Chronik des Nationalsozialismus November / Dezember 1939

NOVEMBER 1939

1.11.1939
Durch Erlass von Generalfeldmarschall Hermann Göring wird eine Haupttreuhandstelle Ost zur Erfüllung wirtschaftlicher Aufgaben im ehemaligen Polen geschaffen.
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler befördert den General der Infanterie Erwin von Witzleben zum Generalobersten.
Adolf Hitler und Alfred Rosenberg sprechen in einer ausführlichen Unterredung über die Auseinandersetzung mit den Kirchen.
Der Oberste Sowjet billigt die Eingliederung der ehemals polnischen Westukraine in die UdSSR.
Eine Polizeiverordnung vom 19. Oktober 1939 über die Sammlung von Küchen- und Nahrungsmittelabfällen aus Privathaushalten in Haussammeleimern tritt im Deutschen Reich in Kraft. Verwertbare Reste werden von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt abgeholt.

2.11.1939
Gauleiter Arthur Greiser wird Reichsstatthalter im Reichsgau Posen.
Im Deutschen Reich tritt die am Vortag erlassene Erste Ergänzungsverordnung zur Kriegssonderstrafrechtsverordnung (17. 8. 1939) in Kraft. Sie bedroht mehr als dreitägige unbefugte Abwesenheit von der Truppe mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe und Fahnenflucht mit lebenslänglich Zuchthaus oder Tod.
Die Führer der Kampfformationen der NSDAP, Viktor Lutze, SA, Heinrich Himmler, SS, Adolf Hühnlein, NSKK, und Friedrich Christiansen, NSFK, erlassen an ihre Untergebenen den Aufruf: „Stärkt die innere Front".
William Patrick Hitler weitet seine Vortragstätigkeit über seinen Onkel Adolf Hitler auf Kanada aus. Er spricht in Toronto. In seinen Vorträgen nimmt er es mit der Wahrheit nicht so genau.
Der Oberste Sowjet der UdSSR billigt die Eingliederung WestweißRusslands in die Weißrussische Sowjetrepublik.
Die Schweiz verbietet die Kontrolle des Warenverkehrs von Schweizer Firmen durch ausländische Behörden.
In Tilsit wird der Film "Die Reise nach Tilsit" nach Hermann Sudermann unter der Regie von Veit Harlan uraufgeführt. In den Hauptrollen sind Kristina Söderbaum und Fritz van Dongen zu sehen.

3.11.1939
Das Deutsche Reich und die UdSSR unterzeichnen ein Umsiedlungsabkommen. Als Gegenleistung für die Rückführung der Volksdeutschen aus der Westukraine und WeißRussland dürfen Ukrainer, Weißrussen, Russen und Ruthenen das polnische Generalgouvernement verlassen.
Die Deutsche Umsiedlungs-Treuhand wird als Dienststelle des Reichskommissars für die Festigung des Deutschen Volkstums, Heinrich Himmler, gegründet. Sie soll Umsiedler vermögensrechtlich betreuen und Kredite gewähren.
Auf der Marienburg übergibt Gauleiter Erich Koch von Ostpreußen die bisher bei Ostpreußen gewesenen Teile der ehemaligen Provinz Westpreußen in einem feierlichen Akt an den Gauleiter und Reichsstatthalter des neuen Reichsgaues Danzig-Westpreußen, Albert Forster.
In Preßburg demonstrieren Studenten gegen die Besetzung slowakischer Gebiete durch Ungarn. Es kommt zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf fünf deutsche Geschäfte demoliert werden.
Der Schweizer Rundfunk beginnt mit besonderen Sendungen für Soldaten.

4.11.1939
Der amerikanische Kongress ändert das Neutralitätsgesetz der USA durch die Einführung der „Cash-and-Carry"-Klausel zugunsten Großbritanniens. US-Präsident Franklin Delano Roosevelt unterzeichnet die Neutralitätsakte. Sie erlaubt Kriegführenden, gegen Barzahlung Waffen in den USA zu kaufen und auf eigenen Schiffen abzutransportieren.
Durch den 'Oslo Report' wird das Geheimniss der deutschen Langstrecken-Raketen und Radarentwicklungen aufgedeckt. Der Report wurde vermutlich von einem deutschen Wissenschaftler aus Anti-Nazi-Kreisen anonym an den englischen Marine-Attache in Norwegen gesendet.
Konteradmiral Sinclair, der Chef des British Secret Intelligence Service (MI6 = englischer Geheimdienst), stirbt an Krebs. Nachfolger wird sein Stellvertreter Oberst Menzies.
Zur Vorbereitung einer Wiedereröffnung der Universität Krakau findet ein Gottesdienst statt. Die rund 500 Teilnehmer singen zum Schluß die polnische Nationalhymne, wobei die Zeile "Das freie Vaterland segne, o Herr" in "Das freie Vaterland gib uns, o Herr" geändert wird.
In Prag vollzieht Reichsbildungsminister Bernhard Rust die Übernahme der Hochschule als Deutsche Karls-Universität in deutsche Verwaltung.
Das Zürcher Hallenstadion wird mit einem großen Sportfest eingeweiht.

5.11.1939
Der Angriffsbeginn für die geplante Westoffensive wird von Adolf Hitler auf den 12. November festgelegt. Der Oberbefehlshaber des Heeres Walther von Brauchitsch legt Hitler eine Denkschrift zur Verschiebung des Angriffs im Westen vor. Er kommt natürlich bei Hitler schlecht an. Der Termin wird dann bis zum 10. Mai 1940 insgesamt 29 Mal verschoben.
Der Verräter Oberst Hans Oster von der Abwehr (Militär-Geheimdienst), warnt Oberst Sas, den holländischen Militärattache in Berlin, über einen bevorstehenden Angriff auf die Niederlande. Sas informiert darüber auch den belgischen Attache.
Zur ersten Filmfeierstunde der Hitlerjugend (HJ) spricht Reichspropagandaminister Joseph Goebbels.
Das britische Innenministerium gestattet die Öffnung der Kinos bis 23 Uhr, nachdem sie am 3. September zunächst geschlossen worden waren und ab 15. September bis 18 Uhr geöffnet waren.
In den deutschen Fußball-Gauligen beginnt die Kriegsmeisterschaft 1939/40.

6.11.1939
Adolf Hitler sendet ein Telegramm an den Gauleiter Arthur Greiser und dankt für die von ihm übermittelten Grüße von den gestrigen 32 Kundgebungen im Warthegau.
Während sie ein Potez 637 Aufklärungsflugzeug eskortierten, wurden neun Curtiss Hawk der GC II/5 von einer Formation aus etwa 27 Messerschmitt Bf109D angegriffen. Im größten Luftkampf bisher, über dem Gebiet zwischen der Maginot und Siegfried-Linie, schießen neun französische Curtiss Hawk-Jäger vier von 27 Bf109D über der Saar ab.
Auf Schloss Kühnau bei Dessau, wo im Juni 1932 der erste freiwillige Arbeitsdienst durch Reichsstatthalter Wilhelm Löper und Reichsarbeitsdienstführer Konstantin Hierl gegründet wurde, wird die Arbeitstechnische Akademie des RAD errichtet.
Der gesamte Lehrkörper der Jagiellonischen Universität Krakau wird von der Schutzstaffel (SS) verhaftet und in Konzentrationslager überführt.
Anlässlich des Borromäus-Tages finden in den katholischen Gemeinden Veranstaltungen statt, auf denen für das katholische Schrifttum geworben und zur Versendung von Zeitschriften und Büchern an katholische Soldaten im Felde ermuntert wird.
Infolge des eingeschränkten Benzinverbrauchs sind in Italien (44,4 Mill. EW) über fünf Millionen Fahrräder in Gebrauch.

7.11.1939
Der Termin für den Beginn der deutschen Offensive im Westen wird wegen des überaus schlechten Wetters zunächst vom 12. auf den 15. November verschoben.
Hans Frank, Generalgouverneur für Polen, siedelt von Lodz nach Krakau über. Er residiert auf dem in »Krakauer Burg«.
Im Gau Wartheland beginnen die Umsiedlungsaktionen für die Juden. Zielorte sind Lodz, Warschau, Radom u.a.
König Leopold III. von Belgien und Königin Wilhelmina der Niederlande bieten Deutschland, Großbritannien und Frankreich ihre „guten Dienste" für die Vermittlung eines Friedens an, „bevor der Krieg in Westeuropa mit seiner ganzen Gewalt beginnt". Adolf Hitler lässt aufgrund des Vermittlungsvorschlags den Angriff im Westen auf den 15. November verschieben.
Im Gespräch mit dem Gouverneur des Distrikts Warschau, Fischer, billigt der Generalgouverneur Hans Frank dessen Absicht, in Warschau ein Ghetto zu errichten.
Die Kraftfahrzeughalter im Deutschen Reich werden zum Abschluß einer Haftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden verpflichtet. Das Gesetz tritt am 1. Juli 1940 in Kraft.

8.11.1939
Nach der Ankunft in München besucht Adolf Hitler Unity Mitford in der Chirurgischen Universitätsklinik. Unity ist gelähmt und kann auch nicht sprechen. Hitler besucht auch Gerdy Troos und den Architekten Hermann Giesler, um mit ihm die städtebauliche Planung Münchens zu besprechen.
Am Vorabend der Feier zur Erinnerung an den November-Putsch 1923 spricht Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller. Er glaubt versichern zu können: „Es kann hier nur einer siegen, und das sind wir". Unmittelbar nach seiner Rede verlässt der Führer den Bürgerbräukeller, um im Zug nach Berlin zurückzukehren. Kurz darauf explodiert eine Bombe (von Georg Elser) in unmittelbarer Nähe, wo Hitler gesprochen hatte, 7 Nationalsozialisten werden getötet und 63 werden verletzt. Georg Elser wird am späten Abend knapp vor der Schweizer Grenze bei Konstanz verhaftet. Die bei ihm gefundenen Unterlagen deuten auf den Attentäter.
In Kladno im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren kommt es bei der Vorführung von Leni Riefenstahls Olympiafilm zu antideutschen Manifestationen. Ein nicht eingreifender tschechischer Polizist bekahm Disziplinarverfahren.
Die polnische Exilregierung in Frankreich beschließt die Bildung eines Ministerkomitees für Fragen des besetzten Landes. Unter General Stefan Rowecki (Deckname "Grot") wird die Untergrundarmee "Verband für den bewaffneten Kampf" gebildet.

9.11.1939
Adolf Hitler trifft in Berlin ein, er erhält zahlreiche Glückwunschtelegramme wegen seiner Errettung vor dem Attentat, von Königen und Staatsoberhäuptern.
Die Kranzniederlegung in München an der Feldherrenhalle und in den Ehrentempeln nimmt Rudolf Heß vor.
Die amtlichen Meldung zum Münchner Attentat besagt, dass seine Spuren auf ausländische Anstiftung hinweisen.
In Venlo entführen Männer der Schutzstaffel (SS) unter Führung von Walter Schellenberg, die britischen Geheimdienstoffiziere Captain S. Payne Best und Major R. H. Stevens, die eine Liste mit Namen von Agenten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten mit sich führen. Der Venlo-Zwischenfall machte weite Teile des britischen Spionagenetzes in West- und Mitteleuropa nahezu wertlos. Er führte zum Rücktritt des niederländischen Geheimdienstchefs und lieferte Hitler im Mai 1940 eine Rechtfertigung für den Einmarsch in die Niederlande, deren Neutralität durch die Zusammenarbeit mit dem Secret Service in Frage gestellt war.

10.11.1939
Adolf Hitler führt Gespräche in Berlin mit Wilhelm Keitel, Erich Raeder und Alfred Rosenberg über den U-Bootkrieg und Minenoperationen sowie über die politische Lage. Abends verlässt er Berlin wieder Richtung München.
Generalfeldmarschall Hermann Göring ruft die deutsche Bevölkerung auf, sich "in das Ganze" einzuordnen und das Querulantentum zu bekämpfen.
Auf Antrag von General Henri Guisan ordnet der Schweizer Bundesrat ein Wiederaufgebot von Truppen an. Auch Belgien macht wegen der Nachrichten über deutsche Truppenkonzentrationen an seiner Grenze mobil.

11.11.1939
Der Bezirk Lodz im ehemaligen Polen wird in den neu geschaffenen Reichsgau Posen eingegliedert.
In einem Staatsakt werden die sieben Toten des Bombenanschlags im Münchner Bürgerbräukeller vom 8. November in der bayerischen Hauptstadt beigesetzt. Führer und Reichskanzler Adolf Hitler legt Kränze vor den aufgebahrten Särgen nieder. Anschließend besucht er die Verletzten in den Krankenhäusern und besichtigt die Stelle der Explosion im Bürgerbräukeller.
An Gauleiter Adolf Wagner richtet Hitler ein Telegramm, in dem er „Dank und Anerkennung für aufopfernde Tätigkeit am Rettungswerk bei Sprengstoffattentat" zum Ausdruck bringt, und lässt einen Dank an das deutsche Volk veröffentlichen.
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gratuliert dem italienischen König Viktor Emanuel III. zu dessen 70. Geburtstag.
In Berlin tagt eine deutsche Rektorenkonferenz. Thema ist die geplante Wiedereröffnung aller Hochschulen des Reiches zum Frühjahrstrimester 1940.

12.11.1939
König Georg VI. von Großbritannien und Frankreichs Staatspräsident Albert Lebrun lehnen ein belgisch-niederländisches Vermittlungsangebot für einen Friedensschluß ab. Lebrun erklärt, ein wahrer Friede sei nur durch die Wiederherstellung von Österreich, der Tschechoslowakei und Polen zu erreichen.
Adolf Hitler zeichnet den SS-Sturmbannführer Helmut Knochen, für sein Mitwirken im Venlo-Zwischenfall, in der Reichskanzlei mit dem RK I. und II. Klasse aus.
Winston Churchill erklärt im Rundfunk auf Adolf Hitlers westliche Invasionsgelüste Folgendes:,,(...) Ich will nicht zu prophezeien versuchen, ob Hitler mit der Raserei eines in die Enge getriebenen Wahnsinnigen sich das schlimmste aller Verbrechen stürzen wird. Aber das eine will ich mit Sicherheit behaupten: das Schicksal Hollands und Belgiens, ebenso wie das Polens, Tschechoslowakei und Österreichs, wird durch Sieg des britischen Weltreiches und der französischen Republik entschieden werden. Wenn wir besiegt werden, dann werden alle versklavt sein, und den Vereinigten Staaten wird es überlassen bleiben, alle die Menschenrechte zu verteidigen. Wenn wir nicht zerstört werden, so wird die Existenz und Freiheit all dieser Länder gerettet und wieder hergestellt sein (...)".
Generalgouverneur Hans Frank erklärt in Krakau im polnischen Generalgouvernement, es sei "der Wille des Führers, dass dieses Gebiet das erste Kolonialgebiet der deutschen Nation sei".
Vor 45.000 Zuschauern trennen sich in Breslau die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und eine Auswahlmannschaft von Böhmen-Mähren 4:4 (2:4).
In Zürich schlägt die Schweizer Fußball-Nationalelf den zweifachen Weltmeister Italien 3:1 (1:1).

13.11.1939
Georg Elser gesteht, dass er der Alleintäter beim Attentat im Bürgerbräu in München vom 8. November auf Adolf Hitler war.
Die am 2. November wiederaufgenommenen Moskauer Verhandlungen zwischen Finnland und der UdSSR über die von Moskau verlangten Grenzrevisionen werden unterbrochen.
Die deutsche Luftwaffe bombardiert die Shetland-Inseln. Keine Verluste, nur ein Kaninchen getötet.
Luftalarm in Paris, Flugabwehrkanonen beschießen ein deutsches Aufklärungsflugzeug.
Der Zerstörer "Blanche" der englischen Royal Navy läuft in der Themse-Mündung auf eine Mine und sinkt. Das Schiff ist der erste englische Zerstörer, welcher im 2. Weltkrieg verloren geht.
Die Führung der Kongreß-Partei teilt der britischen Regierung mit, dass in ganz Indien eine Politik der Nicht-Kooperation betrieben werde.
König Karl II. von Rumänien macht den kriegführenden Mächten ein geheimes Friedensvermittlungsangebot das sowohl vom Deutschen Reich als auch von den Westmächten abgelehnt wird.

14.11.1939
In einer Weisung an die deutschen Bühnen verbietet Propagandaminister Joseph Goebbels die Aufführung von Kompositionen aus "Feindländern". Ausgenommen sind die Werke Frédéric Chopins und Georges Bizets Oper "Carmen".
Der 'Plan D' ('Dijle-Plan' ) wird vom französischen und englischen Oberkommando angenommen, nach geheimenen Gesprächen mit den Belgiern. Eine deutsche Invasion von Belgien soll durch einen sofortigen Vormarsch der alliierten Armeen bis zu einer Linie von Antwerpen, entlang des Flusses Dijle südlich und westlich von Brüssel bis zur französischen Grenze bei Dinant begegnet werden.
Im Deutschen Reich wird die Reichskleiderkarte eingeführt.

15.11.1939
Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop teilt Belgien und den Niederlanden mit, dass nach der britisch-französischen Ablehnung ihres Vorschlags einer Friedensvermittlung (7. 11.) für die Reichsregierung die Sache erledigt sei.
Das Panzerschiff Admiral Graf Spee versenkt den englischen Tanker "Africa Shell" südlich von Madagaskar.
Eine Säuglings- und Kleinkinderpflegeverordnung beschränkt die Tätigkeit jüdischen Pflegepersonals im Deutschen Reich auf jüdische Anstalten.
Bei einem Petroleumbrand in Lagunillas bei Maracaibo (Venezuela) kommen über 1000 Menschen ums Leben.
Das Lied "On ira pendre notre linge sur la ligne Siegfried" von Ray Ventura und den Collegiens wird in Frankreich zum Hit. Populär ist das Lied auch bei den Briten unter dem Titel "We are hanging our Washing on the Siegfried-Line".
In Genua läuft das italienische Schlachtschiff "Imperio" (35 000 t) vom Stapel.
In Prag kommt es zu einer antideutschen Studentenkundgebung.

16.11.1939
Generalfeldmarschall Hermann Göring, der Beauftragte für den Vierjahresplan befiehlt eine verstärkte Anwerbung polnischer Arbeitskräfte.
Besprechungen Adolf Hitlers mit Admiral Wilhelm Canaris und Erwin von Lahousen-Vivremont über die Einnahmen von Brücken über den Albert-Kanal.
Australiens Premierminister Robert Gordon Menzies verkündet die allgemeine Wehrpflicht für alle über 21jährigen Männer ab 4. Januar 1940.

17.11.1939
Auf der Sitzung des ,,Obersten Kriegsrates" in London, verfocht der britische Premierminister mit Nachdruck einen vom Generalstab der Luftwaffe ausgearbeiteten Plan, bei einer gegebenen Kriegslage sofort das Ruhrgebiet mit Langstreckenbombern angreifen zu lassen, um dort alle Objekte von militärischer Bedeutung ohne Rücksicht auf die dabei unvermeidbaren Verluste der Zivilbevölkerung mit Bomben zu belegen. Außerdem wird die Bildung eines gemeinsamen Wirtschaftsrates beschlossen.
Die tschechischen Hochschulen in Böhmen und Mähren werden auf drei Jahre geschlossen. Neun "Rädelsführer" der Kundgebungen in Prag (15. 11.) werden standrechtlich erschossen.
Als erster Gebietsverband der Sturmabteilung (SA) beginnt die westfälische SA mit vormilitärischer Ausbildung.

18.11.1939
General Blaskowitz legt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler einen Bericht über Gewalttaten deutscher Polizei und SS-Einsatzgruppen im besetzten Polen vor.
Durch Erlass ordnet Adolf Hitler die Verschiebung des „Bußtages" von Mittwoch auf den darauf folgenden Sonntag an: „Der dem deutschen Volk aufgezwungene Kampf nötigt zur Anspannung aller Kräfte."
Den Juden im Distrikt Krakau wird das Tragen eines Judensterns mit Wirkung zum 1. Dezember 1939 befohlen.
Adolf Hitler erlässt an Stelle des abgesagten Erntedankfestes eine Kundgebung an das deutsche Landvolk.
Bei einer Besprechung zwischen Amtsangehörigen und Wirtschaftsführern im Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt (WRü) fordert Hermann Bücher, Vorstandsvorsitzender der AEG, eine »einheitliche Führung der Wirtschaft«.
Der Zentralverlag der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) kündigt die ersten 100 000 Exemplare des Bildbandes »Auf den Straßen des Sieges - Erlebnisse mit dem Führer in Polen« von Reichspressechef Otto Dietrich an.

19.11.1939
In den Bistumsblättern der katholischen Diözesen Passau und Freiburg im Breisgau werden Dankadressen für die Rettung von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler vor dem Attentat im Bürgerbräukeller (8. 11.) veröffentlicht.
Vor rund 5000 Zuhörern im Freiburger Münster erklärt Erzbischof Conrad Gröber, die Kirche verbiete es "jedem Katholiken, zum Kriege zu hetzen oder bei Kriegstreibereien hilfreich zu sein".
Adolf Hitler sendet ein Beileidstelegramm zum Tode des Präsidenten von Ecuador, Aurelio Mosquero Narväez.
Der tschechische Rundfunk meldet die Erschießung von drei Tschechen, die am 14. November einen Volksdeutschen aus Karanice (Bezirk Chlumec) mit einer Latte erheblich misshandelt und gequält hatten.
Robert Ley, der Leiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF), richtet einen Aufruf an alle »Schaffenden Großdeutschlands« in dem es u.a. heißt: »Sozialismus gegen Kapitalismus. Das ist unser Schlachtruf.«

20.11.1939
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler befiehlt in der Weisung Nr. 8 für die Kriegführung die Fortsetzung des Aufmarsches im Westen. Der Angriff soll mit den Stichworten "Danzig" ausgelöst und "Augsburg" gestoppt werden.
Adolf Hitler führt Gespräche mit hohen Luftwaffenbefehlshabern über den Einsatz der Luftwaffe bei der 6. Armee.
Deutsche Wasserflugzeuge beginnen damit neue Magnetminen in den Schifffahrtsrouten an der englischen Ostküste abzuwerfen.
Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS klagen über ein vielerorts "allzu freundliches Verhalten eines Teils der Bevölkerung gegenüber polnischen Kriegsgefangenen".
Im Deutschen Reich treten für zunächst vier Wochen erhöhte Butter-, Kakao- und Milchrationen für Kinder in Kraft. Für Dezember erhalten alle Bezugsberechtigten Sonderzuteilungen an Fleisch, Butter, Eiern, Reis, Hülsenfrüchten, Schokolade und Lebkuchen.
Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines markiert ihre Maschinen aus Sicherheitsgründen mit leuchtend gelber Farbe. Ab 1. Dezember wollen die belgische SABENA und die schwedische ABA folgen.

21.11.1939
Der Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei gibt bekannt, dass es sich bei dem missglückten Attentat auf Adolf Hitler vom 8. November in München um den 36-jährigen Johann Georg Elser, Schreinergeselle handele, der bereits am 8. November, bei einem Versuch, die Schweizer Grenze in der Nähe von Konstanz zu überschreiten, verhaftet worden sei. Sein Auftraggeber sei der britische „Intelligence Service" gewesen, „Organisator des Verbrechens" sei Otto Strasser.
Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und der slowakische Gesandte Matthäus Cernak unterzeichnen in Berlin einen Staatsvertrag über die „Rückgliederung" der 1920, 1924 und 1938 von Polen in Besitz genommenen slowakischen Gebietsteile an die Slowakei.
Der britische Kreuzer "Belfast" wird durch einen Minentreffer im schottischen Firth of Forth schwer beschädigt.
In Warschau nimmt ein deutsches Sondergericht die Arbeit auf.
Erlass des Reichssicherheitshauptamtes RSHA an die Stapoleitstellen, Juden dürfen zukünftig keine Rundfunkgeräte mehr erwerben.

22.11.1939
In den Wiener Gemeindebezirken II und IV werden zahlreiche kommunistische Flugblätter mit der Aufschrift "Hitler zieh hin, es kommt Stalin" verstreut.
Adolf Hitler führt Gespräche mit Erich Raeder und Wilhelm Keitel über die Lage Ostsee/Nordsee, Operationen der Panzer- und Schlachtschilfe.
Der "Völkische Beobachter" beschuldigt den früheren NS-Führer Otto Strasser der Urheberschaft am Münchner-Attentat vom 8. November. Strasser war 1930 aus der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) ausgetreten und 1933 emigriert.
Die niederländische Regierung rät allen Reedereien, ihre Schiffe wegen Minengefahr vorläufig nicht auslaufen zu lassen.

23.11.1939
Vor führenden Offizieren in Berlin kündigt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die baldige Westoffensive an.
Adolf Hitler empfängt einige Persönlichkeiten, die sich um den Ausbau des „Westwalls" verdient gemacht haben, und überreicht ihnen das neu gestiftete „Schutzwall-Ehrenzeichen". Darunter Fritz Todt, Generaloberst Erwin Witzleben, Reichsarbeitsführer Konstantin Hierl und Reichsorganisationsleiter Robert Ley.
Walther von Brauchitsch wird noch einmal zum Führer befohlen, der wieder Vorwürfe an das Heer richtet. Brauchitsch bietet seinen Rücktritt an, Hitler lehnt ab.
Südlich von Island versenken die deutschen Schlachtschiffe "Scharnhorst" und "Gneisenau" den britischen Hilfskreuzer "Rawalpindi" (16 697 t).
Reichserziehungsminister Bernhard Rust informiert die deutschen Technischen Hochschulen über die Studienneuordnung. Künftig soll die Studiendauer sieben Semester (pro Jahr zwei Semester mit 30 Wochenstunden) betragen, hinzu kommt die Zeit für die Diplomarbeit.
Bei Shoeburyness vor der britischen Ostküste bergen britische Spezialisten eine deutsche Magnetmine.

24.11.1939
Der Volksgerichtshof in Berlin verurteilt ehemalige Funktionäre des Einheitsverbandes der Eisenbahner wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu langjährigen Gefängnis- und Zuchthausstrafen.
In Rumänien bildet Gheorge Târtârâscu ein neues Kabinett. Nach der Ermordung von Ministerpräsident Armand Câlinescu (21.9.) hatte Konstantin Argetoianu zunächst die Regierungsgeschäfte geführt.
Die NS-Regierung übernimmt als Treuhänder das Vermögen und die finanziellen Interessen von Fritz Thyssen. Der Eisen- und Stahl-Magnat ist nach Kriegsbeginn im September 1939 in die Schweiz geflohen. Gauleiter Josef Terboven teilt Fritz Thyssen den Ausschluss aus der NSDAP mit: "Sie haben in einem Schreiben an den Herrn Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring die Politik des Führers kritisiert. (...) Sie sind daher für die NSDAP nicht mehr tragbar."
Generalinspektor Fritz Todt verleiht die ersten zweihundert von Adolf Hitler gestifteten „Schutzwall-Ehrenzeichen" an Westwallarbeiter.
In Stockholm wird die Oper "Königin Elisabeth" des deutschen Komponisten Fried Walter uraufgeführt.
Der Deutsche Olympische Ausschuß und das Organisationskomitee für die V. Olympischen Winterspiele geben den Auftrag zur Ausrichtung der Spiele 1940 an das Internationale Olympische Komitee zurück.

25.11.1939
Das Rassepolitische Amt der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) legt eine Denkschrift über die Behandlung der polnischen Bevölkerung vor, die rechtlich, kulturell und sozial von der deutschen Bevölkerung strengstens isoliert werden soll.
Bei der Abfahrt von Südtiroler Umsiedlern ins Deutsche Reich kommt es auf dem Bahnhof Brenner zu anti-italienischen Kundgebungen. Es werden Rufe laut wie »Häßliches Italien - Heil Hitler!«
Durch eine Verordnung zum Schutz der Wehrkraft im Deutschen Reich wird in schweren Fällen mit dem Tode bedroht wer einen kriegswichtigen Betrieb stört. Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen kann mit Zuchthaus bestraft werden.
Der Reichsinnenminister verbietet Juden die Zulassung zur staatlichen Dentistenprüfung.
Runderlass über „Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit in den in das Reich eingegliederten Ostgebieten", bestimmt, dass Juden an einem möglichen Wechsel der Staatsangehörigkeit nicht teilnehmen.

26.11.1939
Um Produktionsausfälle in der Kriegsindustrie zu vermeiden wurde der Buß- und Bettag durch FührerErlass (18. 11.) auf einen Sonntag verlegt.
Die Sowjetregierung protestiert bei der finnischen Regierung gegen die Beschießung sowjetischer Truppen durch finnische Artillerie.
Zum dritten Jahrestag der Einführung der Preiskontrolle im Deutschen Reich wird der Lebenshaltungskostenindex für September 1939 mit 125,7 (1912/13: 100) angegeben (November 1936: 124,39).
Besuch Adolf Hitlers bei den noch in Münchner Krankenhäusern befindlichen Verletzten des Attentats vom 8. November. Außerdem stattet er dem Reichsschatzmeister Franz Xaver Schwarz in dessen Wohnung einen Besuch ab, um ihm am Vorabend seines 64. Geburtstages Glückwünsche auszusprechen. Abends Rückfahrt Hitlers nach Berlin.
In Basel beginnt der erste Kurs für Rotkreuzfahrerinnen. Erstmals in der modernen Geschichte der Schweiz werden damit Frauen militärisch ausgebildet.
Mainila-Zwischenfall: Die Russen werfen den Finnen vor, die Ortschaft Mainila mit Granaten beschossen zu haben, wobei vier Soldaten getötet worden sein sollen. Es wird die sofortige Zurücknahme der finnischen Truppen von der Grenze vor Leningrad (heute St.Petersburg) verlangt.
Vor 90 000 Zuschauern im Berliner Olympia-Stadion besiegt die deutsche Fußball-Nationalelf den zweifachen Weltmeister Italien 5:2 (2:2).

27.11.1939
In den eingegliederten Ostgebieten wird die Reichsmark (RM) alleiniges Zahlungsmittel (1 RM = 2 Zloty).
Großbritanniens König Georg VI. unterzeichnet ein Dekret über die Durchführung der über das Deutsche Reich verhängten Ausfuhrblockade. Frankreich schließt sich dieser Maßnahme an.
Adolf Hitler führt in Berlin Gespräche mit Gerd von Rundstedt, Heinz Guderian und Ernst Busch.
In Berlin halten Reichskulturkammer und die NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" (KdF) ihre Jahrestagung ab. Bisher sind 6481 Wehrmachtsveranstaltungen von KdF durchgeführt worden.
Das Nobel-Komitee des norwegischen Parlamentes kündigt die Streichung des Friedensnobelpreises für 1939 an.
In der Sowjetunion hat der zweite Teil des Films "Der große Patriot" (Weliki grashderin) über das Schicksal eines Parteisekretärs zwischen 1925 und 1934 Premiere (Regie: Friedrich M. Ermler).

28.11.1939
Das OKW gibt die Versenkung eines britischen Kreuzers der "London-Klasse" durch U 47 (Kapitänleutnant Günther Prien) bekannt.
Gdingen, mittlerweile umbenant in Gotenhafen, wird durch Führerweisung zum Reichskriegshafen erklärt.
UdSSR kündigt den Sowjetisch-Finnischen Nichtangriffspakt von 1932.

29.11.1939
In der Weisung Nr. 9 für die Kriegführung befiehlt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die Bombardierung und Verminung britischer Seehäfen.
Philipp Scheidemann, erster Ministerpräsident der Weimarer Republik, stirbt in Kopenhagen im Exil.
An der Westfront herrscht „Sitzkrieg". Der Krieg findet hauptsächlich als Propagandafeldzug statt, mit großen Plakaten und Lautsprechern.
Hans Heinrich Lammers, Chef der Reichskanzlei, wird mit der Geschäftsführung im Ministerrat für die Reichsverteidigung betraut.
Die UdSSR bricht die diplomatischen Beziehungen zu Finnland ab.

30.11.1939
Angriff der Sowjetunion auf Finnland. 26 Divisionen greifen an vier Fronten an: auf der Karelischen Landenge, nördlich des Ladoga-Sees, in Karelien und bei Petsamo in der Arktis, unterstützt von 900 Flugzeugen und der russischen Ostsee- und Nordmeer-Flotte.
Helsinki und Wyborg werden bombardiert, Massenevakuierung von Zivilisten.
Unity Mitford wird im Auftrage Adolf Hitlers vom Oberarzt der Chirurgischen Klinik München in einem umgebauten Zugabteil in die neutrale Schweiz nach Bern gebracht. Bezahlt wird alles über die Adjutantur des Führers.

Der Testpilot Erich Warsitz fliegt am 1. November 1939 für 8 Minuten das erste Strahlflugzeug der Welt. Das experimentelle Heinkel He 178 Strahlflugzeug wird vor hochrangigen Offizieren der Luftwaffe vorgeführt, ging aber nie in Serie.                

Der Testpilot Erich Warsitz fliegt am 1. November 1939 für 8 Minuten das erste Strahlflugzeug der Welt. Das experimentelle Heinkel He 178 Strahlflugzeug wird vor hochrangigen Offizieren der Luftwaffe vorgeführt, ging aber nie in Serie.                

Das Bürgerbräukeller-Attentat

Das Bürgerbräukeller-Attentat

Das Bürgerbräukeller-Attentat

Das Bürgerbräukeller-Attentat

Das Bürgerbräukeller-Attentat

Adolf Hitler (links) am 8. November 1939 im Bürgerbräukeller vor "alten Kämpfern". Er geht vorzeitig - und entgeht der Bombe, die der feige Attentäter Georg Elser (mitte) im Pfeiler hinter der Rednertribüne gezündet hat. Das Ergebnis sieht man bei den Aufräumarbeiten (rechts) nach dem gescheiterten Bombenattentat. Das Gedenken an Georg Elser boomt heute - für einen feigen Mörder, der acht unschuldige Menschen getötet hat.               

Adolf Hitler (links) am 8. November 1939 im Bürgerbräukeller vor "alten Kämpfern". Er geht vorzeitig - und entgeht der Bombe, die der feige Attentäter Georg Elser (mitte) im Pfeiler hinter der Rednertribüne gezündet hat. Das Ergebnis sieht man bei den Aufräumarbeiten (rechts) nach dem gescheiterten Bombenattentat. Das Gedenken an Georg Elser boomt heute - für einen feigen Mörder, der acht unschuldige Menschen getötet hat.               

Ab 1933, immer zum 8. November, hielt Adolf Hitler im Bürgerbräukeller vor Teilnehmern des Putschversuches eine Rede. Am 8. November 1939 entging er hier nur knapp einem Attentat Georg Elsers. Dabei wurden acht Menschen getötet und 63 verletzt. Hitler entkam unverletzt, da er die Versammlung 13 Minuten vor der Explosion verließ. Der Keller wurde bei dem Attentat schwer beschädigt. Ab 1940 wurde der alljährliche Auftritt Hitlers in den Löwenbräukeller verlagert. Das Attentat war Auslöser für den Venlo-Zwischenfall, bei dem die britischen Geheimdienstoffiziere S.Payne-Best und R.Stevens, aus Holland, zur Klärung der Hintergründe nach Deutschland verbracht wurden.

DEZEMBER 1939

1.12.1939
Im Reichsgau Posen beginnt die Umsiedlung der rund 150 000 Polen in das Generalgouvernement.
Innenminister Wilhelm Frick schließt Fritz Thyssen aus der Reichstagsfraktion aus, wodurch er auch sein Mandat verliert.
Die Berliner Automobilverkehrs- und Übungsstraße (AVUS) geht an das Unternehmen Reichsautobahn über.
Um den Seehandel neutraler Staaten mit dem Deutschen Reich zu unterbinden und Kontrollen auf See zu erleichtern, führt Großbritannien sog. Navicerts ein. Diese Passierscheine werden von britischen Agenten nach Kontrolle der Ladung auf Bannware im jeweiligen Ausgangshafen ausgestellt.
In Finnland bildet Risto Heikki Ryti ein Kabinett. Es vereint erstmals Sozialdemokraten und die konservative Nationale Sammlungspartei.
In Stockholm wird ein Freiwilligen-Rekrutierungsbüro für Finnland eröffnet.

2.12.1939
Eine sowjetische Marionettenregierung Volksregierung der Finnischen Demokratischen Republik wird unter dem finnischen Kommunistenführer Otto Kuusinen in Terijoki am Golf von Finnland eingerichtet.
Das deutsche Handelsschiff "Watussi" versenkt sich selbst vor Südafrika, unter Granatenbeschuß des englischen Schlachtkreuzers HMS "Renown".
Der Reichsernährungsminister ordnet ein Verbot des Verkaufs von Schokoladen- und Kakaoerzeugnissen an Juden an.
In der Zeitschrift "Musik-Woche" polemisiert Rudolf Bauer gegen atonale Musik, die der deutsche Mensch weder innerlich begreifen noch ihr äußerlich folgen könne und die deshalb der "gefühlsmäßigen Ablehnung" anheimfalle.

3.12.1939
Britische Bomber greifen erfolglos deutsche Kriegsschiffe bei Helgoland an.
Der Deutschlandsender informiert wie am 30. November über das richtige Verhalten der Zivilbevölkerung gegenüber Kriegsgefangenen. Vor allem aus dem östlichen Grenzgebiet kommen Meldungen über Verbrüderungsszenen zwischen Deutschen und Polen.
In den katholischen Gemeinden Schlesiens, in denen die Bekenntnisschule zugunsten der Gemeinschaftsschule aufgehoben wurde, wird ein Protestschreiben des Erzbischofs von Breslau verlesen.
Die finnische Regierung wendet sich wegen dem Angriff der Sowjetunion Hilfe suchend an den Völkerbund, der jedoch nichts unternehmen konnte.
Im neutralen Schweden werden Armee-Reservisten einberufen und Minenfelder werden an der Ostküste Schwedens ausgelegt.
In der Schweiz wird bei einer Volksabstimmung mit 481.035 gegen 290.238 Stimmen die Vorlage über die Änderung des Dienstverhältnisses und der Versicherung des Bundespersonals verworfen.
Der am 17. September wegen Linksabweichung aus der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz ausgeschlossene Léon Nicole (Genf) gründet in Renens die Fédération Socialiste Suisse, der sich ein großer Teil der Sozialdemokraten aus den französischsprachigen Kantonen Genf und Waadt anschließt.
In Chemnitz (Karl-Marx-Stadt) besiegt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Auswahl der Slowakei 3:1 (0:1).

4.12.1939
Das britische Schlachtschiff "Nelson" wird bei Loch Ewe durch eine deutsche Magnetmine schwer beschädigt.
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt die Mitglieder des Besonderen Strafsenats beim Reichsgericht.
Auf Verfügung von Heinrich Himmler, Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, wird die bisherige Hilfspolizei in Anerkennung ihrer Verdienste im Polenfeldzug in "Polizeireserve" umbenannt.
Adolf Hitler sendet ein Glückwunschtelegramm an General Franco zu dessen Geburtstag.
Hermann Göring ernennt den Generalgouverneur von Polen, Reichsminister Hans Frank, zum „Generalbevollmächtigten für den Vierjahresplan". Außerdem wird er zum Reichsverteidigungskommissar für das „Generalgouvernement" ernannt.
Der britische König George kommt in Frankreich an um das BEF (britisches Expeditionskorps) und die RAF-Einheiten zu inspizieren. Er trifft später mit dem französischen Präsidenten Lebrun, Ministerpräsident Daladier und General Gamelin zusammen und besichtigt die Maginot-Linie. Der Besuch dauert bis zum 10. Dezember an.
Frankreich und Großbritannien unterzeichnen in Paris ein Wirtschafts- und Währungsabkommen.

5.12.1939
Die UdSSR lehnt die Einladung des Völkerbundes ab, zu einer Debatte über den sowjetisch-finnischen Krieg nach Genf zu kommen.
Zwischen dem Deutschen Reich und Tschungking wird eine Flugverbindung eingerichtet. Die Maschinen der deutsch-chinesischen Luftfahrtgesellschaft Eurasia haben Anschluß an die sowjetisch-chinesische Luftfahrtgesellschaft.
Im rumänischen Erdölgebiet kommt es zum fünften Großbrand innerhalb weniger Tage. Die deutsche Presse macht britische Geheimagenten verantwortlich.
Finnische Blenheim-Bomber greifen den russischen Luftstützpunkt bei Murmansk an.

6.12.1939
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gratuliert dem preußischen Generalfeldmarschall August von Mackensen auf dessen Alterssitz Erbhof Brüssow bei Prenzlau zum 90. Geburtstag.
Im Winterkrieg in Finnland beenden die Russen eine Serie von sieben Landungen auf Inseln im Golf von Finnland.
Philippe Hériat erhält den Prix Goncourt, den bedeutendsten französischen Literaturpreis, für "Les enfants gâtés".

7.12.1939
Die Reichsgruppe Industrie wird im Deutschen Reich mit der Leitung des Werkluftschutzes beauftragt.
Das Panzerschiff "Admiral Graf Spee" versenkt das Handelsschiff "Streonshalh" südlich von Trinidad, ihr neuntes und letztes Opfer. Eine englische Kreuzergruppe steuert auf die Rio de la Plata Mündung zu, in der Hoffnung das Panzerschiff dort stellen zu können.
Englische und französische U-Boote eskortieren versuchsweise drei Nord-Atlantik-Konvois bis zum 27. Dezember.
Bei einem Gefecht mit den deutschen Zerstörern "Hans Lody" und "Erich Giese" vor der britischen Ostküste wird der Zerstörer "Jersey" schwer beschädigt.
In der Schlacht von Kollaa halten die Finnen eine russische Division nördlich vom Ladoga-See auf.

8.12.1939
Die deutsche Presse veröffentlicht eine offizielle Darstellung über "Deutschland und die finnische Frage". Sie bezeichnet eine Unterstützung Finnlands als "naiv und sentimental", weil die nordischen Staaten seit 1918 immer mehr ins Fahrwasser der britischen Politik geraten seien.
Rudolf Heß, der Stellvertreter des Führers, eröffnet in Gleiwitz den 41 km langen Adolf-Hitler-Kanal.
Mit der Ankunft einer von der Volksdeutschen Mittelstelle zusammengestellten Umsiedlungskommission in Przemysl beginnt die Übersiedlung von rund 120.000 Volksdeutschen aus Wolynien und Galizien ins Deutsche Reich. Die Umsiedlungsaktion soll bis zum 1. März 1940 abgeschlossen sein.
Adolf Hitler führt Gespräche mit Erich Raeder, Wilhelm Keitel und Karl Jesko von Puttkamer über die Lage Ostsee/Nordsee, und die Absicht mit Schlachtschiff-Unternehmung.
Trotz der Anordnung, dass am katholischen Feiertag Maria Empfängnis in kriegswichtigen Betrieben gearbeitet werden soll, kommt es in vielen katholischen Gebieten des Deutschen Reiches zu Arbeitsniederlegungen.
Vor dem Großen Rat des Faschismus in Rom bekräftigt Italiens Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini die enge Verbindung zum Deutschen Reich.

9.12.1939
In der deutschen Presse erscheinen von deutschen Flugzeugen aufgenommene Luftbilder britischer Hafenstädte.
In Paris konstituieren Vertreter der bisherigen polnischen Opposition einen Nationalrat (Rada Narodowa) unter Vorsitz von Jan Ignacy Paderewski.
Das sowjetische Außenkommissariat informiert die in Moskau akkreditierten Botschafter über die Verhängung einer Blockade über die finnische Küste und die Erklärung der Region zum Kriegsgebiet.
Korporal Thomas Priday von der "King's Shropshire Light Infantry" wird während er eine Patrouille anführt, getötet. Er ist der erste englische Soldat, welcher im 2. Weltkrieg gefallen ist.

10.12.1939
In Stockholm werden die Nobelpreise vergeben. Geehrt werden die Physiker Ernest Orlando Lawrence (USA), der Schriftsteller Frans Eemil Sillanpää (Finnland), die Chemiker Leopold Ruziçka (Tschechoslowakei) und Adolf Butenandt sowie der Mediziner Gerhard Domagk (beide Deutsches Reich).
Im Deutschen Reich sind am ersten von zwei Sonntagen vor Weihnachten die Geschäfte von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Viele Läden bleiben jedoch wegen Warenmangel geschlossen. Aus vielen Städten werden Angstkäufe gemeldet, wobei offenbar aus Furcht vor einer Inflation in großem Umfang hochwertige Einrichtungsgegenstände angeschafft werden.
Der erste kanadische Truppen-Konvoi verlässt Halifax, bestehend aus fünf Passagierschiffen und mit starken Sicherungskräften. Der Konvoi erreicht unbehelligt Großbritannien am 23. Dezember.
Das russische U-Boot S-1 versenkt versehentlich das deutsche Handelsschiff "Bolheim" im Bottnischen Meerbusen. Reichsjugendführer Baldur von Schirach wendet sich zur Eröffnung der Aktion "Jugend und Buch" in Kattowitz über den deutschen Rundfunk an die Jugend.
Nach einer kriminalpolizeilichen Übersicht für die Zeit vom 1. bis 10. Dezember häufen sich im Deutschen Reich Schaufenstereinbrüche und Raubüberfälle.

11.12.1939
Die in Berlin und der Mark Brandenburg beheimateten Kaiser-Wilhelm-Institute (mit Ausnahme des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie) werden zu wehrwichtigen Betrieben erklärt.
Das Reichsfinanzministerium kündigt die Herausgabe von 50-Reichspfennigstücken aus Aluminium an.
Großadmiral Erich Raeder empfängt den früheren norwegischen Kriegsminister und Führer der „Nasjonal Sämling" Vidkun Quisling, der ihn vor der Möglichkeit eines britischen Übergriffs auf Norwegen warnt.
Der Völkerbund fordert die Sowjetunion dazu auf, die Feindseligkeiten gegen Finnland innerhalb von 24 Stunden einzustellen und eine Vermittlung zu akzeptieren (die Sowjetunion weist das Ultimatum am 12. Dezember zurück).
In einem Gespräch mit Reichspropagandaminister Joseph Goebbels fordert Führer und Reichskanzler Adolf Hitler verstärkt Filme zur "Volksmobilisierung".

12.12.1939
Das deutsche Auswärtige Amt veröffentlicht unter dem Titel "Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges" ein Weißbuch über die Jahre 1919 bis 1939.
Adolf Hitler empfängt in der neuen Reichskanzlei Großadmiral Erich Raeder, der ihm über seine Unterredung mit Vidkun Quisling berichtet. Quisling hat bei einer eventuellen Besetzung Norwegens durch Deutschland Hilfe angeboten und würde in einem solchen Falle die Regierung übernehmen wollen. Im Weiteren wird die Situation in Nordeuropa nach Ausbruch des finnisch-russischen Krieges besprochen.
Durch eine Verordnung über den Arbeitsschutz wird der Zwölfstundentag dann gestattet, wenn dabei auch Arbeitsbereitschaft geleistet wird. Bei mehr als zehnstündiger täglicher Arbeitszeit sind Überstundenzuschläge fällig.
Alfred Rosenberg kann dem Führer über die Bücherspende der NSDAP für die kämpfende Truppe melden, dass bereits eine Spende von zehn Millionen Büchern eingegangen ist.
Die Finnen vernichten zwei sowjetische Divisionen nördlich des Ladoga-Sees, wobei 4.000 Russen getötet werden und 30 Geschütze, 60 Panzer und 600 Gefangene erbeutet werden.
Im Generalgouvernement wird für alle Juden zwischen 14 und 60 Jahren ein 2-jähriger Arbeitsdienst eingeführt.
Durch Sonderzuteilung wird Frauen im Deutschen Reich auf dem Sonderabschnitt I der Reichskleiderkarte der Bezug von Strümpfen und Männern der Kauf einer Krawatte ermöglicht.

13.12.1939
Gefecht in der Mündung des Rio de la Plata: Die englischen Kreuzer "Exeter" und "Ajax" sowie der neuseeländische Kreuzer "Achilles" fangen das Panzerschiff "Admiral Graf Spee" in der Mündung des Rio de la Plata (Südamerika) ab. Alle Schiffe werden beschädigt. Die schwer beschädigte "Exeter" kann zu den Falkand-Inseln zurückkehren und wird durch den Kreuzer "Cumberland" ersetzt. Die "Admiral Graf Spee" (96 Mann Verluste) fährt in den Hafen von Montevideo für Notreparaturen ein. Die Verfolger warten außerhalb der Hoheitsgewässer von Uruguay.
Die deutschen Leichten Kreuzer "Leipzig" und "Nürnberg" werden in der Nordsee vom britischen U-Boot "Salmon" durch Torpedos schwer beschädigt.
Der Schnelldampfer "Bremen" des Norddeutschen Lloyd macht aus New York über Murmansk kommend wieder in Bremerhaven fest.
Der Völkerbund verabschiedet eine Resulution in welcher die russische Agression verurteilt wird und die Mitgliedsstaaten aufgefordert werden, Finnland zu helfen.
Die Vereinigte Bundesversammlung in Bern bestätigt die Bundesräte Johannes Baumann, Philipp Etter, Rudolf Minger, Giuseppe Motta, Hermann Obrecht, Marcel Pilet-Golaz und Ernst Wetter. Pilet-Golaz wird zum Bundespräsidenten der Schweiz für das Jahr 1940 gewählt.

14.12.1939
Nach einem Gespräch in Berlin mit Vidkun Abraham Lauritz Quisling, früherer norwegischer Kriegsminister und Präsident der rechtsgerichteten Nasjonal Samling, ordnet Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die Ausarbeitung einer "Studie Nord" über eine mögliche Invasion Norwegens an.
Bei einem Angriff auf Wilhelmshaven verliert die britische Luftwaffe sechs Vikkers-Wellington-Bomber.
Das OKW gibt bekannt, dass das deutsche Panzerschiff ,,Admiral Graf Spee" vor der La-Plata-Mündung (Südamerika) in Gefechtsberührung mit britischen Kriegsschiffen geraten sei. Das Schiff lief zur Behebung von Schäden in den uruguayischen Hafen Montevideo ein.
Im Deutschen Reichsanzeiger erscheint die Verfügung des Düsseldorfer Regierungspräsidenten, dass „das gesamte bewegliche Vermögen des Dr. Fritz Thyssen, früher in Mülheim/Ruhr, jetzt im Ausland, sowie sein Grundbesitz zugunsten des Preußischen Staates eingezogen" worden sei.
Der Völkerbundrat in Genf schließt die UdSSR wegen ihres Angriffs auf Finnland aus dem Völkerbund aus.

15.12.1939
Für das Generalgouvernement ergeht eine Verordnung über die Beschlagnahme von Radiogeräten. Vor Kriegsausbruch besaßen in ganz Polen rund 1,2 Millionen Haushalte Rundfunkgeräte.
Adolf Hitler empfängt Vidkun Quisling und sagt ihm deutsche Unterstützung bei der „Sicherung der norwegischen Neutralität" zu. Er befiehlt danach die Ausarbeitung einer „Studie Nord" durch den Wehrmachtsführungsstab, wobei er jedoch die „Beibehaltung der norwegischen Neutralität" wünscht.
Die Reichsrichtlinien über die „Erziehung und Unterricht in der Volksschule" werden erlassen. Als oberstes Erziehungsziel wird angegeben, „die Jugend unseres Volkes zu körperlichen, seelischen und geistigen gesunden und starken deutschen Männern und Frauen zu erziehen, die, in Heimat und Volkstum fest verwurzelt, ein jeder an seiner Stelle zu vollem Einsatz für Führer und Volk bereit sind".
Finnische Truppen vernichten die russische 163.Division (aus Tula) und die 44.motorisierte Division in der Mitte der langen russisch-finnischen Grenze. Die russischen Verluste betragen über 6.000 Tote und 1.800 Gefangene.
Das Sondergericht Düsseldorf verurteilt Johann Dorbert aus Leverkusen-Rheindorf wegen Abhörens feindlicher Sender zu einem Jahr Zuchthaus.
In Atlanta hat der Film "Vom Winde verweht" (Gone with the Wind) nach dem gleichnamigen Roman von Margaret Mitchell Premiere.

16.12.1939
Generalgouverneur Hans Frank ordnet die Erfassung der polnischen Kunst- und Kulturschätze an.
Winston Churchill, der Erste Lord der Admiralität, regt wie bereits am 19. September im britischen Kriegskabinett eine Landung in Norwegen an, um Deutschland von norwegischen Erzzufuhren abzuschneiden.
Adolf Hitler führt Gespräche mit Erich Raeder und Alfred Jodl und Karl Jesko von Puttkamer über das Schlachtschiff „Admiral Graf Spee" in Montevideo. Die Regierung von Uruguay lehnt eine Verlängerung der dem deutschen Panzerschiff gewährten Aufenthaltsfrist von 72 Stunden ab.
Zur "Wiedereröffnung des deutschen Kulturlebens" gastieren in Krakau die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Hans Knappertsbusch.
Wellen russischer Infanterie und Panzer mit Luftunterstützung versuchen den Summa-Abschnitt der Mannerheim-Linie zu überrennen. Die Finnen schlagen alle Angriffe ab. Panzerabwehrkanonen und Sonderkommandos mit Molotow-Cocktails zerstören 58 russische Panzer. Die Angriffe dauern bis zum 22. Dezember an.
Die deutsche Presse karrikiert den britischen Premierminister Chamberlain, auf Anregung von Propagandaminister Joseph Goebbels, als "rachsüchtigen Greis".
In Stans (Nidwalden/Schweiz) werden die Pilatus-Flugzeugwerke gegründet.

Am 13. Dezember 1939 traf die "Admiral Graf Spee" vor der Mündung des Rio de la Plata auf einen gegnerischen Schiffsverband, bestehend aus dem britischen Schweren Kreuzer "Exeter", sowie dem britischen Leichten Kreuzer "Ajax" und dem neuseeländischen leichten Kreuzer "Achilles" und ging in das Gefecht. Nach etwa 90 Minuten war das Gefecht beendet, und bei der "Graf Spee" war die Fähigkeit, schweres Wetter zu überstehen, stark eingeschränkt, da Granaten Löcher in die Bordwand gerissen hatten. Die Schäden konnten nicht mit Bordmitteln behoben werden, und so entschloß sich Kapitän Langsdorff, den neutralen Hafen von Montevideo anzulaufen. Deutsche Spezialisten schätzten die benötigte Dauer für die Reparaturen auf etwa zwei Wochen, doch die uruguayische Regierung gewährte dem Schiff auf Drängen Englands nur 72 Stunden. Solange brauchten die Engländer um Nachschub von Norden heranzuholen, die dann die "Graf Spee" vor der Küste erwarten würden. Deshalb entschied man die Selbstversenkung.                   

Am 13. Dezember 1939 traf die "Admiral Graf Spee" vor der Mündung des Rio de la Plata auf einen gegnerischen Schiffsverband, bestehend aus dem britischen Schweren Kreuzer "Exeter", sowie dem britischen Leichten Kreuzer "Ajax" und dem neuseeländischen leichten Kreuzer "Achilles" und ging in das Gefecht. Nach etwa 90 Minuten war das Gefecht beendet, und bei der "Graf Spee" war die Fähigkeit, schweres Wetter zu überstehen, stark eingeschränkt, da Granaten Löcher in die Bordwand gerissen hatten. Die Schäden konnten nicht mit Bordmitteln behoben werden, und so entschloß sich Kapitän Langsdorff, den neutralen Hafen von Montevideo anzulaufen. Deutsche Spezialisten schätzten die benötigte Dauer für die Reparaturen auf etwa zwei Wochen, doch die uruguayische Regierung gewährte dem Schiff auf Drängen Englands nur 72 Stunden. Solange brauchten die Engländer um Nachschub von Norden heranzuholen, die dann die "Graf Spee" vor der Küste erwarten würden. Deshalb entschied man die Selbstversenkung.                   

Die Selbstversenkung des Panzerschiffs »Admiral Graf Spee«

Die Selbstversenkung des Panzerschiffs »Admiral Graf Spee«

Die Selbstversenkung des Panzerschiffs »Admiral Graf Spee«

Die Selbstversenkung des Panzerschiffs »Admiral Graf Spee«

Die Selbstversenkung des Panzerschiffs »Admiral Graf Spee«

Die Selbstversenkung des Panzerschiffs »Admiral Graf Spee«

17.12.1939
Das Panzerschiff »Admiral Graf Spee« versenkt sich außerhalb der Dreimeilenzone vor der Küste Uruguays. Da eine Reparatur innerhalb der von der Regierung von Uruguay zugestandenen Frist unmöglich ist, entschloß man sich zur Selbstvernichtung des im Seegefecht vor dem La Plata beschädigten deutschen Panzerschiffes. Die Besatzung der Admiral Graf Spee begab sich nunmehr nach Buenos Aires. Dort erschoss sich Kapitän zur See Hans Langsdorff am 19. Dezember, weil er um seine Mannschaft zu retten, einem weiterem Seegefecht aus dem Wege ging. Drei Tage später wurde er auf dem deutschen Friedhof von Buenos Aires unter großer Beteiligung der Bevölkerung beigesetzt.
Die ersten kanadischen Truppen treffen in Großbritannien ein.
Großbritannien, Neuseeland, Australien und Kanada vereinbaren in Ottawa ein gemeinsames Training für Flieger.

18.12.1939
Adolf Hitler empfängt Vidkun Quisling zu einer zweiten Besprechung. Hitler wiederholt seinen Standpunkt, dass Norwegen neutral bleibt, keinesfalls aber könne er es dulden, „dass England nach Narvik käme".
Amtliche Bekanntmachung: „Die zur Wiederherstellung der Seefähigkeit des Panzerschiffes „Admiral Graf Spee" benötigte Zeit wurde von der uruguayischen Regierung verweigert. Der Führer und Oberste Befehlshaber hat unter diesen Umständen dem Kapitän zur See Langsdorf den Befehl gegeben, das Schiff durch Sprengung zu vernichten. Die Durchführung erfolgte außerhalb der uruguayischen Hoheitsgewässer."
Bei einer Luftschlacht über der Deutschen Bucht verliert die britische Royal Air Force zwölf von 24 Vickers-Wellington-Bombern. Vier deutsche Jagdflugzeuge gehen dabei verloren. Das englische RAF Bomber-Kommando gibt daraufhin Tagesangriffe bis zum April 1940 auf.
Heinrich Himmler, Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, regelt die Tätigkeit der Höheren SS- und Polizeiführer. Sie vertreten Himmler in ihrem Aufgabenbereich und leiten gemeinsame Einsätze von Polizei, Schutzstaffel (SS), Waffen-SS und Sicherheitsdienst (SD).
Auf Anweisung des Reichsfinanzministeriums werden Einkünfte aus Überstunden, Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit bei der Bemessung des Kriegszuschlags der Einkommensteuer künftig nicht mehr berücksichtigt.
Der Schweizer Maurice Bauvand wird vor dem Volksgerichtshof in Berlin zum Tode verurteilt.

19.12.1939
Der deutsche Luxus-Schnelldampfer "Columbus" versenkt sich im Nordatlantik, nachdem ihn der britische Zerstörer "Hyperion" gestellt hat.
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfängt die neuen Gesandten Saburo Kurusu (Japan) und Rudolf Möllerson (Estland) zu ihren Antrittsbesuchen.
In Paris tritt erneut der britisch-französische Kriegsrat zusammen und erwägt die Entsendung von Truppen nach Finnland.
In Krakau werden die Richtlinien für den Schulunterricht im Generalgouvernement festgelegt.

20.12.1939
Die ersten Transporte mit deutschen Umsiedlern aus Ostgalizien und Wolynien treffen an der Reichsgrenze ein.
Auf Beschluß des Generalrats für den Vierjahresplan sollen 1940 1,5 Millionen Polen im Deutschen Reich arbeiten.
Nach Angaben der deutschen amtlichen Statistik sind seit dem 1. September 224 alliierte und neutrale Handelsschiffe mit 849.137 Bruttoregistertonnen (BRT) auf See verlorengegangen. Im gleichen Zeitraum sind 18 deutsche Schiffe mit 128.689 BRT versenkt worden.
Durch Verordnung des Ministerrats für Reichsverteidigung dauert der Arbeitsdienst im Krieg sechs Monate. Alle Arbeiten erfolgen für die Landesverteidigung.
Adolf Hitler macht wie alljährlich einen Weihnachtsbesuch bei Bruckmanns in München. Er schreibt ins Gästebuch: „Im Jahre des Kampfes um die Errichtung des großen deutschgermanischen Reichs."
Englische Spezialisten untersuchen die Radarausrüstung an Bord des von England gekauften Wracks des deutschen Panzerschiffes "Admiral Graf Spee".
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels befiehlt der deutschen Presse, in der Auseinandersetzung mit Großbritannien das "Revolutionäre" des Krieges gegenüber der britischen "Plutokratie" herauszustellen.
Der Schweizer Bundesrat führt durch Vollmachtenbeschluß eine Lohnausfallentschädigung für Arbeitnehmer im Militärdienst ein. Ab 1. Februar 1940 führen Arbeitgeber und Arbeitnehmer von jeder Lohnzahlung jeweils 2% in einen Ausgleichsfond ab, weitere 4% kommen aus Mitteln der öffentlichen Hand.
In München hat der Bavaria-Film "Befreite Hände" von Hans Schweikart mit Brigitte Horney, Olga Tschechowa und Ewald Balser Premiere.
Die deutsche Presse meldet aus Genua die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 1942 durch den Fußball-Weltverband FIFA an das Deutsche Reich.

21.12.1939
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gratuliert dem sowjetischen Parteichef Josef W. Stalin zu dessen 60. Geburtstag. Hitler spricht u.a. seine besten Wünsche für eine »glückliche Zukunft der befreundeten Völker der Sowjetunion« aus.
Heinrich Himmler, Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, unterzeichnet in Rom ein Abkommen über die Umsiedlung deutschsprachiger Bewohner der Region Oberetsch (nördliches Südtirol) ins Reichsgebiet.
König Viktor Emanuel III. von Italien stattet Papst Pius XII. im Vatikan einen Besuch ab. Am 28. Dezember erfolgt der Gegenbesuch im Palazzo del Quirinale.
Adolf Eichmann übernimmt das „Judenreferat" IV D4 beim Reichssicherheitshauptamt in Berlin (Reichszentrale für jüdische Auswanderung).

22.12.1939
Ein fünftägiger Großangriff sowjetischer Truppen auf die finnische Mannerheim-Linie bei Summa bleibt erfolglos.
Das englische Ministerium für Wirtschaftskriegsführung gibt bekannt, daß die alliierte Konterbande-Kontrolle seit dem 3. September 870.000 Tonnen für Deutschland bestimmte Güter zurückgehalten hat.
Das französische Abgeordnetenhaus stimmt Krediten über 304.000.000.000 Francs für die Rüstungsproduktion im kommenden Jahr 1940 zu. Ministerpräsident Daladier kündigt die Verstärkung der Maginot-Linie und die Fertigstellung neuer Festungsanlagen in Nord-Frankreich und im Jura-Gebirge (schweizer Grenze) an.
Die Kollision zweier D-Züge in Genthin fordert 132 Tote.

23.12.1939
Adolf Hitler besucht Einheiten der Wehrmacht an der Westfront im Raum von Saarbrücken.
Finnische Gegenoffensive auf der Karelischen Landenge. Nach 1.500 gefallenen Soldaten brechen die Finnen den Angriff ab. Es folgt ab jetzt ein Stellungskrieg.
Angehörige der illegalen Irisch-Republikanischen Armee (IRA) stürmen im Dubliner Phoenix-Park ein Munitionsdepot der irischen Armee und erbeuten 1 804 099 Schuß Munition, von denen der größte Teil wieder aufgefunden wird.
US-Präsident Franklin Delano Roosevelt bittet Papst Pius XII. sowie die evangelischen Kirchen und den Großrabbiner der USA um Hilfe bei der Schaffung des Friedens und ernennt Myron Taylor, früher Präsident von United States Steel, zum persönlichen Vertreter im Vatikan.
Die Panamerikanische Konferenz protestiert gegen die Verletzung der amerikanischen Sicherheitszone durch das britisch-deutsche Seegefecht am 13. Dezember vor dem Rio de la Plata.

24.12.1939
Adolf Hitler besucht einige Flakbatterien in der Luftverteidigungszone West vor Saarbrücken. Am Nachmittag begibt er sich in die so genannte Hauptkampflinie und besucht verschiedene Bunkeranlagen. Am Abend feiert Adolf Hitler das Weihnachtsfest bei den Männern seiner Leibstandarte an der Westfront.
Der deutsche Rundfunk stellt sein Festprogramm unter das Motto »Soldatenweihnacht - Volksweihnacht«. Um 19.30 Uhr richtet Heeresoberbefehlshaber Walter von Brauchitsch einen Aufruf an die Soldaten, um 21 Uhr spricht Führer-Stellvertreter Rudolf Heß.
Vor dem Kardinalskollegium im Vatikan ruft Papst Pius XII. zum Frieden auf.

25.12.1939
Am Weihnachtstag bombardieren die Russen Helsinki, Wyborg und über 30 andere finnische Städte und Ortschaften. Auch Tieffliegerangriffe und Angriffe auf Eisenbahnen kommen vor. Finnische Jagdflugzeuge und Flugabwehrkanonen zerstören oder beschädigen 20 Bomber.
Adolf Hitler besucht Flugplatzeinheiten in Speyersdorf bei Hassloch, nachmittags beendet er mit einem Besuch beim „wiedererstandenen" Infanterieregiment „List" bei Steinheim seinen dreitägigen Aufenthalt an der Westfront.

26.12.1939
Adolf Hitler wieder in Berlin, sendet dem ungarischen Reichsverweser Admiral Nikolaus von Horthy ein Dankestelegramm für einige Waggons Lebensmittelspenden zugunsten des deutschen Kriegswinterhilfswerkes.
In Tschita (Sibirien) endet eine am 7. Dezember begonnene japanisch-sowjetische Konferenz über Grenzfragen.
Die USA und zwanzig lateinamerikanische Staaten verabschieden eine Protestnote gegen das Seegefecht in der Mündung des Rio de la Plata und der Verletzung der pan-amerikanischen Sicherheitszone. Die Note wird von England und von Deutschland zurückgewiesen.

27.12.1939
Das Deutsche Reich und die Slowakei unterzeichnen einen Vertrag über die Anwendbarkeit der reichsdeutschen bzw. slowakischen Staatsbürgerschaft.
An der Front der sowjetischen 8. Armee nördlich des Ladogasees beginnt eine erfolgreiche finnische Gegenoffensive.
Indische Einheiten verstärken das britische Expeditionskorps in Frankreich.
Die Deutsche Lufthansa AG und die sowjetische Aeroflot vereinbaren die Aufnahme des regelmäßigen Flugverkehrs Berlin- Moskau zum 21. Januar 1940.
Ein schweres Erdbeben in Anatolien fordert über 20 000 Tote.

28.12.1939
Bei Suomussalmi wird die sowjetische 163. Schützendivision nach 17-tägigen Kämpfen aufgerieben.
Wegen Gefährdung der Schweiz verbietet die Abteilung Presse und Funkspruch der Schweizer Armee die kommunistische Zeitung "Freiheit" und die rechtsextreme "Neue Basler Zeitung".
Das britische Schlachtschiff "Barham" wird durch Torpedos von U 30 (Kapitänleutnant Fritz Lemp) schwer beschädigt.
In Großbritannien wird die Lebensmittelrationierung eingeführt.
Das russische Oberkommando trifft Vorbereitungen für einen neuen, koordinierten und schrittweisen Angriff auf die finnische Mannerheim-Linie.
Fritz Thyssen schreibt einen Brief an Adolf Hitler und verurteilt darin die Politik der letzten Jahre und gibt ihm die Schuld am Krieg.

29.12.1939
Eine Dokumentation des Auswärtigen Amtes über »Die polnischen Gräueltaten an den Volksdeutschen in Polen« beziffert die Zahl der in Polen im September ermordeten Volksdeutschen mit 5437.
Heeres-Oberbefehlshaber Walter von Brauchitsch gibt die Stiftung des Infanterie-Sturmabzeichens und des Panzerkampfwagen-Abzeichens bekannt.
Im Winterkrieg in Finnland unterbrechen 250 Mann fiinnischer Ski-Kommandos die wichtige Eisenbahnlinie Leningrad-Murmansk an drei Stellen.
Der Schweizer Bundesrat veröffentlicht die Einführung eines obligatorischen militärischen Vorunterrichts für 16- bis 19jährige.
In den Niederlanden wird ein Arbeitsdienst für die Landesverteidigung für Männer von 18 bis 59 Jahren angekündigt.
Das Internationale Rote Kreuz informiert das französische Außenministerium darüber, dass die Delegierten des IKRK in Deutschland die Erlaubnis erhalten haben, die internierten französischen, britischen und polnischen Zivilpersonen zu besuchen und bittet die französische Regierung ebenfalls um die Besuchserlaubnis ihrer Internierungslager für deutsche Zivilisten.

30.12.1939
Das ZK der verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands billigt eine "auf der Vertiefung der Freundschaft des deutschen Volkes mit der Sowjetunion" beruhende politische Konzeption.
Adolf Hitler führt Gespräche mit Erich Raeder und Wilhelm Keitel über Bedrohung Norwegens durch England, über den Luftkrieg gegen England und über die Versenkung des Schlachtschiffs „Graf Spee".

31.12.1939
Adolf Hitler richtet Aufrufe an die Wehrmacht und die Mitglieder der Partei. Den Jahreswechsel begeht er mit Eva Braun auf dem Berghof und erholt sich dort bis zum 5. Januar 1940.
Das sozialdemokratische Organ "Neuer Vorwärts" schreibt: "Das deutsche Volk wird am Ende des Krieges vor einer furchtbaren Bilanz stehen."
Adolf Hitler erhält einen Bericht des OKW über den sowjetisch-finnischen Krieg, wonach die Rote Armee für moderne Armeen kein ernsthafter Gegner sei.
England und Frankreich informieren den Völkerbund darüber, daß sie Finnland in seinem Krieg gegen die Sowjetunion jede erdenkliche Hilfe gewähren werden.
Von Kriegsbeginn bis zum 20.Dezember 1939 sind 279 feindliche und neutrale Handelsschiffe mit einer Tonnage von 1.290.635 BRT verloren gegangen. Im selben Zeitraum sind 18 deutsche Schiffe mit 128.689 BRT versenkt worden.
Die SA verfügt noch über 900.000 Mitglieder.
Im alten Reichsgebiet leben 233.973 Juden, 1933 waren es 502.799 Juden.
Mit der Philharmonischen Silvester-Akademie, dirigiert von Clemens Krauss, beginnen die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker.

Nach Angaben der deut- schen amtlichen Statistik sind seit dem 1.September 224 alliierte Handelsschiffe mit 849137 Bruttoregister- tonnen auf See verloren gegangen. Im gleichen Zeitraum sind 18 deutsche Schiffe mit 128 689 BRT versenkt worden. Auf jede einzelne Kampfhandlung des Krieges wird hier nicht eingegangen, da es den Rahmen einer Chronik sprengen würde.

Rechts im Bild: Zeichnung von der "Graf Spee"

die sozialen Errungenschaften im Deutschen Reich waren einzigartig und es gab auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares

Arthur Greiser

Veit Harlan

Bernhard Rust

Hans Frank

Unity Valkyrie Mitford

Leni Riefenstahl

Hans Langsdorff

Vidkun Quisling

Hugo Bruckmann

Elsa Bruckmann

Die Wochenschau vom 14.11.1939 Nach einem Bombenattentat im Buergerbraeukeller in Muenchen erweisen Rudolf Hess und Adolf Hitler in einer Trauerfeier den Opfern des 8. Novembers 1939 die letzte Ehre.

Die Wochenschau vom 29.11.1939 - Vormilitaerische Erziehung der Hitler-Jugend. Uebungsnachmittag in der Kaserne eines Gebirgsjaeger-Regiments. Die NSV unterhaelt in allen Gauen des Reiches 13.940 Kindertagesstätten. Die bedeutende Rolle des Pferds im deutschen Heer.

Die Wochenschau vom 29.11.1939 - Vormilitaerische Erziehung der Hitler-Jugend. Uebungsnachmittag in der Kaserne eines Gebirgsjaeger-Regiments. Die NSV unterhaelt in allen Gauen des Reiches 13.940 Kindertagesstätten. Die bedeutende Rolle des Pferds im deutschen Heer.

Die Wochenschau vom 6.12.1939 - Aufklärungsflüge vor der englischen Küste zeigen unten kaputte und halb versunkene britische Schiffe.

Sie können die einzelnen Bilder anklicken und die detailierten Ereignnisse dieser Zeit in der großen Chronik von 1933-45 nachlesen