierte Luftwaffe vor allem Verkehrswege und Städte in Frankreich an. Bei den Bombardierungen von Lyon, Nizza, Avignon, Marseille und Paris kommen an einem Tag mindestens 3.760 Zivilisten ums Leben.
Die 8. US-Air-Force greift das synthetische Treibstoffwerk Leuna und das Königsborn-Panzerdepot bei Magdeburg an.

29.5.1944
Auf Vorschlag von Reichsminister Albert Speer unterzeichnet Adolf Hitler einen Erlass über die „Bestellung eines Generalkommissars für die Sofortmaßnahmen beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion", dessen Hauptaufgabe vor allem in der „schnellen Beseitigung von Fliegerschäden bei entscheidenden Produktionen" bestehen soll. Mit dieser Aufgabe wird Wehrwirtschaftsführer Edmund Geilenberg betraut.
Die 8. US-Air-Force greift 5 Focke-Wulf und 2 Messerschmitt-Fabriken in Ost- Deutschland und Polen an.
Der US-Geleitträger „Block Island" wird durch U-549 versenkt. Das U-Boot wird bei diesem Gefecht ebenfalls südwestlich von Madeira durch US-Zerstörer versenkt.

30.5.1944
Reichsminister Martin Bormann, der persönliche Sekretär des Führers, erlässt eine Verordnung an alle NS-Reichs-, Gau- und Kreisleiter, dass bei Übergriffen auf flüchtende abgeschossene alliierte Flieger, nicht energisch einzuschreiten ist: „Von polizeilicher und strafrechtlicher Verfolgung der dabei beteiligten Volksgenossen ist abzusehen."
Die deutschen Finanzbehörden teilen mit, daß selbst ein totaler Bombenschaden ein Unternehmen nicht von der Pflicht entbinde, eine Jahresabschluss-Bilanz aufzustellen. Das gelte auch im Fall einer verloren gegangenen Buchhaltung.
Die Resistance sabotiert die Gerätschaften der Minenzeche Decazeville (3 weitere Überfälle finden im Juni statt).
Deutsche Truppen erzielen taktische Gebietsgewinne nördlich von Jassy in Nordost-Rumänien.
Die 5. US-Armee durchbricht die Cäsar (oder auch 'Adolf-Hitler')-Linie bei Valmontone in Italien.
51 deutsche Bomber greifen bei 2 Verlusten den britischen Hafen Falmouth ergebnislos an, wo man Einheiten der Invasionsflotte zusammengezogen hatte.

31.5.1944
Der Einsatz der deutschen U-Boote hat immer geringere Erfolge. In diesem Monat wurden lediglich 4 alliierte Schiffe versenkt, während 22 Unterseeboote verloren gehen.
Die Bildung einer eigenen Flotte für den Vatikan wird Wirklichkeit. Spanien stellt dem Kirchenstaat das erste Schiff zur Verfügung, das unter der gelb-weißen Kirchenflagge fährt und die Lebensmittelversorgung der geistlichen Würdenträger sichern soll.
Die ägyptischen Behörden decken einen deutschen Schmugglerring auf, der im Nahen Osten mit Opium gehandelt hatte. 53 Mitglieder der Rauschgift- Organisation werden bei Razzien in Ägypten, Palästina und Syrien verhaftet.
Ein Mosquito-Flugzeug der 60. Fotoaufklärungsstaffel der südafrikanischen Luftwaffe flog vom Stützpunkt Foggia in Süditalien ab, um die IG Farben-Fabrik in Monowitz, zu fotografieren. Dabei wurden auch Fotos vom KL Auschwitz und Birkenau aufgenommen.

Handelsschiffs-Verluste im Mai 1944:
3 alliierte Schiffe mit zusammen 17.277 Tonnen im Atlantik, 2 alliierte Schiffe mit 10.020 Tonnen in anderen Gewässern. 64 japanische Schiffe mit 258.591 Tonnen im Pazifik. 17 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 24 U-Boote verloren), 18 neue U-Boote in Dienst gestellt, 479 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Bei Christen sehr bekannt ist der Heilige Gennaro (deutsch Januarius) durch die im Dom von Neapel aufbewahrten, fest verschlossenen Ampullen, die angeblich das getrocknete Blut des Märtyrers, eine rötlich-braune Substanz, enthalten. Wenn die Ampullen zum Fest der Translation am 1. Mai bzw. am Samstag davor, am Festtag des Heiligen am 19. September sowie am 16. Dezember, dem Gedächtnistag der Warnung vor dem Vesuvausbruch im Jahr 1631, in die Nähe des Hauptes gebracht und dort gedreht und gewendet werden, erscheint das getrocknete Blut flüssig. Sollte es sich einmal nicht verflüssigen, was durchaus vorkommt, gilt das bei der Bevölkerung von Neapel als schlechtes Omen. Zuweilen tritt das Phänomen auch außerhalb der genannten Termine auf. Die Ampullen werden an den Festtagen nach einer feierlichen Prozession im Dom in die Nähe des Altars gebracht. Eine Ampulle befindet sich in einer ringförmigen Halterung, die sich zwischen zwei Griffen befindet. Der Erzbischof nimmt die Reliquie an den beiden Griffen und dreht sie mehrfach, was von Gebeten der Gläubigen begleitet wird. Die Bestätigung der Verflüssigung erhalten die Gläubigen durch einen Laienbeobachter, der sich neben dem Bischof aufstellt und bei Verflüssigung mit einem Taschentuch winkt.

Die Krematorien II / III des Lagers Auschwitz-Birkenau. Die amerikanische Luftaufnahme entstand am 31.Mai 1944, also zur Zeit der angeblichen Vernichtung der ungarischen Juden und der Juden des Ghettos Lodz. Von Mai bis August 1944 sollen laut Zeugenaussagen über immerwährende, riesige Massenvergasungen, die Öfen ja Tag und Nacht gebrannt haben. Dabei soll das Lager durch die intensive Rauchentwicklung in dunkle Wolken gehüllt gewesen sein. Man sieht auch keine Häftlingskolonne auf dem Weg zur Gaskammer, nicht mal Spuren die Tausende von Todgeweihten auf dem Gelände hinterlassen hätten. Anstatt einer regen Betriebsamkeit der Arbeiter des Sonderkommandos, oder Fahrzeugen für Koks- und Aschetransport, sowie die prügelnden SS-Wachmannschaften mit den bissigen Hunden, sieht man nur ein offenes Tor und einen gepflegten Garten, ansonsten passiert in beiden Krematorien und den angeblichen Gaskammern garnichts und auch die bezeugten Massenkremierungen haben zu dieser Zeit nicht stattgefunden. Es gibt bis heute keine Luftbildbeweise, die die These vom geplanten industriell durchgeführten Massenmord an den europäischen Juden an irgendeiner Stelle des im Zweiten Weltkrieg deutsch besetzten Europa stützen.                   

Die Krematorien II / III des Lagers Auschwitz-Birkenau. Die amerikanische Luftaufnahme entstand am 31.Mai 1944, also zur Zeit der angeblichen Vernichtung der ungarischen Juden und der Juden des Ghettos Lodz. Von Mai bis August 1944 sollen laut Zeugenaussagen über immerwährende, riesige Massenvergasungen, die Öfen ja Tag und Nacht gebrannt haben. Dabei soll das Lager durch die intensive Rauchentwicklung in dunkle Wolken gehüllt gewesen sein. Man sieht auch keine Häftlingskolonne auf dem Weg zur Gaskammer, nicht mal Spuren die Tausende von Todgeweihten auf dem Gelände hinterlassen hätten. Anstatt einer regen Betriebsamkeit der Arbeiter des Sonderkommandos, oder Fahrzeugen für Koks- und Aschetransport, sowie die prügelnden SS-Wachmannschaften mit den bissigen Hunden, sieht man nur ein offenes Tor und einen gepflegten Garten, ansonsten passiert in beiden Krematorien und den angeblichen Gaskammern garnichts und auch die bezeugten Massenkremierungen haben zu dieser Zeit nicht stattgefunden. Es gibt bis heute keine Luftbildbeweise, die die These vom geplanten industriell durchgeführten Massenmord an den europäischen Juden an irgendeiner Stelle des im Zweiten Weltkrieg deutsch besetzten Europa stützen.                   

JUNI 1944

1.6.1944
Die Britische 8. Armee unter Lieutenantgeneral Oliver Leese, erobert Frosinone 86 km südöstlich von Rom.
Über italienische Radiosender wird bekanntgegeben, dass in Kürze alliierte Fallschirmtruppen zur Unterstützung des italienischen Widerstands im Frontbereich landen werden. Die Partisanen werden aufgefordert, den Rückzug der Deutschen durch Zerstörung aller Verkehrswege zu verzögern.
RAF-Nachtangriff auf den Eisenbahnknotenpunkt Saumur. 'G-Force'-Luftflotten-Hauptquartier in Bari (Italien) aufgestellt, welches am 7. Juni in 'Balkan-Luftwaffe' umbenannt wird.
Letzter deutscher Versorgungskonvoi für die Garnison von Kreta. 3 stark eskortierte Frachtschiffe werden von 70 alliierten Flugzeugen angegriffen. Eins sinkt, eins wird schwer beschädigt und das dritte wird am 9. Juni auf dem Rückweg vom Unterseeboot „Vivid" versenkt.
Das Justizministerium der Vereinigten Staaten meldet den bisher größten Betrugsfall in der US-amerikanischen Kriegsindustrie. 53 Angestellte einer Schiffswerft in Boston werden beschuldigt, sich für nicht ausgeführte Schweißarbeiten eine Summe von rund 500 000 US-Dollar zum Nachteil der Regierung verschafft zu haben.
In mehreren Provinzen Kanadas breiten sich verheerende Waldbrände aus. Neun Ortschaften und zahlreiche Einzelsiedlungen fallen, nachdem sie evakuiert worden sind, den Flammen zum Opfer.

2.6.1944
Amerikanische Truppen erobern Velletri und Valmontone, 2 deutsche Bastionen südlich von Rom. Die nahe Bastion Lanuvio wird von US-Artillerie eingedeckt.
Erster 'Shuttle'-Angriff durch 130 B-17 Fliegende Festungen der 15. US-Air-Force aus Italien. Bei dieser 'Operation Frantic' greifen die Bomber den Rangierbahnhof von Debrecen in Ungarn an und fliegen unter der Eskorte von B-26 Marauder und russischen Jak-9 Langstreckenjägern in die Ukraine weiter.
Die 8. US-Air-Force greift V-1-Stellungen am Pas-de-Calais an. Typhoon-Jagdbomber der RAF greifen die Radarstation von Dieppe-Caudecote an. Deutsche Nachtjäger (7 verloren) schießen 15 RAF-Bomber beim Angrif auf die Rangierbahnhöfe von Trappes in der Nähe von Paris ab.
Die Explosion eines Munitionszuges in England zerstört die Eisenbahnstation Cambridgeshire.
Regierungsvertreter der Sowjetunion und Rumäniens gelangen bei Geheimverhandlungen in Stockholm zu einer grundsätzlichen Einigung über die Bedingungen für einen Abfall Rumäniens aus der Achse und einer nachfolgenden Kriegerklärung an Deutschland.
In Bulgarien tritt die Regierung Boschiloff zurück. Ein neues Kabinett wird unter Iwan Bagrianow gebildet, das geheime Waffenstillstandsverhandlungen mit den Westmächten aufnimmt.
Adolf Hitler besucht Hermann Göring in dessen Haus am Obersalzberg, die Tochter Edda feiert den 6. Geburtstag.
Die britische und die US-amerikanische Luftwaffe erproben erstmals das "shuttle bombing": Die Kampfflugzeuge pendeln zwischen Flugbasen im Westen und in der Sowjetunion und bombardieren auf ihrem Weg die feindlichen Ziele.

3.6.1944
Angesichts der bevorstehenden Invasion der Alliierten ändert das "Französische Komitee der Nationalen Befreiung" in Algier seinen Namen in "Provisorische Regierung der französischen Republik".
Adolf Hitler unterstreicht erneut „mit außerordentlicher Schärfe die Wichtigkeit der Steigerung der Flak-Munition aller schweren Kaliber".
Eva Brauns Schwester, Margarete Braun, heiratet Hermann Fegelein, den Verbindungsoffizier der Waffen-SS bei Hitler, im Rathaus in Salzburg. Eva Braun hat die Heirat ihrer Schwester mit Fegelein „arrangiert". Adolf Hitler hat die Hochzeitsgesellschaft zum Mittagessen auf den Obersalzberg eingeladen, das Essen findet jedoch im Hause Martin Bormanns statt, da Hitler keine Feierlichkeiten mehr in seinem Haus erlaubt.
Die US-Zerstörer "Champlin" und "MacKenzie" beschießen deutsche Stellungen nördlich von Anzio und decken dabei Minensuchoperationen.
Ein deut. Transportflugzeug vom Typ Ju 290 holt den seit August 1943 in Grönland eingesetzte Wetterstationstrupp »Baßgeiger« (26 Mann) zurück.
In Italien wird die Einheitsgewerkschaft "Confederazione Generale Italiana di Lavoro" gegründet.

4.6.1944
Das OKW gibt bekannt: „Da sich die Front im Zuge der Kampfhandlungen immer mehr der Stadt Rom nähert, bestand die Gefahr einer Einbeziehung dieses ältesten Kulturzentrums der Welt in direkte Kampfhandlungen. Um das zu vermeiden, hat der Führer die Zurücknahme der deutschen Truppen nördlich Roms befohlen." Die italienische Hauptstadt wird zur »offenen Stadt« erklärt. Alliierte Truppen marschieren kampflos in Rom ein. Jagdbomber der „Mediterranean Allied Air Forces" (MAAF) dezimieren deutsche Kolonnen bei ihrem Rückzug in Richtung Norden. Es werden etwa 1.000 Fahrzeuge zerstört oder beschädigt. In der Nacht werfen Wellington und B-24 Liberator großkalibrige Bomben auf die Rückzugsrouten ab.
Im Beisein des Reichsaußenministers Joachim von Ribbentrop empfängt Adolf Hitler auf dem Berghof den neuen kroatischen Gesandten Vladimir Kosak zur Überreichung seines Beglaubigungsschreibens.
In Wien beginnen die Festtage zur Feier des 80. Geburtstages von Richard Strauss (11. Juni). Die ersten Musikkräfte des Reiches sind anwesend. Karl Böhm, Wilhelm Furtwängler, Hans Knappertsbusch und Clemens Krauss dirigieren.
Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im Feldhockey in Magdeburg unterliegt Titelverteidiger TV Sachsenhausen 57 nach zweimaliger Verlängerung dem Luftwaffen-SV Hamburg mit 0:1. Deutscher Meister im Damenfeldhockey wird in Hamburg der einheimische Harvesterhuder THC durch ein 7:1 über den Düsseldorfer SC 99.

5.6.1944
In Vorbereitung des D-Day haben die alliierten Luftstreitkräfte bei 200.000 Einsätzen 200.000 t Bomben innerhalb von nur 2 Monaten abgeworfen, wobei 200 Flugzeuge verloren gingen. Das französische Eisenbahnnetz ist praktisch lahmgelegt, alle Brücken über die Seine zwischen Paris und dem Ärmelkanal sind zerstört und die deutsche Küsten-Radarkette unterbrochen. Der letzte Schlag wird durch 1.136 schwere RAF-Bomber in der Nacht vom 5./6. Juni gegen 10 Küstenbatterien geflogen, wobei 5.267 t Bomben abgeworfen werden. Noch während der Nacht beginnt die alliierte Luftladung in der Normandie: Die 82. und 101. US-Luftlande-Divisionen landen in der südlichen Cotentin-Halbinsel, die 6. britische Luftlandedivision in der Nähe der Stadt Caen.
König Viktor Emanuel III. von Italien tritt seine Regierungsrechte an Kronprinz Humbert II. ab. Dieser wird zum "Generalstatthalter des Königreichs Italien" ernannt.

6.6.1944
Operation »Overlord«:
Alliierte Invasion (»Decision-Day«) in der Normandie. Oberkommandierender der Alliierten ist General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte (21. Armee-Gruppe) ist General Bernard Montgomery, Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte ist Admiral Bertram Ramsay, die Zusammenarbeit mit den Luftstreitkräften obliegt dem Air Chief Marshal Arthur Tedder. Am Morgen landen von See aus mit starker Unterstützung von Seestreitkräften die 4. US Infanterie-Division mit 23.450 Mann an der Ostküste der Cotentin-Halbinsel (»Utah«), die 1. US Division mit 34.250 Mann bei Vierville (»Omaha«), die 50. britische Infanterie-Division mit 24.970 Mann bei Arromanches (»Gold«), die 3. kanadische Infanterie-Division mit 21.400 Mann bei Courseuilles (»Juno«) und die 3. britische Infanterie-Division mit 28.845 Mann bei Lyon-sur-Mer (»Sword«). Drei Geleitträger, 16 Uboot-Jagd-Gruppen und 2 Zerstörer-Flotillien durchkämmen die 'Western Approaches' bis zum Ärmelkanal auf der Suche nach deutschen U-Booten.                 

























Wilhelm Keitel und Alfred Jodl unterrichten Adolf Hitler nach einem Frühstück auf dem Berghof über die Entwicklung in der Normandie. Hitler erklärt: „Die Nachrichten können gar nicht besser sein! Solange sie in England waren, konnten wir sie nicht fassen, jetzt haben wir sie endlich dort, wo wir sie schlagen können." Adolf Hitler erteilt den Befehl an OB West, Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, noch am gleichen Tag die Alliierten wieder ins Meer zu werfen.
Reichspressechef Otto Dietrich äußert sich vor der Presse: „Heute früh sind unsere Gegner im Westen zu ihrem blutigen Opfergang, vor dem sie solange sich gescheut haben, auf Befehl Moskaus angetreten. Der so oft angekündigte Angriff der westlichen Helfer des Bolschewismus auf die Freiheit Europas hat begonnen. Wir werden ihnen einen heißen Empfang bereiten. Deutschland ist sich der Bedeutung der Stunde bewusst. Es wird mit ganzer Kraft und leidenschaftlicher Entschlossenheit kämpfen, um Europa und seine  Kultur  und  das  Leben  seiner  Völker  vor  dem  Ansturm  der  bolschewistischen  Barbarei  zu  bewahren."

6.6.1944
Operation »Overlord«:
Alliierte Invasion (»Decision-Day«) in der Normandie. Oberkommandierender der Alliierten ist General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte (21. Armee-Gruppe) ist General Bernard Montgomery, Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte ist Admiral Bertram Ramsay, die Zusammenarbeit mit den Luftstreitkräften obliegt dem Air Chief Marshal Arthur Tedder. Am Morgen landen von See aus mit starker Unterstützung von Seestreitkräften die 4. US Infanterie-Division mit 23.450 Mann an der Ostküste der Cotentin-Halbinsel (»Utah«), die 1. US Division mit 34.250 Mann bei Vierville (»Omaha«), die 50. britische Infanterie-Division mit 24.970 Mann bei Arromanches (»Gold«), die 3. kanadische Infanterie-Division mit 21.400 Mann bei Courseuilles (»Juno«) und die 3. britische Infanterie-Division mit 28.845 Mann bei Lyon-sur-Mer (»Sword«). Drei Geleitträger, 16 Uboot-Jagd-Gruppen und 2 Zerstörer-Flotillien durchkämmen die 'Western Approaches' bis zum Ärmelkanal auf der Suche nach deutschen U-Booten.                 



7.6.1944
Alliierte Truppen erreichen Bayeux und stellen die Verbindung zur 6. britischen Luftlandedivision her. Die erste alliierte Landebahn bei Asnelles, nördlich von Bayeux, wird ausgelegt und in Betrieb genommen.
In Italien nimmt die 5. US-Armee unter dem Kommando von Lieutenantgeneral Mark Wayne Clark, Civitavecchia, die bedeutendste Hafenstadt der Region, 56 km nördlich von Rom ein.
Der deutsche Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfängt auf dem »Berghof« bei Berchtesgaden den ungarischen Ministerpräsidenten Döme Sztojay zu einer Unterredung über die deutsch-ungarische Zusammenarbeit in der gemeinsamen Kriegführung.
Der französische befehlshabende Offizier, General Charles de Gaulle hält über Rundfunk eine Ansprache an das französische Volk.
Der Ministerpräsident der polnischen Exilregierung, Stanislaw Mikolajczyk trifft zu einer Unterredung mit US-Präsident Franklin Delano Roosevelt in Washington ein. Roosevelt sagt seine Vermittlung zur möglichst baldigen Beilegung der polnisch-sowjetischen Spannungen zu.
König Leopold III. von Belgien kommt in deutsche Kriegsgefangenschaft und wird in Dresden interniert.
Das von der SS betriebene Mittelwerk im Kohnstein bei Nordhausen ist zur größten unterirdischen Fabrik der Welt ausgebaut worden. Allein 27 Tunnels dienen der Raketenanfertigung. Etwa 10.000 KZ-Häftlinge und Strafgefangene sind an den Arbeiten beteiligt.

8.6.1944
Briten und Amerikaner stellen den Kontakt bei Port-en-Bessin, bei Arromanches, her. Die britische 7. Panzer-Division beginnt mit der Anlandung am 'Gold'-Strand.
Deutsche Schnellboote greifen Landungsschiffe der Invasionsflotte im Ärmelkanal an und versenken mehrere. Einige Schnellboote erleiden Beschädigungen durch alliierte Deckungskräfte.
Papst Pius XII. empfängt Hunderte von britischen, US-amerikanischen, französischen, polnischen, australischen und kanadischen Soldaten zu einer Audienz.
Howard Walter Florey, Professor an der Universität Oxford, teilt mit, dass in den USA und Großbritannien Großversuche zur synthetischen Herstellung von Penicillin durchgeführt werden.
Aus den USA wird ein sensationeller Fall von Bigamie gemeldet. Die 35jährige Marion Stankowich hat seit ihrem 17. Lebensjahr 15 Männer geheiratet, ohne sich ein einziges Mal scheiden zu lassen.

9.6.1944
Eine sowjetische Großoffensive gegen Finnland führt zum Rückzug der finnischen Verbände. Die russische 21. und 23. Armee greifen mit Luftunterstützung an der 14 km breiten Front auf der Karelischen Landenge an. 3.000 Geschütze zerschlagen die vorgeschobenen finnischen Positionen, aber die russischen Panzer machen bis zur Abenddämmerung nur geringe Fortschritte.
Die deutschen Truppen in Italien befinden sich auf dem Rückzug und müssen die Toskana räumen.
Bei der Wiedereinnahme der französischen Stadt Tulle durch die 2. SS-Panzer-Division "Das Reich" wurden die Leichen von mindestens 70 deutschen Soldaten, von den Maquisards entsetzlich verstümmelt und schrecklich zugerichtet, aufgefunden. Die an diesem Verbrechen verdächtigen 99 Freischärler wurden entsprechend den völkerrechtlichen Bestimmungen zur Sühne standrechtlich erhängt.
US-Truppen vom 'Utah'-Brückenkopf erobern die französische Gemeinde St. Mere-Eglise.
In Italien tritt das Kabinett unter Pietro Badoglio zurück. Nachfolger von Badoglio als Ministerpräsident wird Ivanoe Bonomi. Der Vorsitzende der italienischen Kommunistischen Partei, Palmiro Togliatti, wird zu Bonomis Stellvertreter ernannt.
Albert Speer beschwört vor Vertretern der Industrie das „Wunder der Rüstung" und erklärt, dass es „uns von Monat zu Monat trotz zunehmender Fliegerangriffe zu weiteren Leistungen befähigt".
US-Präsident Franklin Delano Roosevelt erklärt sich bereit, Charles de Gaulle, den Chef der "Provisorischen Regierung der Französischen Republik", in Washington zu empfangen.
In dem Londoner Auktionshaus Christie's wird eine bedeutende private Kunstsammlung versteigert. Rund 40 Gemälde, darunter Werke von Peter Paul Rubens und Jan van Goyen, stehen zum Verkauf.

10.6.1944
Adolf Hitler gibt dem OB Südwest die Weisung, nicht bis zur Apenninen-Stellung auszuweichen, sondern möglichst weit südlich bereits zur Verteidigung überzugehen.
General Bernard Montgomery richtet sein Hauptquartier in der Normandie ein. Die 2. US-Panzer-Division beginnt am 'Omaha'-Strand mit der Anlandung.
Drei russische Divisionen vernichten ein Regiment der finnischen 10. Division und stossen 10 km tief auf die Karelische Landenge vor.
Aus Oberitalien wird sechs Tage nach dem Einmarsch der Alliierten in Rom eine starke Zunahme der Partisanentätigkeit gemeldet. Italienische Untergrundkämpfer verüben zahlreiche Anschläge auf Verkehrswege und neofaschistische Einrichtungen. Mehrere Neofaschisten werden ermordet.
Untergrundkreise aus Albanien teilen die Bildung einer "Nationalen Befreiungsarmee" mit, der etwa 20.000 bewaffnete Partisanen angehören und die von den Alliierten mit Waffen und Munition versorgt werden soll. Albanien verfügt nun neben der "Nationalen Front" und der Untergrundvereinigung von Major Abas Kupi über eine dritte einflußreiche Widerstandsorganisation.

Verbände der deutschen Waffen-SS zerstören den französischen Ort Oradour-sur-Glane, als Vergeltung für ein Massaker an deutschen Eisenbahnern, für die grausame Ermordung einer Sanitätseinheit und die Entführung und qualvollen Tötung eines SS-Offiziers. Oradour war ein Hauptstützpunkte der Maquisards, die dafür verantwortlich waren. - Der Vorwurf eines Kriegsverbrechens der Waffen-SS und ihrer Männer entbehrt jeder Grundlage. Im Gegenteil haben die deutschen SS-Männer, zum Teil unter Einsatz ihres Lebens, mehrere Frauen und Kinder aus einer brennenden Kirche gerettet.                  

Verbände der deutschen Waffen-SS zerstören den französischen Ort Oradour-sur-Glane, als Vergeltung für ein Massaker an deutschen Eisenbahnern, für die grausame Ermordung einer Sanitätseinheit und die Entführung und qualvollen Tötung eines SS-Offiziers. Oradour war ein Hauptstützpunkte der Maquisards, die dafür verantwortlich waren. - Der Vorwurf eines Kriegsverbrechens der Waffen-SS und ihrer Männer entbehrt jeder Grundlage. Im Gegenteil haben die deutschen SS-Männer, zum Teil unter Einsatz ihres Lebens, mehrere Frauen und Kinder aus einer brennenden Kirche gerettet.                  

11.6.1944
Mit der Vereinigung ihrer Brückenköpfe in der Normandie ist den Alliierten die Landung in der Normandie endgültig gelungen.
Die finnische 10. Division zieht sich hinter die 'VT-Line' (Vammelsuu-Taipale) zurück, welche quer über die Karelische Landenege verläuft.
Im Pazifik greifen 15 Flugzeugträger der Task Force 58 Flugplätze auf den Marianen-Inseln an und vernichten einen japanischen Konvoi aus 14 Schiffen.
Adolf Hitler dankt dem deutschen Komponist Richard Strauss an seinem 80. Geburtstag telegrafisch für die „Bereicherung, die die deutsche Musik durch Ihr künstlerisches Schaffen erfahren hat".
In Genf wird die "Schweizerische Vereinigung für den Schutz der Kunstschätze in Europa" gebildet. Die Organisation will verhindern, dass in Europa weiterhin Tag für Tag unersetzbare Kunstwerke vernichtet werden oder verloren gehen.

12.6.1944
Sechs Tage nach D-Day sind 326.000 Soldaten und 54.000 Fahrzeuge angelandet worden. Alle 4 Brückenköpfe sind nun miteinander verbunden. Die Generale Eisenhower, Marshall, Bradley, Arnold und Hodges sowie die Admirale King, Starke, Kirk, Moon und Wilkes treffen an Bord des Patrouillenbootes PT 71 ein.
Für die Invasionskämpfe gibt Adolf Hitler den Befehl, den feindlichen Landkopf zwischen Orne und Vire stückweise anzugreifen und zu zerschlagen.
Aufgrund der russischen Offensive auf der Karelischen Landenge entscheidet Adolf Hitler, verschiedene Waffenlieferungen des Heeres an Finnland jetzt freizugeben: „Solange der Finne kämpft, wird er unterstützt. Sobald er verhandelt, werden die Lieferungen gesperrt".
Die finnische 4. Division trifft aus Ost-Karelien kommend als Verstärkung auf der Karelischen Landenge ein.
US-Präsident Franklin Delano Roosevelt erteilt seine Zustimmung zu einer geplanten sowjetisch-britischen Abmachung über militärische Operationszonen in Südosteuropa. Darin ist vorgesehen, dass Griechenland und Jugoslawien in den britischen, Rumänien und Bulgarien in den sowjetischen Machtbereich kommen.
Die Verantwortung für die Flüchtlingslager im Nahen Osten, die bisher in britischer Hand lag, wird an die Vereinten Nationen übergeben. Die Organisation plant den Ausbau von sechs Lagern zur Aufnahme von 40.000 Flüchtlingen, bei denen es sich vor allem um Frauen und Kinder aus Griechenland und Jugoslawien handelt.

13.6.1944
Um 1.20 Uhr morgens beginnt das Flak-Regiment 155 unter Oberst Max Wachtel vom Pas de Calais mit dem Abschuss von „V1"-Raketen gegen den Großraum von London. Deutsche Ferngeschütze treffen Maidstone in Kent über die Rekord-Entfernung von 81 km.
Eine experimentelle V-2 stürzt über Schweden ab. Die englische Regierung kauft die Wrackteile im Austausch gegen Radarausrüstung und läßt sie am 31. Juli nach Farnborough ausfliegen.
Ein einzelner Tiger-Panzer, kommandiert von SS-Obersturmführer Michael Wittmann, läßt eine Kolonne aus 25 Panzerfahrzeugen der 7. Armoured Division in einem Hohlweg in der Nähe von Villers Bocage in eine Falle laufen und zerstört diese vollständig.
Das US-Finanzministerium teilt mit, dass die Vereinigten Staaten für die Kriegführung seit Kriegseintritt 200 Milliarden US-Dollar ausgegeben haben. 95 Milliarden US-Dollar sollen bis Jahresende noch hinzu kommen.

14.6.1944
Die Russen brechen durch die 'VT'-Linie (Vammelsuu-Taipale) bei der Ortschaft Kuuterselka. Die einzige existierende finnische Panzer-Division führt in der Nacht vom 14./15. Juni einen Gegenangriff durch, der zur vorübergehenden Rückeroberung der Höhen um die Ortschaft führt. Die Russen erobern diese aber am nächsten Morgen zurück.
Der Umfang ausländischer Verbände in der deutschen Wehrmacht erreicht seinen Höhepunkt. Rund 500.000 ausländische Soldaten stehen unter deutscher Führung im Kampf Europas gegen den Bolschewismus.
Zehn Tage nach dem Einmarsch alliierter Truppen normalisiert sich die Lage in Rom. Die Bevölkerung der italienischen Hauptstadt, die am 4. Juni die einmarschierenden Soldaten mit Begeisterung empfangen hatte, nimmt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben wieder auf.
Von sogenannten transportablen Startbahnen, die im französischen Invasionsgebiet in kürzester Zeit installiert worden waren, fliegt die alliierte Luftwaffe zahlreiche Einsätze gegen deutsche Stellungen in der Normandie.
7 alte US-Schlachtschiffe bombardieren Saipan, welches in der Nacht vom 14./15. Juni vom 5. amphibischen US-Korps angegriffen wird. Saipan ist die größte Insel und Hauptstadt der Nördlichen Marianen.

15.6.1944
Der deutsche Reichspropagandaminister Joseph Goebbels äußert sich zu der Situation an der Invasionsfront in Frankreich. Er bezeichnet die Lage als ernst, aber nicht hoffnungslos.
Für den italienischen Kriegschauplatz verlangt Adolf Hitler die Abänderung des Namens „Goten-Stellung" in „Grüne-Linie", damit der Feind im Falle ihrer Eroberung „keinen Anlass zu Siegesgeschrei" habe.
Bei schweren Nachtangriffen auf Le Havre und Boulogne in den Nächten vom 14./15. und 15./16. Juni zerstören 600 Lancaster-Bomber 49 deutsche leichte Kriegsschiffe, einschließlich 3 Torpedoboote und 14 S-Boote.
Während einer Vergeltungsaktion für angeblich kommunistisch geleitete Widerstandsaktivitäten der Resistance plündern und brennen russisch-mongolische Hilfstruppen der Wehrmacht die kleine Stadt St. Donat in Südfrankreich nieder und vergewaltigen brutal 53 Frauen und Mädchen.
Aus dem Hauptquartier der Invasionstruppen in London verlautet, daß weibliche deutsche Soldaten, die mit Kleinwaffen ausgerüstet waren, gefangengenommen worden sind. Diese Behauptung wird am darauffolgenden Tag von deutscher Seite als Lüge bezeichnet, da »die deutsche Wehrmacht keine Frauen unter Waffen stellt«.
Der deutsche Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gratuliert Ion Antonescu telegrafisch zum Geburtstag und Prinz Kyrill von Bulgarien zum Geburtstag des Königs Simeon II..
US-Truppen landen auf der bisher von Japanern besetzten Marianeninsel Saipan im Pazifik.

16.6.1944
Alliierten Truppen setzen zur Offensive gegen die deutsche Front Pisa-Florenz-Rimini in Italien an.
Der finnische Feldmarschall Carl Gustaf Emil Freiherr von Mannerheim befiehlt den finnischen Truppen auf der Karelischen Landenge sich auf die 'WKT'-Linie (Wyborg-Kuparsaari-Taipale) zurückzuziehen.
Die US-amerikanische Luftwaffe beginnt von ihrem Stützpunkt Tschöngtu in China aus mit der Offensive gegen japanisches Territorium. Der erste Angriff mit 48 Boeing "B29" ("Superfortress") gilt den Stahlwerken auf der Insel Kiuschu.

17.6.1944
Der deutsche Führer und Reichskanzler Adolf Hitler fliegt von Berchtesgaden nach Metz in das Hauptquartier Margival nördlich Soissons zu Besprechungen mit dem OB West, Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, und dem OB der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall Erwin Rommel. Rommel wies Hitler auf die Aussichtslosigkeit des Kampfes gegen die gewaltige Übermacht des Gegners auf der Erde, der See und in der Luft hin. Hitler geht darüber hinweg. Ein Einsatz der „V1" gegen den Landekopf wird wegen der unberechenbaren Streuung der Geschosse abgelehnt. Von dem Einsatz der Raketen verspricht sich Hitler jedoch eine „kriegsentscheidende Bedeutung". Am Abend kehrt er auf den Berghof zurück.
Die deutsche Geheime Staatspolizei (Gestapo) entdeckt in Paris die versteckte Druckerei der französischen Untergrundzeitung »Combat«.
Der letzte Stabschef der SA, SA- Obergruppenführer Wilhelm Schepmann erhält zu seinem 50. Geburtstag von Adolf Hitler eine Dotation von 100.000 RM.
Der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Karl Dönitz, stiftet die U-Boot-Frontspange in Bronze. Auch die Verleihung an Gefallene und die Aushändigung an die Hinterbliebenen ist vorgesehen.
Die italienische Insel Elba wird von freifranzösischen Truppen unter General Jean de Lattre de Tassigny besetzt.
Island erklärt sich zur "Freien Unabhängigen Republik" unter Auflösung der Personalunion mit Dänemark. Erster Staatspräsident wird Sveinn Björnsson.

18.6.1944
Britische Truppen besetzen die italienische Stadt Assisi.
US-Truppen erobern Barneville an der Westküste der Cotentin-Halbinsel und isolieren damit Cherbourg.
Eine V-1 zerstört die „Guards Chapel" der Wellington Barracks in London, wobei 119 Militärangehörige getötet und 102 weitere verletzt werden.
In China nehmen die Japaner die Schlüsselposition Changsha, 322 km südlich von Hankou.
Der Führer der „SA-Gruppe Nordsee" und regierende Bürgermeister der Hansestadt Bremen, SA-Obergruppenführer Johann Heinrich Böhmcker, erliegt einem Herzschlag.
Adolf Hitler muss bei der Abendlage auf dem Berghof zur Kenntnis nehmen, dass die Amerikaner bis zum Westteil der Contentin-Halbinsel durchgestoßen waren, und dadurch die Festung Cherbourg abgeschnitten wird.
Die älteste Kirche Hamburgs, die Jacobikirche, brennt nach einem alliierten Bombenangriff vollständig aus.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an den ungarischen Reichsverweser Nikolaus von Horthy zum Geburtstag.
Deutscher Fußballmeister wird vor rund 70.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion erneut der Dresdner SC durch ein 4:0 über die Mannschaft des Luftwaffen-SV Hamburg.

19.6.1944
Adolf Hitler unterzeichnet einen »Erlaß über die Konzentration der Rüstung und der Kriegsproduktion«.
Sowjetische Partisanen und Freischärler zerstören als Auftakt zur sowjetischen Sommeroffensive an 9600 Stellen die Schienennachschubwege der deutschen Heeresgruppe Mitte. Es ist das größte Sabotageunternehmen des Zweiten Weltkrieges.
Das deutsche Uboot U-505 mit den geheimen Code-Büchern und einem Exemplar des Enigma-Chiffriergerätes mit vier Walzen wird von den Amerikanern intakt erbeutet.
Die Schlacht in der Philippinensee: Der japanische Vizeadmiral Ozawa läßt 372 Trägerflugzeuge in 4 Wellen gegen den US-Flugzeugträgerverband Task Force 58 auf größtmöglichste Entfernung (480 km) starten. 300 Hellcat-Jäger (29 verloren) und neuartige Flak-Geschosse mit Näherungszünder schießen 242 Flugzeuge ab, weshalb die Schlacht bei den Amerikanern auch 'das große Truthahnschießen bei den Marianen' genannt wird.

20.6.1944
Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Peter Winkelnkermper, stirbt im Alter von 38 Jahren an Herzschlag.
Adolf Hitler ernennt Generaladmiral Wilhelm Marschall zum »Sonderbevollmächtigten für die Aufrechterhaltung der Donauschifffahrt", nachdem die Verminung der Donau durch alliierte Flugzeuge zu immer größeren Schwierigkeiten bei der Benutzung dieses wichtigen Schifffahrtsweges geführt hat.
Perugia, die Hauptstadt der Region Umbrien, wird durch die Britische 8. Armee unter LtGen. Oliver Leese, erobert.
Wyborg auf der Karelischen Landenge wird durch die Russen genommen. Die russische 32. Armee greift die Finnen nördlich des Onega-See an.
In der Philippinensee endet eine zweitägige See- und Luft-Schlacht zwischen japanischen und US-amerikanischen Streitkräften. Bei den Gefechten wird die japanische Flugzeugträgerflotte fast vollständig vernichtet.

21.6.1944
Nach dem Vormarsch der Roten Armee auf der Karelischen Landenge und dem Fall der Stadt Wiborg, wächst die Unruhe in Finnland. Wegen der kritischen militärischen Lage wird die Forderung nach raschen politischen Entschlüssen immer lauter.
Die 8. US-Luftflotte bombardiert mit etwa 2500 Flugzeugen Ziele im Raum Berlin. Der Angriff gilt vor allem den Flugzeugwerken und dem Regierungsviertel der Stadt.
Die US-Landungstruppen stellen der deutschen Garnison von Cherbourg ein Ultimatum.
Englische und italienische Ein-Mann-Torpedos versenken den Kreuzer „Bolzano" in La Spezia.
Im Bremer Rathaus findet der von Adolf Hitler angeordnete Trauerakt für den verstorbenen Bürgermeister der freien Hansestadt, SA-Obergruppenführer Johann Heinrich Böhmcker, statt. Hitler verlieh ihm noch das „Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz" und lässt durch Gauleiter Paul Wegener einen Kranz niederlegen.
Der bisherige Generalkommissar von Dnjepropetrowsk, Leiter des Organisationsamtes der DAF, Claus Selzner stirbt. Wie es in einer offiziellen Meldung heißt, ist sein Name „(…) mit dem sozialistischen Aufbauprogramm der NSDAP und mit der Ostarbeit für immer aufs engste verbunden".
Adolf Hitler ernennt Hermann Fegelein zum Generalleutnant der Waffen-SS.
Alle jüdischen Einwohner der ungarischen Hauptstadt Budapest müssen in spezielle "Judenhäuser" umziehen, die mit einem gelben Stern auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind. Für jede Familie ist lediglich ein Wohnraum vorgesehen.

22.6.1944
Die Rote Armee startet im Raum Witebsk-Bobruis eine Großoffensive gegen die deutsche Heeresgruppe Mitte.
Die deutsche Luftwaffe fliegt mit 60 Bombern einen überraschenden Tiefflugangriff bei Nacht auf die 'Shuttle-Luftwaffenbasis' der 8. US-Air-Force in der Ukraine. 44 B-17 Fliegende Festungen werden zerstört und 26 Männer getötet. Über 2 Millionen Liter an Flugbenzin verbrennen. Die 'Shuttle-Angriffe' werden anschließend aufgegeben.
Generaloberst Eduard Dietl besucht Adolf Hitler auf dem Berghof. Im Hotel „Platterhof" spricht Hitler zu Frontgeneralen und Offizieren. Hitler beschwört den Zusammenhalt und die Loyalität der deutschen Offiziere. Wenn sie ihn in Stich lassen, nicht mehr an den Sieg glauben, sich nicht mehr voll einsetzen, dann sei Deutschland verloren. Sieg oder Niederlage, das liegt doch in ihrer, nicht in seiner Hand.
Auf Veranlassung der Schweiz treffen die deutsche und die britische Regierung eine Vereinbarung, wonach alle in gegenseitigem Gewahrsam befindlichen Zivilpersonen ausgetauscht werden sollen.
Das britische Luftfahrtministerium veröffentlicht eine detaillierte schematische Schnittzeichnung der deutschen "fliegenden Bombe" "V 1". Seit dem ersten Einsatz der "Geheimwaffe" am 12. Juni waren in Großbritannien fieberhafte Anstrengungen unternommen worden, um die Funktionsweise der Bombe herauszufinden.
US-Präsident Franklin D. Roosevelt unterzeichnet das 'Bill of Rights'-Gesetz für aus dem Krieg heimkehrende GI's, welches großzügige Vergünstigungen und Leistungen verspricht.
Nach fünf Tagen schwerer Stürme im Ärmelkanal wird der künstliche Hafen »Mulberry A« vor dem Landungsraum »Omaha« weitgehend zerstört und unbrauchbar. Viele Landungsfahrzeuge werden an Strand geworfen und zerstört. Die Landung von Nachschubgütern ist erheblich gestört. Die geschwächte Position der Alliierten können deutsche Truppen aus Lageunkenntnis und Kräftemangel nicht ausnutzen.
Den anglo-indischen Truppen gelingt es, nach 88 Tagen den japanischen Belagerungsring um die indische Stadt Imphal zu sprengen.

23.6.1944
Die große russische Sommeroffensive in Weissrussland beginnt. 40.000 deutsche Soldaten werden bei Witebsk von sowjetischen Truppen eingeschlossen.
Russische Marinesoldaten landen hinter den finnischen Linien am nordöstlichen Ufer des Ladoga-See bei Vidlitsa an.
Der deutsche Außenminister Ribbentrop fliegt nach Helsinki und setzt bei dem finnischen Staatspräsidenten Risto Heikki Ryti durch, daß die finnische Regierung eine öffentliche Verlautbarung macht, daß sie weiterhin an der Seite Deutschlands kämpft und keinen Seperatfrieden schließt - im Gegenzug für die Entsendung deutscher Truppenverstärkungen und Waffen.
Das Rote Kreuz besichtigt das KZ Theresienstadt. Der jüdische Ältestenrat informierte die Delegation, daß 35.000 Juden in der Stadt ansässig wären und daß die Lebensverhältnisse in Ordnung waren.
Beim Rückflug von einer Besprechung mit Adolf Hitler fällt der OB der deutschen Lappland-Armee, Generaloberst Eduard Dietl, einem Flugzeugunfall zum Opfer. Sein Tod wird erst eine Woche später bekannt gegeben.
In London wird der deutsche Spion Pierre Richard Charles Neukermans hingerichtet. Er hatte seit Juli 1943, getarnt als belgischer Flüchtling, britische Militärgeheimnisse ausspioniert.
Ein Wirbelsturm in Pennsylvania und Virginia (USA) fordert über 150 Todesopfer und richtet Schäden in Millionenhöhe an.
Die am 20. Dezember 1943 neugebildete bolivianische Regierung wird von den USA, Großbritannien und von 18 lateinamerikanischen Staaten offiziell anerkannt, nachdem Bolivien sich deutlich von den Achsenmächten distanziert hatte.

24.6.1944
Die französische Resistance sprengt das Wasserkraftwerk in der Nähe von Limoges.
Die ohnehin gespannten Beziehungen zwischen den USA und Argentinien verschärfen sich, da bei einer Razzia in Buenos Aires 30 US-amerikanische, britische und niederländische Staatsangehörige festgenommen werden, weil man sie der Spionage für die Vereinigten Staaten verdächtigt.
Dem deutschen Schriftsteller Thomas Mann, der 1938 in die USA emigriert war, erhält Bürgerrecht der Vereinigten Staaten.
Britische und chinesische Truppen dringen in die Stadt Mogaung ein, einen wichtigen japanischen Stützpunkt in Nordbirma. An der Operation beteiligen sich auch alliierte Luftstreitkräfte.

25.6.1944
Die Finnen werden durch die russische Offensive gezwungen, nördlich von Wyborg 800 Meter auf Tali zurückzugehen.
Alliierte Schlachtschiffe und Kreuzer bringen die deutschen Küstenbatterien bei Cherbourg zum schweigen. Das Schlachtschiff „USS Texas" wird beschädigt.
Als Antwort auf verstärkte Aktivitäten dänischer Befreiungskämpfer proklamieren die deutschen Besatzungsbehörden das Standrecht in Kopenhagen, um sich die "Möglichkeit einer schnelleren Behandlung von Verbrechen zu verschaffen, wie sie mehrere Male von der Kopenhagener Unterwelt verübt worden sind".
Bei der Beisetzung von Claus Selzner im Gau Westmark überbringt Gauleiter Josef Bürckel als letzten Gruß des Führers das „Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz". Bei der Beisetzung von Peter Winkelnkemper in Köln lässt Adolf Hitler durch Gauleiter Josef Grobe einen Kranz niederlegen.

26.6.1944
Der französische Hafen von Cherbourg wird von den Alliierten erobert, ist jedoch so vermint, daß er erst nach zwei Monaten genutzt werden kann. Die Amerikaner nehmen General Karl-Wilhelm von Schlieben, den Kommandanten der Festung Cherbourg, und Konteradmiral Walter Hennecke, den Marinekommandanten, gefangen. Eine Angriff der britischen 2. Armee westlich der Stadt Caen trifft auf entschlossenen deutschen Widerstand. Das Schlachtschiff HMS „Rodney" beschießt deutsche Stellungen im Abschnitt von Caen.
Südafrikanische Truppen der Britischen 8. Armee besetzen Chiusi in der Toskana, in der Nähe des Trasimenischen See.
Alliierte Kampfflugzeuge bombardieren das Gebiet der neutralen Republik San Marino, deren Regierung protestiert schärfstens gegen die Neutralitätsverletzung.
Vor Wehrwirtschaftsführern hält Adolf Hitler auf dem Obersalzberg die letzte Rede vor größerem Publikum, Er erklärt: „Der Frieden, den können meinetwegen auch andere gestalten, den Krieg, das weiß ich nicht, ob andere mit diesem Krieg so fertig werden, wie ich damit fertig wurde (...)".
In Zürich gehen die seit dem 3. Juni andauernden Theaterwochen zu Ende. Die Theaterbegeisterung der Schweizer ist ungebrochen, und das Interesse an den zahlreichen Opern- und Schauspielaufführungen war dementsprechend groß.
Dotationen von Adolf Hitler erhalten u.a. Ricarda Huch, Wilhelm von Scholz und Kurt Seifert, zwischen 20.000 und 30.000 RM.
Japanische Truppen durchbrechen die äußeren Verteidigungslinien um das wichtige Eisenbahnzentrum Hengyang in der chinesischen Provinz Hunan. Sie setzen dabei erneut Senfgasgranaten ein, die zu beträchtlichen Verlusten unter den alliierten Truppen führen.
In Berlin wird der Ufa-Film "Sommernächte" mit René Deltgen unter der Regie von Karl Ritter uraufgeführt.

27.6.1944
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hält nach wie vor an der Absicht fest, westlich der Vire nach Norden mit dem Fernziel Cherbourg anzugreifen.
Nach einer Stellungnahme des deutschen Reichsjustizministers, Otto Georg Thierack, fällt der nationalsozialistischen Justiz die »volkshygienische Aufgabe« zu, den »gesunden Volkskörper« vor der »Seuchengefahr, die von kriminellen und oppositionellen Bazillenträgern« ausgeht, zu schützen.
Zwei bewaffnete deutsche Trawler führen ein glänzendes Nachtgefecht gegen die Zerstörer „Eskimo" und „Huron" vor der Kanalinsel Jersey.
Die Regierung der USA veröffentlicht eine offizielle Erklärung, in der sie Argentinien eine achsenfreundliche Haltung vorwirft.

28.6.1944
Adolf Hitler enthebt den bisherigen Reichsdozentenführer, Ministerialrat Professor Dr. Walter Schnitze, seines Amtes. Neuer Reichsdozentenführer wird der Reichsstudentenführer und Gauleiter des Gaues Salzburg der NSDAP, Gustav Adolf Scheel.
Adolf Hitler ersetzt den OB der Heeresgruppe Mitte Generalfeldmarschall Ernst Busch durch Generalfeldmarschall Walter Model, der gleichzeitig bis zum 15. August die Führung seiner bisherigen Heeresgruppe Nordukraine beibehält.
Die russische 3. Weissrussische Front und eine unterstützende Panzerarmee beginnt mit der Überschreitung des Fluss Beresina.
Generaloberst Friedrich Dollmann, Oberbefehlshaber der 7, Armee an der Invasionsfront, stirbt vermutlich an einem Herzschlag nach einem Jagdbomberangriff.
Im Deutschen Reich wird das Meldepflichtalter für den Arbeitseinsatz von Frauen von 45 auf 50 Jahre heraufgesetzt.
In der deutschen SS-Panzerdivision, die südlich der französischen Stadt Caen eingesetzt wird, befinden sich zahlreiche "Hitlerjungen". Die 17- bis 18jährigen zeichnen sich durch einen besonders fanatischen Kampfgeist aus.
Präsident Franklin Delano Roosevelt befiehlt, das „S-Projekt" mit Ernst Hanfstaengl mit Wirkung vom 1. Juli abzuschließen.
Der französische Staatssekretär für Information und Propaganda, Philippe Henriot, wird in seinem Pariser Ministerium von Anhängern der Résistance ermordet. Der extrem rechte Politiker hatte immer wieder die Zusammenarbeit mit den Deutschen gefordert und die Landung der Alliierten in Frankreich am 6. Juni als Aggression bezeichnet.
Sowjetische Truppen erobern Petrosawodsk, die Hauptstadt der Karelischen Autonomen Sowjetrepublik, zurück.

29.6.1944
Auf dem Berghof hat Adolf Hitler eine Unterredung mit Hermann Göring, den Feldmarschällen Gerd von Rundstedt, Erwin Rommel, dem OB der im Westen eingesetzten Luftflotte 2, Generalfeldmarschall Hugo Sperrle, und Generaloberst Heinz Guderian, über die Entwicklung der Lage im Westen. Als Ergebnis dieser Besprechung wird ein neuer Operationsbefehl herausgegeben, in dem von einem Angriff westlich der Vire Abstand genommen wird.
Als Vergeltung für die Erschießung von drei deutschen Soldaten durch italienische Partisanen ermorden Angehörige der deutschen Schutzstaffel 153 Männer, Frauen und Kinder auf der Piazza ihrer Heimatstadt Civitella (Provinz Arezzo).
In der UdSSR wird die allgemeine Waffenstillstandskommission beim Volkskommissariat für Auswärtige Angelegenheiten in eine Waffenstillstandskommission für das Deutsche Reich und eine zweite für Finnland, Ungarn und Rumänien umgewandelt.
Der viertägige Parteikongress der Republikaner in Chicago nominiert den Gouverneur von New York, Thomas Edmund Dewey, mit 1056 gegen eine Stimme zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten.

30.6.1944
Den Finnen auf der Karelischen Landenge gelingt es mit Hilfe von Verstärkungen aus anderen Abschnitten, deutschen Panzerabwehr-Truppen und Ju 87 Stukas, den russischen Ansturm zum stehen zu bringen.
Die russische 3. Weissrussische Front erobert Borissow.
250 Lancaster-Bomber werfen 1.000 t Bomben auf die 2. und 9. SS-Panzer-Divisionen, als diese gerade die Ortschaft Villers Bocage in der Nähe von Caen passieren.
In Kopenhagen bricht ein spontaner Generalstreik gegen die deutsche Besatzungsmacht aus.
Im Brückenkopf der Alliierten in der Normandie, den sie am 6. Juni errichtet hatten, befinden sich bereits 850.279 Soldaten, 148.803 Fahrzeuge und 570.505 t Material.
Im Deutschen Reich verminderte sich im Juni der Ausstoß an synthetischem Treibstoff auf 107.000 t. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Rückgang um zwei Drittel.
Der Betriebsarzt der Aktion "T 4", Curd Runckel, fordert eine verstärkte Durchsetzung des nationalsozialistischen "Euthanasie"-Programms.
Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Finnland ab, da die Regierung des Landes am 28. Juni offiziell verkündet hatte, dass sie den Kampf an der Seite des Deutschen Reiches weiterführen werde.

Handelsschiffs-Verluste im Juni 1944:
22 alliierte Schiffe mit zusammen 82.728 Tonnen im Atlantik, 4 alliierte Schiffe mit 21.356 Tonnen in anderen Gewässern. 71 japanische Schiffe mit 278.484 Tonnen im Pazifik. 25 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 26 U-Boote verloren), 12 neue U-Boote in Dienst gestellt, 471 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

D-Day: Am 6. Juni 1944 landeten die feindlichen Alliierten in der Normandie. Am Invasionsunternehmen waren fast 6.700 Schiffe und über 13.000 Flugzeuge beteiligt. Obwohl die Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten hatten, kamen sie stellenweise nur schleppend voran. Ohne Rücksicht auf Verluste hetzten sie ihre eigenen Männer in deutsches MG-Feuer. Doch nicht zuletzt durch die alliierte Luftüberlegenheit und die selbst zerstörten französischen Bahngleise gelang es den Deutschen nicht, schnellstmöglich zusätzliche Einheiten in das Kampfgebiet der Normandie zu verlegen.              

die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares

Walter Oesau

Marianne Hoppe

Carl Froelich

Carola Höhn

Gertrud Scholtz-Klink

Mahatma Gandhi

Kurt Daluege

Michael Wittmann

Freiherr von Mannerheim

Jean de Lattre de Tassigny

Johann Heinrich Böhmcker

Wilhelm Marschall

Claus Selzner

General Eduard Dietl

Peter Winkelnkemper

Karl-Wilhelm von Schlieben

Operation Diadem

Luftaufnahmen der Alliierten vom Konzentrationslager Auschwitz

Luftaufnahmen der Alliierten vom Konzentrationslager Auschwitz

Luftaufnahmen der Alliierten vom Konzentrationslager Auschwitz

Luftaufnahmen der Alliierten vom Konzentrationslager Auschwitz

Luftaufnahmen der Alliierten
D-Day am 6. Juni 1944
D-Day am 6. Juni 1944
D-Day am 6. Juni 1944
D-Day am 6. Juni 1944
Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen

 Die Wochenschau vom 17.5.1944 - mit Ausschnitten: Lagebesprechung   beim Oberbefehlshaber West Generalfeldmarschall von Rundstedt.   Rueckzug deutscher und rumaenischer Soldaten von der Krim.

 Die Wochenschau vom 31.5.1944 - mit Ausschnitten: Ein Tag bei Major   Rudel und seinen Maennern, Einsatz der Stukas. Angriff gegen ein   Banditendorf. Ein Panzerjaeger im Einsatz an der Adria-Front. Schwere   Abwehrkaempfe an der Suedfront. Besichtigung der Besatzungen   deutscher U-Boot-Jaeger. Einsatz eines U-Boot-Jaegers im Mittelmeer.

Die Wochenschau vom 14.6.1944 - mit Ausschnitten: Die Invasion der Briten und Amerikaner am 6. Juni an den Straenden der Normandie.

Die Wochenschau vom 28.6.1944 - mit Ausschnitten: Kriegerwitwen beim Studium im Marie von Clausewitz-Heim in Marburg. Flakwaffen-Helferinnen beim Einsatz in einer Luftsperrbatterie. Ruderregatta in Berlin-Gruenau. Abwehr von Sowjet-Fliegern an der Ostfront.